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4ě 10, 2026
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"Wer sich seiner Unbestechlichkeit rĂźhmt, wartet vielleicht immer noch auf ein Angebot."
"Wer den Hafen der Ehe ansteuert, tut gut daran, erst eine Hafenrundfahrt zu buchen."
"Tierfreunde lesen am liebsten Boulevardzeitungen. Der vielen Enten wegen."
"Studentinnen, die bis zum zehnten Semester noch keinen Doktor geangelt haben, mĂźssen ihn selber machen."
"SpaĂ muss sein", sagte der SpaĂmacher, doch das Publikum war anderer Meinung."
"ÂťScherben bringen GlĂźckÂŤ, sagte der Elefant, als er den Porzellanladen verlieĂ."
"Prediger in leeren Kirchen trĂśsten sich mit der besseren Akustik."
"Nichts ist so wandelbar wie die Vergangenheit."
"Manche Ărzte verstehen unter Niederlassung Herablassung."
"Kein Wein ist so sauer wie der reine, der einem eingeschenkt wird."
"Genuss ist eine Frage der Phantasie."
"Geschichte ist kurzlebig. Von Molotow ist nur der Cocktail Ăźbriggeblieben."
"Es gibt Männer, die heute noch der Rippe nachtrauern, die Adam hergeben muĂte."
"Ein Geschäft wird erst dann zum Geschäft, wenn man dem Finanzamt nachweisen kann, dass es kein Geschäft war."
"Die Schweizer sind unheimlich schlagfertig, wenn man ihnen genug Zeit dafßr lässt."
"Die Pille: die Hoffnung, nicht in dieselbe zu kommen."
"Der Unterschied zwischen Witwe und Strohwitwe besteht darin, dass erstere weiĂ, wo ihr Mann liegt."
"Computer-Muffel werden als die Analphabeten des 21. Jahrhunderts gelten."
"Charme ist die Gabe, den anderen vergessen zu lassen, wie er aussieht."
"Ausgefallenes wirkt immer komisch. Das ist das Pech der GlatzkĂśpfe."
"Auch Krieg ist eine Form von AbrĂźstung."
"Atmen durch die Nase ist vor allem deshalb so gesund, weil man dabei den Mund hält."
"An der Korruption scheint einen Politiker weniger die Sache als solche als vielmehr deren Aufdeckung durch die Medien zu stĂśren."
"Aberglaube kann mich erst dann beeindrucken, wenn einer sein dreizehntes Monatsgehalt ablehnt."
"Wer wenig Zeit, viel Ressentiment und ein schlechtes Gedächtnis hat, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, seine Memoiren zu schreiben."
"Wer ob gewissen Dinge den Verstand nicht verliert, hat keinen zu verlieren."
"Wer Kapital besitzt, braucht ÂťDas KapitalÂŤ nicht zu lesen; und wer keines hat, wird auch durch Marx nicht zu Kapital gelangen."
"Wer es selber nicht geschafft hat, nÜrgelt ständig an fremdem Ruhm."
"Wenn der Computer wirklich alles kann, dann kann er mich mal. Kreuzweise."
"Warum es von Vorteil ist, Worte auf die Goldwaage zu legen? Damit man sie von Blech unterscheiden kann."
""Nullwachstum"
"Mit Memoiren kann man unter Umständen sogar Geld verdienen, ohne dass man sie schreibt: man braucht sie nur anzudrohen."
"Man sollte nur BĂźcher, die sich zu lesen lohnen, BĂźcher nennen."
""Kommunikationswissenschaft"
"Es gibt zwei Arten, Karriere zu machen: durch das eigene KĂśnnen oder durch das NichtkĂśnnen der anderen."
"Ein Politiker, den man nicht versteht, gilt immer als gebildet."
"Die meisten BefĂśrderungen sind Ăberforderungen."
"Die kapitalistischen Krisen sind zyklisch, die sozialistischen permanent."
"Dass heute schon 275 Millionen Menschen im Internet surfen, beeindruckt mich wenig, wenn ich hĂśre, dass gleichzeitig eine Milliarde Menschen das Wort ÂťComputerÂŤ nicht einmal zu buchstabieren in der Lage ist."
"Das Zeitalter der Fusionen hat Unternehmer als bloĂe Ăbernehmer entlarvt. Und mancher hat sich dabei Ăźbernommen."
"Das unterscheidet die Liebe vom Geld: dass sie nur Zinsen bringt, wenn man sie ausgibt."
"Charakter ist die Fähigkeit, sich selbst im Wege zu stehen, obwohl man ausweichen kÜnnte."
"ÂťArmut ist keine SchandeÂŤ, sagte der Reiche zum Bettler und jagte ihn von der TĂźr."
"Airconditioning garantiert noch kein gutes Arbeitsklima."
"Wenn ein Mann sich fßr einen Herzensbrecher hält, liegt es oft daran, dass er nur Herzen bricht, die bereits einen Sprung haben."
"Unsere Gesellschaft hat mehr SchwerhĂśrige, als man denkt; besonders wenn die Pflicht ruft."
"So wertlos ist keiner, dass er nicht wenigstens als schlechtes Beispiel herhalten kĂśnnte."
"Nichts kĂśnnen ist keine Schande, aber es nicht merken."
"Manche Journalisten scheinen ihre Aufgabe darin zu erblicken, anderen zu erklären, was sie selber nicht verstehen."
"Manch einer ist gar nicht so ernst, wie er heiter tut."