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April 10, 2026
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"Viele frĂśhliche Gespräche sind die Art selbstbeweihräuchernder Werbetexte, die man in schlecht geschriebenen BroschĂźren findet. Im Gegensatz zu guten Werbetexten vermitteln sie keine nĂźtzlichen Informationen und konzentrieren sich darauf, zu sagen, wie groĂartig wir sind, anstatt darzulegen, was uns groĂartig macht. Anweisungen mĂźssen sterben."
"Die brillante Standardsortierreihenfolge (von Hipmunk) hieĂ âQual"(Agony). Ganz oben auf der Liste standen die FlĂźge mit den kĂźrzesten Zwischenstopps, den besten PĂźnktlichkeitsraten und der niedrigste Preis â eine Kombination dieser Faktoren. Wenn Sie sich also nur die sortierte Liste ansahen, wussten Sie genau, was Sie wissen mĂźssen. Sie mussten keine Zeitzonenunterschiede, Zwischenstopps und all diesen Kram berechnen."
"Denn Steve Jobs hat bewiesen, dass man tatsächlich Geld verdienen kann, indem man an der Benutzererfahrung arbeitet und den Benutzern Aufmerksamkeit schenkt. Und das machte UX zu einem Beruf. Wenn Sie vorher ein groĂes Unternehmen hatten, war es schwierig, Sie davon zu Ăźberzeugen, viel Geld fĂźr die Benutzererfahrung auszugeben.."
""Designer lieben subtile Hinweise, denn Subtilität ist eines der Merkmale anspruchsvollen Designs. Doch Webnutzer sind im Allgemeinen so in Eile, dass sie subtile Hinweise regelmäĂig Ăźbersehen."-"
"Das Wichtigste, was Sie Ăźber Anweisungen wissen mĂźssen, ist, dass niemand sie lesen wird â zumindest nicht, bis wiederholte Versuche, sich durchzuwĂźhlen, fehlgeschlagen sind."
"Bei der Benutzerfreundlichkeit geht es um Menschen und darum, wie sie Dinge verstehen und nutzen, nicht um Technologie."
"Zwinge mich nicht zum Nachdenken."
"Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben."
"Ob Links- oder Rechtsterrorismus â da sehe ich keinen Unterschied", "Doch, doch", ruft das Känguru, "die einen zĂźnden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein kĂśnnen. Ausländer besitze ich keine."
"Wir fliegen von Berlin-SchĂśnefeld nach Berlin-Tegel. Wollen da im gleichnamigen See baden. Durch den FrĂźhbucherrabatt war der Flug einen Euro billiger als S-Bahn zu fahren. / Als wir das Ticket fĂźr die S-Bahn zum Flughafen lĂśsen, beschleicht mich der unangenehme Verdacht[,] irgendeinen Denkfehler gemacht zu haben."
"Richtig, falsch, das sind doch bßrgerliche Kategorien" bzw. "Ach, mein, dein⌠das sind doch bßrgerliche Kategorien."
"Humor ist ein Wutdrucksenker."
"Freude ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Miespetrigkeit."
"Gerechtigkeit kann es nur geben, wo es auch Liebe gibt."
"Die Struktur einer Konsumgesellschaft, deren einziger Sinn in der Herstellung von Gßtern ohne Rßcksicht auf deren gesellschaftlichen Nutzen besteht, ist identisch mit der Struktur einer Sucht. Konsumismus ist ein Kreislauf von nicht stillbaren Bedßrfnissen, die nach einer ständigen Dosissteigerung verlangen. Ständige Dosissteigerung ohne je befriedigt zu sein: Das ist Sucht."
"[Wie kann heute das Geld fĂźr Sozialausgaben fehlen?] "Doch nur deshalb, weil die Macht des Geldes [...] niemals so groĂ, so anmaĂend, so egoistisch war wie heute, mit Lobbyisten bis in die hĂśchsten Ränge des Staates.""
"Ein Volk, damit es sich geistig freier ausbilde, darf nicht mehr in der Sklaverei seiner kĂśrperlichen BedĂźrfnisse stehn, nicht mehr der Leibeigene des Leibes sein. Es muĂ ihm vor allem Zeit bleiben, auch geistig schaffen und geistig genieĂen zu kĂśnnen."
""Wir halten es z. B. fĂźr eine wirtschaftliche Selbstverständlichkeit, daĂ bei Lieferung einer grĂśĂeren Anzahl gleichartiger Waren der Preis sich erniedrigt, und sind geneigt, das als eine Selbstverständlichkeit anzusehen. Wir werden uns daher in unserem Verständnis zunächst sehr behindert fĂźhlen, wenn wir etwa bei einem japanischen Kleinhändler Waren kaufen und, falls wir mehr als ein StĂźck nehmen"
"Es scheint ein psychologisches Gesetz zu sein, daĂ jeder Druck, unter dem der Mensch steht und gegen den er nicht unmittelbar reagieren kann, sich in der Psyche akkumuliert, und wenn er schlieĂlich losbricht, zu einer Eruption fĂźhrt, die um so wilder sein wird, je länger und stärker der Druck war."
"Der Amerikaner will nicht, wie bis vor kurzem etwa der Deutsche, ein Auto, dessen Dauerhaftigkeit eine Vererbung auf Kinder und Kindeskinder gestattet. Er will ein billiges Auto nach dem neuesten Stil, das er an einer StraĂenecke stehen lassen kann, wenn es verbraucht ist, um sich ein neues zu kaufen."
"Chinesisch ist die leichteste Sprache, wenn sie unbefangen gelernt wird, vom Sinn her eher als vom Einzelausdruck. Aber fĂźr neugierige Frager bietet die Sprache eitel TĂźcken."
"Jedes GlĂźck, das eines einzelnen Menschen ebenso wie das einer Gemeinschaft, eines Volkes, ist im Grunde unbeschreibbar. Es ist unsichtbar wie die Luft, die wir atmen und doch erst in der Entfernung wahrnehmen, wo sie ihre Farbe gewinnt."
"Alle Paradiese sind verlorene Paradiese, die in ferner Vergangenheit, in ferner Zukunft liegen, oder in einem anderen Land, auf einem anderen Stern, in einem anderen Himmel."
"Unwiderstehlich ist unser Herr, unsterblich unsere Sache! â Proletarier, der du noch seitab stehst, hĂśr unser Rufen, erwache!"
"Echtheit der Gefßhle, die man im Herzen trägt, Richtigkeit und Wahrheit der Gedanken, die man beide auf seine HÜrer ßbertragen will, geben die sicherste Gewähr, dass der Redner wirkungsvoll spricht."
"Warum soll in der Gegenwart die Dichtkunst nicht auch in den Dienst der Arbeiter und der Arbeiterbewegung gestellt werden? Hat man Kriege und Siege, Schlachten und Heerfßhrer besungen, warum soll die Kulturtätigkeit, welche die Arbeiterorganisationen besorgen, nicht auch einen wßrdigen Gegenstand der Dichtung abgeben?"
""Sollte dich das Geschick einmal an die Gestade eines unbekannten Volkes verschlagen und solltest du den Wunsch verspĂźren zu erfahren, ob der glänzende Tag der Kultur dort sein mildes Licht verstrahlt oder ob die Schatten der Unwissenheit und der Barbarei ihn mit Schrecken verdunkeln [...], so schlage seinen Strafkodex auf, und wenn du darin seine bĂźrgerliche Freiheit durch die Gesetze garantiert und die Sicherheit und Ruhe des BĂźrgers vor Ăbermacht und Verletzung geschĂźtzt findest, so ziehe daraus unverzagt den SchluĂ, daĂ es kultiviert und gebildet sei"."
"Gordon sagte einmal, die Wahrheit, das sei eine unzerstĂśrbare Pflanze. Man kĂśnne sie ruhig unter einem Felsen vergraben, sie stoĂe sich trotzdem durch, wenn es an der Zeit sei."
"Straff und taff ist eine Formel, zu der in gescheiterten Unternehmen die Leute greifen, die fĂźr das Scheitern verantwortlich sind"
"Nicht das, was wir nicht wissen, bringt uns zu Fall, sondern das, was wir fälschlicherweise zu wissen glauben."
"Jeder von uns glaubt insgeheim, er oder sie sei im Vergleich zu den anderern unterdurchschnittlich intelligent, und mßsse das durch vermehrte Anstrengung ausgleichen. (...) Wenn wir uns durch einen Morast von Komplexität (...) hindurcharbeiten, lassen uns unsere Selbstzweifel glauben, dass alle anderen Leser der Spezifikation verstehen, was sie lesen."
""Ein ehrlicher Politiker, das ist ein Widerspruch in sich.", Wächter des Morgen, Mßnchen 2012, ISBN 978-3453314115"
"Denn jeder Schritt der Menschheit ins Morgen stellt eine Verletzung der Gesetze von heute dar."
"Ein KĂźnstler, der nicht provoziert, wird unsichtbar. Kunst, die keine starken Reaktionen auslĂśst, hat keinen Wert."
""Wir mĂźssen die besseren Faschisten sein, denn der Faschist ist in meinen Augen jemand, der erstmal natĂźrlich das Himmelreich auf Erden holen wollte, also der wirklich was Gutes wollte. Also unter dem Gesichtspunkt ist Hitler selbstverständlich fĂźr uns alle ein groĂer Lehrer, das wird keiner dann ablehnen kĂśnnen. Jetzt aber im speziellen Fall dieser Spiritualität wĂźrde ich sagen: Hitler ist ein verhinderter Spiritueller, und er hat das, was in die inneren Ebenen gehĂśrt, auf den äuĂeren Ebenen"
"ÂťSolange die Utopie nicht realisiert ist, kann ich nicht glĂźcklich leben.ÂŤ Diese Einstellung bezeichne ich als Utopismus."
"Wie frei und glßcklich Du im Leben bist, hängt davon ab, wie es Dir gelingt, die Probleme zu lÜsen, die Deinem Glßck und Deiner Freiheit im Wege stehen."
"Wenn Du die Kunst beherrschst, ein freier Mensch zu sein, hast Du ein Ziel und kĂźmmerst Dich nicht darum, ob Du es jemals erreichen wirst. Denn in der [Freiheit ist der Weg das Ziel. Allerdings nur, wenn Du nie aufhĂśrst, Deinen Weg zu gehen."
"Du bist Du und niemand anderer. FĂźr Dich gelten Deine WĂźnsche, BedĂźrfnisse und MaĂstäbe und nicht die MaĂstäbe anderer."
"Ein Mensch kann nicht nach seiner Hautfarbe oder Sprache, nach seinen Kleidern oder seinem Schmuck, nach seinem Reichtum oder seiner Armut gemessen werden, sondern einzig und allein nach seinem Herzen."
"[...] das Tun des Menschen ist nicht leicht zu erklären, und Taten sind niemals reiner, sondern stets gemischter Wein."
"Vielleicht veranlagte mich gerade meine Schwäche zu dem Irrtum, der mein ganzes Leben bestimmen sollte, indem ich Echnaton die eine und Haremhab die andere Hälfte, keinem von beiden aber alles gab."
"So ist der Mensch der Sklave seines eigenen Herzens und schlieĂt die Augen vor Dingen, die ihm unbehaglich sind, und glaubt an das was er hofft."
"Der Mensch sollte nie zu glßcklich sein, weil es nichts Flßchtigeres und Unbeständigeres gibt als Menschenglßck!"
"Jedermann weiĂ, wie das Wasser aus einer Wasseruhr rinnt. Auf die gleiche Weise verrint die Zeit des Menschen, nur dass seine Zeit nicht mit einer Wasseruhr, sondern an den ihm widerfahrenden Ereignissen gemessen werden kann. Das ist eine groĂe, erhabene Wahrheit, die der Mensch erst in seinen alten Tagen einsieht, wenn seine Zeit in nichts zerflieĂt und er nichts mehr erlebt, selbst wenn er sich einbildet, viel zu erleben, um erst nachträglich einen Irrtum zu bemerken. Wenn ein Mensch viel erlebt und sein Herz sich wandelt und neu gestaltet, kann ihm ein einziger Tag länger erscheinen als ein oder zwei Jahre schlichten, arbeitsamen Lebens ohne persĂśnliche Veränderung."
"[...] die Wahrheit ist ein scharfes Messer in einer Kinderhand, und noch gefährlicher wird sie in der Hand eines Toren, denn das Messer muss in der Scheide getragen und nur bei wirklichem Bedarf verwendet werden."
"Keine Mauer ist so hoch, dass sie die Liebe hemmen kÜnnte, und wenn ein Weib einen Mann begehrt, ßberwindet ihre Schlauheit jedes Hindernis. [...] Man behaubtet auch, die Treue eines Weibes sei wie der Wind, der immer gleich bleibt und nur die Richtung ändert sich."
"Wenn es nicht irgendwie weitergeht, bin ich als Mensch aufgefordert, die Zeit, die ich in diesem Evolutionsspiel den Regeln gemäss mitspiele, so sinnvoll wie nur mÜglich fßr mich und meine Umwelt zu gestalten."
"Sexuelle Unzufriedenheit = Erwartetes durch Erreichtes"
"Die Erinnerung ist eine Fata Morgana in der WĂźste des Vergessens."