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April 10, 2026
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"Die Philosophie ist, und zwar auch bei gescheiten Leuten, nur ein leeres Wort, das keine Beziehung zur Wirklichkeit hat."
"âDie Natur sollte sich damit begnĂźgen, das Alter elend zu machen, ohne es auch noch lächerlich zu machen.â Essais, III, 5"
"âDie Menschen, sagt eine alte griechische Sentenz, werden durch die Meinungen gequält, die sie von Dingen haben, nicht durch die Dinge selbst.â Essais. Erstes Buch, 14. Ob wir etwas als Wohltat oder Ăbel empfinden, hängt weitgehend von unserer Einstellung ab. Erste moderne GesamtĂźbersetzung von Hans Stilett Die Andere Bibliothek, Berlin 2016, 9. Auflage, S. 29"
"âDas einzige, was wir zu fĂźrchten haben, ist die Furcht.â"
""Daher kommt es, daĂ nichts so fest geglaubt wird wie das, worĂźber man am wenigsten weiĂ, und daĂ sich niemand sicherer gibt als jene, die uns etwas vorfabulieren â Alchimisten zum Beispiel, Wahrsager, vereidigte Sterndeuter, Handleser, Ărzte und das ganze Ăźbrige Pack." Essais. Erstes Buch. 32. GĂśttliche FĂźgungen sollte man nĂźchtern beurteilen. Erste moderne GesamtĂźbersetzung von Hans Stilett Die Andere Bibliothek, Berlin 2016, 9. Auflage, S. 116"
""Bei dem, was wir gewĂśhnlich Freunde und Freundschaft nennen, handelt es sich allenfalls um nähere Bekanntschaften, die bei gewissen Anlässen oder um irgendeines Vorteils willen geknĂźpft wurden und uns nur insoweit verbinden." Erstes Buch. 28. Ăber die Freundschaft. Essais. Erste moderne GesamtĂźbersetzung von Hans Stilett Die Andere Bibliothek, Berlin 2016, 9. Auflage, S. 101"
"" Aus einfältigen, nicht so gar neugierigen Seelen und nicht so gar gelehrten Seelen werden gute Christen, die aus Ehrfurcht und Gehorsam einfältig glauben, und den Gesetzen folgen." ((Ăb. von Tietz, op. cit. S.352)"
"AnmaĂung ist unsere eigentliche angeborene Krankheit."
"Am jetzigen Verfall hat jeder von uns seinen eigenen Anteil."
"Es zählt nicht, was plausibel klingt, was wir gerne glauben wĂźrden, was ein oder zwei Zeugen behaupten, sondern nur, was durch stichhaltige Beweise belegt wird, die grĂźndlich und kritisch geprĂźft wurden. AuĂergewĂśhnliche Behauptungen erfordern auĂergewĂśhnlich starke Beweise."
"Sollten wir uns daher in den Kopf setzen, unseren Apfelkuchen von Grund auf selber zu machen, mĂźĂten wir erst das Universum erfinden."
"Es gibt naive Fragen, langweilige Fragen, schlecht formulierte Fragen, Fragen, die nach unzureichender Selbstkritik gestellt werden. Aber jede Frage ist ein Aufschrei, die Welt verstehen zu wollen. Es gibt keine dummen Fragen."
""Im Bewusstsein des Menschen erkennt die Natur sich selbst"- Quelle: http://www.carlsagan.com Ăbersetzer: Guido Biermann)"
"Ich habe so lange keinen Champagner mehr getrunken."
"Wer mit GĂźte nichts erreicht, erreicht auch nichts mit Strenge."
"Sattheit enthält, wie jede andere Kraft, immer auch ein bestimmtes MaĂ an Frechheit, und dies äuĂert sich vor allem darin, dass der Satte dem Hungrigen Lehren erteilt."
"Man muĂ an Gott glauben, und wenn man den Glauben nicht hat, dann soll man an seiner Stelle keinen Sensationsrummel setzen, sondern suchen, suchen, einsam suchen, allein mit sich und seinem Gewissen."
"Je hĂśher die Kultur, desto reicher die Sprache."
"Ich wĂźnschte mir, ich kĂśnnte im Jenseits von diesem Leben denken: Es waren schĂśne Visionen."
"GänsefĂźĂchen benutzen zweierlei Arten von Schriftstellern: die ängstlichen und die ohne Talent. Erstere erschrecken vor der eigenen Courage und Originalität, die zweiten, die irgendein Wort in GänsefĂźĂchen setzen, wollen damit sagen: Sieh mal, Leser, was fĂźr ein originelles, kĂźhnes und neues Wort ich gefunden habe!"
"Es ist leicht, rein zu sein, wenn man es fertig bringt, den Teufel zu hassen, den man nicht kennt, und Gott zu lieben, an dem zu zweifeln das Hirn nicht reicht."
"Eine Kleinigkeit, einverstanden, aber an solchen Kleinigkeiten geht die Welt zugrunde."
"Eine Erzählung ohne Frau ist eine Maschine ohne Dampf."
"Die Menge meint, alles zu wissen und alles zu begreifen, und je dĂźmmer sie ist, desto weiter erscheint ihr ihr Horizont."
"Das Schlimme ist, dass wir die einfachsten Fragen mit Tricks zu lĂśsen versuchen, darum machen wir sie auch so ungewĂśhnlich kompliziert. Man muss nach einfachen LĂśsungen suchen."
"Arme Leute um etwas zu bitten ist leichter als Reiche."
"Anständigen im wahren Sinne begegnet man nur unter Menschen, die feste Ăberzeugungen haben, konservative oder liberale, die so genannten GemäĂigten neigen zu sehr zu Belohnungen, Beihilfen, Kreuzen, Gehaltszulagen."
"An der miserablen Qualität unserer Theater ist nicht das Publikum schuld."
"Abscheuliche Mittel, fĂźr gute Zwecke eingesetzt, machen auch den Zweck abscheulich."
"Man muĂ nun mal leben, auch wenn man's gar nicht will. Die Tage ableben, einen nach dem anderen, arbeiten und alt werden, sterben."
"All das Kleinliche, TrĂźgerische abstreifen, das uns hindert, glĂźcklich zu sein â das ist der Sinn und das Ziel unseres Lebens. Nur vorwärts!."
"John Rambo ist Atheist, und ich persĂśnlich glaube an das Fitnessstudio."
"W ist nichts als Sexualität, M ist sexuell und noch etwas darßber."
""Die historische Nachforschung muà dem Volksmund recht geben, der ihr Resultat längst vorweggenommen hat: Je länger das Haar, desto kßrzer der Verstand"."
"Es ist also richtig, daĂ das Weib keine Logik besitzt."
"Einen Menschen verstehen heiĂt also: er selbst sein."
"Die Gesellschaft kennt den Begriff des Verbrechens, aber nicht den der SĂźnde, sie zwingt zur Strafe, ohne Reue erreichen zu wollen."
"Die Frauen haben, wenn auch der äuĂere Schein fĂźr das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit gar keinen Sinn fĂźr das Genie, ihnen gilt jede Extravaganz der Natur, die einen Mann aus Reih und Glied der anderen sichtbar hervortreten lässt, zur Befriedigung ihres sexuellen Ehrgeizes gleich; sie verwechseln den Dramatiker mit dem Schauspieler und machen keinen Unterschied zwischen Virtuos und KĂźnstler."
"Der Mann hat die gleichen psychischen Inhalte wie das Weib in artikulierterer Form; wo sie mehr oder minder in Heniden denkt, dort denkt er bereits in klaren, distinkten Vorstellungen, an die sich ausgesprochen und stets die Absonderung von den Dingen gestattende GefĂźhl knĂźpfen."
"Wir werden von Desinformation und Halbwahrheiten geradezu ĂźberschĂźttet."
"Wir sollten ein riesiges Referendum abhalten, gleichzeitig auf der ganzen Welt, sogar in den finstersten Gegenden. Es ginge nur um eine einzige Frage: Wer ist dafßr, nie wieder einen Krieg zu fßhren? Und jetzt ßberlegen Sie mal, wie diese Wahl wohl ausgehen wßrde! Das ist nicht nur ein alberner Traum, das wäre tatsächlich machbar. Aber nein, nicht mit den Politikern, die wir haben."
"Ich will bestimmt keinen zum Rauchen bekehren. Aber kennen Sie die groĂe Gesundheitsstudie, wonach Rauchen das Sterberisiko um die gleichen 0,3 Prozentpunkte erhĂśht wie die Tatsache, dass jemand Linkshänder ist? Vielleicht sollte man darum kein so groĂes Aufheben machen."
"Wohl auch sein Leben, gewiĂ aber das postume Sein dieses Mannes ist ein groĂartiges Paradox."
""O wär ich // der Kästner Erich! // Auch wär ich gern // Christian Morgenstern! // Und hätte ich nur einen Satz // vom Ringelnatz! // Doch nichts davon!"
"Zuweilen, doch nicht so herzlich, lacht man Ăźber sich selber, sofern man sich mal bei einer mäĂigen Dummheit erwischt, indem man sich nun sogar noch gescheidter vorkommt, als man selbst."
"So ein Menschenschädel hat seine aparten Winkel."
"Sie ist bekanntlich eine Hypothese der Vernunft, hat hinten und vorn ein langes Ende und in der Mitte einen tĂźchtigen Knoten. Es ist was fĂźr Einen der an Gehirngymnastik VergnĂźgen findet."
"Obgleich die Welt ja, sozusagen, // wohl manchmal etwas mangelhaft, // wird sie doch in den nächsten Tagen // vermutlich noch nicht abgeschafft."
"Im allgemeinen sei der Mensch mehr geneigt, die SĂźnden Anderer zu beichten, als seine eigenen."
"GewiĂheit giebt allein die Mathematik. Aber leider streift sie nur den Oberrock der Dinge."