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April 10, 2026
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"Nie hätte ich damit gerechnet, dass mein populärwissenschaftliches Buch Eine kurze Geschichte der Zeit ein solcher Erfolg werden wĂźrde. Mehr als vier Jahre stand es auf der Bestsellerliste der Londoner Sunday Times, länger als irgend ein anderes Buch, was fĂźr ein Werk, das sich mit Wissenschaft befaĂt und nicht gerade zur leichten Kost zählt, recht bemerkenswert ist."
"Je mehr Feind, je mehr GlĂźck."
"MĂśnchlein, MĂśnchlein, du gehst jetzt einen Gang, dergleichen ich und mancher Obrist auch in der allerersten Schlachtordnung nicht getan haben. Bist Du aber der rechtlichen Meinung und deiner Sache gewiss, so fahre in Gottes Namen fort und sei getrost, Gott wird dich nicht verlassen. Mut, MĂśnchlein, Mut!"
"Die Verteidiger der Freiheit werden immer nur Geächtete sein, solange eine Horde von Schurken regiert!"
"Das Wort "LĂźgenpresse" setzt mehr Harmlosigkeit voraus, als es in diesem Metier gibt."
"Zynismus ist das aufgeklärte falsche BewuĂtsein, an dem Aufklärung zugleich erfolgreich und vergeblich gearbeitet hat."
"Gegen Maos frÜhlichen Exterminismus erscheint Hitler wie ein rachitischer Briefträger."
"Er war 30 Jahre lang sozusagen das MaĂ aller Dinge in den Fragen des Bergsteigens, des Alpinismus. Sozusagen unser Mann im ewigen Eis. Sie waren so lange in Nepal, dass die Yetis jetzt sich schon Ăźber Sie unterhalten und sich fragen, ob es den Messner wirklich gibt!"
"Eine bleibende Kulturleistung der 68er besteht darin, dass sie die deutsche Gesellschaft in ein Kollektiv von Halbkranken umgeschaffen haben."
"Das Leben produziert einen symbolischen Ăberschuss, der als Weisheit, Wissen und KĂśnnen in die Lebensspiele der nächsten Generation eingespeist wird."
"Bei der Basis des Systems ist es so, dass der Unterschied zwischen einem Bundeskanzler und einer Packung FrĂźhstĂźcksflocken viel weniger klar ist, als an der Spitze des Systems."
"Aus heutiger Sicht lag die 68er-Bewegung exakt in dem Trend, der zur Konsumgesellschaft fßhrt. Ohne es zu ahnen, waren wir, die westdeutschen Frßh-Hedonisten, die Labormäuse des totalen Konsumismus."
"Sie war die Wissenschaft und wurde zur Gewalt."
"Man erkennt das Leben erst, wenn es entflieht, und man begreift es erst, wenn man die Macht darĂźber verloren hat."
"Jede Wissenschaft hat ihre Zeit."
"Je grĂśĂer das Vertrauen in die Wissenschaft gewesen war, umso bitterer war die Enttäuschung."
""Ist Erkennen wirklich KĂśnnen? Ist die Wissenschaft das Leben, ist sie das ganze Leben? Kann sie dem Verderben und der AuflĂśsung Einhalt gebieten?"
""Ich erkenne"
"Die Zeit der Reife ist sicherlich das herrlichste Lebensalter, aber nicht ein Anfang, sondern ein Ergebnis und viel eher wĂźrdige KrĂśnung der Geschichte, den Antritt und Beginn einer neuen."
"Die Wissenschaft wächst auf Kosten des Lebens. Je mehr man dem Gedanken gibt, umso mehr entzieht man sich der Tat."
"Die Wissenschaft ist ein Produkt des gereiften Alters und besitzt nicht mehr die Kraft, den Lauf der Jahre zu erneuern und die Jugend zurĂźckzubringen."
"Die Vernunft erscheint im Leben zuletzt; je mehr sie erkennt, je reifer sie wird, umso mehr lassen Gefßhl und Einbildungskraft nach, jene beiden Kräfte, denen jede nachhaltige Initiative und jede echte Begeisterung entstammt."
"Die Sittlichkeit nimmt ab, und die Sittenlehrer fangen an zu predigen."
"Die Kunst geht unter, und die Kritik taucht auf."
"Die Geschichte geht zu Ende, und es erscheinen die Geschichtsschreiber."
"Die AuflĂśsung des Einen ist die Entstehung eines Andern."
"Der Glaube schwindet, und es entsteht die Philosophie."
"Auch die Wissenschaft hat ihre Apostel, ihre Märtyrer, ihre Gesetzgeber, ihren Katechismus, und sie dringt ßberall ein."
"Seitdem der erste Mensch die Augen auftat und erkannte, dass er nackt sei, trug er Sorge, sich selbst vor den Blicken seines SchĂśpfers zu verhĂźllen. Das Bestreben, sich zu verstecken, ist also so alt wie die Menschheit."
"Es gibt Menschen, die es sich zur Gewohnheit gemacht haben, sich stets undurchsichtig zu verhalten"
""Es ist wichtig fĂźr einen jeden, daĂ er sich nach eigenem GeheiĂ oder Verbot der List zu bedienen vermag. Denn sie hat Macht Ăźber die Widrigkeiten des Lebens."- In: JĂźrgen von Stackelberg: Italienische Geisteswelt von Dante bis Croce. Holle 1954, S. 222 books.google"
"Elend wäre die Welt, wenn du den Elenden nicht zu Hilfe kämest."
"Der Betrug ist ein GrundĂźbel des Menschen. Er ist ein MiĂbrauch der Vernunft, seiner hĂśchsten Gabe."
"Wer nicht jeden Tag etwas Zeit fĂźr seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit fĂźr die Krankheit opfern."
"Wenn du merkst, du hast gegessen, hast du schon zu viel gegessen."
"Das Licht des Glaubens wirft seinen erhellenden Strahl in das wirre Dunkel und zeigt, wie all die verschlungenen Pfade weisen Zwecken dienen und sämmtliche auf ein vom allweisen SchÜpfer von Anfang an geplantes und gestecktes Ziel hinfßhren. Wunderbar sind die Wege der Vorsehung."
"Ich empfand die Schwerelosigkeit als äuĂerst angenehm [...] Die Tatsache, dass man dieses seltsame Phänomen da oben als so natĂźrlich empfindet, bezeugt, wie schnell der Mensch sich einer neuen Umgebung anpassen kann. [...] Dieser Zustand ist sogar so angenehm, dass wir schlieĂlich scherzhaft meinten, der Mensch kĂśnne leicht sĂźchtig danach werden. Ich zumindest kĂśnnte es."
"Wenn Leute sich lieben, dann bleiben sie jung fĂźreinander."
"Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele."
"Was der Mensch fliehen will, das bringt er mit an den Ort, an den er flieht."
"SchĂźler wollen nicht liebenswĂźrdig behandelt werden, sie verlangen, dass man ihnen unmittelbar alles heraussagt, was man denkt."
"Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse."
"In der Kunst gilt nur das Erhebende, das uns nach oben fĂźhrt."
"In dem Gedanken des Werdens liegt die unerschĂśpfliche, immer trostreiche BesserungsmĂśglichkeit des Menschen."
"Hass erzeugt Hass, aber nie will der Hass sich nach dieser Wahrheit richten."
"Es gibt nur sittliche Unterschiede unter den Menschen, und jemand, der HĂśheres fĂźhlt, muss HĂśheres leisten."
"Es gibt kein Gesetz der Sittlichkeit, sondern Gott sagt einem jeden, was er darf und was er nicht darf."
"Erst durch das Leiden erfährt der Mensch, dass er gÜttlichen Ursprungs ist und nicht ein Tier."
"Die Wahrheit und Einfachheit der Natur sind immer die letzten Grundlagen einer bedeutenden Kunst."
"Die Narren reden am liebsten von der Weisheit, die Schurken von der Tugend."