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April 10, 2026
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"Die Kritik ist leicht, die Kunst ist schwer. Ein Kritiker wie Lessing hat sich noch nie damit geschmeichelt, daà er selbst, wenn er Laokoon kritisirte, im Stande wäre, irgend ein Bildhauer zu sein. Ich kann versichern, die Politik ist keine Wissenschaft, die man lernen kann, sie ist eine Kunst, und wer sie nicht kann, der bleibe davon."
"Die Kritik ist bekanntlich leicht und die Kunst ist schwer. Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sie ist eben eine Kunst. Sie ist ebensowenig eine Wissenschaft, wie das Bildhauen und das Malen. Man kann sehr scharfer Kritiker sein und doch kein KĂźnstler, und selbst der Meister aller Kritiker, Lessing, wĂźrde es nie unternommen haben, einen Laokoon zu machen."
"Politik [...] ist in der That eine eminent praktische Wissenschaft, bei der man sich an die Form, an die Namen, an Theorien, in die sie gerade hineinpassen soll, nicht so sehr kehren darf."
""Wie oft hat er nicht in Bildern (die er gern der Jagd entnahm) die Politik bezeichnet als die Kunst des MĂśglichen, des Erreichbaren in einer gegebenen Situation","
"Bismarck ist kein Parteimann, sondern ein Staatsmann, der nach seinem eigenen Ausspruch die Staatskunst als Kunst des MĂśglichen betrachtet, der stets nur mit benannten Zahlen rechnet und der jedermann und jede Partei benutzt"
"Politik ist die Kunst des MĂśglichen."
"Es ist mĂśglich, daĂ unsre Politik einmal zu Grunde geht, wenn ich tot bin. Aber der Staatssozialismus paukt sich durch. Jeder, der diesen Gedanken wieder aufnimmt, wird ans Ruder kommen."
"Offenheit verdient immer Anerkennung."
"Ăsterreich hat das gleiche Recht, fĂźr seine Interessen zu kämpfen wie PreuĂen."
"Gib, dass ich meine Johanna wiedersehe."
"Es muss doch ein tiefer Fond von Gottesfurcht im gemeinen Manne bei uns sitzen, sonst kĂśnnte das alles nicht sein."
"Ein gutes Pferd stirbt in den Sielen."
"Der Deutsche hängt an seinen Dynastien, und die Dynastien hängen auch an Deutschland."
"Wir Deutsche fĂźrchten Gott, aber sonst nichts in der Welt [-lebhaftes Bravo-] und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läĂt"
""[...] ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden, [...]."- Rede im Deutschen Reichstag, 12. Juni 1882. Reichstagsprotokolle 1882/83, 1 S. 362 links mittig"
""Eine Majorität hat viele Herzen, aber ein Herz hat sie nicht"
"Ich bin weder Reaktionär noch Absolutist, ich halte den Absolutismus fĂźr eine unmĂśgliche Sache; aber ich halte mich an unsere geschriebenen Verfassungen, die wir in Deutschland und in PreuĂen besitzen [...]."
"es wird bei uns Deutschen mit wenig so viel Zeit todtgeschlagen wie mit dem Biertrinken."
"Seien Sie auĂer Sorge, nach Kanossa gehen wir nicht, weder kĂśrperlich noch geistig."
"Wer den Daumen auf dem Beutel hat, hat die Macht."
"Setzen wir Deutschland, so zu sagen, in den Sattel. Reiten wird es schon kĂśnnnen."
"Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze; ist es zerstĂśrt, so kommt es sobald nicht wieder."
"Nicht auf PreuĂens Liberalismus sieht Deutschland, sondern auf seine Macht; Bayern, WĂźrttemberg, Baden mĂśgen dem Liberalismus indulgieren, darum wird ihnen doch keiner PreuĂens Rolle anweisen; PreuĂen muĂ seine Kraft zusammenfassen und zusammenhalten auf den gĂźnstigen Augenblick, der schon einige Male verpaĂt ist; PreuĂens Grenzen nach den Wiener Verträgen sind zu einem gesunden Staatsleben nicht gĂźnstig; nicht durch Reden oder MajoritätsbeschlĂźsse werden die groĂen Fragen der Zeit entschieden â das ist der groĂe Fehler von 1848 und 1849 gewesen â sondern durch Eisen und Blut."
""Keine Regierung ist fĂźr die Landesinteressen so schädlich wie eine schwache" , äuĂerte in den 90er Jahren gegenĂźber Hermann Hofmann, dem Chefredakteur der âHamburger Nachrichtenâ, FĂźrst Bismarck, der als Reichskanzler mehr als einmal die Scheu vor der Verantwortung als die Krankheit der Staatsmänner unserer Zeit bezeichnet hat."
"Was sind unsere Staaten und ihre Macht und Ehre vor Gott anders als Ameisenhaufen und BienenstĂścke, die der Huf eines Ochsen zertritt, oder das Geschick in Gestalt eines Honigbauern ereilt."
"Was der FĂźrst Ăźber das Arbeiterversicherungsgesetz sagte, wird dem Sozialhistoriker wertvoll sein. Mein Gedanke war, die arbeitenden Klassen zu gewinnen, oder soll ich sagen zu bestechen, den Staat als soziale Einrichtung anzusehen, die ihretwegen besteht und fĂźr ihr Wohl sorgen mĂśchte."
"Ueber die Fehler, welche in der auswärtigen Politik begangen wurden, wird sich die Üffentliche Meinung in der Regel erst klar, wenn sie auf die Geschichte eines Menschenalters zurßckzublicken im Stande ist, und die Achivi qui plectuntur sind nicht immer die unmittelbaren Zeitgenossen der fehlerhaften Handlungen."
"So lange ich Reichskanzler bin, treiben wir keine Kolonialpolitik. Wir haben eine Flotte, die nicht fahren kann, und wir dĂźrfen keine verwundbaren Punkte in fernen Weltteilen haben, die den Franzosen als Beute zufallen, sobald es losgeht."
"Bismarck fĂźgte hinzu: âMut auf dem Schlachtfelde ist bei uns Gemeingut, aber Sie werden nicht selten finden, dass es ganz achtbaren Leuten an Zivilcourage fehlt. [...]â"
"Man behandelt mich wie einen Fuchs, wie einen Schlaukopf erster Klasse. Die Wahrheit aber ist, qu'avec un gentleman je suis toujours gentleman et demi, et que quand j'ai affaire à un corsaire, je tâche d'etre corsaire et demi"
"Kein Band hält so fest wie dieses."
""Ich suche die preuĂische Ehre darin, daĂ PreuĂen vor allem sich von jeder schmachvollen Verbindung mit der Demokratie entfernt halte."
"Ich habe nie daran gezweifelt, daà sie alle mit Wasser kochen; aber eine solche nßchterne, einfältige Wassersuppe, in der auch nicht ein einziges Fettauge zu spßren ist, ßberrascht mich. [...] Kein Mensch, selbst der bÜswilligste Zweifler von Demokrat, glaubt es, was fßr eine Scharlatanerie und Wichtigthuerei in dieser Diplomatie steckt."
"Haut doch die Polen, daĂ sie am Leben verzagen; ich habe alles MitgefĂźhl fĂźr ihre Lage, aber wir kĂśnnen, wenn wir bestehn wollen, nichts andres tun, als sie ausrotten; der Wolf kann auch nicht dafĂźr, daĂ er von Gott geschaffen ist, wie er ist, und man schieĂt ihn doch dafĂźr totd, wenn man kann."
"FĂźr die Sicherheit und Fortbildung des Staates ist das Ăbergewicht derer, die den Besitz vertreten, das nĂźtzlichere."
"FĂźr beide ist kein Platz nach den AnsprĂźchen, die Ăsterreich macht, also kĂśnnen wir uns auf die Dauer nicht vertragen. Wir atmen einer dem anderen die Luft vor dem Munde fort, einer muĂ weichen oder vom anderen Âťgewichen werdenÂŤ, bis dahin mĂźssen wir Gegner sein."
""Die Neigung, sich fßr fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eignen Vaterlandes verwirklicht werden kÜnnen, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschränkt ist." zitiert in: [http://books.google.de/books?id=_m00pt3LIjQC&pg=PA608 "Bismarck"
"Die Liebe der TĂźrken und Deutschen zueinander ist so alt, daĂ sie niemals zerbrechen wird."
"Der Sozialismus wird uns noch viel MĂźhe machen. Den Regierungen ist oft der Vorwurf gemacht worden, es sowohl an Energie wie an Wohlwollen haben fehlen zu lassen. Ich nenne es nicht Nachsicht, wenn ein Mensch so feige ist, dem Druck einer Demonstration nachzugeben. Zuweilen besteht das rechte Wohlwollen darin, Blut zu vergieĂen. Das Blut einer aufrĂźhrerischen Minorität, und zwar zur Verteidigung der ruheliebenden und dem Gesetz gehorchenden Majorität. Das erste Erfordernis einer Regierung ist Energie. Sie darf nicht der Zeit sich anbequemen, nicht die Zukunft fĂźr eine nur zeitweilig bequeme Einrichtung aufopfern. Eine Regierung muss konsequent sein. Die Festigkeit, ja sogar die Härte einer herrschenden Macht ist eine BĂźrgschaft des Friedens, sowohl nach auĂen wie nach innen. Eine Regierung, die immer bereit ist, einer Majorität nachzugeben, sei die letztere nun eine lokale oder bloĂ eine zeitweilige, eine parlamentarische oder aufrĂźhrerische, und welche ihr Ansehen nur durch Zugeständnisse aufrecht erhält, von denen jedes den Weg zu einem neuen Zugeständnis anbahnt, eine solche Regierung befindet sich in einer traurigen Klemme."
"Wir brauchen keine weiteren Versprechen. Wir mĂźssen anfangen, die Versprechen einzuhalten, die wir bereits gegeben haben."
"Nach unserer Auffassung sowie gemäà der UNO-Charta war dieser Krieg illegal."
"der Westen sollte Afrika nicht nur als ewiges Desaster sehen."
"Unser Tod ist der letzte Service, den wir der Welt leisten kÜnnen: wßrden wir nicht aus dem Weg gehen, wßrden die uns folgenden Generationen die menschliche Kultur nicht wieder frisch erstellen mßssen. Sie wßrde starr, unveränderlich werden, also sterben. Und mit dem Tod der Kultur wßrde alles Menschliche auch untergehen."
"Jeder ist immer erreichbar. Die ganze Welt beschleunigt sich, alles ist dringend, und wo alles dringend ist, ist nichts mehr dringend, und damit schlittern wir in eine Bedeutungslosigkeit hinein."
"Gerade ihre RegelmäĂigkeit ist die fĂźrchterlichste Eigenschaft der Maschine."
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei kĂśnnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen."
"Der meiste Schaden, den der Computer potenziell zur Folge haben kÜnnte, hängt weniger davon ab, was der Computer tatsächlich kann oder nicht kann, als vielmehr von den Eigenschaften, die das Publikum dem Computer zuschreibt."
"Das Internet ist ein groĂer Misthaufen, in dem man allerdings auch kleine Schätze und Perlen finden kann."
"Das Fernsehen ist die grĂśĂte kulturelle Katastrophe, die die Erde in der Zeit, an die wir uns erinnern kĂśnnen, erlebt hat."
"Wenn ich mal ein Buch schreibe, dann schreibt das meine Frau."