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April 10, 2026
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"Ich fĂźr meinen Teil bin der Meinung, daĂ es nicht zum Begriff der Demokratie gehĂśrt, daĂ sie selber die Voraussetzungen fĂźr ihre Beseitigung schafft. [...] Demokratie ist nur dort mehr als ein Produkt einer bloĂen ZweckmäĂigkeitsentscheidung, wo man den Mut hat, an sie als etwas fĂźr die WĂźrde des Menschen Notwendiges zu glauben. Wenn man aber diesen Mut hat, dann muĂ man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenĂźber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen."
"Eine Verfassung ist die Gesamtentscheidung eines freien Volkes Ăźber die Formen und die Inhalte seiner politischen Existenz."
"Bei der Politik handelt es sich nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten."
"Warum lassen Sie sich nicht entnazifizieren? Erstens: weil ich mich nicht gerne vereinnahmen lasse und zweitens, weil Widerstand durch Mitarbeit eine Nazi-Methode, aber nicht nach meinem Geschmack ist."
"Die Kirche hat ihre besondere Rationalität."
""Zur Demokratie gehÜrt als notwendig erstens Homogenität und zweitens"
"Eine Demokratie kann militaristisch oder pazifistisch sein, absolutistisch oder liberal, zentralistisch oder dezentralisierend, fortschrittlich oder reaktionär, und alles wieder zu verschiedenen Zeiten verschieden, ohne aufzuhÜren, eine Demokratie zu sein."
"Es gehĂśrt zu ihrem Wesen [der Demokratie], daĂ alle Entscheidungen, die getroffen werden, nur fĂźr die Entscheidenden selbst gelten sollen."
"Souverän ist, wer ßber den Ausnahmezustand entscheidet."
"Es gilt als ganz normal und selbstverständlich, dass ein Abgeordneter neben seinem Einkommen, das er vom Steuerzahler bezieht, auch noch Einkommen von an der Gesetzgebung interessierten Unternehmen oder Verbänden bezieht, sich also quasi in die bezahlten Dienste eines Lobbyisten begibt, das gilt als ganz normal, obwohl es eigentlich ein Skandal ist. [...] Wenn ein Politiker sich in die Dienste eines Interessenten begibt, sich von ihm bezahlen lässt, manchmal sehr hoch, ist das fßr mich eine Form der Korruption."
"Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein BĂźrger je gewählt hat, und sie Ăźppig zu versorgen â mit seinen Steuergeldern, Ăźber deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten kĂśnnen, er sei aus dem Willen der BĂźrger hervorgegangen."
"Ohne die Freiheit ist Recht nicht denkbar. Alles Recht beruht auf Freiheit, nicht auf Herrschaft. Herrschaft kann Ordnung schaffen, nicht aber eine Rechtsordnung."
"Die soziale Frage ist so alt wie die Frage nach der Gerechtigkeit und Gleichheit unter den Menschen und damit so alt wie menschliches Zusammenleben Ăźberhaupt."
"Die Menschheit des Menschen verbietet jede Art von Herrschaft von Menschen Ăźber Menschen."
"Der Krebs der Republik, die festgefßgten Parteien, hat seine Metastasen längst in alle Organe, ja in alle Teile des KÜrpers des Gemeinwesens ausgebreitet."
"Das Prinzip des Rechts ist die Erkenntnis des Richtigen fĂźr das gute Leben aller in allgemeiner (republikanischer) Freiheit auf der Grundlage der Wahrheit."
"Suchst du Macht, Gewalt, falsche Ehre, UeberfluĂ; so wollen wir fĂźr dich arbeiten, dir zeitliche Vortheile zu verschaffen suchen; wir wollen dich den Thronen so nahe bringen, als du es wĂźnschest, und dich dann den Folgen deiner Thorheit Ăźberlassen: aber unser inneres Heiligthum bleibt einem solchen verschlossen. Willst du aber Weisheit lernen, willst du lernen Menschen klĂźger, besser, frey und glĂźcklich machen, so sey uns dreymal willkommen."
""Ich selbst habe den Deismus so wenig nach Bayern, als nach Rom oder Italien gebracht. Ich habe ihn schon gefunden." â Einleitung zu meiner Apologie (1787) S. 39 books.google"
"Die Kunst seine Beduerfnisse immer mehr und mehr einzuschränken, ist zugleich die Kunst zur Freyheit zu gelangen."
"Die Grade der Freymaurerey sind sogar Ăśffentlich gedruckt; was kann eine geheime Gesellschaft wirken, welche so wenig Geheimnis hat, dass ihre ganz innere Verfassung der Ăźbrigen Welt bekannt ist?"
"Es ist nicht Aufgabe des Datenschutzrechts und der Datenschutz-Kontrollinstanzen, die Menschen von autonomen Entscheidungen Ăźber ÂťihreÂŤ Daten abzuhalten."
"Die Kultur des Misstrauens, die zu der Normenvielfalt fĂźhrt, ist in unserer Gesellschaft tief verwurzelt. Die BĂźrokraten vollziehen bei der Abfassung von Vorschriften nur das nach, was wir alle wollen. Wir wollen immer mehr Einzelfallgerechtigtkeit und immer mehr Sicherheit und deshalb intensivere staatliche Kontrollen (bei anderen)."
"Datenschutz ist ein notwendiges Gegengewicht und ein Korrekturinstrument gegen ĂźbermäĂige, die Individualrechte beeinträchtigende Datenverarbeitung, aber er kann und soll kein Verhinderungsinstrument sein."
"Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden kĂśnnen, ist nicht zu trauen."
"[...] ein groĂer Teil der Sorge besteht aus unbegrĂźndeter Furcht."
"Die Hauptbestandteile eines guten Charakters sind Treue und Mitleid."
"Die Grundlage des Charakters muss in dem Kinde gelegt sein, bevor es in die Schule kommt;"
"Die Freundschaft ist auch das edelste Gefßhl, dessen das Menschenherz fähig ist, nicht die Liebe."
"Die Arbeit ist Ăźberhaupt eine Quelle der Gesundheit."
"Das GlĂźck ist eigentlich der SchlĂźssel aller unserer Gedanken."
"Das GlĂźck des Lebens besteht nicht sowohl darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu Ăźberwinden."
"Achte auf das Kleine in der Welt; das macht das Leben reicher und zufriedener."