First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Neue Dichter seh ich kommen, nach innen den Blick gerichtet."
"Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas."
"In dem MaĂe, wie der Wille und die Fähigkeit zur Selbstkritik steigen, hebt sich auch das Niveau der Kritik am andern."
"Gespräch ist gegenseitige distanzierte Berßhrung."
"Es ist schĂśn, zu denken, daĂ so viele Menschen heilig sind in den Augen derer, die sie lieben."
"Es gibt nichts, das ich Mir nicht vergeben kĂśnnte, und nichts, das ich nicht Ăźberwinden mĂśchte."
"Es gibt keine Grenzen der Dinge."
""Es gibt fßr Unzählige nur ein Heilmittel"
"Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger fßr sie reif ist. Nicht an den Wahrheiten liegt es daher, wenn die Menschen noch so voller Unweisheit sind."
"Eine Karikatur ist bloĂ immer einen Augenblick wahr."
"Ein Hauptzug aller Pädagogik: Unbemerkt fßhren."
"Die meisten wissen gar nicht, was sie fĂźr ein Tempo haben kĂśnnten, wenn sie sich nur einmal den Schlaf aus den Augen rieben."
"Die beste Erziehungsmethode fĂźr ein Kind ist, ihm eine gute Mutter zu verschaffen."
"Der Welt SchlĂźssel heiĂt Demut. Ohne ihn ist alles Klopfen, Horchen, Spähen umsonst."
"Der KĂśrper, der Ăbersetzer der Seele (Gottes) ins Sichtbare."
"Das Ich ist die Spitze eines Kegels, dessen Boden das All ist."
"Darum kÜnnen Zeitungen so sehr schaden, weil sie den Geist so unsäglich dezentrieren, recht eigentlich zerstreuen."
"Alles muĂ allem dienen. Es gibt im letzten Sinne keine Ungerechtigkeit."
"Alles Denken ist Zurechtmachen."
"Alle wahrhaft groĂe Dichtungen sind Variationen zum Schicksalsliede, seien es Maestosi, Allegri oder Scherzi."
""Lehrer-KomÜdie. Die Armut der Lehrer, während die Staaten Unsummen fßr die Wehrmacht hinauswerfen. Da sie nur Lehrer fßr 600 Mark sich leisten kÜnnen, bleiben die VÜlker so dumm, daà sie sich Kriege fßr 60 Milliarden leisten mßssen." In: Aphorismen (1907), S.165"
"Wer vom Ziel nicht weiĂ, // kann den Weg nicht haben, // wird im selben Kreis // all sein Leben traben."
"Weil, so schlieĂt er messerscharf, // nicht sein , was nicht sein ."
"Ruhe, Ruhe, tiefe Ruhe. // Lautlos schlummern Menschen, Tiere. // Nur des Gipfels Gletschertruhe // schßttet talwärts ihre // Wasser."
"Mein kleiner Wecker tickt und tickt."
"In Dank verschlingt sich alles Sein."
"Ich liebe dich, du Seele, die da irrt // im Thal des Lebens nach dem rechten GlĂźcke."
"Es ist Nacht, // und mein Herz kommt zu dir, // hält's nicht aus, // hält's nicht aus mehr bei mir."
"Es gibt ein sehr probates Mittel, // die Zeit zu halten am Schlawittel: // Man nimmt die Taschenuhr zur Hand // und folgt dem Zeiger unverwandt."
"Ein Wiesel // saĂ auf einem Kiesel // Inmitten Bachgeriesel. // Wisst ihr // weshalb? // Das Mondkalb // verriet es mir // Im Stillen: // Das raffinier- // te Tier // tat's um des Reimes willen."
"Die Ameisen oder Emsen // sind so weit jetzt, dass sie Gemsen // sich als Sklaven halten (aus // GrĂźnden ihres KĂśrperbaus)."
"BlÜdem Volke unverständlich // treiben wir des Lebens Spiel."
"Wer wirklich ein guter Schauspieler werden will, muss im Theater lernen. Hier kann man sich als Kßnstler auch am besten ausleben. Wobei Shakespeare selbstverständlich die Kßr ist."
""Viele bedeutende Dramatiker waren auch Schauspieler"
"Versuche es aber doch nur einer und bringe mit menschlichem Wollen und menschlichen Kräften etwas hervor, das den SchÜpfungen, die den Namen Mozart, Rafael oder Shakespeare tragen, sich an die Seite setzen lasse."
"Unter den heiligsten Zeilen des Shakespeare wĂźnschte ich, dass diejenigen einmal mit Rot erscheinen mĂśgten, die wir einem zur glĂźcklichen Stunde getrunkenen Glas Wein zu danken haben."
"Shakespeare reicht uns im Gegenteil die volle reife Traube vom Stock, wir mĂśgen sie nun beliebig Beere fĂźr Beere genieĂen, sie auspressen, keltern, als Most, als gegornen Wein kosten oder schlĂźrfen, auf jede Weise sind wir erquickt."
"Nennen wir nun Shakespeare einen der grĂśĂten Dichter, so gestehen wir zugleich, dass nicht leicht jemand die Welt so gewahrte wie er, daĂ nicht leicht jemand, der sein inneres Anschauen aussprach, den Leser in hĂśherm Grade mit in das BewuĂtsein der Welt versetzt. Sie wird fĂźr uns vĂśllig durchsichtig, wir finden uns auf einmal als Vertraute der Tugend und des Lasters, der GrĂśĂe, der Kleinheit, des Adels, der Verworfenheit, und dieses alles, ja noch mehr, durch die einfachsten Mittel. Fragen wir aber nach diesen Mitteln, so scheint es, als arbeite er fĂźr unsre Augen, aber wir sind getäuscht: Shakespeares Werke sind nicht fĂźr die Augen des Leibes."
"Autoren taten ihr leid, da Shakespeare alles wichtige schon geschrieben hatte. JĂśrg Fauser, Die Tournee."
"Es muss eingestanden werden, dass viele Kriminalromane so voller sensationeller Verbrechen sind wie ein Drama von Shakespeare."
"Aus welchem Stoff schuf einst dich die Natur, // DaĂ so viel fremde Schatten sich dir neigen, // Da jedem sonst ein einziger Schatten nur, // Und dir, dem einen, alle Schatten eigen?"
"Das ist das Ungeheure in der Liebe, meine Teure, daà der Wille unendlich ist und die Ausfßhrung beschränkt; daà das Verlangen grenzenlos ist, und die Tat ein Sklav' der Beschränkung"
"Weibergedanken eilen immer ihren Handlungen voraus."
"Reiche Ehrbarkeit, Herr, wohnt wie ein Geizhals in einem armen Hause, wie eine Perle in einer garstigen Auster."
"Es sind nur Kletten, die man dir in einer Feyertags-Schaeckerei angeworfen hat; wenn wir nicht auf dem gebahnten Weg gehen, so wĂźrden sie uns an den Unter-Roecken kleben bleiben."
"Die ganze Welt ist eine BĂźhne und alle Frauen und Männer bloĂe Spieler."
"Der Narr hält sich fĂźr weise, aber der Weise weiĂ, dass er ein Narr ist."
"Wenn Musik die Nahrung der Liebe ist, spielt weiter; gebt mir im ĂbermaĂ davon, damit das Verlangen am ĂberfluĂ erkranke und so sterbe."
"Sie fasst ins Auge mich; fĂźr wahr so sehr; als lieĂ sie ganz die Zunge aus den Augen"
"Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: Der Ehemann ist der grĂśĂte von beiden."