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April 10, 2026
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"Badminton ist eine schier endlose Kettenreaktion kÜrperlicher Explosionen: Immer wieder Sprßnge, Schmetterschläge mit Kraft und Witz aus einem schier unerschÜpflichen Reservoir von Kondition. Sicher ist es die anstrengendste aller Schlagsportarten."
"[...] die medizinische Wissenschaft ist in ihrem innersten Kern und Wesen eine sociale Wissenschaft"
""Es gäbe keine Motorradfahrer, wenn sie nicht darĂźber reden dĂźrften." -- âMamma mia, die Deutschen kommenâ, Der Spiegel 20/1989"
""In diesem Fall besteht die Moral dieser Geschichte nicht darin, unschuldige kleine Mädchen sollten finstere Wälder meiden, in denen bĂśse WĂślfe herumlaufen, sondern sie lautet etwa: WĂślfe sollten sich vor unschuldig dreinschauenden kleinen Mädchen und ihren GroĂmĂźttern hĂźten"
"Wenn Hamlet plÜtzlich anfängt, Zeilen aus einem ganz anderen Drama zu sprechen, dann muà auch Ophelia ihren Text ändern, um dem Ganzen einen Sinn zu geben, und die Vorstellung verläuft danach in ganz anderen Bahnen. Es kÜnnte passieren, daà die beiden dann gemeinsam fortgehen, anstatt ständig um das Schloss herumzuschleichen. Das mag vielleicht ein schlechtes Stßck sein, vermutlich ist es aber ein besseres Leben"
"Trink, iss, schlafe schnarche, träume!"
"Die Menschen sind im allgemeinen von Natur aus bÜse. Ohne Erziehung gäbe es nur wenige gute Menschen."
"Die Welt wird nur dann glĂźcklich sein, wenn sie atheistisch ist."
"Der Mensch ist eine Maschine, welche so zusammengesetzt ist, dass es unmÜglich ist, sich zunächst von ihr eine deutliche Vorstellung zu machen und folglich sie zu definiren. Deshalb sind alle Untersuchungen theoretischer Natur, welche die grÜssten Philosophen angestellt haben, das heisst, indem sie gewissermassen auf den Flßgeln des Geistes vorzugehen versuchten, vergeblich gewesen."
"Behaupten wir also dreist, dass der Mensch eine Maschine ist und dass es in der ganzen Welt nur eine einzige verschieden geartete Wesenheit giebt."
""Ziehen wir also den kĂźhnen Schluss, dass der Mensch eine Maschine ist und dass es im ganzen Weltall nur eine Substanz gibt, die freilich verschieden modifiziert ist." â La Mettrie: Der Mensch eine Maschine. Ăbersetzung von Theodor LĂźcke. Reclam 2001, S. 94, ISBN 978-3150-181461."
"Wenn es 20 Prozent Rechte gibt, muss es auch 80 Prozent Aufrechte geben."
"Alle einfachen Antworten sind falsch. Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es meistens auch nicht wahr. Das gilt in der Wissenschaft, der Medizin wie in der Politik."
"Stellen Sie sich vor, Sie selbst wären das Glßck. Wßrden Sie dann gerne bei sich vorbeikommen?"
"Mit Glßckstipps ist es so ähnlich wie mit Diätratgebern. Wenn etwas wirklich funktionieren wßrde, wäre der Markt nicht voll davon!"
"Das einzige, was mich zur Zeit noch daran hindert, wieder in die katholische Kirche einzutreten, sind die eingedeutschten Messen und das renovierte Vaterunser. Der Text, den ich noch gelernt hatte, war in einer unantastbaren Sprache abgefasst, auf einer literarischen HĂśhe, die jedem sofort vermittelte, hier radebrecht kein reformfreudiger Studienrat, hier spricht Gott."
"Mozart [...] scheint den KĂźnstler par excellence, jenseits aller politischen Interessen und jeglicher politischen Betätigung, zu verkĂśrpern: von seinem Werk besessen, dabei naiv und unbewuĂt seiner SchĂśpferkraft anheimgegeben, alles um sich herum vergessend oder nur als Kulisse seines kĂźnstlerischen Daseins wahrnehmend."
"Schade, dass es vorbei ist."
"Wenn man als Frau und Mutter auch heute, an der Schwelle zum dritten Jahrtausend, immer noch in der beruflichen Entwicklung gehandicapt ist, dann ist die Familienpolitik in diesem Land grĂźndlich gescheitert."
"Spätestens seit Mitte der siebziger Jahre entlieà der Staat seine Bßrger zunehmend aus der Verantwortung."
"Der erste Schritt [...] ist die Erkenntnis: Nichts stimmt mehr."
"âGott wird momentan gewartetâ / â Gott ist in Reparatur.â"
"âDie Erfahrung ist eine Blendlaterne, die nur demjenigen leuchtet, der sie trägt.â"
"Alles Interessante ereignet sich im Dunkeln, ganz ohne Zweifel. Die wirkliche Geschichte der Menschen ist nicht bekannt."
"In unserer Welt der Ăbermobilisierung, Billigflieger und Freiheit des Individuums steht es jedem frei, nach Paris oder ZĂźrich zu fliegen, um dort die vermeintliche KrĂśnung kulinarischer Kunst zu genieĂen. Wen aber der Wind des Schicksals nach Manchester verschlägt, der sollte auch bereit sein, dort Fish and Chips zu essen."
"Es kann einem wohl nur in Berlin passieren, daà man ein Cervelle de veau ordert und das bestellte Kalbshirn im eigenen Schädel auf den Tisch gestellt bekommt."
"Krisen sind notwendig im Leben fĂźr das Wachstum. Das ist ihre schĂśne Seite. Sie sind nicht nur schmerzlich und anstregend."
"Der Mensch kann sich zwar auch ohne Krisen entwickeln, wenn er hellhĂśrig fĂźr das ist, was an ihn herantritt, sehr häufig aber schiebt er die unangenehmen Dinge von sich weg. Er hofft, dass sie ihm auf diese Weise erspart bleiben. Das kann Jahre so gehen [...], bis eine äuĂere Veränderung das weitere Aufschieben unmĂśglich macht. [...] Ihm bleibt keine andere Wahl, als hineinzugehen und Veränderungen zu vollziehen. Oder er wird krank."
"Um die Gesellschaft (die natĂźrlich aus den Nichtarbeitern besteht) glĂźcklich und das Volk selbst in kĂźmmerlichsten Zuständen zufrieden zu machen, ist es nĂśtig, daĂ die groĂe Mehrheit sowohl unwissend als arm bleibt. Kenntnisse erweitern und vervielfachen unsere BedĂźrfnisse, und je weniger ein Mann bedarf, desto leichter kĂśnnen seine Notwendigkeiten befriedigt werden."
"Das einzige also, was den arbeitenden Mann fleiĂig machen kann, ist ein mäĂiger Arbeitslohn. Ein zu geringer macht ihn je nach seinem Temperament kleinmĂźtig oder verzweifelt, ein zu groĂer frech und faul."
""Wir lebten etwas anderes, als wir waren, wir schrieben etwas anderes, als wir dachten, wir dachten etwas anderes, als wir erwarteten und was Ăźbrigbleibt, ist etwas anderes, als wir vorhatten."
""Welle der Nacht"
"Wäre es ohne diese ewigen Krisen gegangen, mßsste ich in meinen Jahren, um bßrgerlich reputierlich dazustehen, ein Auto aufweisen kÜnnen, ein Weekendhaus und Perserbrßcken, was mir aber schlechthin nie mÜglich gewesen wäre zu beschaffen bei meiner Facon, Geld in die linke Westentasche einzunehmen und aus der rechten sofort wieder auszugeben."
""Ob Rhythmus, ob Droge, ob das moderne autogene Training"
"Leben ist BrĂźckenschlagen // Ăźber StrĂśme, die vergehn."
"In meinem Elternhaus hingen keine Gainsboroughs // wurde auch kein Chopin gespielt // ganz amusisches Gedankenleben"
"Ich finde schon Gehen eine unnatĂźrliche Bewegungsart, Tiere laufen, aber der Mensch sollte reiten oder fahren."
"Existenz heiĂt Nervenexistenz, das heiĂt Reizbarkeit, Zucht, enormes Tatsachenwissen, Kunst. Leiden heiĂt am BewuĂtsein leiden, nicht an Todesfällen. Arbeiten heiĂt Steigerung zu geistigen Formen. Mit einem Wort: Leben heiĂt provoziertes Leben"
"Es ist also noch alles da, es bleibt auch da, es wird nichts zerstÜrt, unsere Gedanken, Formen und Träume leben weiter, da sie älter u. echter sind als gewisses Gequatsche u. Gelärme."
"Dumm sein und Arbeit haben: // das ist das GlĂźck."
"Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort."
"Es hat sich allmählich herumgesprochen, daà der Gegensatz von Kunst nicht Natur ist, sondern gut gemeint; Stil ist eine bÜsartige Neubildung, eine letale."
""Ein Gedicht entsteht Ăźberhaupt sehr selten"
"Echte Gauner sind Moralisten. Deshalb sind sie so selten. Das Merkmal einer echten Gaunerei ist, daĂ der Gesellschaft auf eine unmoralische Weise eine moralische Lehre erteilt wird."
"Die Albernheit [...] ist der PrĂźfstein der Freundschaft sowohl als der Liebe."
"Und die selbe schwarze Galle, die dem Zentrum der Welt gleich ist, neigt unwiderstehlich dazu, das Zentrum aller Dinge zu erforschen, und sie fĂźhrt uns Ăźber sich selbst hinaus, um die allerhĂśchsten Dinge zu begreifen, denn sie hat Gemeinschaft mit dem Saturn, dem allerhĂśchsten Planeten."
"Es muss der Grundsatz gelten, dass ein Mensch im Zweifel gesund ist. Sonst wird die Welt zur Diktatur der langweiligen Normopathen, der grauen Mäuse jeder Gesellschaft, die mit einer Ideologie korrekter Normalität alles AuĂerordentliche einebnen und eine willfährige Psychiatrie dazu missbrauchen, alles Irritierende in diagnostische Schubladen zu sperren."
"Es gibt Menschen, die leben Ăźberhaupt nicht mehr richtig, die leben nur noch vorbeugend und sterben dann gesund, aber auch wer gesund stirbt, ist definitiv tot."
"Eine andere Ăberlegung wurde von [...] Professor Rudolf Gross, in die Diskussion eingefĂźhrt. Die Praxis zeige, dass die Zahl der krankhaften Werte mit der Zahl der Untersuchungen zusammenhänge. [...] Daraus folgt: Gesund ist, wer nicht ausreichend untersucht wurde."
"Die psychisch Kranken halten sich nicht an solche Regeln und sorgen dadurch dafĂźr, dass die humane Temperatur in unserer Gesellschaft nicht unter den Gefrierpunkt sinkt."