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April 10, 2026
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"Auf den Gipfel ist das Ziel und das Ende unseres Lebens, auf ihn ist unsere Wallfahrt gerichtet."
"Alle Lust der Welt ist kurzer Traum nur."
"Dante: oder die Hyäne, die in Gräbern dichtet."
"Das Menschengeschlecht befindet sich im besten Zustande, wenn es mĂśglichst frei ist."
"âŚKehr heim zu Deiner Lehre, die will, daĂ, je vollkommener ein Wesen, es Freud und Schmerzen um so mehr empfinde"
"Wie der, der eifrig zu gewinnen strebt,// Wenn zum Verlieren nun die Zeit gekommen,// In KĂźmmerniĂ und tiefem Bangen lebt:"
"Wer bist du, der auf solchen Sitz hinauf will, // um von tausend Meilen weither zu richten, // mit nur einer handbreit kurzen Sicht?."
"⌠unter dem festen Panzer des Reinheitsgefßhl."
"Reden wir nicht Ăźber sie, schau und geh deinen Weg."
"Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!"
"Kein grĂśĂerer Schmerz als sich erinnern glĂźcklich heiterer Zeit im UnglĂźck."
"Hier ziemt es, jeden Argwohn zurĂźckzulassen, // Jede Feigheit muĂ hier ersterben."
"Es war in unsres Lebensweges Mitte, // als ich mich fand in einem dunklen Walde // denn abgeirrt war ich vom rechten Wege."
"In jenem Teil des Buches meiner Erinnerung, vor dem nur wenig gelesen werden kann, findet man eine Ăberschrift, die besagt: Hier beginnt ein neues Leben."
"Philosophie ist nichts anderes als Freundschaft mit der Weisheit."
"Man muĂ messen, was messbar ist, und messbar machen, was noch nicht meĂbar ist"
"Und sie bewegt sich doch!" bzw. "Und sie dreht sich doch!"
"Da es ganz klar ist, daĂ zwei Wahrheiten sich niemals widersprechen kĂśnnen, so ist es die Aufgabe der weisen Ausleger, sich zu bemĂźhen, den wahren Sinn der Bibelstellen, der mit den Naturgesetzen Ăźbereinstimmt, zu finden."
"Die Philosophie steht in diesem groĂen Buch geschrieben, das unserem Blick ständig offen liegt [, ich meine das Universum]. Aber das Buch ist nicht zu verstehen, wenn man nicht zuvor die Sprache erlernt und sich mit den Buchstaben vertraut gemacht hat, in denen es geschrieben ist. Es ist in der Sprache der Mathematik geschrieben, und deren Buchstaben sind Kreise, Dreiecke und andere geometrische Figuren, ohne die es dem Menschen unmĂśglich ist, ein einziges Bild davon zu verstehen; ohne diese irrt man in einem dunklen Labyrinth herum."
"Auf die Titelseite meiner gesammelten Werke zu setzen: Hier wird es aus unzähligen Beispielen zu begreifen sein, was der Nutzen der Mathematik fßr das Urteil der Naturwissenschaften ist, und wie unmÜglich es ist, korrekt zu philosophieren ohne die Fßhrung der Geometrie, wie es der weise Grundsatz Platons besagt."
"Die Furcht entsteht viel frĂźher als alles andere."
"Wer das Leben nicht schätzt, hat es nicht verdient."
"Wer wenig denkt, der irrt viel."
"Wer das BĂśse nicht bestraft, befiehlt, dass es getan werde."
"Wer an einem Tag reich werden will, wird in einem Jahr gehängt werden."
"Keine Wirkung in der Natur ist ohne Vernunftgrund. Erkenne den Vernunftgrund, und du bedarfst nicht des Experiments."
"Die Menschen werden jenes Ding verfolgen, vor dem sie am meisten Angst haben."
"Das Wissen ist Kind der Erfahrung."
"Bezeichnest du die Malerei als stumme Dichtung, so kann der Maler erst recht die Dichtung als blinde Malerei bezeichnen."
"Armselig der SchĂźler, der seinen Meister nicht Ăźbertrifft."
"Ich habe Gott und die Menschheit beleidigt, weil mein Werk nicht die Qualität erreichte, die es hätte haben sollen."
"Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen."
"Und da ich von unbändigem Verlangen dorthin gezogen wurde, stets begierig, die ungeheure FĂźlle von allerlei seltsamen Formen zu schauen, welche die findige Natur geschaffen, so gelangte ich, nachdem ich eine Weile zwischen den dĂźsteren Klippen umhergewandert war, zum Eingang einer groĂen HĂśhle, vor der ich staunend eine Zeitlang stehenblieb, weil ich nichts davon wuĂte. Mit gekrĂźmmtem RĂźcken, die linke Hand auf das Knie gestĂźtzt und mit der rechten die gesenkte, gerunzelte Stirn Ăźberschattet, beugte ich mich immer wieder vor, bald dahin und bald dorthin, um zu sehen ob drinnen irgend etwas zu unterscheiden sei; aber daran wurde ich gehindert durch das tiefe Dunkel, das dort herrschte. Und nachdem ich eine Weile so davor gestanden hatte, regten sich plĂśtzlich zwei GefĂźhle in mir, nämlich Furcht und Begierde: Furcht vor der dĂźster drohenden HĂśhle und Begierde, zu erforschen, ob dort drinnen etwas Wunderbares sei..."
"Wenn auch der menschliche Geist durch vielfache Erfindungen mit verschiedenen Instrumenten auf dasselbe Ziel zugeht, nie wird er eine Erfindung machen, die schÜner, leichter und kßrzer wäre als die Natur."
"Man muĂ sich bewegen, wir mĂźssen gehen, handeln, handeln!"
"Ohne das Kind, das ihm hilft, sich ständig zu erneuern, wßrde der Mensch degenerieren."
""Der Erwachsene ist in seinem Verhältnis zum Kind egozentrisch"
"Das ist die Situation des Kindes, das in der Umwelt der Erwachsenen lebt: ein StÜrenfried, der etwas fßr sich sucht und nichts findet, der eintritt und sogleich fortgewiesen wird. Seine Lage ähnelt der eines Mannes, dem die bßrgerlichen Rechte und das Recht auf seine Umwelt aberkannt worden sind: Es ist ein an den Rand der Gesellschaft verwiesenes Wesen, das jedermann ohne Respekt behandeln, beschimpfen und strafen darf, dank einem von der Natur verliehenen Recht: dem Recht des Erwachsenen."
""Damit den Heiligen die Seligkeit besser gefalle und sie Gott noch mehr dafĂźr danken, dĂźrfen sie die Strafen der Gottlosen vollkommen schauen." (Original lat.: "et ideo, ut beatitudo sanctorum eis magis complaceat, et de ea uberiores gratias Deo agant, dantur eis ut poenam impiorum perfecte intueantur.") Super Sent., lib. 4 d. 50 q. 2 a. 4 qc. 1 co."
"Wohl kĂśnnen wir Gott unser Herz Ăśffnen, aber nicht ohne gĂśttliche Hilfe."
"Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selbst ist."
": (Original lat.: "Tristitia inter omnes animae passiones magis corpori nocet.")"
"Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Traurigkeit am meisten Schaden fĂźr den Leib."
": (Original lat.: "Intellectus noster ad infinitum in intelligendo extenditur")"
"Unser erkennender Geist spannt sich, indem er etwas erkennt, ins Unendliche aus."
": (Original lat.: "tam Dei quam Angeli, quam etiam hominis ultima felicitas et beatitudo, Dei contemplatio est")"
"Sowohl Gottes wie auch des Engels wie auch des Menschen letztes GlĂźck und GlĂźckseligkeit ist: Gott zu schauen."
": (Original lat.: "Nihil est in intellectu, quod non sit prius in sensu.")"
"Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen wäre."
": (Original lat.: "non quicumque illuminatur ab Angelo, cognoscit se ab Angelo illuminari.")"