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April 10, 2026
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""Das Gesetz hat die Menschen nicht um ein Jota gerechter gemacht; gerade durch ihren Respekt vor ihm werden auch die Wohlgesinnten jeden Tag zu Handlangern des Unrechts." â Henry David Thoreau, Ăber die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat"
""Das Gesetz der Liebe ist viel enger, strenger und hĂśher als alle Rechte und Gesetze der Menschen, und eine gegen die Liebe gehende Handlungsweise mit ihrer weltlichen und gesetzlichen Erlaubtheit entschuldigen wollen, heiĂt darum geradesoviel, als sich in irdischen Geschäften auĂerhalb des Bereiches des Christentums stellen, dessen Grundgesetz die Liebe ist." â Adolph Kolping, RhVB, S. 498"
""Das dritte Gesetz der Sehnsucht lautet: Nur im Spiegel anderen Lebens kĂśnnen wir uns selbst verstehen. Wir brauchen den Blick des Allerfremdesten." â Andreas Weber: Alles fĂźhlt : Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften. â Berlin : Berlin Verlag, 2007 ISBN 3-8270-0670-8 â Seite 34. â Zitiert bei ANU"
""Aus Bequemlichkeit suchen wir nach Gesetzen." â Novalis, Fragmente"
""Also demĂźtigt das moralische Gesetz unvermeidlich jeden Menschen, indem dieser mit demselben den sinnlichen Hang seiner Natur vergleicht." â Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten, A 133"
""Alles ist wie durch ein heiliges Band miteinander verflochten! Nahezu nichts ist fremd. Eines schlieĂt sich ja dem anderen an und schmĂźckt, mit ihm vereinigt, dieselbe Welt. Aus allem zusammen ist eine Welt vorhanden, ein Gott, alles durchdringend, ein KĂśrperstoff, ein Gesetz, eine Vernunft, allen vernĂźnfitgen Wesen gemein, und eine Wahrheit, sofern es auch eine Vollkommenheit fĂźr all diese verwandten, derselben Vernunft teilhaftigen Wesen gibt." â Marc Aurel, Selbstbetrachtungen"
""Aber man kann zweifeln, ob es wohlgetan ist, alle Handlungen der Menschen durch eine Kette von Gesetzen fest zu umgrenzen, so dass sie eine Ăbertretung nicht mehr wagen." â Johann Amos Comenius, Das einzig Notwendige"
"Sie kĂśnnen heute das Parlament wählen, aber die Entscheidungen, die in den Zentralen der DAX-Konzerne fallen, sind von ungleich grĂśĂerer Relevanz."
"Man hÜhnt und spottet ßber das Frankfurter Parlament in der Paulskirche, man hÜhnt und spottet ßber die damalige Revolution. Auch fßr uns gilt das Wort: Wohl dem, der seiner Ahnen gern gedenkt! Es waren die Ahnen des deutschen Liberalismus, die damals in der Frankfurter Paulskirche wirkten, und jedes Parlament kÜnnte stolz sein, wenn es auf der geistigen HÜhe stände, auf der einst das Frankfurter Parlament gestanden hat."
"Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es fĂźr Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern kĂśnnen, dass bald ein tĂźrkischstämmiger Richter Ăźber Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun â fĂźr Euch."
"Hier schlägt das Herz der Demokratie oder es schlägt nicht. Das Parlament ist im Ăbrigen nicht Vollzugsorgan der Bundesregierung, sondern umgekehrt ist Auftraggeber."
"Es gibt Menschen, die im Volk die absolute Mehrheit stellen und im Parlament die wenigsten Sitze haben. Fragen Sie die Männer, warum?"
"Diesen Landtag erträgt man nur mit viel Humor oder im Suff."
"Die bloĂe Tatsache der Existenz einer demokratisierten parlamentarischen Verfassung bietet noch keine Garantie friedlicher Fortentwicklung zu einer demokratischen Gesellschaft, weil niemand gewährleisten kann, daĂ die privilegierten Schichten die Rechtsordnung respektieren, wenn sie es fĂźr aussichtsreich halten, in ihrem Interesse die Rechtsordnung umzudeuten oder zu vernichten."
"Das Parlament ist im nationalen Zusammenleben das sichtbarste Organ fßr den Umgang und die Verständigung unter Gleichgestellten."
"Barrikade, BĂźrgerkrieg und KĂśnigsmord sind die häĂlichen und doch zugleich unerläĂlichen Seiten von Demokratie, Verfassung und Parlamentsherrschaft gewesen, und es gibt kaum ein nationales Selbstbestimmungsrecht ohne nationalen Befreiungskrieg."
"Wir nehmen zwar eine Position zwischen den Extremen [gemeint: liberaler Individualismus und sozialistischer Kollektivismus] ein, aber es gibt, wenn man so sagen mĂśchte, eine 'Schlagseite' zum Liberalismus."
"Wenn der Liberalismus daher die Demokratie fordert, so unter der Voraussetzung, daĂ sie mit Begrenzungen und Sicherungen ausgestattet wird, die dafĂźr sorgen, daĂ der Liberalismus nicht von der Demokratie verschlungen wird."
"Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial â und das macht die CDU aus."
"Immer wieder findet man in den intelligentesten Menschen zugleich die liberalsten und in den Ungebildetsten die radikalsten."
"Der Liberalismus will nichts als die Zukunft der Geschichte."
"Liberalismus ist im Grundsatz eine durchaus klare und einfache Zielrichtung politischen Handelns: Es kommt darauf an, alles zu tun, um die Lebenschancen des Einzelnen zu erweitern. Je mehr Menschen mehr Lebenschancen haben, desto liberaler ist die Gesellschaft."
"Anständigen im wahren Sinne begegnet man nur unter Menschen, die feste Ăberzeugungen haben, konservative oder liberale, die so genannten GemäĂigten neigen zu sehr zu Belohnungen, Beihilfen, Kreuzen, Gehaltszulagen."
"Zu den Mitteln der Schuldleugnung gehÜrt die seither häufig vertretene Auffassung, das Hereinbrechen einer Diktatur sei ein Naturereignis, das sich getrennt von Einzelschicksalen vorbereite und gleichsam ßber sie hinweggehe."
"Wo die Männer versagen, da ruft man nach dem Mann. Der Fascismus, der ßberall anders, ßberall in neuer nationaler Vermummung auftritt, weist in allen Ländern diesen einen gemeinsamen Wesenszug auf: die Sehnsucht nach dem Diktator. Die erschlafften VÜlker suchen nach einem Hirn, das fßr sie denkt, nach einem Rßcken, der fßr sie trägt."
"Wir haben keine ausgesprochene Diktatur gesehen."
"Man darf nicht die Demokratie zum Vorwand nehmen und ein Land angreifen. Die Menschenrechte kann man den Menschen gewiss nicht durch Bomben bringen. Es darf auch nicht sein, daĂ man den Kampf gegen eine Diktatur zum Vorwand nimmt, um die Ressourcen einer Nation zu rauben. Demokratie und Menschenrechte kĂśnnen nur mit dem und durch den Willen der Menschen verwirklicht werden, nicht dagegen."
"Heute wird zu Recht beklagt, dass die tibetische Kultur von den Chinesen unterdrĂźckt wird. DarĂźber sollte man aber nicht vergessen, dass die tibetische Kultur aus einer Religion hervorgeht, die noch sehr viel brutaler war, und die Menschen in Tibet wie in der schlimmsten Diktatur unterdrĂźckte. Deshalb verbietet sich jede unkritische GefĂźhlsduselei fĂźr den Dalai Lama und die tibetischen MĂśnche."
"Eine gute Unterhaltung erträgt so wenig einen Diktator wie ein freies Staatswesen."
"Diktaturen sind entstanden und werden geduldet, weil das GefĂźhl fĂźr die WĂźrde und das Recht der PersĂśnlichkeit nicht mehr genĂźgend lebendig ist."
"Die Liebe ist das Einzige, was uns keine Macht, keine Diktatur dieser Welt nehmen kann."
"Die ehemalige deutsche Diktatur hat sich, nach Art niederer Lebewesen, durch Spaltung fortgepflanzt und heiĂt jetzt Demokratie.""
"Die Diktatur des Proletariats kann nur unter regem und aktivem Anteil der Frauen der Arbeiterklasse verwirklicht und behauptet werden."
"âDie Diktatur bringt den Maulkorb und dieser die Stumpfheit. Wissenschaft kann nur gedeihen in einer Atmosphäre des freien Geistes.â"
"Der Kommunismus wurde von den Menschen, die er zu beglßcken vorgab, von der Weltbßhne gefegt. Er ist wirtschaftlich gescheitert, hat sozial versagt. Er hat sich als eine blutige Diktatur erwiesen. Und er war unfähig, sich zu läutern. Auch ich habe mich nach diesem Fiasko leider erst danach gefragt, wie es dazu kommen konnte. Wer sich das ehrlich beantwortet, kann kein Kommunist mehr sein."
""Das Reden von Freiheit anstelle des Gebens von Freiräumen ist ein beliebiges Manipulationsinstrument pseudodemokratischer Diktaturen.", Rupert Lay: Manipulation durch die Sprache, Ullstein 1990, ISBN 3-548-34631-6, S. 197"
"5000 Jahre Patriarchat lassen sich eben nicht so einfach abschaffen. Und wie bei jedem Machtverhältnis ist auch bei dem der Geschlechter die Gewalt der harte Kern der Herrschaftssicherung. Das ist in Diktaturen so, zwischen VĂślkern oder Klassen â wie auch zwischen Männern und Frauen."
"Wir haben hier in England in den letzten zwĂślf Monaten drei Streiks jĂźdischer Arbeiter gehabt, und da sollen wir Antisemitismus treiben als Kampf gegen das Kapital?"
"Wenn das Selbstverständnis [der Juden], das Licht der VÜlker, das Volk Gottes oder auch eine kräftigere Rasse zu sein, richtig oder auch bloà aufrichtig ist, dann ist verbreitete Feindschaft eine unumgängliche Konsequenz, und zwar gerade die Feindschaft der Dumpfen, der einfachen Menschen, der Nicht-Intellektuellen."
"Die Judophobie ist eine Psychose. Als Psychose ist sie hereditär, und als eine seit zweitausend Jahren vererbte Krankheit ist sie unheilbar."
"Es gibt heute keinen Antisemitismus mehr in Ăsterreich. Das wird den Leuten hĂśchstens eingeredet. Ich habe nie irgendeinen Antisemitismus verspĂźrt."
"Der Antisemitismus ist das GerĂźcht Ăźber die Juden."
"Der Antisemitismus ist dem Nationalismus blutsverwandt und dessen bester Alliierter."
"Antisemitismus als soziale, als religiÜs und wirtschaftlich begrßndete Abneigung ist zu allen Zeiten und in allen VÜlkern, bald hier, bald dort, bald schwächer, bald stärker, aufgetreten; ihn an sich gerade den Deutschen und ihnen allein zuzurechnen, wäre durchaus ungerecht."
"Wir sind ßberzeugt, dass Freiheit ohne Sozialismus Privilegienwirtschaft und Ungerechtigkeit, und Sozialismus ohne Freiheit Sklaverei und Brutalität bedeutet."
"Wir hoffen, daĂ die grausame Schule der Kriegsleiden in neuen Millionen den Abscheu vor dem Krieg wecken und sie fĂźr das Ideal des Sozialismus und des VĂślkerfriedens gewinnen wird."
"Wir haben in der Vergangenheit nicht deutlich gemacht, dass Nationalsozialisten in erster Linie Sozialisten waren und dass Nationalsozialisten Leute waren, die im GroĂen und Ganzen kollektivistische LĂśsungen angestrebt und durchgefĂźhrt hatten."
"Wenn man in Deutschland schon dafĂźr angegriffen wird, dass derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, dann ist das geistiger Sozialismus."
"Weil wir die UntrennÂbarkeit der Demokratie und des Sozialismus begriffen haben, nennen wir uns Sozialdemokraten."
"Vom Individuum beginnt alles; und am Individuum liegt alles. Der Sozialismus, im Vergleich zu dem, was uns heute umgibt und umschnĂźrt, ist die ungeheuerste Aufgabe, die sich Menschen je gestellt haben; mit äuĂeren Kuren der Gewalt oder der Klugheit ist er nicht zur Wirklichkeit zu machen."