First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
""Wir blicken so gern in die Zukunft, weil wir das Ungefähre, was sich in ihr hin und her bewegt, durch stille WĂźnsche so gern zu unsern Gunsten heranleiten mĂśchten." â Die Wahlverwandtschaften II, 4"
""Wie schwer ist es, daĂ der Mensch recht abwäge, was man aufopfern muĂ gegen das, was zu gewinnen ist, wie schwer, den Zweck zu wollen und die Mittel nicht zu verschmähen! Viele verwechseln gar die Mittel und den Zweck, erfreuen sich an jenen, ohne diesen im Auge zu behalten." â Die Wahlverwandtschaften I, 6"
""VĂśllig fremde und gegeneinander gleichgĂźltige Menschen, wenn sie eine Zeitlang zusammenleben, kehren ihr Inneres wechselseitig heraus, und es muss eine gewisse Vertraulichkeit entstehen." â Die Wahlverwandtschaften II, 13"
""Und doch ist es in manchen Fällen [...] notwendig und freundlich, lieber nichts zu schreiben, als nicht zu schreiben." â Die Wahlverwandtschaften II, 1"
""Sich mitzuteilen ist Natur; Mitgeteiltes aufzunehmen, wie es gegeben wird, ist Bildung." â Die Wahlverwandtschaften II, 4"
""Sie hatte geweint, und wenn weiche Personen dadurch meist an Anmut verlieren, so gewinnen diejenigen dadurch unendlich, die wir gewĂśhnlich als stark und gefaĂt kennen." â Die Wahlverwandtschaften I, 11"
""Niemand ist mehr Sklave, als der sich fĂźr frei hält, ohne es zu sein." â Die Wahlverwandtschaften, Hamburger Ausgabe, Bd. 6 (Romane und Novellen I), dtv Verlag, MĂźnchen, 1982, S. 397 (II,5), http://www.zeno.org/nid/20004855450"
""Männer sollten von Jugend auf Uniform tragen, weil sie sich gewĂśhnen mĂźssen, zusammen zu handeln, sich unter ihresgleichen zu verlieren, in Masse zu gehorchen und ins Ganze zu arbeiten." â Die Wahlverwandtschaften II,7"
""Man muĂ nur Ein Wesen recht von Grund aus lieben, da kommen einem die Ăźbrigen alle liebenswĂźrdig vor!" â Die Wahlverwandtschaften I, 12"
""Man erziehe die Knaben zu Dienern und die Mädchen zu MĂźttern, so wird es Ăźberall wohl stehen." â Die Wahlverwandtschaften II, 7"
""Jedes Ăbel soll an der Stelle geheilt werden, wo es zum Vorschein kommt, und man bekĂźmmert sich nicht um jenen Punkt, wo es eigentlich seinen Ursprung nimmt, woher es wirkt." â Die Wahlverwandtschaften I, 6"
""GlĂźcklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des UnglĂźcks fassen; was darĂźber hinausgeht, vernichtet ihn oder läĂt ihn gleichgĂźltig." â Die Wahlverwandtschaften II, 4"
""Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen, und die Gesinnungen ändern sich gewiĂ in einem Lande, wo Elefanten und Tiger zu Hause sind." â Die Wahlverwandtschaften II, 7. (zeno.org), Aus Ottiliens Tagebuche"
""Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden." â Die Wahlverwandtschaften II, 4. Aus Ottiliens Tagebuche"
""Der sinnliche Mensch lacht oft, wo nichts zu lachen ist. Was ihn auch anregt, sein inneres Behagen kommt zum Vorschein." â Die Wahlverwandtschaften II, 4"
""Der HaĂ ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr." â Die Wahlverwandtschaften I, 13"
""Denn so ist die Liebe beschaffen, daĂ sie allein recht zu haben glaubt und alle anderen Rechte vor ihr verschwinden." â Die Wahlverwandtschaften I, 12"
""Das weibliche Geschlecht hegt ein eignes, inneres, unwandelbares Interesse, von dem sie nichts in der Welt abtrĂźnnig macht, im äuĂern geselligen Verhältnis hingegen lassen sie sich gern und leicht durch den Mann bestimmen, der sie eben beschäftigt, und so durch Abweisen wie durch Empfänglichkeit, durch Beharren und Nachgiebigkeit fĂźhren sie eigentlich das Regiment, dem sich in der gesitteten Welt kein Mann zu entziehen wagt." â Die Wahlverwandtschaften II, 7"
""Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild zeigt." â Die Wahlverwandtschaften II, 5. Aus Ottiliens Tagebuche"
""Was bin ich denn gegen das All?" â Wilhelm Meisters Wanderjahre"
""Verschwiegenheit fordern, ist nicht das Mittel, sie zu erlangen." â Wilhelm Meisters Wanderjahre I"
""Wer nie sein Brod mit Thränen as, // Wer nie die kummervollen Nächte // Auf seinem Bette weinend sas, // Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte." â Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman. Band 1. 2. Buch, Dreyzehntes Capitel. S. 346, Wer nie sein Brot mit Tränen aĂ"
""Wer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinne verlangen." â Wilhelm Meisters Wanderjahre"
""Wenn man es genau betrachtet, so wird jede, auch nur die geringste Fähigkeit uns angeboren." â Wilhelm Meisters Lehrjahre VIII, 3"
""Was ist denn Glauben? Die Erzählung einer Begebenheit fĂźr wahr halten, was kann mir das helfen? Ich muĂ mir ihre Wirkungen, ihre Folgen zueignen kĂśnnen. Dieser zueignende Glaube muss ein eigener, dem natĂźrlichen Menschen ungewĂśhnlicher Zustand des GemĂźts sein. [âŚ] So nahte meine Seele dem Menschgewordenen und am Kreuz Gestorbenen, und in dem Augenblick wusste ich, was Glauben war." â Wilhelm Meisters Lehrjahre VI â Bekenntnisse einer schĂśnen Seele"
""Was aber ist deine Pflicht? Die Forderung des Tages." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur"
""Uns rĂźhrt die Erzählung jeder guten Tat, uns rĂźhrt das Anschauen jedes harmonischen Gegenstandes, wir fĂźhlen dabei, dass wir nicht ganz in der Fremde sind, wir wähnen einer Heimat näher zu sein, nach der unser Bestes, Innerstes ungeduldig hinstrebt." â Wilhelm Meisters Lehrjahre VII,1"
""Und wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an?" â Wilhelm Meisters Lehrjahre IV,9"
""Spricht man ja mit sich selbst nicht immer, wie man denkt." â Wilhelm Meisters Wanderjahre"
""So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn sie hat ganz allein mit dem Gewissen zu tun, dieses soll erregt, soll beschwichtigt werden." â Wilhelm Meisters Wanderjahre I,7"
""Sieht man ein Ăbel, so wirkt man unmittelbar darauf, d.h. man kuriert unmittelbar aufs Symptom los." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur"
""Sie werden die einfache, treue Rechtlichkeit deutscher Zustände nicht verschmähen, und mir verzeihen, wenn ich nach meiner Art und Denkweise, nach Herankommen und Stellung, kein anmutigeres Bild finde, als wie sie uns der deutsche Mittelstand in seinen reinen Häuslichkeiten sehen lässt." â Wilhelm Meisters Wanderjahre I,7"
""Niemand weiĂ, was er tut, wenn er recht handelt; aber des Unrechten sind wir uns immer bewuĂt." â Wilhelm Meisters Lehrjahre VII, Neuntes Kapitel (Lehrbrief), gutenberg.spiegel.de"
""Muss denn alles schädlich sein, was gefährlich aussieht?" â Wilhelm Meisters Lehrjahre"
""Musik im besten Sinne bedarf weniger der Neuheit, ja vielmehr je älter sie ist, je gewohnter man sie ist, desto mehr wirkt sie." â Band II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer, Kunst, Ethisches, Natur"
"" Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch FrĂźchte reifen und neue Knospen keimen." â Wilhelm Meisters Wanderjahre I, Zweites Kapitel, Der Lilienstengel"
""Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine SchĂźler einlullt." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur"
""Handeln ist leicht, denken schwer; nach dem Gedanken handeln unbequem." â Wilhelm Meisters Lehrjahre"
""Es kann doch kein Deutscher einen Schuh zuschnallen, der es nicht von einer fremden Nation gelernt hat." â Wilhelm Meisters Lehrjahre"
""Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun." â Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv. http://www.zeno.org/nid/20004855604"
""Es gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft. Beide gehĂśren, wie alles hohe Gute, der ganzen Welt an und kĂśnnen nur durch allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden, in steter RĂźcksicht auf das, was uns vom Vergangenen Ăźbrig und bekannt ist, gefĂśrdert werden." â Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv"
""Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum." â Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv"
""Ein einziges Glied, das in einer groĂen Kette bricht, vernichtet das Ganze." â Wilhelm Meisters Wanderjahre III, 12"
""Ehe wir nun weiterschreiten// Halte still und sieh dich um:// Denn geschwätzig sind die Zeiten// Und sie sind auch wieder stumm." â books.google.com"
""Dulden wir keinen Juden unter uns; denn wie sollten wir ihm den Anteil an der hĂśchsten Kultur vergĂśnnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet." â Wilhelm Meisters Lehrjahre III"
""Die Eigenliebe lässt uns sowohl unsre Tugenden als unsre Fehler viel bedeutender, als sie sind, erscheinen." â Wilhelm Meisters Lehrjahre IV"
""Der Italiener hat Ăźberhaupt ein tieferes GefĂźhl fĂźr die hohe WĂźrde der Kunst als andere Nationen, jeder, der nur irgend etwas treibt, will KĂźnstler, Meister und Professor heiĂen." â Wilhelm Meisters Lehrjahre VIII, 7"
""Der edle Mensch kann sich in Momenten vernachlässigen, der vornehme nie." â Wilhelm Meisters Lehrjahre V"
""Der denkende Mensch hat die wunderliche Eigenschaft, dass er an die Stelle, wo das unaufgelĂśste Problem liegt, gern ein Phantasiebild hinfabelt, das er nicht loswerden kann." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur"
""Den besten Unterricht zieht man aus vollständiger Umgebung." â Wilhelm Meisters Wanderjahre"