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April 10, 2026
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"Weder wollen wir um schändliche Dinge bitten noch sie tun, wenn wir darum gebeten worden sind."
"Ohne Freundschaft ist das Leben nichts."
"Fortuna ist blind."
"Einen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Lage."
"GlĂźck wird noch strahlender durch Freundschaft."
"Ein wahrer Freund ist wie ein zweites Ich."
"Diejenigen, die die Freundschaft aus ihrem Leben entfernen, scheinen nämlich die Sonne aus der Welt zu entfernen."
"Das also ist keine Freundschaft, dass, wenn der eine die Wahrheit nicht hĂśren will, der andere zum LĂźgen bereit ist."
"Verwandtschaft lässt sich ohne Wohlwollen denken, Freundschaft aber nicht."
"Wir sind nicht fĂźr uns allein geboren."
"Wenn das Gesetz gebrochen werden muss, dann nur, um die Macht zu ergreifen; ansonsten ist es heilig zu halten."
"Von allen den Erwerbszweigen aber, aus denen irgendein Gewinn gezogen wird, ist nichts besser als Ackerbau, nichts einträglicher, nichts angenehmer, nichts eines Menschen, nichts eines Freien wßrdiger."
"Spiel und Scherz darf man genieĂen, aber gleichsam wie den Schlaf und die Ăźbrigen Erholungen dann, wenn wir bedeutende und ernste Dinge genug getan haben."
"Jedem das Seine."
"Die Waffen sollen der Toga weichen, der Lorbeerkranz dem politischen Ansehen."
"Der Mensch glaubt, nichts Menschliches sei ihm fremd."
"Das hĂśchste Recht (ist) das hĂśchste Unrecht."
"Aber da ich kurz zuvor gesagt habe, unsere Vorfahren sollten uns zum Muster dienen, so gelte als erste Ausnahme, dass man nicht ihre Fehler nachahmen darf."
"Jedes Lebewesen liebt sich selbst."
"Sogar die LĂźstlinge [âŚ] sagen, daĂ zunächst nur die Lust angestrebt, dann durch Gewohnheit gleichsam eine zweite Natur geschaffen werde."
"Die Anfänge aller Dinge sind nämlich klein."
"Der Speise WĂźrze ist der Hunger, des Trankes der Durst, so hĂśre ich Sokrates sagen."
"Arbeiten sind angenehm, wenn sie getan sind."
"Wenn du einen Garten in einer Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen."
"Ein Brief errĂśtet nicht."
"Die Welt ist ein Irrenhaus."
"Die sorgenfreie Erinnerung an vergangenen Schmerz bringt nämlich Freude."
"Kurt Tucholsky: "Was! Einen Kerl nicht wieder neu zu drucken, der einen Verstand gehabt hat wie ein scharf geschliffenes Rasiermesser, ein Herz wie ein Blumengarten, ein Maulwerk wie ein Dreschflegel, einen Geist wie ein Florett . . . das muĂ man sich bei den Antiquaren mĂźhsam zusammensuchen? Diesen herrlichen Mann, der einen Buckel voll Witz, Sentimentalität, Klugheit, guter Laune, Lust, aus Schmerz geboren, mit sich herumzutragen hatte â das liegt brach? Es ist vielleicht kein 'Geschäft' ... ich weiĂ das nicht; ich bin kein Kaufmann. Aber wer Lichtenberg ist, das weiĂ ich." Schrei nach Lichtenberg, Peter Panter Vossische Zeitung, 25.01.1931, Nr. 42.. 1931"
"Karl Kraus: "Lichtenberg gräbt tiefer als irgendeiner, aber er kommt nicht wieder hinauf. Er redet unter der Erde. Nur wer selbst tief gräbt, hÜrt ihn.""
"Johann Wolfgang von Goethe: "Lichtenbergs Schriften kĂśnnen wir uns als der wunderbarsten WĂźnschelrute bedienen: wo er einen SpaĂ macht, liegt ein Problem verborgen.""
"Sigmund Freud: "...vielleicht war er als Psycholog noch bedeutender denn als Physiker.""
"Wo MäĂigung ein Fehler ist, da ist GleichgĂźltigkeit ein Verbrechen."
""Wir sind doch am Ende nichts weiter als eine Sekte von Juden." Schriften und Briefe Band I 1968, S. 752, SudelbĂźcher, Heft J (687) Hanser Verlag, MĂźnchen, Nachdruck bei Zweitausendeins, Frankfurt a. M."
"Wir sehen in der Natur nicht WĂśrter, sondern immer nur Anfangsbuchstaben von WĂśrtern, und wenn wir alsdann lesen wollen, so finden wir, dass die neuen so genannten WĂśrter wiederum bloĂ Anfangsbuchstaben von andern sind."
"Wir haben keine Worte um mit dem Affen von Weisheit zu reden. Der ist schon weise, der den Weisen versteht."
"Wir fressen einander nicht, wir schlachten uns bloĂ."
"Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht."
"Wenn man manchen groĂen Taten und Gedanken bis zu ihrer Quelle nachspĂźren kĂśnnte, so wĂźrde man finden, dass sie Ăśfters gar nicht in der Welt sein wĂźrden, wenn die Bouteille verkorkt geblieben wäre, aus der sie geholt wurden. Man glaubt nicht, wie viel aus jener Ăffnung hervorkommt. Manche KĂśpfe tragen keine FrĂźchte, wenn sie nicht wie Hyazinthenzwiebeln Ăźber Bouteillenhälsen stehen. Der Feige holt da seinen Mut, der SchĂźchterne Vertrauen auf eigne Kraft und der Elende Trost hervor."
"Wenn man einen guten Gedanken liest, so kann man probieren, ob sich etwas Ăhnliches bei einer andern Materie denken und sagen lasse. Man nimmt hier gleichsam an, daĂ in der andern Materie etwas enthalten sei das diesem ähnlich sei. Dieses ist eine Art von Analysis der Gedanken, die vielleicht mancher Gelehrter braucht ohne es zu sagen."
"Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoĂen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?"
"Wenn die Welt noch eine unzählige Zahl von Jahren steht, so wird die Universalreligion geläuterter Spinozismus sein. Sich selbst ßberlassene Vernunft fßhrt auf nichts andres hinaus, und es ist unmÜglich, daà sie auf etwas anderes hinausfßhre."
"Vorstellungen sind auch ein Leben und eine Welt."
"Von dem Ruhm der berĂźhmtesten Menschen gehĂśrt immer etwas der BlĂśdsinnigkeit der Bewunderer zu."
"Vom Wahrsagen läĂt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen."
"Vielleicht ist ein Gedanke der Grund aller Bewegung in der Welt, und die Philosophen, welche gelehrt haben, daà die Welt ein Tier sei, sind vielleicht durch diesen Weg darauf gekommen, sie haben sich vielleicht nur nicht so eigentlich ausgedruckt wie sie vielleicht hätten tun sollen; unsere ganze Welt ist nichts als die Wßrkung eines Gedankens von Gott auf die Materie."
"Vernunft und Einbildungskraft haben bei ihm in einer sehr unglĂźcklichen Ehe gelebt."
"Unternimm nie etwas, wozu du nicht das Herz hast, dir den Segen des Himmels zu erbitten!"
"Unter den heiligsten Zeilen des Shakespeare wĂźnschte ich dass diejenigen einmal mit Rot erscheinen mĂśgten, die wir einem zur glĂźcklichen Stunde getrunkenen Glas Wein zu danken haben."
"Unsere Erde ist vielleicht ein Weibchen."
"Unsere Empfindung ist sicherlich nicht der MaĂstab fĂźr die SchĂśnheit des unĂźbersehbaren Plans der Natur."