First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit."
":Entstanden 1807. Erstdruck (aus dem NachlaĂ) in: Hegel, Werke, 17. Band, 1835."
"Wer denkt abstrakt? Der ungebildete Mensch, nicht der gebildete. Die gute Gesellschaft denkt darum nicht abstrakt, weil es zu leicht ist, weil es zu niedrig ist, niedrig nicht dem äuĂeren Stande nach, nicht aus einem leeren Vornehmtun, das sich Ăźber das wegzusetzen stellt, was es nicht vermag, sondern wegen der inneren Geringheit der Sache."
"Der Mut der Wahrheit, der Glaube an die Macht des Geistes ist die erste Bedingung der Philosophie."
"Es wird das Jetzt gezeigt, dieses Jetzt. Jetzt; es hat schon aufgehĂśrt zu sein, indem es gezeigt wird; das Jetzt, das ist, ist ein anderes als das gezeigte, und wir sehen, daĂ das Jetzt eben dieses ist, indem es ist, schon nicht mehr zu sein. Das Jetzt, wie es uns gezeigt wird, ist es ein gewesenes, und dies ist seine Wahrheit; es hat nicht die Wahrheit des Seins."
"... , daĂ diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist."
"Die Ungeduld verlangt das UnmÜgliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel."
"Das Wahre ist das Ganze."
"âWenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und mit Grau in Grau lässt sie sich nicht verjĂźngen, sondern nur erkennen; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.â Grundlinien der Philosophie des Rechts. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1972, S. 14."
"âJede Vorstellung ist eine Verallgemeinerung, und diese gehĂśrt dem Denken an. Etwas allgemein machen, heiĂt, es denken.â"
""Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand,"
"Stehen Frauen an der Spitze der Regierung, so ist der Staat in Gefahr, denn sie handeln nicht nach den Anforderungen der Allgemeinheit, sondern nach zufälliger Neigung und Meinung."
"Nationen, die in sich unverträglich sind, gewinnen durch Kriege nach auĂen Ruhe im Innern."
"Leidenschaftliche Liebe und Ehe ist zweierlei."
"Der Staat ist die Wirklichkeit der sittlichen Idee."
"Wer etwas GroĂes will, der muĂ sich, wie Goethe sagt, zu beschränken wissen. Wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts. Es gibt eine Menge interessante Dinge in der Welt; spanische Poesie, Chemie, Politik, Musik, d. ist alles sehr interessant, und man kann es keinem Ăźbel nehmen, der sich dafĂźr interessiert; um aber als ein Individuum in einer bestimmten Lage etwas zustande zu bringen, muĂ man sich an etwas Bestimmtes halten und seine Kraft nicht nach vielen Seiten hin zersplittern."
""Jeder will und meint besser zu sein, als diese seine Welt. Wer besser ist, drĂźckt nur diese seine Welt besser aus, als Andere." (Nr. 52)"
"Die Katholiken hatten die Stellung von UnterdrĂźckern, die Protestanten die der UnterdrĂźckten"
"Meinen Namen und Erinnerungen hinterlasse ich der Menschheit groĂzĂźgiger Reden, fremden Nationen und dem nächsten Zeitalter."
"Wie wahr, daĂ Gelder die Lebenskraft des Krieges sind."
"Wer in ein Land reist, ehe er einiges von dessen Sprache erlernt hat, geht in die Schule, aber nicht auf Reisen."
"Verleumde nur dreist, etwas bleibt immer hängen."
"Die Wissenschaft ist nichts als das Abbild der Wahrheit."
"Die Natur beherrscht nur wer sich unterwirft."
"Diejenigen, die sich nicht auf neue Methoden einlassen, mĂźssen immer wieder mit den alten Unzulänglichkeiten rechnen. Zeit ist nämlich der grĂśĂte Erneuerer."
"Die Hoffnung ist ein gutes FrĂźhstĂźck, aber ein schlechtes Abendbrot."
"Der Ehrgeiz gleicht der Galle, einem Saft des menschlichen KĂśrpers, der den Menschen tätig, beharrlich, wach und rĂźhrig macht, solange seine Ausgänge nicht verstopft sind. Ist das aber der Fall und hat sie nicht den notwendigen AbfluĂ, so wird sie brandig und dadurch bĂśsartig und giftig."
"Der Charakter des Menschen wächst sich entweder zur Nutzpflanze oder zum Unkraut aus, deswegen muĂ man hier rechtzeitig gieĂen, dort jedoch ausrotten."
"Der beste Teil der SchĂśnheit ist der, den ein Bild nicht wiedergeben kann."
"Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den VÜgeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht."
"Denn auch das Wissen selbst ist eine Macht."
"Das Heilmittel ist schlimmer als die Krankheit."
"FĂźr eines Mannes Handeln ist das eigene Ich ein dĂźrftiger Ausgangspunkt."
"Das eigene Ich ist ein ärmlicher Mittelpunkt fßr eines Mannes Handeln."
"Aphorismen, da sie ein gebrochenes Wissen darstellen, laden die Menschen ein, weiter zu forschen."
"1998: Montaigne, Michel de: Essais. Erste moderne GesamtĂźbersetzung von Hans Stilett. Eichborn Verlag (Die andere Bibliothek) Frankfurt am Main; dtv 2011, ISBN 978-3-423-59082-2"
"2010: Montaigne, Michel de: Essais, Ăbersetzt von Johann Daniel Tietz, Verlag Zweitausendeins ISBN 978-3-86150-963-9"
"âWir werden viel weniger durch das verletzt, was uns geschieht als durch unsere Meinung darĂźber.â"
"âWer die Menschen sterben lehrt, lehrt sie leben.â"
"âPolitik ist ein weites Feld fĂźr Zank und Streit.â"
"âMan muĂ uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.â â Essais"
"âDie LĂźge ist ein Winkelgang, von dem man durch eine Hintertreppe zur Wahrheit gelangen kann.â"
"âDie Dummheit ist eine bĂśse Eigenschaft. Aber sie nicht ertragen kĂśnnen, sich darĂźber aufregen und ärgern, ist eine Krankheit anderer Art, die der Dummheit nichts nachgibt und die gerade so unleidlich ist.â"
"âDer KĂśrper kann groĂe Lasten tragen, wenn man ihn strafft. Mit der Seele ist es ebenso.â"
"âDas Gespräch ist, meiner Ansicht nach, die lohnendste und natĂźrlichste Ăbung unseres Geistes: Keine andere Lebensbetätigung macht mir so viel Freude.â"
"âDas GemeinschaftsgefĂźhl erkaltet leicht, wenn man zu regelmäĂig beisammen ist.â"
"âDas eindrucksvollste Zeichen von Weisheit ist beständige Heiterkeit.â"
"âAuf den Tod sinnen heiĂt auf Freiheit sinnen. Wer sterben gelernt hat, versteht das Dienen nicht mehr.â"
""Zwar trieb mich frĂźher ein eitles und kostspieliges Verlangen dazu, mit den BĂźchern nicht nur meinen Bedarf zu decken, sondern Ăźberdies drei von vieren gleichsam als MĂśbel zu betrachten, die mein Zimmer schmĂźcken und so fĂźr mich Eindruck schinden sollten; doch diese Flause habe ich längst abgeschĂźttelt." Essais. Drittes Buch. 3. Ăber dreierlei Umgang. Erste moderne GesamtĂźbersetzung von Hans Stilett Die Andere Bibliothek, Berlin 20169, S. 413"
""Wir trachten nach anderen Lebensformen, weil wir die unsere nicht zu nutzen verstehen. Wir wollen Ăźber uns hinaus, weil wir nicht erkennen, was in uns ist. Doch wir mĂśgen auf noch so hohe Stelzen steigen"