First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Man muss nur warten kĂśnnen, das GlĂźck kommt schon."
"Man muss eben immer älter werden, immer stiller und endlich einmal etwas schaffen."
"Lass uns ruhig abwarten. Die Zeit wird das Rechte und das Gute bringen."
"Kirchen gibt es hier genug. Aber fromme Augen sehe ich so wenig."
"Ja, so sind die meisten Menschen. Die UnglĂźcksfälle schreiben sie sich ins Gedächtnis und memorisieren sie fleiĂig; aber das GlĂźck, das viele GlĂźck, beachten sie nicht... arme, arme Welt."
"In mir fĂźhle ich es wie ein leises Gewebe, ein Vibrieren, ein FlĂźgelschlagen, ein zitterndes Ausruhen, ein Atemanhalten: wenn ich einst malen kann, werde ich auch das malen."
"Ich weiĂ, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schĂśner, weil es länger ist?"
"Gott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchstrĂśmt, dessen auch ich ein winziges Teilchen bin, den ich im groĂen Sturme fĂźhle."
"Gibt es SchĂśneres als einen edlen Menschen?"
"Falsche Nächstenliebe lenkt ab vom wahren Ziele."
"Es ist vom Ăbel, wenn der Mensch nicht da ist, wohin er gehĂśrt. Und ich gehĂśre nicht in die Stadt."
"Es ist merkwßrdig, dass das, was man fßr gewÜhnlich Erlebnisse nennt, in meinem Leben so wenig Rolle spielt. Ich habe, glaube ich, auch welche. Aber sie scheinen mir gar nicht das Hauptsächlichste im Leben, sondern das, was zwischen ihnen liegt, der tägliche Kreislauf der Tage, das ist fßr mich das Beglßckende."
"Es ist meine Erfahrung, dass die Ehe nicht glßcklicher macht. Sie nimmt die Illusion, die vorher das ganze Wesen trug, dass es eine Schwesterseele gäbe."
"Durch das Zuviel-Arbeiten sĂźndigt man am Leben und an der Arbeit selber."
"Dass man, wenn man heiratet, so furchtbar festsitz, ist etwas schwer."
"Dass ich mich verheirate, soll kein Grund sein, dass ich nichts werde."
"Das SchÜnste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal leicht und lieblich in mir summt, figßrlich ausdrßcken kÜnnte."
"Darf Liebe nehmen?"
"Belohnt und bestraft werden wir fĂźr alles schon auf Erden."
"Am Anfang war die Kraft."
"Wäre sie nicht nach Schweden gereist, dann hätte Hahn die Sache Ăźberhaupt nie entdeckt. [...] Lise Meitner hat ihm offenbar gesagt (da war ich nicht mehr an dem Institut, das wurde mir nur nachher erzählt von Leuten, die dabei waren): âHĂśr mal, verbrauche doch Deine wertvolle Zeit nicht mit so etwas. Das muss irgendein Dreckeffekt sein.â Kaum war sie weg, hat er angefangen, an der Sache zu arbeiten. [...] Er hatte Angst, dass sie [...] sagt: âSeit ich weg bin, macht der nur noch Unsinn!â // Dann allerdings hat er sie schlieĂlich doch Ăźberzeugt, dass sein Effekt real war. Da sie nun sehr gut Physik konnte und auch ihren Neffen Frisch bei sich hatte, [...] haben sie dann alsbald die richtige Theorie darĂźber gemacht."
"Ihre Arbeit ist gekrĂśnt worden mit dem Nobelpreis fĂźr Otto Hahn."
"v. Weizsäcker: Ich erinnere mich an so kleine Wendungen, zum Beispiel, daĂ Hahn zu irgendeiner Sache, die Lise Meitner sagte, ein zweifelndes Gesicht machte. Und dann sagte sie: âHähnchen, das verstehst Du nicht, das ist Physik!" Das lieĂ er sich gerne von ihr sagen und dann war so seine Stimmung: Na ja, das muĂ die Lise wissen, aber wie man diesen Stoff macht, das weiĂ ich"
"Einst standen die Physikerin Lise Meitner und der Chemiker Otto Hahn diskutierend im Kaiser-Wilhelm-Institut fĂźr Chemie in Dahlem, und Hahn hatte gerade eine Ansicht geäuĂert, die Frau Meitner nicht zusagte. Ein Beobachter im Treppenhaus hĂśrte daraufhin folgenden klassischen Ausspruch von Frau Meitner: âHähnchen, von Physik verstehst Du nichts, geh nach oben!â"
"Nicht blindlings zuschlagen, aber zuschlagen!"
"Die Leute, die mich lieben, behaupten, ich sei aktiv und ginge ran. Und auch wer mich hasst, meint zumindest, ich wäre ein aktives Biest."
""Die liebste Koalition ist mir immer noch die mit der SPD und ihren verschiedenen FlĂźgeln"
"Wenn Du immer nur tust, was Du schon kannst, wirst Du immer bleiben, was Du bist."
"Viel SpaĂ, und macht keinen ScheiĂ."
""Es scheint ein grundsätzliches Problem der Deutschen, dass sie zwar alles anders haben mÜchten"
"Ich bin nicht stolz darauf, Deutsche zu sein, aber ich bin auch nicht unstolz. Es ist einfach nicht mein Problem. Ich muss mich nicht mit meiner Nation identifizieren, um mit Leidenschaft fĂźr die Menschen zu arbeiten, die in unserem Land leben."
""Wir Sozialdemokraten sind der Meinung, dass es nicht nur der minimalen DaseinsfĂźrsorge durch den Staat bedarf, sondern ebenso seiner lenkenden Hand"
"Wer Üffentlich kegelt, der muss damit rechnen, dass Üffentlich mitgezählt wird."
"Vor fĂźnf Jahren sagte sie zu mir ÂťHeide, warum bekommst du nicht noch ein Kind? Du weiĂt nicht, was Dir entgeht!ÂŤ Ich wies auf mein Alter hin. Diesen Hinweis lieĂ sie nicht gelten."
"Politik besteht darin, dass Sie in Verhandlungen sitzen und nicht immer auf den Pott kĂśnnen."
"Ich setze mich mĂśglichst immer da ein, wo Menschen in Bereichen arbeiten, die viel Ăberwindung bedeuten. Das hat was mit meinem ausgeprägten Helfersyndrom zu tun. Ich war schon als Ministerpräsidentin immer die Florence Nightingale von der Staatskanzlei."
"Ich habe eine solch persÜnlich verletzende Situation noch nie erlebt. Gegen offene Messer zu kämpfen ist nicht leicht, aber in der Politik manchmal notwendig. Gegen einen hinterhältigen Dolchstoà jedoch gibt es keine AbwehrmÜglichkeiten."
"Man muĂ sich bewegen, wir mĂźssen gehen, handeln, handeln!"
"So einsam ist der Mensch // sucht gen Osten // wo die Melancholia im Dämmerungsgesicht erscheint // Rot ist der Osten vom Hähnekrähen."
"Wer rßckwärts sieht, gibt sich verloren, [...] wer lebt und leben will, muà vorwärts sehen"
"Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden."
"Jede Bekanntschaft, jede sympathische Begegnung ist ein Gewinn."
"In jedem Urteil drĂźckt der naiv urteilende Mensch sich selbst aus, [...]"
"Ich denke nicht ans Ende, // Kein Fßrchten soll mich lähmen."
"FĂźr seine Handlungen sich allein verantwortlich fĂźhlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die PersĂśnlichkeit aus."
"Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auch ein Ufer und geschßtzte Häfen, aber lebend gelangt man dahin nicht. Leben ist nur auf dem bewegten Meere, und wo das Meer aufhÜrt, hÜrt auch das Leben auf."
"Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz."
"Das Einzige, wonach wir mit Leidenschaft trachten, ist das Anknßpfen menschlicher Beziehungen, nichts ist uns umgekehrt so schmerzlich als das AuflÜsen derselben. Unser Glßck und Unglßck hängt von unseren menschlichen Beziehungen ab."
"Aus der FĂźlle des Herzens leben ist das Geheimnis des Genies; ein volles Herz ist die Voraussetzung dazu."
"[...] alles Menschliche will Dauer, Gott will Verwandlung."