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April 10, 2026
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"SĂźĂe, heilige Natur, // LaĂ mich gehn auf deiner Spur!"
"Kennst du den Prßftstein, der des Herzens Gold // Bewähret? Selbstverleugnung heisset er."
"FĂźlle des Herzens ist die edelst Gabe Gottes; aber, eben darum, Fluch dem, der durch sie nicht besser wird!"
"Ahnenkult und Ahnenstolz haben ihren tiefen Sinn. Es ist nicht gleichgĂźltig, aus welchem Blut wir stammen, denn unsere Vorfahren gehen immer leise mit uns durchs Leben und färben, uns selber unbewuĂt, all unser Tun."
"Zur Menschenkenntnis gehĂśrt nichts als ehrliche Selbstbeobachtung. Kennt man sich selbst, so kennt man alle Menschen, die guten wie die schlechten."
"Guter Stil beruht auf einem reinen und tiefen WahrheitsgefĂźhl. Hinter allem schlechten Stil steckt immer eine gewisse Verlogenheit oder wenigstens Wahrheitsscheu."
"Die Welt ist ein Spiegel, worin ein jeder nur die eigene Seele sieht."
"Das Genie zeigt sich nicht im Ausdenken des UnerhĂśrten, nie Dagewesenen, sondern daran, daĂ das Alte, AbgeblaĂte, von ihm berĂźhrt, auf einmal wieder ganz frisch und neu wird."
"Auf tĂśrichte WĂźnsche wartet zuweilen eine grausame Strafe: ihre ErfĂźllung."
"Nichts ist unheilbar fĂźr Seelen wie die unsrigen, und ich war kĂźhn, aber nicht frevelhaft."
""O mein Freund, wiederhole es Dir unaufhĂśrlich, wie kurz das Leben ist, und daĂ nichts so wahrhaftig existirt als ein Kunstwerk"
"[...] jeder angenehme Augenblick hat Werth fĂźr mich â GlĂźckseligkeit besteht nur in Augenblicken â ich wurde glĂźcklich, da ich das lernte."
"[...] ich wĂźrde, wenn ich ganz mein eigner Herr wäre, und auĂerdem in einer anständigen und angenehmen Lage leben kĂśnte, weit lieber gar nicht heyrathen, und auf andre Art der Welt zu nuzen suchen."
"GĂśttern und Menschen zum Troz will ich glĂźcklich seyn [...]."
"In GĂśthe erkennen wir das reine Gegentheil Lessings. Wie Lessing den deutschen Geist von fremdem Einfluss emancipirte, so unterwarf ihn Goethe diesem Einfluss mit pandemischer Buhlerei, und wie Lessing mit der ganzen Kraft und Grazie seiner Männlichkeit der Sentimentalität entgegentrat, eben so huldigte Goethe dieser weibischen Erschlaffung der Zeit und kuppelte ihr durch seine sĂźĂe Rede die GemĂźther zu. Allem Ueppigen, Weichen, Feigen, das durch die Sentimentalität, und allem Falschen, Verkehrten, ThĂśrichten, das durch die Nachäffung des Fremden in die deutsche Literatur eindrang, leistete GĂśthe den mächtigsten Vorschub und erhob die Schwäche und Unnatur zum Gesetz. Das einzige Gute, das er bei dieser schlechten Tendenz hatte, und wodurch er so groĂe Macht erlangte, war seine Form, das Talent der Sprache, Darstellung, Einkleidung."
"Glaube steht dem am schĂśnsten, der zugleich hochgebildet im Wissen ist."
"Ein Spiegel ist besser als eine ganze Reihe Ahnenbilder."
""Das sinnige deutsche Volk liebt es zu denken und zu dichten, und zum Schreiben hat es immer Zeit."- Die deutsche Literatur, Zweite vermehrte Auflage, Erster Theil, Hallberger'sche Verlagshandlung, Stuttgart 1836, S. 3, , siehe auch Wikipedia: Dichter und Denker"
"Die Poesie ist der Schmetterling auf der Blume der Welt."
"Die Deutschen thun nicht viel, aber sie schreiben desto mehr."
"Viel kann verlieren, wer gewinnt."
"Tätigkeit ist der wahre Genuà des Lebens, ja das Leben selbst."
"Ehret die Frauen! Sie stricken die StrĂźmpfe, // Wollig und warm, zu durchwaten die SĂźmpfe, // Flicken zerriĂene Pantalons aus;"
"die Poesie der Alten war die des Besitzes, die unsrige ist die der Sehnsucht; jene steht fest auf dem Boden der Gegenwart, diese wiegt sich zwischen Erinnerung und Ahndung."
"Das ächte Neue keimt nur aus dem Alten, // Vergangenheit muss unsre Zukunft grßnden, [...]"
"Wir warten nicht auf die Revolution, damit dann der Sozialismus beginne; sondern wir fangen an, den Sozialismus zur Wirklichkeit zu machen, damit dadurch der groĂe Umschwung komme."
"Vom Individuum beginnt alles; und am Individuum liegt alles. Der Sozialismus, im Vergleich zu dem, was uns heute umgibt und umschnĂźrt, ist die ungeheuerste Aufgabe, die sich Menschen je gestellt haben; mit äuĂeren Kuren der Gewalt oder der Klugheit ist er nicht zur Wirklichkeit zu machen."
"Unser Allerindividuellstes ist unser Allerallgemeinstes. Je tiefer ich mich in mich selbst heimkehre, um so mehr werde ich der Welt teilhaftig."
"Jetzt gilt es, dazu noch Opfer andrer Art zu bringen, nicht heroische, sondern stille, unscheinbare Opfer, um fĂźr das rechte Leben ein Beispiel zu geben."
"ein Ziel läĂt sich nur erreichen, wenn das Mittel schon in der Farbe dieses Zieles gefärbt ist. Nie kommt man durch Gewalt zur Gewaltlosigkeit."
"Die Welt ist ohne Sprache. âSprachlos wĂźrde auch, wer sie verstĂźnde.â"
"Gewalt ist schnell und plÜtzlich, Leben geht allmählich."
"Es gibt kein Ziel, das einen unrechten Weg rechtfertigen kĂśnnte."
"Nase hoch beim Ăbersetzen."
"Mit der Freude an seinem Schaffen vereinte er die anspruchsloseste Bescheidenheit. Streng gegen sich selbst, war er liebevoll gegen Andere, anerkennend und voll Wohlwollen. Nur der LĂźge und hohlen Phrase, oder der Unduldsamkeit gegenĂźber konnte er schroff werden."
"Jetzt knistert es im Gebälk; es knistert im Gebälk des Daches, das ist der schwere Schnee; es knistert nicht im Gebälk der Gesellschaft. Die Bilanz ist aktiv; es sind bei der Geschäftsfßhrung keine Umtriebe vorgekommen. Es biegen sich nur die Balken durch den Plafond, es knistert im Gebälk."
"Ich werde mich entschlossen verirren."
"Ich mÜcht ein solcher werden wie einmal ein andrer gewesen ist. [...] Ich: // bin: // nur: // zufällig: // ich:"
"Und in den Furchen, die Kolumb gezogen, // Geht Deutschlands Zukunft auf."
"Mann der Arbeit, aufgewacht! // Und erkenne deine Macht! // Alle Räder stehen still, // Wenn dein starker Arm es will."
"Brecht das Doppeljoch entzwei! // Brecht die Noth der Sklaverei! // Brecht die Sklaverei der Noth! // Brot ist Freiheit, Freiheit Brot!"
""Bet' und arbeit'! ruft die Welt, // Bete kurz! denn Zeit ist Geld. // An die ThĂźre pocht die Noth"
"Raum, ihr Herrn, dem FlĂźgelschlag // Einer freien Seele!"
"Ein Schwert in eurer Hand ist das Gedicht."
""Deutschland"
"ReiĂt die Kreuze aus der Erden! // Alle sollen Schwerter werden, // Gott im Himmel wird's verzeih'n."
""Ich mĂśchte hingehn wie das Abendrot // Und wie der Tag mit seinen letzten Gluten"
"Ich bin ein freier Mann und singe // Mich wohl in keine FĂźrstengruft. // [...] // Mein ganzer Reichthum ist mein Lied."
"Ein Kampf muĂ uns noch werden, // Und drin der schĂśnste Sieg, // Der letzte Kampf auf Erden, // Der letzte heilige Krieg!"
"Die bange Nacht ist nun herum, // Wir reiten still, wir reiten stumm, // Und reiten in's Verderben. // Wie weht so scharf der Morgenwind! // Frau Wirthin, noch ein Glas geschwind // Vorm Sterben, vorm Sterben."