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April 10, 2026
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"Die selbstverschuldete UnmĂźndigkeit ist ein eben so schiefes Maul, als er dem ganzen schĂśnen Geschlecht macht, und das meine drey TĂśchter nicht auf sich sitzen lassen werden."
"Die Freundschaft ist ein Kapital, von dem die Zinsen niemals verloren gehen."
"Der Ekel ist ein Merkmal eines verdorbenen Magens oder verwĂśhnter Einbildungskraft."
"Der Glaube ist kein Werk der Vernunft und kann daher auch keinem Angrif derselben unterliegen; weil Glauben so wenig durch GrĂźnde geschieht, als Schmecken und Sehen."
"Denken Sie weniger und leben Sie mehr."
"Autorität kann zwar demßthigen, aber nicht belehren; sie kann die Vernunft niederschlagen, aber nicht fesseln."
"Auf Schwächen und BlĂśĂen grĂźndet sich die Liebe, und auf diese die Fruchtbarkeit."
"Der Mensch ist das MaĂ aller Dinge. Derjenigen, die sind, so wie sie sind. Derjenigen, die nicht sind, so wie sie nicht sind."
"Wenn Diogenes in unserer Zeit leben wĂźrde, mĂźĂte seine Laterne eine Blendlaterne sein."
"Wäre ich nicht Alexander, wollte ich Diogenes sein."
"Mancher wird ein freier Diogenes, nicht wenn er in dem Fasse, sondern wenn dieses in ihm wohnt."
"Ein geistreicher Mann ist verloren, wenn er nicht auch ein Mann von energischem Charakter ist. Hat man die Laterne des Diogenes, so muss man auch des Diogenes Stock haben."
"Diogenes, schnell, sag an, welches Schicksal nahm dich fort zum Hades. Ein Hund nahm mich fort mit gierigem BiĂ."
"Menschen rief ich, keinen Abschaum."
"Ich suche einen Menschen."
"[Ich kann] Männer beherrschen."
"[Ich bin] BĂźrger der Welt."
"Nimm deinen Schatten von mir!"
"Geh mir ein wenig aus der Sonne!"
"Gehe in ein Bordell und lerne, dass zwischen teurem und billigem VergnĂźgen kein Unterschied ist."
"Die freie Rede [ist das SchĂśnste am Menschen]."
"Bildung ist fĂźr die Jungen Weisheit, fĂźr die Alten Ermutigung, fĂźr die Armen Reichtum und fĂźr die Reichen Schmuck."
"Der Mensch wird unwissend geboren: er kommt aber nicht dumm auf die Welt und wird es auch nicht ohne Anstrengung."
"Wahrheit ist eine Fackel, die durch den Nebel leuchtet, ohne ihn zu vertreiben."
"Die Religion hat viel Schlechtes und nur wenig Gutes hervorgebracht."
"Die Menschen verstehen einander nicht. Es gibt weniger Wahnsinnige als wir denken."
"Der Mensch ist ein Modell, dem Blick verschiedener KĂźnstler ausgestellt. Jeder besieht sich einige Facetten desselben; niemand ist jedoch um es herum gegangen."
"Das GlĂźck des Menschen ist, das zu lieben, was sie tun mĂźssen. Auf diesem Prinzip ist die Gesellschaft nicht aufgebaut."
"Wir kĂśnnen gegen den Tyrannen, das Schicksal, nichts; aber gegen die Sirene, die Sinnlichkeit, Alles."
"Weder fĂźr die WollĂźste des Geistes, noch fĂźr die WollĂźste des KĂśrpers ist der Mensch allein geschaffen; in beiden stĂźrzt ĂbermaaĂ ihn ins Elend."
"Verstellung ist fßr edle Seelen unerträglicher Zwang; ihr Element, worin sie leben, ist Wahrheit."
"Um ruhig zu seyn, muà der Mensch nicht denken; er muà nur träumen."
"Redensarten sind gleichsam das Kleid der Gedanken."
"LaĂt die Menschen, nur Ein Menschenalter hindurch, nicht mehr laut mit einander denken dĂźrfen; und seid gewiĂ, sie haben ihre Denkkraft verloren."
"Jedes, auch das verächtlichste Thier, sobald es mir als aufmerksame liebende Mutter erscheint, ist mir gleich so achtungswßrdig."
"Furcht macht verächtlich, und Verachtung ist gefahrvoller als HaĂ."
"Es giebt unter den Menschen viele solcher Charaktere, in denen sich zwei entgegengesetzte Eigenschaften vereinigen."
"Eine beschämende Antwort gehÜrt auf eine vorwitzige Frage."
"Die schÜnste Antwort auf Verläumdung ist, daà man sie stillschweigend verachtet."
"Die Ideen entzĂźnden einander, wie die electrischen Funken."
"Der Arzt verzweifelt nur dann, wenn der Kranke nicht mehr fĂźhlt daĂ er leidet."
"Das Denken giebt uns ein so reines und so lebhaftes VergnĂźgen, daĂ, wer es nur einmal in seinem Leben gekostet hat, es nie wieder entbehren kann."
"Dagegen lehrte nun Leukippos und sein SchĂźler Demokritos, Elemente seien das Volle und das Leere; [âŚ] diese sind also nach ihnen die Ursachen des Seienden im Sinne der Materie. [âŚ] Die Frage nach der Bewegung aber, woher und wo sie an die Dinge kommt, haben auch sie, ganz ähnlich wie die anderen, ohne sich Ăźber sie den Kopf zu zerbrechen, beiseite liegen lassen."
"Bei den Weisen sollen angesichts des Zorns den Heraklit Tränen, den Demokrit aber Lachen ßberkommen haben."
"Gesundheit fordern die Menschen in ihren Gebeten von den GĂśttern. Sie wissen aber nicht, dass sie selbst Macht darĂźber haben."
"Das unbotmässige Leid einer schmerzerstarrten Seele banne durch Vernunft."
"Das Sittliche setzt das NatĂźrliche voraus."
"Was ein Dichter, des Gottes voll, in heiliger Begeisterung niederschreibt, das ist sicherlich schĂśn."
"Ständige Arbeit wird leichter durch GewÜhnung."
"Schmuck des Weibes, wenig zu reden; aber auch Einfachheit im Schmuck steht ihr wohl an."