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April 10, 2026
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""Der eigene Hund macht keinen Lärm"
"Denn wer die deutsche Sprache beherrscht, wird einen Schimmel beschreiben und dabei doch das Wort ÂťweiĂÂŤ vermeiden kĂśnnen."
""Denn was die Kirche nicht verhindern kann, das segnet sie. Ein Pyrenäenbuch, Berlin 1927"
"Dass der Arbeiter fĂźr seine Arbeit auch einen Lohn haben muss, ist eine Theorie, die heute allgemein fallen gelassen worden ist."
"Aber wenn wir nicht mehr wollen: dann gibt es nie wieder Krieg!"
""Wer die Freiheit nicht im Blut hat, wer nicht fĂźhlt, was das ist: Freiheit"
"Mich haben sie falsch geboren."
"Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens, sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt."
"Der Wert eines Menschen hängt nicht von seinem Soldbuch ab."
"Im ßbrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, fßr viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht."
"Denn das ist Humor: durch die Dinge durchsehen, wie wenn sie aus Glas wären."
"Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele."
"Man denkt oft, die Liebe sei stärker als die Zeit. Aber immer ist die Zeit stärker als die Liebe."
"Ist dir noch nicht aufgefallen, wie viel Frechheit durch Unsicherheit zu erklären ist?"
"Freundschaft, das ist wie Heimat."
"Die GleichgĂźltigkeit so vieler Menschen beruht auf ihrem Mangel an Phantasie."
"Das ist schĂśn, mit jemandem schweigen zu kĂśnnen."
"Was die Kirche nicht verhindern kann, das pflegt sie wenigstens zu segnen."
"Heimlich zugebend, daà die Bergpredigt fßr ihn nicht gelte, daà die vom Individuum geforderte Moral fßr ihn nicht gelte, daà die einfachsten altruistischen Gebote fßr ihn nicht gelten, will er [der Staat] Gott verdrängen und sich an seine Stelle setzen."
"Die franzĂśsischen Kriegerdenkmäler sind nicht weniger schauerlich als die unsern â aber nicht so aggressiv."
"Da stehe ich auf der BrĂźcke und bin wieder mitten in Paris, in unserer aller Heimat. Da flieĂt das Wasser, da liegst du, und ich werfe mein Herz in den Fluss und tauche in dich ein und liebe dich."
"Ăbertreibt die Satire? Die Satire muss Ăźbertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten."
"Die echte Satire ist blutreinigend: und wer gesundes Blut hat, der hat auch einen starken Teint. Was darf Satire? Alles."
"Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist: er will die Welt gut haben, sie ist schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte an."
"Wie rasch altern doch die Leute in der SPD -! Wenn sie dreiĂig sind, sind sie vierzig; wenn sie vierzig sind, sind sie fĂźnfzig, und im Handumdrehn ist der Realpolitiker fertig."
"Wegen ungĂźnstiger Witterung fand die deutsche Revolution in der Musik statt."
"Shaw. So ernst, wie der heiter tut, ist er gar nicht."
"Satire hat eine Grenze nach oben: Buddha entzieht sich ihr. Satire hat auch eine Grenze nach unten. In Deutschland etwa die herrschenden faschistischen Mächte. Es lohnt nicht â so tief kann man nicht schieĂen."
""Lass dir von keinem Fachmann imponieren, der dir erzählt: 'Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so!'"
"Komische Junge sind viel seltener als komische Alte."
"Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Kriege getÜtet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg."
"In der Ehe pflegt gewĂśhnlich immer einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten -: das kann mitunter gut gehn."
"Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schĂźtzen lassen."
"(Aus den SprĂźchen des Pfarrers Otto): 'Die Frauen sind die Holzwolle in der Glaskiste des Lebens'"
"Es gibt Leute, die wollen lieber einen Stehplatz in der ersten Klasse als einen Sitzplatz in der dritten. Es sind keine sympathischen Leute."
"Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben."
"Er war eitel wie ein Chirurg, rechthaberisch wie ein Jurist und gutmĂźtig wie ein Scharfrichter nach der Hinrichtung."
"Der Leser hats gut: er kann sich seine Schriftsteller aussuchen."
"Deutschland ist eine anatomische MerkwĂźrdigkeit: Es schreibt mit der Linken und tut mit der Rechten."
"Den meisten Leuten sollte man in ihr Wappen schreiben: Wann eigentlich, wenn nicht jetzt?"
"Das deutsche Schicksal: vor einem Schalter zu stehn. Das deutsche Ideal: hinter einem Schalter zu sitzen."
""Das Christentum ist eine gewaltige Macht. Dass zum Beispiel protestantische Missionare aus Asien unbekehrt wieder nach Hause kommen"
""Alles ist richtig, auch das Gegenteil. Nur "zwar"
"Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden."
"Jeder Mensch hat 1 Leber, 1 Milz, 1 Lunge und 1 Fahne; sämtliche vier Organe sind lebenswichtiger Natur. Es soll Menschen ohne Leber, ohne Milz und mit halber Lunge geben; Menschen ohne Fahne gibt es nicht."
"Der Mensch ist ein politisches GeschĂśpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen haĂt die andern Klumpen, weil sie die andern sind, und haĂt die eignen, weil sie die eignen sind. Den letzteren HaĂ nennt man Patriotismus."
"Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhĂśren."
"Alte haben gewĂśhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen nie, dass sie alt werden kĂśnnen."
"Zwischenstaatlich organisiert sind in Europa nur das Verbrechen und der Kapitalismus."
""Wohin treiben wir? Wir lenken schon lange nicht mehr, fĂźhren nicht, bestimmen nicht. Ein LĂźgner, wers glaubt. Schemen und Gespenster wanken um uns herum"