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April 10, 2026
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"Unsere Gesellschaft hat mehr SchwerhĂśrige, als man denkt; besonders wenn die Pflicht ruft."
"So wertlos ist keiner, dass er nicht wenigstens als schlechtes Beispiel herhalten kĂśnnte."
"Nichts kĂśnnen ist keine Schande, aber es nicht merken."
"Manche Journalisten scheinen ihre Aufgabe darin zu erblicken, anderen zu erklären, was sie selber nicht verstehen."
"Manch einer ist gar nicht so ernst, wie er heiter tut."
"Manch einer arbeitet so eifrig fĂźr seinen Lebensabend, dass er ihn gar nicht mehr erlebt."
"Der Journalismus von heute hat Chefredaktoren kreiert, die nicht schreiben kĂśnnen; sie kommen mir vor wie impotente Harembesitzer."
"Zu meiner Vorstellung von Paradies gehĂśrt auch die MĂśglichkeit, es wieder verlassen zu kĂśnnen."
"Was hilft's, dass das Recht fĂźr alle gleich ist, wenn's der Richter nicht ist?"
""Warum VĂśgel den Menschen nie verstehen werden? KĂśrner im Winter"
"Schmeicheleien täten so wohl, wenn sie keine Schmeicheleien wären."
"Objektivität ist die Kunst geheimzuhalten, zu wem man hält."
"Ein Vorwurf sitzt dann am besten, wenn man ihn in ein Kompliment verpackt."
""Der Behauptung, dass Politiker nicht denken kĂśnnen, ist zu widersprechen. Jeder Politiker denkt"
"Onlinequelle:gutenberg.spiegel.de, Die Wiedergeburt des Melchior Dronte"
"Viele Namen gibt es fßr die Geschäfte, an denen zu verdienen ist. Und der Galgen sind auch viele, stehen aber die meisten leer."
"Nennen ist rufen. Gib ihm keinen Namen, und er ist nicht mehr."
"Nebel zogen und es tropfte. Die schĂśne Zeit war dahin. Der letzte Tag vorbei."
"Denn irgend eine Hoffnung muĂ der Mensch haben, soll er nicht in sich selbst verdorren und verwelken."
"Einer weià nichts vom andern, und ob auch der andere sein leiblicher Bruder wäre."
"Ein Schelm, der mehr gibt als er hat."
"Das Unsterbliche kehrt zu Gott zurĂźck."
"Ich mache mir Sorgen wegen Microsoft. Sie haben gesagt, sie wollten Google wirklich kaputtmachen. Und es kommt mir vor, als sei ihr Weg gepflastert mit vielen Unternehmensleichen."
"Alle Google-Nutzer wissen, dass bei der [âŚ] FĂźlle von Ergebnissen die Hierarchisierung des Angebotes eine zentrale Rolle spielt. So zahlreich die gefundenen Seiten auch sein mĂśgen, der Kunde sieht sich doch nur die an, die ganz oben auf der Trefferliste stehen. Nach demselben Prinzip arbeiten die groĂen Supermärkte bei der Präsentation ihrer Waren, beispielsweise in der Sichtzone des Regals. Ihre Position im Regal weist auf ihre relative Bedeutung hin."
"Das die Praxis der Arbeitsablaufplanung beherrschende Dilemma besteht also darin, die Durchlaufzeit des Materials zu minimieren und die Kapazitätsauslastung der Betriebsmittel zu maximieren. Anders ausgedrßckt: zugleich die Durchlaufzeit des Materials und die Leerzeiten der maschinellen Apparaturen zu minimieren."
"Gemessen an ihren Verbrechen waren Hitler und Stalin auf gleicher AugenhĂśhe, nur dass der eine den Krieg gewonnen hat. Das NS-Regime ist nicht an seinen Verbrechen, sondern an seiner Dummheit gescheitert."
"Ăberhaupt sehe ich den Schriften, die Sie noch versprochen haben, mit der grĂśĂten Erwartung entgegen; der Nutzen, den Sie mit den moralischen besonders stiften werden, wird unsäglich seyn, da schon die Grundlegung meines Erachtens das Verdienst hat, die ganze Sittlichkeit zuerst fest gegrĂźndet zu haben, und alle, so wohlthätig fĂźr unser Geschlecht, von der Speculation ab zur Thätigkeit rufen."
"Was die Neuzeit prägt und sie zu einer modernen Gesellschaft macht, ist nicht Traditionsverlust, sondern die Pluralisierung von Traditionen."
""Wir sind noch einmal davongekommen"."
"Leiden ist wie Geld. Es kursiert von Hand zu Hand. Wir geben weiter, was wir empfangen."
"Die strengsten Richter eines Mannes sind seine Kinder."
""Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die BrĂźcke zwischen ihnen ist die Liebe"
""Wer glaubt, dass Musik immer gut sei, ist naiv. Militärmusik ist dazu gedacht, Leute vom Denken abzuhalten"
"Wenn ich musiziere, ist es wie eine Art Gebet. Ein Dank fĂźr diese Gabe."
""Unsere Kultur hat die h-Moll-Messe hervorgebracht. [...] Aber das gibt mir nicht das Recht, die Didgeridoo-Musik der australischen Ureinwohner als minderwertig zu betrachten. Wir mĂźssen verstehen, dass andere Menschen Musik auf andere Weise machen"
"Mein [...] Musiklehrer war die BBC. Die sendete damals nur ein einziges Musikprogramm, aber das war sehr vielfältig. Zuerst Beethovens Fßnfte und gleich darauf die Beatles; schade, dass es heute nur noch Spartenkanäle gibt."
""[...] man muss die Leute auch mit Schwierigem konfrontieren. Das ist wie der erste Schluck Campari oder Kaffee"
"Es gibt keine Religion auĂer Sex und Musik."
"Aber ich glaube nun mal an die Macht der Liebe; Liebe ist eine einzigartige bewegliche Zauberkraft. Ich bezweifele, dass sie in den Sternen steht, aber ich glaube, dass Blut an Blut appelliert, Verstand an Verstand und Herz an Herz."
"Zeit ist ein Gesicht auf dem Wasser."
"Nur Feinde sagen die Wahrheit; Freunde und Liebende lĂźgen unendlich, gefangen im Netz der Pflicht."
"Die Welt hat Zähne. Und mit denen beiĂt sie zu, wann immer sie will."
"So kann die schlichte Tasse Tee zum Gefährt der Annäherung an etwas GroĂes werden, zum Medium einer vita contemplativa activa."
"Ist eine Dame, die sich nicht als Dame benimmt, weiterhin als Dame zu behandeln? Die Frage muĂ leider bejaht werden. Erst die SelbstĂźberwindung macht den Gentleman."
"Graf Harry von Kessler (1868-1937) gehÜrt zu jenen Aristokraten, die Deutschland besser repräsentieren als es ist."
"Indem es ihnen gelang, sich mit allem Deutschen verwechselbar zu machen, hatten die Nazis einen Sieg errungen, der sie selbst noch lange Ăźberdauern sollte."
"Erschafft das Werk den SchĂśpfer?"
"Deutschland ist das einzige Land der Welt, in dem der Neid stärker ausgeprägt ist als der Geschlechtstrieb."
"Berggruen verfĂźgt Ăźber ein spezifisches humanes Idiom, einen feinen Skeptizismus, den er auch dem Wiedererstarken der Ideologen von gestern und den lauter werdenden Rufen nach dem Staat entgegenzusetzen hat."
"âWir mussten Freud recht geben, wenn er in unserer Kultur, unserer Zivilisation nur eine dĂźnne Schicht sah, die jeden Augenblick von den destruktiven Kräften der Unterwelt durchstoĂen werden kann [âŚ].â â Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt/M.: S. Fischer, 1992 [1942], S. 18. Kapitel âDie Welt der Sicherheitâ projekt-gutenberg.org"