First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
""Kann der Kapitalismus weiterleben? Nein, meines Erachtens nicht. Diese meine Ansicht ist freilich wie die eines jeden andern NationalĂśkonomen, der sich Ăźber diesen Gegenstand geäuĂert hat, an sich vĂśllig uninteressant. Was bei jedem Versuch einer sozialen Prognose zählt, ist nicht das Ja oder Nein, das die dazu fĂźhrenden Tatsachen und Argumente zusammenfasst, sondern diese Tatsachen und Argumente selbst. Diese enthalten alles, was am endgĂźltigen Ergebnis wissenschaftlich ist. Alles andere ist nicht Wissenschaft, sondern Prophezeiung." â Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, aus dem Englischen Ăźbersetzt von Susanne Preiswerk, 1. Aufl. 1950, zitiert nach 7. erweiterte Auflage 1993, A. Francke Verlag TĂźbingen und Basel, ISBN 3-8352-0172-4 (UTB), S. 105."
""Die meisten SchĂśpfungen des Verstands oder der Phantasie entschwinden fĂźr ewig nach einer Frist, die zwischen einer Stunde nach dem Essen und einer Generation variieren kann. Einige jedoch nicht. [âŚ] Diese SchĂśpfungen dĂźrfen wir die groĂen nennen [âŚ] In diesem Sinne kann das Wort zweifellos auf die Botschaft Marxens angewandt werden." â Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, aus dem Englischen Ăźbersetzt von Susanne Preiswerk, 1. Aufl. 1950, zitiert nach 7. erweiterte Auflage 1993, A. Francke Verlag TĂźbingen und Basel, ISBN 3-8352-0172-4 (UTB), S. 17."
"âEs wird sich ein der Welt unbekanntes Volk erheben, von dem die Geschichte längst nicht mehr schreibt. Und dieses Volk wird wieder sein Land pflĂźgen und mit Schiffen die Meere befahren. Dann wird sich die Welt erinnern, daĂ in längst vergangenen Zeiten ein Volk gelebt hat, und sie wird sich wundern, daĂ es wieder lebt.â"
"âWenn wir kalte Coca-Cola und Bier in die entlegensten Regionen Afrikas bringen kĂśnnen, sollte es nicht unmĂśglich sein, dasselbe mit Medikamenten zu tun.â"
"âBei Clemens August trug man blau und weiĂ, da lebte man wie im Paradeis.â"
"âNon mihi, sed populoâ (lateinisch: nicht fĂźr mich, sondern fĂźr das Volk)"
"Streit fĂśrdert die Erkenntnis, und das ist viel wert."
"Museen sind die Kathedralen von heute."
"Wir tĂśten auf der Basis von Metadaten."
"Unwiderstehlich ist unser Herr, unsterblich unsere Sache! â Proletarier, der du noch seitab stehst, hĂśr unser Rufen, erwache!"
"Echtheit der Gefßhle, die man im Herzen trägt, Richtigkeit und Wahrheit der Gedanken, die man beide auf seine HÜrer ßbertragen will, geben die sicherste Gewähr, dass der Redner wirkungsvoll spricht."
"Warum soll in der Gegenwart die Dichtkunst nicht auch in den Dienst der Arbeiter und der Arbeiterbewegung gestellt werden? Hat man Kriege und Siege, Schlachten und Heerfßhrer besungen, warum soll die Kulturtätigkeit, welche die Arbeiterorganisationen besorgen, nicht auch einen wßrdigen Gegenstand der Dichtung abgeben?"
"Zur Illustration seien folgende Worte Slezaks angefĂźhrt: âViele Menschen benutzen das Geld, das sie nicht haben, fĂźr den Einkauf von Dingen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die sie nicht mĂśgen.""
"Uns ist gegeben, // auf Erden Gott zu dienen // durch Gestalt."
"Nimm an: er kommt. Der Tod fĂźr alle. // Der Tod fĂźr alle. Nimm an: er kommt."
"Horaz hat fĂźr mich vollkommen daneben getroffen, wenn er in seinem berĂźhmten Spruch einen Doppelgrund fĂźrs Schreiben angibt: âAut prodesse volunt aut delectare poetaeâ (Entweder nĂźtzen oder unterhalten wollen die Dichter). Ich aber will weder die Welt verändern noch zur Freizeitgestaltung etwas beitragen. Es geht darum, noch unentdeckte, sublime MĂśglichkeiten des Menschen herauszuholen."
"Als hier die ersten Christen knieten, // gab es noch kein Deutschland und kein Frankreich."
"Ich fĂźr meinen Teil bin der Meinung, daĂ es nicht zum Begriff der Demokratie gehĂśrt, daĂ sie selber die Voraussetzungen fĂźr ihre Beseitigung schafft. [...] Demokratie ist nur dort mehr als ein Produkt einer bloĂen ZweckmäĂigkeitsentscheidung, wo man den Mut hat, an sie als etwas fĂźr die WĂźrde des Menschen Notwendiges zu glauben. Wenn man aber diesen Mut hat, dann muĂ man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenĂźber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen."
"Eine Verfassung ist die Gesamtentscheidung eines freien Volkes Ăźber die Formen und die Inhalte seiner politischen Existenz."
"Bei der Politik handelt es sich nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten."
"Weshalb gehen die stärksten und dauerhaftesten Impulse des Widerstandes gegen alle Formen der Unmenschlichkeit seit einigen Jahren vorwiegend von PersÜnlichkeiten aus, die nicht nur zu analysieren und argumentieren verstehen, sondern auch meditieren und beten kÜnnen?"
"Die Zukunftsforschung hat Ăźberraschend schnell das Schicksal der Religionen erfahren. Sie dient zur Erbauung, sie verpufft als Predigt, sie erweckt Hoffnung, wo Entschlossenheit zur Ănderung vordringlicher wäre."
"Die notwendige Beharrlichkeit muss auch häufiges Scheitern ertragen."
"Wenn alle Religionen zusammenarbeiten, kĂśnnen sie sowohl fĂźr Gott als auch fĂźr die Menschheit etwas GroĂes und Gutes vollbringen. Nur die gemeinsamen Gebete und die Freundschaft der Sucher und Anhänger aller Weltreligionen werden bewirken, dass die hĂśchste Liebe und das hĂśchste Mitleid von oben herabkommen. Und nur, wenn Gottes Liebe und Mitleid in das Herz und das Leben der Menschheit herabkommen, kann sich das Antlitz und das Schicksal der Welt ändern."
"Wenn du anderen Freude schenkst, siehst du ganz von selbst die Vervielfältigung der Freude fßr dich selbst."
"Eine seelenvolle Meditation kann die Grenzen des MitgefĂźhls, der Toleranz und der Zuneigung des Verstandes leicht ausdehnen."
"Dienen kann viel fĂźr uns tun. Zuallererst sollten wir wissen, dass Dienen in einem gĂśttlichen Geiste die grĂśĂte Gelegenheit ist, die wir besitzen, unseren Stolz und unsere Eitelkeit zunichte zu machen und die Aufprägung unseres Ego zu tilgen. In gottgeweihtem Dienst erblicken wir die allumfassende Harmonie, wachsen in das allumfassende Bewusstsein."
"Meditation ist die Sprache Gottes. Wenn wir wissen wollen, was Gottes Wille in unserem Leben ist, wenn wir wollen, dass Gott uns fĂźhrt, uns formt und Sich selbst in und durch uns erfĂźllt, dann ist Meditation die Sprache, die wir benutzen mĂźssen."
"Wenn der Verstand leer und still ist und unser gesamtes Dasein ein leeres Gefäà wird, kann unser inneres Wesen unendlichen Frieden, unendliches Licht und unendliche GlĂźckseligkeit anrufen, um in dieses Gefäà zu flieĂen und es zu fĂźllen. Das ist Meditation."
"Wenn du regelmäĂig betest und meditierst, wirst du bald fĂźhlen, dass dein Frieden unendlich viel stärker, erfĂźllender und kraftspendender ist als die unglĂźcklichen Situationen, die andere herbeifĂźhren."
"Du und ich erschaffen die Welt durch die Schwingungen, die wir in die Welt tragen. Wenn wir Frieden anrufen und ihn dann jemand anderem weitergeben kÜnnen, werden wir bemerken, wie sich Frieden von einer Person zu zwei Personen und allmählich ßber die ganze Welt ausdehnt."
"Friede bedeutet nicht die Abwesenheit von Krieg. Friede bedeutet die Anwesenheit von Harmonie, Liebe, ErfĂźllung und Einssein."
"Wie der Mensch so ein kleinstes, unscheinbares StĂźckchen Natur anschaut, wie ein Mensch ein Grashalm betrachtet, daran kannst du erkennen, was fĂźr ein Mensch er ist."
"Es ist immer schade, wenn nur der Kopf etwas mitbekommt und das Herz leer ausgeht."
"Es geht hier nicht um Naturschwärmerei oder Naturliebe als Glaubensersatz. Wer Gott nicht in seinem Wort findet, sucht in der Natur vergeblich nach ihm."
"Erntedank sieht so aus, dass einer nicht nur auf den eigenen, vollen Teller sieht, sondern nach besten Kräften die bittenden, leeren Hände fßllt, die sich ihm entgegenstrecken."
"Die Liebe hat sich in der Welt schon als Wärme erwiesen, die das Eis der Herzen schmolz."
"Alle SchÜnheit dieser Erde ist ein Abglanz nur von des SchÜpfers hoher Weisheit, eine lichte Spur ungeahnter Herrlichkeit, die er fßr uns bereithält."
"Nirgends gibt es so viele eitle und fĂźr ihre Aufgabe ungeeignete Menschen wie in der Politik..."
"Design muĂ industrielle Kultur schaffen und die Menschen akzeptieren."
"âHat die Religion Narrenfreiheit, oder gilt das Grundgesetz?â"
"Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran."
"Zu argumentieren, dass Sie keine Privatsphäre brauchen, weil Sie nichts zu verbergen haben, ist so, als wĂźrden Sie sagen, dass Sie keine Freiheit der MeinungsäuĂerung brauchen, weil Sie nichts zu sagen haben."
"Ich mĂśchte nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles, was ich tue, aufgezeichnet wird. Das ist nichts, was ich bereit bin zu unterstĂźtzen. Das ist nichts, unter dem ich zu leben bereit bin."
"Ich bin stolz auf die Schweiz, deren direkte Demokratie Fremdenhass besiegt hat."
""Ein Kind, das heute geboren wird, wird nie einen privaten Augenblick kennenlernen", (Original engl.: "NSA leaker Edward Snowden is offering an âalternativeâ Christmas Message, saying a child born today will ânever know what it means to have a private moment.â, [https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/faszination-medien/191666/privat-in-einer-digitalen-welt/"
""Ich beschuldige [Ernst] Nolte nicht, daĂ er sein Buch in voller Erkenntnis der mĂśglichen Folgen geschrieben oder wissentlich falsches Material zusammengetragen hat, das nun andere ausbeuten, deren Hände weniger sauber sind als seine. Aber wissentlich oder nicht, sein [Buch] Deutschland und der kalte Krieg (1974) läuft auf eine umfangreiche und kunstvolle Ehrenrettung des modernen Deutschland hinaus. Ich nenne diese Methode Âťvergleichende VerharmlosungÂŤ, denn ihr liegt der Kunstgriff zugrunde, die Greueltaten der Nazis zwar einzugestehen, doch sie sozusagen zu ÂťhumanisierenÂŤ, das heiĂt zu entschuldigen, indem man empĂśrt auf die Verbrechen anderer Nationen hinweist, die angeblich ebenso verwerflich sind wie die im Dritten Reich begangenen. Mir erscheint eine solche Methode unaufrichtig, wenn sie sich auf Unmenschlichkeiten beruft, die Franzosen oder Amerikaner in anderen Teilen der Welt verĂźbt haben, während sie sich doch in Wahrheit zur Aufgabe gemacht hat, die besonderen Greuel der deutschen Schreckensherrschaft zwischen 1933 und 1945 zu verhĂźllen und von der Absicht abzulenken, jene Barbarei in ihrem eigenen"
"Von den Augen bis zum Mund ist eine lange Zeit."
"Vor meinem Mund steht eine durchgestrichene Trompete."
"Ich war so abgemagert ich trug die Knochen auĂen."