First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"[Weil] ich bestrebt sein wollte, als StaatsbĂźrger dem Schicksal meines Staates nicht gleichgĂźltig gegenĂźber zu stehen, entschloss ich mich, nicht nur in Gedanken, sondern auch in der Tat meine Gesinnung zu zeigen."
"Von dem Gedanken, eine schlagkräftige Organisation zu schaffen, bin ich bald wieder abgekommen, weil ein solches Unternehmen nicht zeitgegeben ist. Ich hatte diesen Gedanken im Anfang des Januar 1943 nur ganz flĂźchtig gefaĂt. Ich habe darĂźber mit niemanden gesprochen und es ist nicht der geringste Versuch zur Bildung einer solchen Organisation unternommen worden."
"Ich bin der Ansicht, dass in Deutschland in der Zeit von 1918-1933 und vor allem 1933 nicht zu sehr die Masse des Deutschen Volkes politisch versagt hat, sondern gerade diejenige Schicht, eines Staates, der ein Volk politisch fĂźhren sollte, die Intelligenz."
"Der Name "die WeiĂe Rose" ist willkĂźrlich gewählt. Ich ging von der Voraussetzung aus, daĂ in einer schlagkräftigen Propaganda gewisse feste Begriffe da sein mĂźssen, die an und fĂźr sich nichts besagen, einen guten Klang haben, hinter denen aber ein Programm steht."
"Wer je gelebt in Liebesarmen, // Der kann im Leben nie verarmen;"
"Von drauĂâ vom Walde komm ich her; // Ich muĂ euch sagen, es weihnachtet sehr! // Nun sprecht, wie ichâs hierinnen findâ! // Sindâs gute Kindâ, sindâs bĂśse Kindâ?"
"Ăber die Heide hallet mein Schritt; Dumpf aus der Erde wandert es mit."
"Kein Klang der aufgeregten Zeit // Drang noch in diese Einsamkeit."
"Halte fest: du hast vom Leben // Doch am Ende nur dich selber."
"Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, // Nur ein GefĂźhl empfunden eben; // Und dennoch spricht es stets darein // Und dennoch stĂśrt es dich zu leben."
"Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, // Ich nahm es so im Wandern mit, // Auf daĂ es einst mir mĂśge sagen, // Wie laut die Nachtigall geschlagen, // Wie grĂźn der Wald, den ich durchschritt."
"der Sperling gleicht dem Menschen, an sich ist er ohne Wert, aber er trägt die MĂśglichkeit zu allem GroĂen in sich."
"Der Nebel steigt, es fällt das Laub; // Schenk ein den Wein, den holden! // Wir wollen uns den grauen Tag // Vergolden, ja vergolden!"
"Der Eine fragt: was kommt danach? // Der Andre fragt nur: ist es recht? // Und also unterscheidet sich // Der Freie von dem Knecht."
"Wem kann ich erzählen, dass die Ilias mich langweilt?"
"Was fĂźr eine vorzĂźgliche Einrichtung, daĂ die Gedanken nicht als sichtbare Schrift Ăźber unsere Stirne laufen. Leicht wĂźrde jedes Beisammensein, selbst ein harmloses wie dieses, zum MĂśrdertreffen."
"Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd."
"Schreiben ist groĂ machen."
"Das Paradies kann sich rar machen, das ist so seine Art."
"Und die Funktion von Kunst besteht fĂźr mich darin, die Wirklichkeit unmĂśglich zu machen."
"Schlafen ist Verdauen der Sinneneindrßcke. Träume sind Exkremente."
"Ein Charakter ist ein vollkommen gebildeter Willen."
"Das Herz ist der SchlĂźssel der Welt und des Lebens."
"Bosheit ist nichts als eine GemĂźtskrankheit."
"Alle gĂśttlichen Gesandten mĂźssen Mathematiker sein."
"FĂźr das Lebendige ist kein Ersatz."
""Zur Welt suchen wir den Entwurf"
"Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht?"
"Soll nicht die dichterische Leier tĂśnen // Dem KĂśnig der den Frieden liebt // An Kriegesschall nicht kann sein mildes Ohr gewĂśhnen // Und sich bei Mord betrĂźbt."
"Hypothesen sind Netze, nur der wird fangen, der auswirft."
"Himmlischer, als jene blitzenden Sterne, dĂźnken uns die unendlichen Augen, die die Nacht in uns geĂśffnet."
"Hier ist Amerika oder Nirgends."
"Freunde, der Boden ist arm, wir mĂźssen reichlichen Samen ausstreun, dass uns doch nur mäĂige Ernten gedeihn."
"Durch Gebet erlangt man alles. Gebet ist eine universale Arznei."
"Wir sind dem Aufwachen nah, wenn wir träumen, daà wir träumen."
"Der wahre Leser muss der erweiterte Autor sein."
"Der Geist fĂźhrt einen ewigen Selbstbeweis."
"Republik ist das fluidum deferens der Jugend. Wo junge Leute sind, ist Republik."
"Der Grund aller Verkehrtheit in Gesinnungen und Meinungen ist Verwechslung des Zwecks mit dem Mittel."
""Das Zahlensystem ist Muster eines ächten Sprachzeichensystems"
"Alle Wissenschaften sollen Mathematik werden. Die bisherige Mathematik ist nur die erste und leichteste ĂuĂerung oder Offenbarung des wahrhaft wissenschaftlichen Geistes."
"Wo gehen wir denn hin? Immer nach Hause."
"Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren // Sind Schlßssel aller Kreaturen, // Wenn die so singen, oder kßssen // Mehr als die Tiefgelehrten wissen // Wenn sich die Welt ins freie Leben, // Und in die Welt wird zurßckbegeben, // Wenn dann sich wieder Licht und Schatten // Zu echter Klarheit wieder gatten // Und man in Märchen und Gedichten // Erkennt die wahren Weltgeschichten, // Dann fliegt vor Einem geheimen Wort // Das ganze verkehrte Wesen fort."
"Ăberhaupt kĂśnnen die Dichter nicht genug von den Musikern und Malern lernen."
"FrĂźhe Hochzeiten, lange Liebe."
"Er sah nichts als die blaue Blume, und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit."
""Nicht die Schätze sind es, die ein so unaussprechliches Verlangen in mir geweckt haben, sagte er zu sich selbst; fern ab liegt mir alle Habsucht: aber die blaue Blume sehn' ich mich zu erblicken." Erstes Kapitel S. 7 https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/novalis_ofterdingen_1802/?hl=blaue&p=15"
"Wo junge Leute sind, ist Republik."
"Was man liebt, findet man Ăźberall und sieht Ăźberall Ăhnlichkeiten."
"Jeder Mensch sollte KĂźnstler sein. Alles kann zur schĂśnen Kunst werden."