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April 10, 2026
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"Das Misstrauen gegenßber architektonischem Schmuck an Gebäuden begßnstigt eine ästhetische Verarmung der Bewohner und ßberlässt sie orientierungslos dem kommerziellen Kitsch."
"Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben."
"Ein Fälscher ist, wer Nietzsche interpretiert, indem er Zitate aus ihm benutzt, denn er kann ihn all das sagen lassen, worauf er selbst aus ist, indem er authentische Worte und Sätze nach freien Belieben geschickt arrangiert. Im Bergwerk dieses Denkers ist jedes Metall zu finden: Nietzsche hat alles gesagt und das Gegenteil von allem. Und ßberhaupt ist es unredlich, sich der Zitate aus Nietzsche zu bedienen, wenn man ßber ihn spricht; man verleiht so den eigenen Worten Gewicht durch die Wirkung, die von ihm ausgeht, daà die seinen in ihnen erscheinen."
"Ich bin kein Genie. Ich habe nichts geschaffen. Ich spiele die Musik anderer Leute. Ich bin nur ein Musiker."
""Hier endet die Oper, die aufgrund des Todes des Maestro unvollendet geblieben ist." - Urauffßhrung von Puccinis Oper Turandot am 25. April 1926 in der Mailänder Scala, Worte zum Publikum am Schluss des unvollendeten dritten Aktes, nach Marcus Felsner: Operatica. Annäherungen an die Welt der Oper, KÜnigshausen & Neumann, Wßrzburg 2008, S. 274 Fn. 303 books.google"
"Eine Stimme wie ihre trifft man einmal in 100 Jahren!"
""Sollte dich das Geschick einmal an die Gestade eines unbekannten Volkes verschlagen und solltest du den Wunsch verspĂźren zu erfahren, ob der glänzende Tag der Kultur dort sein mildes Licht verstrahlt oder ob die Schatten der Unwissenheit und der Barbarei ihn mit Schrecken verdunkeln [...], so schlage seinen Strafkodex auf, und wenn du darin seine bĂźrgerliche Freiheit durch die Gesetze garantiert und die Sicherheit und Ruhe des BĂźrgers vor Ăbermacht und Verletzung geschĂźtzt findest, so ziehe daraus unverzagt den SchluĂ, daĂ es kultiviert und gebildet sei"."
"Verloren ist nur, wer sich selbst aufgibt."
"In Italien hat ein armes Volk ein einfaches Nahrungsmittel mit allem MĂśglichen angereichert, vor allem mit Fantasie."
"Berlusconi verkÜrpert all jene, die in zweiter Reihe parken. Und das ist in Italien die Mehrheit. Diese Menschen sind allergisch gegen Gesetze. Seit Berlusconi schämt sich auch niemand mehr dafßr."
"Wenn Du in den Spiegel schaust und siehst, dass Du älter geworden bist, dann ahme das Geräusch eines Furzes nach und sage 'Scheià drauf'!"
"Es ist falsch, nach dem GlĂźck zu suchen, denn es versteckt sich in den WĂźnschen. Wenn du es erlangst, ist es schon wieder woanders. Das gilt fĂźr die Liebe genauso wie fĂźr Geld."
"Essen hat mit Sexualität nichts zu tun. Der groĂe Unterschied zwischen beidem ist, dass man sehr wohl ohne Sex leben kann, ohne Essen jedoch nicht."
"Ich liebe das gute Essen. Und je älter man wird, umso mehr spßrt man, dass Essen wie Sex ist, ein kÜrperliches Lustgefßhl, das mitunter zu einer Art Orgasmus fßhrt."
"(Gefragt, ob er die Figur Bud Spencer mĂśge und wieviel er mit ihr gemeinsam habe:) "Nein, ich mag den nicht. Aber ich respektiere ihn wegen des Geldes. Er hat viel mehr erreicht als Carlo Pedersoli. (...) Bud Spencer wĂźrde jedem, der ihn stĂśrt, eine verpassen. Ich dagegen lehne Gewalt ab.""
"Patriotismus braucht, will er nicht zum Nationalismus degenerieren, das Bewusstsein einer halbwegs ruhmreichen Vergangenheit, die Auflehnung gegen einen Besatzer oder den Sieg Ăźber einen UnterdrĂźcker im Inneren."
"Selbst wenn mein eigener Vater ein Häretiker wäre, wßrde ich das Holz fßr seinen Scheiterhaufen sammeln, um ihn zu verbrennen."
"Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst. Deshalb sterbe ich in der Verbannung."
"Die meisten Leute haben seltsame Gedanken, aber sie rationalisieren sie. David Ăźbersetzt seine Bilder nicht logisch, deswegen bleiben sie roh, emotional. Wenn ich ihn frage, woher seine Ideen kommen, sagt er nur: es ist wie Angeln. Er weiĂ nie, was er fangen wird."
""Machen Sie's gut, das Leben geht weiter"
"[...] das Fernsehen ist ein Massenmedium. Wenn du dort zu sehr polarisierst, ist es schĂśn fĂźrs Feuilleton, aber die Leute lassen dich dann vielleicht nicht mehr so gern ins Wohnzimmer."
""Ein Mensch lebt, um den Massen nĂźtzlich zu sein. Und der Wert eines Menschen wird bestimmt durch den Nutzen, den er seinen Mitmenschen bringt. Geboren werden, leben, essen, trinken und schlieĂlich sterben"
"Die Partisanen des Irrtums sind nicht nur unter den erklärten Feinden der Kirche zu suchen, sondern, was am meisten zu befĂźrchten und zu bedauern ist, direkt in ihrem SchoĂe, und je weniger sie Farbe bekennen, desto gefährlicher sind sie."
"Die Ehe ist ein von unserem Herrn Jesus Christus eingesetztes Sakrament, welches eine heilige und unauflĂśsliche Verbindung zwischen Mann und Frau begrĂźndet und ihnen die Gnade gibt, einander heiligmäĂig zu lieben und die Kinder christlich zu erziehen."
"Es gibt keinen anderen Weg, der so direkt und so schnell zum Modernismus fĂźhrt wie der Stolz."
"Sehr angenehm, der Sex. Es ist einer der Vorteile des Ălterwerdens: er wird besser. Sinnlichkeit und Begierde nehmen zu."
"Ich bin von Zeit zu Zeit monogam, aber ich ziehe die Polygamie vor. Die Liebe dauert lange, aber die brennende Lust nur zwei bis drei Wochen."
"Das Paradies, das wären ein franzÜsischer Koch, ein britischer Polizist, ein deutscher Manager und ein italienischer Liebhaber. Die HÜlle, das sind ein britischer Koch, ein deutscher Polizist, ein italienischer Manager und ein franzÜsischer Liebhaber."
"Ich hasse die Idee, Kunst zu machen, um Taschen zu verkaufen. Es geht nicht darum, damit Taschen zu verkaufen. Kunst ist einfach nur schĂśn."
"Frauen sollen aufhĂśren, sich aufreizend zu kleiden. Je provokanter die Robe, desto weniger sexy ist die Frau."
"(Sitzt in der Bar Quadronno in Mailand im Quartiere Quadronno) "Ich komme die ganze Zeit hierher! [...] Es liegt direkt neben meiner Wohnung, die in dem Gebäude liegt, in dem ich aufgewachsen bin, und meine Mutter ist immer noch dort, im ersten Stock, und mein Bruder ist im dritten Stock, und es ist direkt neben dem meiner Kinder Schule [...], und es ist nicht weit von meinem BĂźro entfernt und es ist den ganzen Tag und jeden Tag bis spät in die Nacht geĂśffnet. Es ist sĂźĂ, nicht wahr?""
""[...] sich kĂśrperlich jung und fit zu halten ist groĂartig. [...] Doch wehe, Sie Ăźbertreiben, dann heiĂt es bei uns ÂťDietro liceo, davanti museoÂŤ"
""Die sind in Ordnung. Bei uns heiĂen sie Ăźbrigens Âťciabatte da tedescoÂŤ"
"Wenn Einer von einer sehr heftigen Liebe zu einem Weibe ergriffen wird, so ist ihnen mit einander zu plaudern und zu scherzen erlaubt, sich gegenseitig mit Laub- und Blumenkränzen zu beschenken und sich gegenseitig anzudichten. Wenn aber eine nicht vortheilhafte Generation von ihnen zu befßrchten ist, wird ihnen die geschlechtliche Vereinigung unter keinen Umständen gestattet, wenn die Frau nicht schon schwanger ist (was dann der Wunsch des Mannes ist) oder unfruchtbar."
"Man tut nur dann Gutes, wenn man auch das Schlechte tun kann. Eine gescheiterte Existenz dagegen, eine Witzfigur, ein Nichtstuer, der kann nur Gutes tun, aber das ist geschenkt, es ist nichts wert. Gut ist etwas, wenn man sich bewuĂt dafĂźr entscheidet, weil man auch das Schlechte tun kĂśnnte."
"Wie schĂśn ist die Jugend, // die jedoch so schnell vergeht! // Wer frohgemut sein will, sei es: // was morgen sein wird, wissen wir nicht."
"Die angenehme Zeit fordert uns alle auf, // traurige Gedanken und unnĂźtzen Kummer zu vergessen: // solange dieses kurze Leben dauert, // soll jeder froh sein, jeder sich verlieben."
"Der Papst ist Papst und du bist ein Schurke, // der sich von anderer Leute Brot und von Lästerei ernährt; // du hast einen Fuà im Bordell und den anderen im Krankenhaus, // du ignoranter und arroganter Krßppel."
"Engelgleiches Antlitz // ist ihnen eigen meine Dame: // Oh Gott, wie gewagt // war mein Verlangen."
"Von keinem Nutzen ist die Todesstrafe, da sie den Menschen ein Grausamkeitsbeispiel gibt."
"Jede Strafe, die nicht von der absoluten Notwendigkeit diktiert wird, sagt der groĂe Montesquieu, ist tyrannisch, ein Satz, der so verallgemeinert werden kann: Jeder Akt von zwischenmenschlicher Autorität, der nicht durch absolute Notwendigkeit begrĂźndet ist, ist tyrannisch."
"Am Feiertag gehen sie in die Messe, // nur mit Wut oder immer noch schläfrig, // nur aus Gewohnheit oder um Frauen anzuschauen // und ganz in Schale um Beachtung zu ergattern."
"Zweig geworden, // auf deiner HĂźfte blĂźht // meine Hand."
"Wohlgeruch des Himmels // auf den Gräsern, // frßher Abendregen."
"Inseln die ich bewohnt habe // grĂźn auf bewegungslosen Meeren."
"Bereits mit uns ist der Regen, // schĂźttelt die stille Luft."
""Wenn man sich durch die Filme blättert, an denen ich gearbeitet habe, sieht man, dass ich ein Spezialist fĂźr Western, Liebesfilme, politische Filme, Actionfilme, Horrorfilme und so weiter war. Mit anderen Worten: Ich bin gar kein Spezialist, weil ich alles gemacht habe. Ich bin ein Musikspezialist." â Booklet der CD âThe Soundtracksâ. Ăbersetzung von Hei ber"
""Man erinnert sich daran, was Bach komponiert hat und wieviel Mozart in 33 Jahren geschrieben hat, und man sieht, ich bin unbeschäftigt dagegen." â Booklet der CD âThe Soundtracksâ. Ăbersetzung von Queryzo"
""Ich muss die endgĂźltige Fassung des Films sehen, bevor ich auch nur Ăźber die Musik nachdenken kann, geschweige denn sie zu schreiben. Nachdem ich den Film gesehen habe, sage ich dem Regisseur, was ich dazu denke und was ich gerne machen wĂźrde. [...] Ich muss dem Regisseur vertrauen und er muss dem Komponisten trauen." â Booklet der CD âThe Soundtracksâ. Ăbersetzung von Hei ber"
""Ich habe Wurzeln in der Experimentellen Musik, welche natĂźrliche Geräusche mit musikalischen Klängen vermischt." â Booklet der CD âThe Soundtracksâ. Ăbersetzung von Hei ber"