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April 10, 2026
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""Dies ist die Macht des Aussprechens dessen, was ist. Es ist das gewaltigste politische Mittel! Fichte constatirt in seinen Werken, daĂ Âťdas Aussprechen dessen, was ist,ÂŤ ein Lieblingsmittel des alten Napoleon gewesen, und in der That hat er ihm einen groĂen Theil seiner Erfolge verdankt. Alle groĂe politische Action besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist." - Ferdinand Lassalle: Was nun? Zweiter Vortrag Ăźber Verfassungswesen. Erstmals gehalten am 17. November 1862 im Mundtschen Saal in der KĂśpenickerstraĂe 100 in Berlin-Kreuzberg, Meyer & Zeller ZĂźrich 1863 , S. 35 books.google"
""Die Politik verdirbt den Charakter." - Eugen Sierke in einem im September 1881 gedruckten Prospekt, als Werbung fßr das im Jänner 1882 erstmals erschienene Blatt mit dem Titel: 'Fßr die Gebildeten aller Stände', Untertitel 'Eine Zeitung fßr Nichtpolitiker', herausgegeben von Friedrich Bodenstedt"
"Die Politik braucht unterschiedliche Typen: die Rampensau, den Nachdenklichen, den eher Bauchgesteuerten und hoffentlich auch den, der mit AugenmaĂ eine gerade Furche zieht."
""Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaà zugleich." - Max Weber, Politik als Beruf. In: Geistige Arbeit als Beruf, Vier Vorträge vor dem Freistudentischen Bund, Duncker & Humblot, Mßnchen und Leipzig 1919, S. 66"
"Die Opposition scheint manchmal zu vergessen, dass wir hier Politik machen und keine Theatervorstellung geben."
"Die Naivität, mit der manche Menschen in diesem Lande Politik machen, wird nur noch ßbertroffen von der Naivität, mit der manche Menschen dann darßber schreiben."
"Die Meinungen der Menschen, ihre geistige Haltung, sind fĂźr die Richtung der Wirtschaftspolitik vielfach wichtiger als die wirtschaftlichen Tatsachen selbst."
""die Medicin ist eine sociale Wissenschaft, und die Politik ist weiter nichts, als Medicin im Grossen." - Rudolf Virchow, Der Armenarzt. In: Medicinische Reform No. 18, 3. November 1848. Zitiert nach: Gesammelte Abhandlungen aus dem Gebiete der Ăffentlichen Medicin und der Seuchenlehre, Erster Band, Verlag von August Hirschwald, Berlin 1879, S. 34,"
""Die Begrßndung fßr die Alternativlosigkeit der Demokratie kam nie ßber die Bemerkung hinaus, dass Demokratie die schlechteste unter aller Staatsformen sei - abgesehen von sämtlichen anderen. Trotz nachlassenden Interesses der Bßrger an der Politik wagte niemand den Gedanken, dass die Demokratie sich ßberlebt habe, dass die Politikverdrossenheit kein vorßbergehendes Phänomen, sondern ein Zeichen dafßr sei, dass der Wille aufhÜrte, vom Volke auszugehen." - Juli Zeh, "Alles auf dem Rasen:kein Roman", SchÜffling, Frankfurt a. M. 2006. S. 167"
""Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb." - Carl von Ossietzky, Rechenschaft. In: Die WeltbĂźhne, 28. Jahrgang, Nummer 19, 10. Mai 1932, 1. Band, Verlag der WeltbĂźhne, Charlottenburg, S. 689,"
"Der Krieg ist eine bloĂe Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln."
"Das Drama ist die Stimmung eines Jahrhunderts, indem die Politik ein ständiges Mimenspiel ist."
"Auf irgendeine Weise fehlte es der Atmosphäre an Unschuld, an Zwanglosigkeit⌠Man verstand bald, das Politisches umging, die Idee der Nation im Spiel war."
""Alle BemĂźhungen um die Ăsthetisierung der Politik gipfeln in einem Punkt. Dieser eine Punkt ist der Krieg." - Walter Benjamin, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1966, S. 42"
""Das Geniale unserer Staatsgrßnder liegt darin, dass sie ein Regierungssystem entworfen haben, das verändert werden kann." - Barack Obama, in der Rede zur Ankßndigung, US-Präsident werden zu wollen, am 10. Februar 2007, BarackObama.com"
"Wir haben den Linksextremismus nach wie vor als Gefahr einzuschätzen. In der Ăffentlichkeit aber ist diese nicht mehr in der ihr gebĂźhrenden Bedeutung gegenwärtig. Ich habe immer darauf hingewiesen, dass wir nicht nur den Rechtsextremismus, nicht nur den Ausländer-Extremismus, sondern auch den Linksextremismus als ernst zu nehmende Gefahr anzusehen haben."
"Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem."
""Rechtsextremismus mit Linksextremismus bekämpfen zu wollen, wird ebenso wenig klappen, wie FeuerlÜschen mit Benzin." - JF: Rainer Wendt zur Unterstßtzung einer linksextremen Band durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 3. September 2018"
""Hier schlägt das Herz der Demokratie oder es schlägt nicht." - ßber den Bundestag, Rede von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert bei der konstituierenden Sitzung des 16. Deutschen Bundestags, 18. Oktober 2005, bundestag.de'"
""Das Parlament ist im Ăbrigen nicht Vollzugsorgan der Bundesregierung, sondern umgekehrt ist Auftraggeber." - Rede von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert bei der konstituierenden Sitzung des 16. Deutschen Bundestags, 18. Oktober 2005, bundestag.de'"
"Radikalismus: der Konservatismus von morgen als Injektion in die Angelegenheiten von heute."
"Nirgends ist Konservatismus so schädlich wie in der Kunst."
"Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial â und das macht die CDU aus."
"Konservatismus ist Heimweh."
"Die Kirche ist eine konservative Macht; dessen hat sie sich von jeher gerĂźhmt."
"Die Gewohnheit ist das enorme Schwungrad der Gesellschaft und ihr wertvollster konservativer Agent."
"Denn wenn ich ein Konservativer bin, so allein deshalb, weil es heute nicht genßgt, die Welt zu verändern, vom Interpretieren zu schweigen. Weil wir sie zuallererst einmal bewahren mßssen. In diesem Sinne bin ich, sind wir: die Gegner der Atomrßstung und der Kernreaktoren, Konservative. Also im Sinne von Konservator."
"Anständigen im wahren Sinne begegnet man nur unter Menschen, die feste Ăberzeugungen haben, konservative oder liberale, die so genannten GemäĂigten neigen zu sehr zu Belohnungen, Beihilfen, Kreuzen, Gehaltszulagen."
""Alle wertvollen GefĂźhle"
"Wir reisen nicht nur an andere Orte, sondern vor allem reisen wir in andere Verfassungen der eigenen Seele."
"Ohne Tugend und Weisheit kann keine freie Verfassung bestehen."
"NatĂźrlich sind wir verfassungsfeindlich. Wir wollen eine andere Gesellschaftsordnung."
"Man mag sich wenden und drehen, wie man will, man kommt immer darauf zurĂźck: wo die Staatsverfassung schlecht ist, das ist kurz: wo die einen alles und die andern nichts haben, ist auch bald die Moral schlecht. Sie gehen Hand in Hand, entweder beide gut, oder beide schlecht."
"Lasst Toren streiten, welche Verfassung die beste sei! Wo am besten regiert wird, dort ist die Verfassung die beste."
"Kein Staat soll sich in die Verfassung und Regierung eines andern Staats gewalttätig einmischen."
"Im Grundgesetz stehen wunderschÜne Bestimmungen ßber die Freiheit der Presse. Wie so häufig, ist die Verfassungswirklichkeit ganz anders als die geschriebene Verfassung."
"Ich bin weder Reaktionär noch Absolutist, ich halte den Absolutismus fĂźr eine unmĂśgliche Sache; aber ich halte mich an unsere geschriebenen Verfassungen, die wir in Deutschland und in PreuĂen besitzen [..]."
"Freiheitliche Verfassungen leben ja nicht davon, dass der Staat alles regelt, sondern dass die von ihnen profitierenden BĂźrger und Institutionen selbst wissen, dass Freiheit auch eigene Verantwortung bedeutet."
"Eine Verfassung ist die Gesamtentscheidung eines freien Volkes Ăźber die Formen und die Inhalte seiner politischen Existenz."
"Die Verfassung ist doch kein AbreiĂkalender, mit dem man einfach so umgeht, wie es einem gerade gefällt."
"Die Ăffentliche Meinung ist eine gefährliche Sache in einem Land, das eine Verfassung hat."
"Die juristische Form, welche sich eine nationale Gemeinschaft gibt, mag so demokratisch, ja kommunistisch sein wie immer, ihre urwßchsige, präjuridische Verfassung besteht dennoch in der Wechselwirkung zwischen einer Elite und einer Masse."
"Die bĂźrgerliche Verfassung in jedem Staate soll republikanisch sein."
"Die bloĂe Tatsache der Existenz einer demokratisierten parlamentarischen Verfassung bietet noch keine Garantie friedlicher Fortentwicklung zu einer demokratischen Gesellschaft, weil niemand gewährleisten kann, daĂ die privilegierten Schichten die Rechtsordnung respektieren, wenn sie es fĂźr aussichtsreich halten, in ihrem Interesse die Rechtsordnung umzudeuten oder zu vernichten."
"Der einzige Patriotismus, der uns dem Westen nicht entfremdet, ist ein Verfassungspatriotismus."
"Barrikade, BĂźrgerkrieg und KĂśnigsmord sind die häĂlichen und doch zugleich unerläĂlichen Seiten von Demokratie, Verfassung und Parlamentsherrschaft gewesen, und es gibt kaum ein nationales Selbstbestimmungsrecht ohne nationalen Befreiungskrieg."
"Als die Verfassung in den Niederlanden entstand, herrschte eine Kultur mit einem strengen Ehrenkodex. Es gab zwar die freie MeinungsäuĂerung, aber auch das Duell."
"Jeder, der gegen die Apartheid ist, wird in SĂźdafrika als Kommunist abgestempelt."
""Ein StĂźck Apartheid findet mitten unter uns statt"
"Die Länder Europas haben Jahrhunderte gebraucht, um ihre Demokratie zu entwickeln. Wir hatten gerade einmal 14 Jahre seit dem Ende der Apartheid! Und wir hatten davor 300 Jahre eine Gesellschaft, die auf Rassentrennung beruhte."