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April 10, 2026
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"Sie hat ihrem Thron und ihrem Geschlecht Ehre gemacht."
"Die sogenannte emanzipatorische oder kritische Pädagogik, die praktisch alles durchdrungen hat, was seit 1970 im Schulunterricht neu eingefĂźhrt worden ist, hat doch ein Ăźberragendes Ziel: Schon vom ersten Grundschuljahr an darf es keine ÂťAnpassungÂŤ, keine Ăbernahme von Idealen, von Werten, von bisherigen Spielregeln im zwischenmenschlichen Verkehr, vor allem zwischen Kind und Eltern, geben."
"Der ewige Doktorand ist nichts Neues. Es gab ihn immer. Neu ist die Unzahl von Menschen, die der politische Akademisierungswahn in diese Sackgasse gejagt hat. Das typische Los eines ewigen Doktoranden, vor dem man schon vor 50 Jahren warnte, sieht so aus: Er arbeitet Ăźber Rilke. Jedesmal, wenn er glaubt, fertig zu sein, erscheint eine neue VerĂśffentlichung Ăźber Rilke. Er will sie berĂźcksichtigen (usw.)."
""Ich habe mehr Umgang mit Typen, die bis heute nur Walther von der Vogelweide kennen"
"Deutsche Lebensart und Bildung Ăźbertrifft sie alle."
"Wenn man gesehen hat, wie Gänse gestopft werden, dann vergeht einem der Genuss. Das ist schwer pathologisches Gewebe, diese Leber! Aufs Sechsfache metastasiert."
"Universitäten haben LehrstĂźhle fĂźr Kunstgeschichte. Aber wie oft gehen Sie ins Museum, und wie oft essen Sie? Jeder weiĂ: Essen ist eine Kunst. Folgt ganz klar, die philosophische Fakultät muss einen Lehrstuhl fĂźr Kochkunst einrichten. Und warum, bitte schĂśn, haben wir einen Bundesminister fĂźr Sport und keinen fĂźr Speisen?"
"Die Beherrschung der Arithmetik, Herr Kollege, ist keine Frage der Ăberheblichkeit."
"Wenn zwei Männer oder zwei Frauen sich darauf versteifen, denselben Fehler zu machen wie die Heterosexuellen, sollen sie das tun kÜnnen."
"Ja, es gibt einen inneren Widerspruch zwischen dem Vokabular, das immer Variation verlangt, und einer Technik, die Wiederholung verbietet. Es ist interessant zu sehen, welche Probleme SchĂśnberg gehabt hat und wie er versuchte, zur tonalen Welt zurĂźckzukommen."
"Aber der Lehrer muĂ den Mut haben, sich zu blamieren. Er muĂ sich nicht als der Unfehlbare zeigen, der alles weiĂ und nie irrt, sondern als der UnermĂźdliche, der immer sucht und vielleicht manchmal findet. Warum Halbgott sein wollen? Warum nicht lieber Vollmensch?"
"Ich strebe an: Vollständige Befreiung von allen Formen. // von allen Symbolen // des Zusammenhangs und // der Logik. // also: // weg von der Âťmotivischen ArbeitÂŤ // Weg von der Harmonie, als // Cement oder Baustein einer Architektur. //Harmonie ist Ausdruck // und nichts anderes als das. // Dann: // Weg vom pathos! // Weg von den 24pfĂźndigen Dauermusiken; von den //gebauten und konstruierten // ThĂźrmen, Felsen und sonstigen gigantischem Kram. // Meine Musik muĂ // kurz sein. // Knapp! in zwei Noten: nicht bauen, sondern ÂťausdrĂźckenÂŤ!! // Und das Resultat, das ich erhoffe: // keine stylisierten und sterilisierten DauergefĂźhle. // Das giebts im Menschen nicht: // dem Menschen ist es unmĂśglich nur ein GefĂźhl gleichzeitig zu haben. // Man hat tausende auf einmal. Und diese tausend summieren sich sowenig, als Ăpfel und Birnen sich summieren. Sie gehen auseinander."
"Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt."
"Niemand kann aus der Geschichte seines Volkes austreten. Man soll und darf die Vergangenheit nicht âauf sich beruhen lassenâ, weil sie sonst auferstehen und zu neuer Gegenwärtigkeit werden kĂśnnte."
"Die Grenzen meines KĂśrpers sind die Grenzen meines Ichs. Die Hautoberfläche schlieĂt mich ab gegen die fremde Welt: auf ihr darf ich, wenn ich Vertrauen haben soll, nur zu spĂźren bekommen, was ich spĂźren will."
""Ich bin nicht autoritär, ich verschaffe mir Autoritätâ" Wappenmedaille der Landeshauptstadt Salzburg in Gold fĂźr Gerd Bacher 30. März 2006"
"Mich hat am Sozialismus immer die Diagnose interessiert; die Therapie habe ich stets abgelehnt."
"Menschen sollen an der Hand eines anderen Menschen sterben und nicht durch die Hand eines anderen Menschen"
"Eine Gesellschaft, in der die Familien mit Kindern Gefahr laufen, unter die Armutsgrenze zu rutschen, stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus"
"Wie schĂśn!"
""Das Leben ist ein einziges Abschiednehmen." Herbert Feuersteins Nachruf auf sich selbst"
"Ich bin ein 'vaterlandsloser Geselle', der sich schon seit jungen Jahren nicht dem Land zugehÜrig fßhlt, in dem er zufällig geboren wurde, sondern der ganzen Welt."
"Zwischen 20 und 30 habe ich mich buchstäblich durch die Tage gequält, dann ist es allmählich besser geworden, weil ich akzeptieren konnte, dass ich nur dieses eine Leben habe und es schade wäre, sich bis zum Tod davor zu fßrchten."
"Ein erfolgreicher Kritiker interessiert sich nicht fĂźr das Werk, sondern will seine Sicht der Dinge in mĂśglichst geistreichen Formulierungen loswerden."
"Von der Kleinwelt des SĂźĂwassers aus erĂśffnet sich das beste Verständnis fĂźr alle groĂen Fragen der Biologie."
"Lernet durch Schauen, durch Selbstbeobachtung und Selbstdenken."
"Jedes volkstĂźmliche Buch ist ein Theater, wenn es danach strebt ein gutes Buch zu sein. Es ist, wenn es ein gutes Buch ist, stets ein symbolisches Schauspiel von jenen Geheimnissen des Lebens und der Welt, die zu dunkel und zu schwer sind, als dass man sie so darstellen kann wie sie sind."
"Ich habe diesen Drang zur Naturbildung im Blute gehabt und habe ihn gesteigert, bis sie und ihre Mitteilung an andere zum Beruf wurde."
"Die groĂen Geheimnisse der Natur verbergen sich im Unscheinbaren, Unästhetischen, im Schlamm, in der faulenden Infusion, im Mist. Es ist wie eine Mahnung, daran zu denken, was wir eigentlich sind."
"Man konnte schon in Jugendtagen // mich mit dem Worte ÂťTugendÂŤ jagen."
"Ein MĂźcklein wollte Reisen machen, // da flog's in einen Meisenrachen!"
"Du schriebst zuweilen argen Mist, Franz! // Doch weil's von Lehar ist, so frisst man's!"
"Der Kurti lieĂ ein Stinkerl wehn, // drum muss er jetzt im Winkel stehn!"
"Das Mädchen mit dem schicken Duft // vermählt sich mit dem dicken Schuft."
"Sie achtet nicht der Notenregeln // und klimpert nur mit roten Nägeln."
"Mit den Bekennern neuer Lehren // lieà Nero manchen Leu ernähren."
"Franzl, Franzl, das verdank ich dir!"
"um die Zeit vom CongreĂ zu Verona herum meinte der Kaiser: âVĂślker? Was ist das? Ich weiĂ Nichts von VĂślkern, ich kenne nur Unterthanen.â"
"VĂślker? Was ist das? Ich weiĂ Nichts von VĂślkern, ich kenne nur Unterthanen."
"Ach, was schieĂt Ihr schlecht!"
"Das haus hat allen zu gefallen. Zum unterschiede vom kunstwerk, das niemandem zu gefallen hat. Das kunstwerk ist eine privatangelegenheit des kĂźnstlers. Das haus ist es nicht. [...] Nur ein ganz kleiner teil der architektur gehĂśrt der kunst an: das grabmal und das denkmal. Alles andere, alles, was einem zweck dient, ist aus dem reiche der kunst auszuschlieĂen."
"Der moderne mensch, der sich tätowiert, ist ein verbrecher oder ein degenerierter."
""Zurßck zu Loos. Natßrlich stimmt es, daà die schablonierten Ornamente Lßge waren. Verbrechen waren sie nicht. Durch die Abnahme der Ornamente wurden aber die Häuser nicht ehrlicher. Loos hätte das sterile Ornament durch lebendes Wachstum ersetzen sollen."
"Die gerade Linie ist gottlos und unmoralisch."
"Wer die Werke von LafaÂyette Ron Hubbard, Rudolf Steiner, Helena Blavatsky, Thorwald Dethlefsen oder Bert Hellinger liest, hat Schmerzensgeld verdient."
"Was fĂźr eine Zeit! Ein Kerl etwa wie ein armer Schauspieler, der sommerabends zu WarnemĂźnde, wenns regnet, im Kurhaus eine ÂťRĂŠunionÂŤ gibt, alles aus zweiter Hand, ärmlich, schlecht stilisiert [âŚ] und das hat Anhänger -! Wie groĂ muss die Sehnsucht in den Massen sein, die verlorengegangene Religion zu ersetzen! Welche Zeit -!"
""Neben mir saà ein alter Herr mit den vernßnftigen, braunen Augen des gebildeten Franzosen: sie tränten ihm"
"Ich habe Spinoza, Kant, Hegel usw. gelesen, Philosophen, von denen man sich an einem Vormittag einen Begriff bilden kann, aber was hat man später davon? Nur Ansichten, nur Gedanken. Steiner jedoch ist etwas anderes. Er fordert, dass man nicht nur denken, sondern erleben und handeln soll. Er gibt exakte Ăbungen und Methoden an, damit man kontrollieren kann, ob das, was er sagt, wahr sei."
""Es gibt in der ganzen Kulturwelt keinen grĂśĂeren geistigen Genuss, als diesem Mann zuzuhĂśren, als sich von diesem unvergleichlichen Lehrer 'Vortrag halten zu lassen'" Christian Morgenstern an Friedrich Kayssler, August 1913"