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April 10, 2026
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"LISP wurde scherzhaft beschrieben als die wohl 'intelligenteste Art einen Computer zu missbrauchen'. Ich halte diese Beschreibung fĂźr ein groĂes Kompliment, vermittelt sie doch ganz und gar den Eindruck von Befreiung: Es half einigen unserer begabtesten Mitmenschen dabei, bis dahin UnmĂśgliches zu denken."
"Wenn du effektivere Programmierer mĂśchtest, wirst du bemerken, dass sie keine Zeit mit debuggen verschwenden sollten, statt dessen sollten sie von vorne herein keine Bugs einfĂźhren."
"Durch Testen kann man stets nur die Anwesenheit, nie aber die Abwesenheit von Fehlern beweisen."
"Es ist praktisch unmĂśglich, einem Studenten gutes Programmieren beizubringen, wenn er vorher in BASIC programmiert hat. Als potenzielle Programmierer sind sie geistig verstĂźmmelt ohne Hoffnung auf Besserung."
"Als es noch keine Computer gab, gab es auch das Programmieren als Problem nicht. Als es dann ein paar leistungsschwache Computer gab, wurde das Programmieren zu einem kleinen Problem und nun, wo wir leistungsstarke Computer haben, ist auch das Programmieren zu einem riesigen Problem angewachsen. In diesem Sinne hat die elektronische Industrie kein einziges Problem gelĂśst, sondern nur neue geschaffen."
"In Spinoza findet Goethe die Stßtze fßr eine entschieden diesseitige Auffassung der Natur, des menschlichen Lebens und des Weltganzen. Die christlichen Elemente seines Denkens treten zurßck oder werden säkularisiert."
"Worauf wir nur mit Spinoza antworten kĂśnnen: Ignorantia non est argumentum, die Unwissenheit ist kein Beweisgrund."
"Menschen werden nämlich nicht als Staatsbßrger geboren, sondern zu ihnen erst gemacht"
"Prophetie oder Offenbarung ist die von Gott den Menschen offenbarte sichere Erkenntnis einer Sache."
"Es wird dem glĂźcklichen GemĂźte zugesprochen, wenn wir die ganze Lebenszeit mit einen gesunden Geist in einem gesunden KĂśrper durchlaufen kĂśnnen."
"ÂťAber alles, was vortrefflich ist, ist ebenso schwierig wie selten.ÂŤ"
"Ăberschätzung macht leicht den Menschen, der Ăźberschätzt wird, hochmĂźtig."
"Ăber nichts denkt der freie Mensch weniger nach als Ăźber den Tod."
"Nur freie Menschen sind einander wahrhaft dankbar."
"Niemand kann begehren glĂźcklich zu sein, gut zu handeln und gut zu leben, ohne dass er zugleich begehrt, zu sein, zu handeln und zu leben, das heiĂt wirklich zu existieren."
"Nichts von dem, was eine falsche Idee Positives enthält, wird durch die Gegenwart des Wahren, sofern es wahr ist, aufgehoben."
"Heiterkeit kann kein ĂbermaĂ haben, sondern ist immer gut; Melancholie dagegen ist immer schlecht."
"Gott oder auch die Natur"
"Die Tugend des freien Menschen zeigt sich ebenso groĂ im Vermeiden wie im Ăberwinden von Gefahren."
"Der freie Mensch handelt niemals arglistig, sondern stets aufrichtig."
"Demut ist keine Tugend, das heiĂt, sie entspringt nicht der Vernunft."
"Verehrung ist Liebe zu jemandem, den wir bewundern."
"Nichts geschieht in der Natur, was derselben als Schlechtigkeit zugerechnet werden kann."
"Ehrgeiz ist unmäĂige Begierde nach Ehre."
"Denn die Bescheidenheit ist eine Art des Ehrgeizes."
"Wir kÜnnen von der Dauer unseres KÜrpers nur eine hÜchst inadäquate Erkenntnis haben."
"Alle KĂśrper sind entweder in Bewegung oder in Ruhe."
"vollständig: "und so werden sie nicht ermßden, nach den Ursachen der Ursachen zu fragen, bis du zum Willen Gottes d. h. zum Asyl der Unwissenheit deine Zuflucht genommen hast.""
"Der Wille Gottes, Zufluchtsort der Unwissenheit (Asyl der Ignoranz)"
""Wie ein Sattel nicht zum Ochsen, so passt die Bildung nicht zur Frau."(Im entgegengesetzten Sinne gemeint)"
"Was in der Natur liegt, gilt nicht als Verdienst."
"Was gibt es TĂśrichteres, als von seinen eigenen guten Eigenschaften bezaubert, von seinen Verdiensten entzĂźckt zu sein?"
"Lieber Gott!"
"Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermĂśgen wir die Wahrheit aufzunehmen."
"Ist das menschliche Leben etwas anders, als ein Schauspiel, in welchem Jeder in einer besondern Larve auftritt, und so lange seine Rolle wegspielt, bis sein Principal zu ihm spricht: Tritt ab!"
"Ich weià nicht, ob jemand seinen KÜrper zur Gänze kennt. Und den Zustand seines Geistes soll jeder kennen?"
"Etwas anderes ist das Szepter, etwas anderes die Leier."
"Du wäschst einen Mohren. Du bleichst einen Mohren. [âŚ] wird insbesondere verwendet, wenn eine unedle Sache mit blumigen Worten ausgeschmĂźckt, ein UnlĂśblicher gelobt oder ein Unbelehrbarer belehrt wird."
"Du verehrst die Heiligen, du freust dich, ihre Reliquien zu berĂźhren. Doch du verachtest das Beste, was sie Ăźberliefert haben: das Beispiel des reinen Lebens."
"Die Sanftmut macht uns empfänglich fßr den gÜttlichen Geist."
""Der Umgang mit BĂźchern bringt die Leute um den Verstand." (Im entgegengesetzten Sinne gemeint)- Der Abt Antronius besucht Magdalia, 61 / Antronius"
"Der KĂśrper kann ohne den Geist nicht bestehen, aber der Geist bedarf nicht des KĂśrpers."
"Mit einem Bild mĂśchte ich etwas TrĂśstliches sagen, so wie Musik trĂśstlich ist."
"Mein Herz ist wie das Meer // Hat Sturm und Ebb und Fluth // Auch Perlen findest du tief // Nur tief in mein Gemuth."
"Nur vor der Staffelei beim Malen fĂźhle ich ein wenig Leben."
"Je mehr man liebt, um so tätiger wird man sein."
"Ich komme immer mehr zu der Ăberzeugung, dass man den lieben Gott nicht nach unserer Welt beurteilen darf, denn das ist eine Studie, die ihm misslungen ist. [...] unsere Welt ist offenbar in Eile hingesudelt in einer jener schlechten Stunden, wo der Schaffende nicht mehr wusste, was er machte, oder den Kopf verloren hatte. [...] Nur Meister kĂśnnen sich derart täuschen, das ist vielleicht der beste Trost, denn man darf ja hoffen zu sehen, wie er mit derselben schĂśpferischen Hand die Scharte auswetzt."