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4ě 10, 2026
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"Sie kĂśnnen heute das Parlament wählen, aber die Entscheidungen, die in den Zentralen der DAX-Konzerne fallen, sind von ungleich grĂśĂerer Relevanz."
"Man hÜhnt und spottet ßber das Frankfurter Parlament in der Paulskirche, man hÜhnt und spottet ßber die damalige Revolution. Auch fßr uns gilt das Wort: Wohl dem, der seiner Ahnen gern gedenkt! Es waren die Ahnen des deutschen Liberalismus, die damals in der Frankfurter Paulskirche wirkten, und jedes Parlament kÜnnte stolz sein, wenn es auf der geistigen HÜhe stände, auf der einst das Frankfurter Parlament gestanden hat."
"Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es fĂźr Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern kĂśnnen, dass bald ein tĂźrkischstämmiger Richter Ăźber Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun â fĂźr Euch."
"Hier schlägt das Herz der Demokratie oder es schlägt nicht. Das Parlament ist im Ăbrigen nicht Vollzugsorgan der Bundesregierung, sondern umgekehrt ist Auftraggeber."
"Es gibt Menschen, die im Volk die absolute Mehrheit stellen und im Parlament die wenigsten Sitze haben. Fragen Sie die Männer, warum?"
"Diesen Landtag erträgt man nur mit viel Humor oder im Suff."
"Die bloĂe Tatsache der Existenz einer demokratisierten parlamentarischen Verfassung bietet noch keine Garantie friedlicher Fortentwicklung zu einer demokratischen Gesellschaft, weil niemand gewährleisten kann, daĂ die privilegierten Schichten die Rechtsordnung respektieren, wenn sie es fĂźr aussichtsreich halten, in ihrem Interesse die Rechtsordnung umzudeuten oder zu vernichten."
"Das Parlament ist im nationalen Zusammenleben das sichtbarste Organ fßr den Umgang und die Verständigung unter Gleichgestellten."
"Barrikade, BĂźrgerkrieg und KĂśnigsmord sind die häĂlichen und doch zugleich unerläĂlichen Seiten von Demokratie, Verfassung und Parlamentsherrschaft gewesen, und es gibt kaum ein nationales Selbstbestimmungsrecht ohne nationalen Befreiungskrieg."