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4月 10, 2026
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"Hannelore Stocker über den Nichtabstieg in Duisburg: „Er war wie damals üblich mit dem Auto unterwegs. Er hat mir danach erzählt, dass er am Kaiserstuhl war, und erst als die hupenden Autos mit Fahnen an ihm vorbeifuhren, war ihm klar, dass es geklappt hat.“"
"Achim Stocker hat seit Zugehörigkeit zur 2. Liga keine Spiele mehr live verfolgt. Stattdessen ging er mit seinem Hund Thommi spazieren oder ist mit dem Auto herumgefahren."
"Achim Stocker lehnte es ab, mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt zu werden"
"Im Hause Stocker wohnten übergangsweise Spieler: „Rodolfo Cardoso, Jens Todt und André Finke. Manchmal waren auch mehrere Zimmer belegt, unser Haus war ja groß.“"
"Aufstiegstrainer Manfred Brief über Stocker und Köbele: „Mehr oder minder im Vorbeigehen wurde mir mitgeteilt, dass ich von morgen an Trainer des SC Freiburg zu sein hätte. Ich hatte gar keine andere Wahl, als zu tun, was die beiden Herren von mir verlangten.“"
"Volker Finke: „Achim Stocker hat mit einer unglaublichen Kraft, die er investiert hat, über viele Jahre mit ganz kleinem Budget den SC Freiburg in der zweiten Liga am Leben gehalten. Es ist bewundernswert, dass man mit dem wenigen, was da war, das Beste rausgeholt hat“"
"Christian Streich über seine Zeit als Spieler beim SC: „Es war unvorstellbar. Präsident Stocker hat damals seine Kaffeemaschine von zu Hause zum Spiel mitgebracht und für die zwei Leute, die übers Spiel geschrieben haben, Kaffee gekocht. Danach hat er drei Stunden die Straße gekehrt und die Maschine wieder mitgenommen.“"
"Günter Wienhold: „Er hat 37 Jahre lang Großartiges für den Verein geleistet. Badenova-Stadion ist ja gut und schön, aber es sollte künftig Achim-Stocker-Stadion heißen. Warum denn nicht?“"
"Christiane Ludwig: „Wir kamen extra von Ludwigshafen und standen in einer nicht endenden Warteschlange vor der Geschäftsstelle. Kurz bevor wir dran waren, hieß es ausverkauft. Da kam Herr Stocker. Er wollte nicht dass wir leer ausgehen, und so bekamen wir die Karten.“"
"Andreas Mücke: „Werde nie vergessen, wie meine Mutter einen Brief an Herrn Stocker geschrieben hat, da auf der oberen Tribüne auf Süd die Stehplatz-Karten auf Dauerkarte umgestellt wurden. Wir hatten keine Dauerkarten erhalten. 1 Woche nachdem der Brief an Ihn verschickt worden war, hat er uns persönlich angerufen und mitgeteilt, dass wir 2 Dauerkarten erhalten“"
"Fritz Fuchs: „Er hat ja einst auch das Scouting selbst gemacht, neue Spieler selbst gesucht und verpflichtet. Da hatte er ein gutes Auge und ein gutes Händchen, anders als andere Präsidenten.“"
"Gabor Zele: „Er hat Spieler ausgegraben, mit denen keiner gerechnet hat. Wenn man die finanziellen Möglichkeiten des Vereins bedenkt, hat er wirklich Gigantisches vollbracht. Ich bin stolz, dass ich bei diesem Verein sein durfte.“"
"Thomas Schweizer: „Er hat uns vieles mitgegeben: Bodenständigkeit, Wertschätzung für andere – wir wissen, wo wir herkommen. Und es hat gut gefruchtet: Einer von uns ist Bundestrainer, einer Chefausbilder beim DFB – ich glaube, wir sind gute Jungs geworden und er hat uns gut geführt.“"
"Achim Sarstedt: „Was in anderen Vereinen in anderen Städten mit ganz viel materiellem Aufwand gemacht wird, hat er hier mit Herzblut getan. Dafür gilt es Respekt zu zollen.“"
"„Solange es mich gibt, entscheide ich auch“, A.S. und dabei schelmisch grinsend"
"A.S. zu Andreas Rettig: „Sie bringen mir jetzt aber nicht den ganzen Laden durcheinander“"
"Andreas Rettig: „Er ist dann – das hat er mir erst später einmal erzählt –, bevor er in die Oberfinanzdirektion ging, in die Geschäftsstelle gegangen und hat den Qualm seines Zigarillo richtig ins Foyer geblasen. Das sollte mir signalisieren, dass er schon da war.“"
"erster SC-Manager Andreas Rettig: „die ersten 30 Minuten hat er mir erst einmal erklärt, warum er eigentlich keinen Manager braucht.“"
"Jörg Schmadtke: „Er war ja nie bei den Spielen. Aber einmal im Monat roch man in der Kabine sein Zigarillo, weil er die Gehaltsabrechnung vorbei gebracht hat. Das hat er sich nicht nehmen lassen. Er war schon ein besonderer Präsident.“"
"Ulrich Fuchs: „Amateurliga Südbaden, Zweite Liga, der ewige Kampf ums Überleben. Spieler verpflichten, Trainer feuern, immer zu wenig Geld. Die Nachtschichten für die Buchhaltung, die Brötchen schmieren für die Pressekonferenz. Immer die besten Kicker verkaufen, unzählige Wochenenden drangeben für die Suche nach Talenten. Für den Verein schuften bis zur Erschöpfung und danach keinen Schlaf mehr finden. In diesen Nächten getrieben von der Sorge mit dem Hund hinaus auf einsame Straßen – und tagsüber wieder vor potentiellen Geldgebern Männchen machen.“"
"Rolf Dohmen: „Er hat einen Fußball-Club noch mit Menschlichkeit und Verstand geleitet. Das gibt es heute nicht mehr oft.“"
"Rudi Bantle: „Er hat es mich nicht spüren lassen, als sein SC sportlich am FFC vorbeigezogen ist. Ich habe da keinerlei Rivalität empfunden zwischen uns.“"
"Fritz Keller: „Achim Stocker hat unserem Verein sein Herz geschenkt.“"
"Jogi Löw: „Achim Stocker war ein Präsident ohne Eitelkeiten. Was ich an ihm auch geschätzt habe, war seine menschliche Größe.“"
"Andreas Zeyer: „Mit ihm einen Vertrag abzuschließen ging immer fünf Minuten.“"
"Günter Wienhold: „Bei den Vertragsverhandlungen galt für Stocker immer das gesprochene Wort, das war ihm wichtiger als schriftliche Abmachungen“"
"Richard Golz: „Er war in seiner Art wirklich einzigartig. Es gibt niemanden im Profifußball, der so war wie er.“"
"Uli Hoeneß: „So sympathisch wie der SC rüberkommt, so sympathisch war Achim Stocker. Ich habe ihn als tollen Präsidenten kennengelernt, der noch hemdsärmlig im VIP-Raum die Brötchen geschmiert hat.“"
"OB Dieter Salomon: „Der Sportclub ist Achim Stocker gewesen und Achim Stocker war der Sportclub.“ „ein Mann, ohne den es den Sportclub von heute und die Erfolgsstory in der Bundesliga nicht gegeben hätte.“ „Achim Stocker war in den Anfangszeiten quasi Manager, Sportdirektor und Geschäftsführer in einer Person, und fachlich besser als mancher Trainer.“"
"Alt Oberbürgermeister Rolf Böhme (Jugendfreund von Stocker): „ein großer Sympathieträger für die Stadt und die Region. Er war der große Mann des Sportclubs, so wird man ihn in Erinnerung behalten“."
"Hannelore Stocker: „Er war ein positiver Pessimist, wenn es das überhaupt gibt. Es gab keine Hurra-Sprünge, er ist immer am Boden geblieben.“"
"Hannelore Stocker: „Mein Mann hat mit Haut und Haaren für seinen SC gekämpft, und er wäre stolz darauf zu sehen, was heute daraus geworden ist.“"
""Es wird nicht alles Geld ausgegeben, was wir haben, sondern immer was auf die Seite gelegt.“"
""Zwischendurch hatte ich Angst, dass das mein letztes Jahr als Vorsitzender sein könnte. Wäre es schief gegangen mit dem neuen Trainer, hätte ich die Verantwortung tragen müssen, ich habe ihn ja verpflichtet.“"
""Finke ist und bleibt ein Glücksfall für diesen Verein.“"
""Ach, Sie (Literaturnobelpreisträger Günther Grass) sind es. Ich dachte schon, Bundespräsident Horst Köhler ist dran und möchte sich auch für den Verbleib von Volker Finke einsetzen.“"
""Glauben Sie mir, die Trennung ist richtig.“"
""In Freiburg kann nur Finke den Trainer Finke entlassen.“"
""Die Situation ist bedrohlich, aber nicht bedenklich.“"
"zum Aufstieg 2003: "Mir geht es nur darum, dass wir nicht wieder absteigen.“"
"Ich werde immer älter, immer dümmer und damit immer geeigneter für den Staatsdienst.“"
"zu Hans Meisel: "Für dich liegt die Staatsgrenze künftig bei Offenburg. Wenn du weiter weg gehst, kommst du eh wieder zurück.“"
""So traurig, wie Sie denken, bin ich gar nicht.“"
"ein Hamburger Reporter: "Ein unauffälliger Mann mit Kummerfalten auf der Halbglatze, mit großen Augen hinter einer großen Brille und einem Blick, traurig wie ein alter Elefant.“"
"über sich selbst: "der größte Bettler Südbadens“"
""Mir ist es noch nie so gut gegangen, und dem Verein ja sowieso nicht.“"
""Ich habe Demut gelernt, aufrecht gehen war nicht drin.“"
""Ich hab den Verein immer gepflegt wie ein krankes Kind“"
"über sich: "Außenstehende müssen denken, der ist bekloppt“, „und irgendwie haben sie ja auch recht.“"
"bei der Vorstellung von Manager Andreas Bornemann: "Ich mag dich.“"