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April 10, 2026
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"Und wenn wir in der Lage sind, alle Ansichten gleichermaĂen zu betrachten, werden wir vielleicht fähig, uns auf kreative Weise in eine neue Richtung zu bewegen."
""Es gibt einen universellen FluĂ, der sich nicht explizit fassen, sondern nur implizit erkennen läĂt, wie es die explizit faĂbaren Formen und Bildungen andeuten"
"Das Unbegrenzte muĂ das Begrenzte einschlieĂen. Wir mĂźssen sagen, daĂ das Begrenzte im Rahmen eines schĂśpferischen Prozesses aus dem Unbegrenzten hervorgeht; [...]."
"Vielleicht ist das Scheitern des Versuchs Einsteins, eine allgemeine Feldtheorie aufzustellen, fĂźr die Physik sein wichtigster Beitrag."
"Einstein pflegte so oft von Gott zu reden, daĂ ich beinahe vermute, er sei ein verkappter Theologe gewesen."
"Der Unterschied zwischen Kant und Einstein besteht nicht darin, daĂ der eine einen euklidischen und der andere einen nicht-euklidischen Raum annahm, sondern vor allem in der Beziehung, die sie zwischen der Mathematik und der Wirklichkeit herstellten."
"Man klagt darĂźber, dass unsere Generation keine Philosophen habe. Mit Unrecht. Sie sitzen jetzt nur in einer anderen Fakultät. Sie heiĂen Max Planck und Albert Einstein."
"Einstein [wäre] selbst dann einer der grĂśĂten Theoretischen Physiker aller Zeiten [âŚ] wenn er keine einzige Zeile Ăźber Relativität geschrieben hätte"
"Einstein war KĂźnstler und Gelehrter, aber vor allem war er Revolutionär. ⌠Die unbegrĂźndete Ăberzeugung seiner Zeit war der Ăther, genauer gesagt, die der Relativität vorangehende, naive Version des Ăthers. Die unbegrĂźndete Ăberzeugung unserer Zeit ist die Relativität selbst. Es wĂźrde vollkommen seinem Naturell entsprechen, sich die Fakten erneut vorzunehmen, sie im Geiste umzuwerfen und zu dem Schluss zu kommen, dass sein geliebtes Relativitätsprinzip keineswegs fundamental, sondern emergent ist."
"Durch Albert Einsteins Werk hat sich der Horizont der Menschheit unendlich erweitert, und gleichzeitig hat unser Bild vom Universum eine Geschlossenheit und Harmonie erreicht, von der man bisher nur träumen konnte."
"âZwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.â â von Psychiater Fritz Perls zunächst âeinem groĂen Astronomenâ, später konkret Einstein zugeschrieben. â Christoph DrĂśsser: Hat Einstein gesagt, die menschliche Dummheit sei unendlich? In: ZEIT online Wissen, abgerufen am 15. Oktober 2020"
"Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr."
""Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null"
"Bildung ist das, was Ăźbrig bleibt, wenn man alles, was man in der Schule gelernt hat, vergisst."
"âIch kann mir keinen persĂśnlichen Gott denken, der die Handlungen der einzelnen GeschĂśpfe direkt beeinflusste oder Ăźber seine Kreaturen direkt zu Gericht säĂe.â â 5. August 1927, zitiert nach: Dieter Hattrup"
"âIch bin immer gegen die Gewalt aufgetreten, aber meine Theorien haben leider der Menschheit das furchtbarste Gewaltpotential in die Hände gelegt, und dies ist eine schwere Belastung fĂźr mich.â"
"Ich erinnere mich an Einstein, die Geige unter dem Arm: âDas Wort Fortschritt bedeutet nichts, solange es noch unglĂźckliche Kinder gibt.â â aus dem FranzĂśsischen Ăźbersetzt von Vsop.de"
"Von Gutem ist ein ernstes Wort, wenn manâs gebraucht am rechten Ort. Hast duâs zu tun jedoch mit Toren, ist jedes kluge Wort verloren. In solchem Fall, wie ihr entdeckt, habâ ich die Zungâ herausgestreckt. Man kann es wohl nicht besser machen als blĂśde Leute auszulachen."
"Wie bei dem Mann im Märchen alles zu Gold wurde, was er berßhrte, so wird bei mir alles zum Zeitungsgeschrei."
"Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih' und Glied zu marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rßckenmark hätte gereicht."
"Weder geschrieben noch gesprochen scheinen WĂśrter und Sprache irgendeine Rolle in meinem DenkprozeĂ zu spielen."
"Was nichts kostet, ist nichts wert."
""Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: HĂśren, spielen, lieben, verehren und"
"Was ich an ihm [Pablo Casals] besonders bewundre, ist seine charaktervolle Haltung nicht nur gegen die UnterdrĂźcker seines Volkes, sondern auch gegen alle jene Opportunisten, die immer bereit sind, mit dem Teufel zu paktieren. Er hat klar erkannt, daĂ die Welt mehr bedroht ist durch die, die das Ăbel dulden und ihm Vorschub leisten, als durch die Ăbeltäter selbst."
""Sich verlieben ist nicht das DĂźmmste, was der Mensch tut"
"Mozarts Musik ist so rein und schĂśn, daĂ ich sie als die innere SchĂśnheit des Universums selbst ansehe."
"Liebe Nachwelt! Wenn Ihr nicht gerechter, friedlicher und Ăźberhaupt vernĂźnftiger sein werdet, als wir sind bzw. gewesen sind, so soll euch der Teufel holen."
"Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."
"Phantasie/Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt [âŚ]"
"Unbegrenzte Konkurrenz fĂźhrt zu einer riesigen Verschwendung von Arbeit und zur Lähmung des sozialen Bewusstseins von Individuen. [âŚ] Ich bin davon Ăźberzeugt, dass es nur einen Weg gibt, diese [schwerwiegenden] Ăbel loszuwerden, nämlich die Errichtung eines sozialistischen Wirtschaftssystems, begleitet von einem Bildungssystem, das sich an sozialen Zielen orientiert."
"Gegen organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes Mittel, so sehr ich es auch bedaure."
"Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken."
"Es ist bequem mit dem Einstein. Jedes Jahr widerruft er, was er das vorige Jahr geschrieben hat."
"Ein glĂźcklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken Ăźber die Zukunft zu machen."
"Die Juden sind heute mehr eine Volksgemeinschaft als eine Religionsgemeinschaft"
"Das Studium und allgemein das Streben nach Wahrheit und SchĂśnheit ist ein Gebiet, auf dem wir das ganze Leben lang Kinder bleiben dĂźrfen."
"Autoritätsdusel ist der grĂśĂte Feind der Wahrheit."
"Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die Meisten sind sogar unfähig, ßberhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen."
"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu kĂśnnen, muss man vor allem ein Schaf sein."
"Die Majorität der Dummen ist unßberwindbar und fßr alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz."
"Wenn die Bekenner der gegenwärtigen Religionen sich ernstlich bemßhen wßrden, im Geiste der Begrßnder dieser Religionen zu denken, zu urteilen und zu handeln, dann wßrde keine auf den Glauben gegrßndete Feindschaft zwischen den Bekennern verschiedener Religionen existieren. Noch mehr, sogar die Gegensätze im Glauben wßrden sich als unwesentlich herausstellen."
"Es war natĂźrlich eine LĂźge, was Sie Ăźber meine religiĂśsen Ăberzeugungen gelesen haben, eine LĂźge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persĂśnlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiĂśs nennen kĂśnnte, so ist es eine unbegrenzte Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthĂźllen kann."
"ich glaube an spinozas gott der sich in der harmonie des seienden offenbart stop nicht an einen gott der sich mit schicksalen und handlungen der menschen abgibt."
"Das Wort Gott ist fĂźr mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwĂźrdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. [âŚ] FĂźr mich ist die unverfälschte jĂźdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jĂźdische Volk, zu dem ich gern gehĂśre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat fĂźr mich doch keine andersartige Dignität als alle anderen VĂślker. Soweit meine Erfahrung reicht, ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppierungen, wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten AuswĂźchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts 'Auserwähltes' an ihm wahrnehmen."
"âWir sehen also, daĂ wir dem Begriffe der Gleichzeitigkeit keine absolute Bedeutung beimessen dĂźrfen, sondern daĂ zwei Ereignisse, welche, von einem Koordinatensystem aus betrachtet, gleichzeitig sind, von einem relativ zu diesem System bewegten System aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitige Ereignisse aufzufassen sind.â"
"âWenn wir z.B. einen lebenden Organismus in eine Schachtel hineinbrächten und ihn dieselbe Hin- und Herbewegung ausfĂźhren liessen wie vorher die Uhr, so kĂśnnte man es erreichen, dass dieser Organismus nach einem beliebig langen Fluge beliebig wenig geändert wieder an seinen ursprĂźnglichen Ort zurĂźckkehrt, während ganz entsprechend beschaffene Organismen, welche an den ursprĂźnglichen Orten ruhend geblieben sind, bereits längst neuen Generationen Platz gemacht haben. FĂźr den bewegten Organismus war die lange Zeit der Reise nur ein Augenblick, falls die Bewegung annähernd mit Lichtgeschwindigkeit erfolgte!â"
"Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht"
""Noch eine Art Anwendung des Relativitätsprinzips zum ErgĂśtzen des Lesers: Heute werde ich in Deutschland als âDeutscher Gelehrterâ in England als âSchweizer Judeâ bezeichnet; sollte ich aber einst in die Lage kommen, als âbète noireâ [schwarzes Schaf] präsentiert zu werden, dann wäre ich umgekehrt fĂźr die Deutschen ein âSchweizer Judeâ, fĂźr die Engländer ein âdeutscher Gelehrterâ."
"âGibt ein KĂśrper die Energie L in Form von Strahlung ab, so verkleinert sich seine Masse um L/V^2. Hierbei ist es offenbar unwesentlich, daĂ die dem KĂśrper entzogene Energie gerade in Energie der Strahlung Ăźbergeht, so daĂ wir zu der allgemeineren Folgerung gefĂźhrt werden: Die Masse eines KĂśrpers ist ein MaĂ fĂźr dessen Energieinhalt;â"
"âEs ist zweifellos, dass die spezielle Relativitätstheorie, wenn wir ihre Entwicklung rĂźckschauend betrachten, im Jahre 1905 reif zur Entdeckung war. Lorentz hatte schon erkannt, dass fĂźr die Analyse der maxwellschen Gleichungen die später nach ihm benannte Transformation wesentlich sei, und PoincarĂŠ hat diese Erkenntnis noch vertieft. Was mich betrifft, so kannte ich nur Lorentz bedeutendes Werk von 1895 [âŚ], aber nicht Lorentz' spätere Arbeiten, und auch nicht die daran anschlieĂende Untersuchung von PoincarĂŠ. In diesem Sinne war meine Arbeit von 1905 selbständig. [âŚ] Was dabei neu war, war die Erkenntnis, dass die Bedeutung der Lorentztransformation Ăźber den Zusammenhang mit den maxwellschen Gleichungen hinausging und das Wesen von Raum und Zeit im allgemeinen betraf. Auch war die Einsicht neu, dass die "Lorentz-Invarianz" eine allgemeine Bedingung sei fĂźr jede physikalische Theorie.â"