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April 10, 2026
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"Kann man auch nur den Gedanken wagen, glĂźcklich zu sein, wenn alles in Elend darnieder liegt?"
"Die Wahrheit ist, daĂ mir auf Erden nicht zu helfen war."
"âDie Notwendigkeit, eine Rolle zu spielen, und ein innerer Widerwillen dagegen machen mir jede Gesellschaft lästig, und froh kann ich nur in meiner eigenen Gesellschaft sein, weil ich da ganz wahr sein darf.â"
"Der Staat sichert uns unser Eigentum, unsre Ehre und unser Leben, wer sichert uns aber unser inneres GlĂźck zu, wenn es die Vernunft nicht tut?"
"Nie in meinem Leben, und wenn das Schicksal noch so sehr drängte, werde ich etwas tun, das meinen inneren Forderungen, sei es auch noch so leise, widerspräche."
"Mit demselben GefĂźhle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben GefĂźhle, sage ich, erwĂźrgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines GĂśtzen."
"Ich erkenne nur ein hĂśchstes Gesetz an, die Rechtschaffenheit, und die Politik kennt nur ihren Vorteil."
"Ich bin diesmal auch in Karlsruhe gewesen, und es ist schade, daà Du diese Stadt, die wie ein Stern gebaut ist, nicht gesehen hast. Sie ist klar und lichtvoll wie eine Regel, und wenn man hineintritt, so ist es, als ob ein geordneter Verstand uns anspräche."
"Denn nicht durch Worte, aber durch Handlungen, zeigt sich wahre Treue und wahre Liebe."
"Ach der unseelige Ehrgeiz, er ist ein Gift fĂźr alle Freuden."
"Und nun ist Krieg, groĂer Krieg. Unser Deutschland hat so furchtbar viel Feinde, die mĂźssen wir nun alle totschieĂen; und Vater und Onkel Joachim wollen auch mithelfen. Eigentlich sollte man das doch nicht tun. Eigentlich lernt man doch immer: liebet eure Feinde! Aber ich habe das gewiĂ wieder nicht richtig verstanden; manchmal wird man sie wohl nicht lieben dĂźrfen."
"Wer raschen Erfolg hat, muss wenig PersĂśnlichkeit besitzen."
"Wer nie in Banden war, weiĂ nichts von Freiheit."
"Wenn ein Volk zu groĂen idealen Anstrengungen unfähig geworden ist, geht es unter."
"Extreme Idealisten sind immer Feiglinge, sie nehmen vor der Wirklichkeit ReiĂaus."
"Erlebnis an und fĂźr sich ist wertlos. Es kommt darauf an, was man daraus macht. Wird man durch das Erlebnis nicht grĂśĂer, tiefer, reiner, so wäre es besser nicht geschehen."
"Die Jugend macht sich am liebsten an die schwersten, die letzten Probleme, die hat den Zug zum Absoluten, die ßberschätzt aber ihre Kraft, sie kennt die Schranken noch nicht."
"Die Ahnung ist die Quelle der Religion."
"Der Sozialismus muss eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewĂźrgt werden."
"Der Selbstbetrug ist der häufigste Betrug und auch der schlimmste."
"Das Genie hat etwas vom Instinkt der ZugvĂśgel."
"An einem Helden ist alles verzeihlich, nur nicht die Schwächen."
"Die Traurigkeit ist das Los der tiefen Seelen und der starken Intelligenzen."
""Niemand ist weniger unabhängig als ein freier Bßrger," aus Der Alte Staat und die Revolution = L'Ancien RÊgime et la RÊvolution, frz. Ausgabe LÊvy, 1866, Seite 176, Ligne 22"
"Unsere Zeitgenossen sind ständig von zwei widerstreitenden Leidenschaften geplagt: sie fßhlen das Bedßrfnis, gefßhrt zu werden, und dabei die Lust, frei zu bleiben."
"So genßgt es dem Staat nicht, alle Geschäfte an sich zu ziehen, er gelangt auch mehr und mehr dazu, sie alle unkontrolliert und ohne Rechtsmittel selbst zu entscheiden."
"Man mĂśchte fast sagen, die Herrscher unserer Zeit hätten nichts im Sinn, als mit den Menschen groĂe Dinge zu schaffen. Ich wĂźnschte, sie wĂźrden etwas mehr daran denken, groĂe Menschen zu schaffen."
"Ich glaube, ich wĂźrde die Freiheit in allen Zeiten geliebt haben; in der Zeit aber, in der wir leben, fĂźhle ich mich geneigt, sie anzubeten."
"Ich bin Ăźberzeugt, dass es leichter ist, eine absolute und despotische Regierung in einem Volk zu errichten, in dem die gesellschaftlichen Bedingungen gleich sind, als in einem anderen."
"Fast ßberall in Europa herrscht der Souverän auf zwei Arten: den einen Teil der Bßrger lenkt er durch ihre Furcht vor seinen Beamten, den anderen durch die Hoffnung, seine Beamten zu werden."
"Es scheint als werde der Despotismus, sollte er bei den heutigen demokratischen Nationen sein Lager aufschlagen, andere Zßge tragen: er dßrfte ausgedehnter und milder sein und die Menschen erniedrigen, ohne sie zu quälen."
"Es ist wirklich schwer einzusehen, wie Menschen, die der Gewohnheit, sich selbst zu regieren, vollständig entsagt haben, im stande sein kÜnnten, diejenigen gut auszuwählen, die sie regieren sollen."
"Die Nationen unserer Tage vermÜgen an der Gleichheit der gesellschaftlichen Bedingungen nichts mehr zu ändern; von ihnen aber hängt es nun ab, ob die Gleichheit sie zur Knechtschaft oder zur Freiheit fßhrt, zu Bildung oder Barbarei, zu Wohlstand oder Elend."
"Auf der einen Seite wächst die Freude am Wohlstand, auf der anderen bemächtigt sich die Regierung mehr und mehr aller Quellen des Wohlstandes."
"Niemand ist weniger unabhängig als ein freier Bßrger."
""Es gibt nur eine Art, sich mit Sicherheit seinen Charakter zu bewahren: niemals Geld nĂśtig zu haben. Ergo schlieĂe ich, wenn man sein Einkommen nicht erhĂśhen kann, muss man seine Ausgaben einschränken"
"Er hatte abgezehrte und zerfurchte Wangen, bleiche Lippen und machte durch seine schmutzige Blässe einen krankhaften, bĂśsartigen und abstoĂenden Eindruck. Sein ĂuĂeres war wie schon Schimmel Ăźberzogen; Wäsche war nicht zu sehen, ein alter schwarzer Mantel umschloĂ eng seine dĂźnnen und mageren Glieder; er sah aus, als habe er in einer Kloake gelebt und sei von dort hierher gekommen. Wie man mir sagte, war es Blanqui."
"Die Regierung, welche durch eine Revolution vernichtet wird, ist fast stets besser als ihre unmittelbare Vorgängerin. Die Erfahrung lehrt, dass der gefährlichste Augenblick fßr eine schlechte Regierung gewÜhnlich derjenige ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt."
"Demokratie und Sozialismus haben nichts Gemeinsames mit Ausnahme eines einzigen Wortes: Gleichheit. Der Unterschied ist beträchtlich: Während Demokratie Gleichheit in Freiheit sucht, sucht Sozialismus Gleichheit in Einschränkung und Unterwßrfigkeit."
"Lernen kann man stets nur von jenem, der seine Sache liebt, nicht von dem, der sie ablehnt."
"Genie ist in Wahrheit kaum mehr als die Fähigkeit, auf ungewÜhnliche Weise wahrzunehmen."
"FĂźr viele ist Gott kaum mehr als eine Berufungsinstanz gegen das Verdammungsurteil der Welt Ăźber ihr eigenes Versagen."
"Eine Idee, die anregen soll, muss zu dem Einzelnen kommen mit der Wucht einer Offenbarung."
"Ein Ding ist dann wichtig, wenn irgendjemand denkt, dass es wichtig ist."
"Die Gewohnheit ist das enorme Schwungrad der Gesellschaft und ihr wertvollster konservativer Agent."
"Ich habe keine lebendige Empfindung eines Verkehrs mit Gott. Ich beneide die, die eine solche haben, da ich weiĂ, daĂ sie mir unendlich helfen wĂźrde. Das GĂśttÂliche ist fĂźr mein aktives Leben auf abstrakte BegrifÂfe beschränkt, die als Ideale mich interessieren und beeinflussen, aber sie tun es nur schwach im VerÂgleich mit dem GottesgefĂźhl, wenn ich ein solches hätte."
"Ein materieller Stab ist physikalisch nicht ein räumliches Ding, sondern durchaus ein raum-zeitliches Gebilde."
"Die Quanten sind doch eine hoffnungslose Schweinerei!"
"Wir wandeln auf Glatteis und sind keinen Augenblick sicher, daĂ wir nicht fallen."
"Menschen, die einander ohne tatsächlich klaren Grund nicht trauen, trauen sich selber nicht."