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April 10, 2026
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"Fast ßberall in Europa herrscht der Souverän auf zwei Arten: den einen Teil der Bßrger lenkt er durch ihre Furcht vor seinen Beamten, den anderen durch die Hoffnung, seine Beamten zu werden."
"Es scheint als werde der Despotismus, sollte er bei den heutigen demokratischen Nationen sein Lager aufschlagen, andere Zßge tragen: er dßrfte ausgedehnter und milder sein und die Menschen erniedrigen, ohne sie zu quälen."
"Es ist wirklich schwer einzusehen, wie Menschen, die der Gewohnheit, sich selbst zu regieren, vollständig entsagt haben, im stande sein kÜnnten, diejenigen gut auszuwählen, die sie regieren sollen."
"Die Nationen unserer Tage vermÜgen an der Gleichheit der gesellschaftlichen Bedingungen nichts mehr zu ändern; von ihnen aber hängt es nun ab, ob die Gleichheit sie zur Knechtschaft oder zur Freiheit fßhrt, zu Bildung oder Barbarei, zu Wohlstand oder Elend."
"Auf der einen Seite wächst die Freude am Wohlstand, auf der anderen bemächtigt sich die Regierung mehr und mehr aller Quellen des Wohlstandes."
"Niemand ist weniger unabhängig als ein freier Bßrger."
""Es gibt nur eine Art, sich mit Sicherheit seinen Charakter zu bewahren: niemals Geld nĂśtig zu haben. Ergo schlieĂe ich, wenn man sein Einkommen nicht erhĂśhen kann, muss man seine Ausgaben einschränken"
"Er hatte abgezehrte und zerfurchte Wangen, bleiche Lippen und machte durch seine schmutzige Blässe einen krankhaften, bĂśsartigen und abstoĂenden Eindruck. Sein ĂuĂeres war wie schon Schimmel Ăźberzogen; Wäsche war nicht zu sehen, ein alter schwarzer Mantel umschloĂ eng seine dĂźnnen und mageren Glieder; er sah aus, als habe er in einer Kloake gelebt und sei von dort hierher gekommen. Wie man mir sagte, war es Blanqui."
"Die Regierung, welche durch eine Revolution vernichtet wird, ist fast stets besser als ihre unmittelbare Vorgängerin. Die Erfahrung lehrt, dass der gefährlichste Augenblick fßr eine schlechte Regierung gewÜhnlich derjenige ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt."
"Demokratie und Sozialismus haben nichts Gemeinsames mit Ausnahme eines einzigen Wortes: Gleichheit. Der Unterschied ist beträchtlich: Während Demokratie Gleichheit in Freiheit sucht, sucht Sozialismus Gleichheit in Einschränkung und Unterwßrfigkeit."
"Sowie Gott in Paris eine schÜne Frau entstehen lässt, schickt der Teufel als Antwort einen Narren, der sie aushält."
"FĂźr Geld wĂźrde er seine Seele verkaufen, denn er wĂźrde seinen Mist eintauschen gegen Gold."
"Er hat alle Laster des alten Regimes und alle des neuen."
"Das ist das einzige Laster [franzĂśsisch vice], das ihm noch fehlte."
"Frauen - "MÜgt ihr euch zu ihren Fßssen, zu ihren Knien begeben... niemals jedoch verfangt euch in ihren Händen." -"
"Wie schade, Messieur, dass ein so groĂer Mann so schlecht erzogen ist."
"Vor allen Dingen keinen Eifer! / Nur nicht zuviel Eifer! / Zuviel Eifer!"
"Nicht nachgeben bedeutet manchmal getÜtet werden, aber nachgeben bedeutet geschwächt werden."
"Es gibt drei Arten von Wissen: Das Wissen an sich, das Wissen um die Lebensart und das Wissen, wie man etwas tut; die beiden letzteren machen im allgemeinen das erste ĂźberflĂźssig."
"Ich verzeihe den Leuten, wenn sie nicht meiner Meinung sind, aber ich verzeihe ihnen nicht, wenn sie keine eigene Meinung haben."
""Die Sorgfalt, die man der Erziehung der Frauen widmet, ist eines der sichersten Mittel, die Sitten zu verfeinern und einzuhalten." (ßber seine Befßrwortung des Schulbesuchs fßr Mädchen)"
"Das ist kein Ereignis, sondern bloĂ eine Neuigkeit."
"Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heià wie die HÜlle, rein wie ein Engel und sßà wie die Liebe."
"Beleidigungen sind das Recht derjenigen, die Unrecht haben."
"Verrat ist eine Frage des Datums."
"Diejenigen, die Frauen aus MiĂgunst verleumdet haben, sind Kleingeister, die zahlreichen ihnen an Klugheit und Vornehmheit Ăźberlegenen Frauen begegnet sind. Sie reagierten darauf mit Schmerz und Unwillen, und so hat ihre groĂe MiĂgunst sie dazu bewogen, allen Frauen Ăbles nachzusagen.[...] von dieser Sorte kenne ich eine ganze Menge."
"Wolken sind keine Kugeln, Berge keine Kegel, KĂźstenlinien keine Kreise und Rinde ist nicht glatt, so wie auch der Blitz nicht auf einer Geraden unterwegs ist"
"Die frĂźhesten und bedeutendsten Werkzeuge der Wissenschaft entstanden, um die Leistungen unserer Sinne zu beobachten, zu messen und zu verbessern."
"Das Problem, das wir als Aufgabe erhielten, lieà sich ganz einfach lÜsen, wenn man es nicht in kartesischen, sondern in sphärischen Koordinaten fasste. Aber ich war der einzige Kandidat in ganz Frankreich, der das damals gesehen hat."
"Nach uns die Sintflut!"
"Die Menge wird sich immer denen zuwenden, die ihr von absoluten Wahrheiten erzählen, und wird die anderen verachten."
"Jede Folgerung, die wir aus unseren Beobachtungen ziehen, ist meistens voreilig: Denn hinter den wahrgenommenen Erscheinungen gibt es solche, die wir undeutlich sehen, und hinter diesen wahrscheinlich noch andere, die wir Ăźberhaupt nicht erkennen."
"In einem kleinen Vorrat an Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in der Jugend erlernten, besitzen wir alles NÜtige, um ohne die ermßdende Notwendigkeit, denken zu mßssen, durchs Leben zu gehen."
"Die von einer Generation gesammelten Erfahrungen sind im allgemeinen fĂźr die folgende nutzlos, darum hat es keinen Zweck, geschichtliche Ereignisse als Beweise anzufĂźhren."
"Die legendären Helden, nicht die wirklichen Helden haben Eindruck auf die Massen gemacht."
"Die groĂen FĂźhrer aller Zeiten, die der Revolution hauptsächlich, waren sehr beschränkt und haben deshalb den grĂśĂten Einfluss ausgeĂźbt."
"Der unumstĂśĂliche Beweis kann von einem geĂźbten ZuhĂśrer angenommen worden sein, aber das Unbewusste in ihm wird ihn schnell zu seinen ursprĂźnglichen Anschauungen zurĂźckfĂźhren."
"Dem Menschen einen Glauben schenken, heiĂt, seine Kraft verzehnfachen."
"Es gab Sieger, ja! Sie gingen aus dem Kampfe mit groĂem Ruhm hervor, aber auch mit groĂer ErschĂśpfung."
"Aber der Friede erfordert unentwegen, zähen, dauernden Dienst, er verlangt Ausdauer, erlaubt keinen Zweifel."
"Leider werden wirklich in der Geschichte immer diejenigen Männer als ÂťgroĂÂŤ gefeiert, die viele Kriege begonnen und gewonnen haben. Aus diesen GrĂźnden habe ich mich nie fĂźr Geschichtshelden wie Napoleon, Friedrich den GroĂen, Alexander oder Julius Cäsar begeistern kĂśnnen."
"Soldaten, seid euch bewusst, dass von diesen Pyramiden vierzig Jahrhunderte auf euch herab blicken."
"Ich kenne die Menschen und ich sage Ihnen, dass Jesus kein gewĂśhnlicher Mensch ist. Zwischen ihm und jeder anderen Person in der Welt gibt es keinen Vergleich. Alexander, Cäsar, Karl der GroĂe und Ich haben Weltreiche gegrĂźndet. Aber auf was grĂźndeten wir diese Kreationen unseres Genies? Auf Gewalt. Jesus Christus grĂźndete sein Reich auf Liebe; und zu dieser Stunde wĂźrden Millionen Menschen fĂźr ihn sterben"
"Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt."
"Augenblicklich hängt das Schicksal Europas und alle Berechnung im GroĂen von der Frage der Lebensmittel ab. Wenn ich nur Brot habe, ist es ein Kinderspiel, die Russen zu schlagen."
"Die Revolution ist wie Saturn, sie friĂt ihre eignen Kinder."
"Eine Kultur kann nur an ihrer eigenen Schwäche sterben."
"Die Wahrheit eines Menschen liegt hauptsächlich in dem, was er verschweigt."
"Ich habe hierfĂźr einen wahrhaft wunderbaren Beweis, doch ist dieser Rand hier zu schmal, um ihn zu fassen."
"erinnern Sie sich wohl, was die Neger bezĂźglich der interessanten Race der Orang-Utangs annehmen? [...] Sie nehmen an, [...] daĂ diese Affen Neger sind, wie sie selbst, nur boshaftere. âşSprechen nur nicht, um nicht arbeiten zu mĂźssenâš, sagte ein Schwarzer in seiner Eifersucht auf einen zahmen Orang-Utang, den sein Herr nährte, ohne daĂ er zu arbeiten brauchte."