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April 10, 2026
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"Ich habe immer schon die linken Entschuldigungen fĂźr Terrorismus kritisiert, diese naive Idee, das sei der Aufstand der UnterdrĂźckten dieser Erde."
"Die meisten Kritiker verstehen nicht, dass die Theorie vom gerechten Krieg nichts mit Kreuzzßgen zu tun hat. Wenn ich fßr eine heilige Sache in die Schlacht ziehe, ist alles erlaubt. Bei der Lehre vom gerechten Krieg geht es aber gerade um die Einschränkung mÜglicher Kriegsgrßnde, -zwecke und -mittel."
"Als Kind habe ich anhand der Nachrichten vom Krieg lesen gelernt."
"Schopenhauer, der letzte Deutsche, der in Betracht kommt der ein europäisches Ereigniss gleich Goethe, gleich Hegel, gleich Heinrich Heine ist, und nicht bloĂ ein lokales, ein "nationales", ist fĂźr einen Psychologen ein Fall ersten Ranges: nämlich als bĂśsartig genialer Versuch, zu Gunsten einer nihilistischen Gesamt-Abwertung des Lebens gerade die Gegen-Instanzen, die groĂen Selbstbejahungen des "Willens zum Leben", die Exuberanz-Formen des Lebens in's Feld zu fĂźhren."
"Die angeborene Eitelkeit, die besonders hinsichtlich der Verstandeskräfte reizbar ist, will nicht haben, daà was wir zuerst aufgestellt sich als falsch und das des Gegners als Recht ergebe."
"Wenn man merkt, daĂ der Gegner Ăźberlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persĂśnlich, beleidigend, grob."
"Ihre [die Universitätsphilosophie] erbärmliche Angst vor meinen Schriften ist Angst vor der Wahrheit."
"Jede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen Ăźberzugehn sie droht."
"Ein Denkmal wird die Nachwelt mir errichten."
"Die Zeichen des Tierkreises sind das Familienwappen der Menschheit."
"Die, welche schwierige, dunkle, verflochtene, zweideutige Reden zusammensetzen, wissen ganz gewiss nicht recht, was sie sagen wollen, sondern haben nur ein dumpfes, nach einem Gedanken erst ringendes Bewusstsein davon; oft aber wollen sie sich selber und anderen verbergen, dass sie eigentlich nichts zu sagen haben."
"Der Stil ist die Physiognomie des Geistes. Sie ist untrĂźglicher als die des Leibes. Affektation im Stil ist dem Gesichterschneiden zu vergleichen."
"Der leitende Grundsatz der Stilistik sollte sein, dass der Mensch nur einen Gedanken zur Zeit deutlich denken kann; daher ihm nicht zugemutet werden darf, dass er deren mehrere auf einmal denke. Dies aber mutet ihm der zu, welcher solche, als Zwischensätze, in die Lßcken einer Hauptperiode schiebt."
"Das Leben ist eine miĂliche Sache: ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, Ăźber dasselbe nachzudenken."
"Die Haupt- und Grundtriebfeder im Menschen, wie im Thiere, ist der Egoismus, d. h. der Drang zum Daseyn und Wohlseyn."
"Mitleid mit den Thieren hängt mit der Gßte des Charakters so genau zusammen, daà man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Thiere grausam ist, kÜnne kein guter Mensch seyn."
"Die vermeinte Rechtlosigkeit der Thiere, der Wahn, daĂ unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedeutung sei, oder, wie es in der Sprache jener Moral heiĂt, daĂ es gegen Thiere keine Pflichten gebe, ist geradezu eine empĂśrende Rohheit und Barberei des Occidents, deren Quelle im Judenthum liegt."
"Die Ethik ist in Wahrheit die leichteste aller Wissenschaften."
""Sind einem gegebenen Menschen, unter gegebenen Umständen, zwei Handlungen mÜglich, oder nur Eine?"
"Du kannst t h u n was du w i l l s t: aber du kannst, in jedem gegebenen Augenblick deines Lebens, nur ein Bestimmtes w o l l e n und schlechterdings nicht Anderes, als dieses Eine." (Schopenhauer, Arthur. (1978). Preisschrift ßber die Freiheit des Willens. Hamburg: Felix Meiner, S. 58-59. Hervorhebungen wie im Original). Daraus wurde später die bekannte Formulierung: "Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will."
"Die Willensfreiheit bedeutet, genau betrachtet, eine Existentia ohne Essentia, welches heiĂt, daĂ etwas sei und dabei doch nichts sei, welches wiederum heiĂt, nicht sei also ein Widerspruch ist."
"Da ergiebt sich, daĂ Moral-Predigen leicht, Moral-BegrĂźnden schwer ist."
"Genialität ist Objektivität."
"EhrwĂźrdig ist die Wahrheit; nicht was ihr entgegensteht."
"Die Wahrheit kann warten: denn sie hat ein langes Leben vor sich."
""Ăberhaupt aber beruhen 9/10 unseres GlĂźckes allein auf der Gesundheit. Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses: hingegen ist ohne sie kein äuĂeres Gut, welcher Art es auch sei, genieĂbar, und selbst die Ăźbrigen subjektiven GĂźter, die Eigenschaften des Geistes, GemĂźthes, Temperaments, werden durch Kränklichkeit herabgestimmt und sehr verkĂźmmert." â Aphorismen zur Lebensweisheit, Kapitel II: Von dem, was einer ist, S. 23 (häufig vereinfacht zitiert: Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts)."
"Zum Leitstern seiner Bestrebungen soll man nicht Bilder der Phantasie nehmen, sondern deutlich gedachte Begriffe."
"Zu unserer Besserung bedĂźrfen wir eines Spiegels."
"Vergeben und Vergessen heiĂt gemachte kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen."
"Meistens belehrt uns erst der Verlust Ăźber den Wert der Dinge."
"Jeder steckt in seinem Bewusstsein wie in seiner Haut und lebt unmittelbar nur in demselben."
"Jede Nation spottet Ăźber die andere, und alle haben Recht."
""Ja, es sei herausgesagt: so eng auch Freundschaft, Liebe und Ehe Menschen verbinden; ganz ehrlich meint jeder es am Ende doch nur mit sich selbst und hĂśchstens noch mit seinem Kinde."
"Im allgemeinen freilich haben die Weisen aller Zeiten immer dasselbe gesagt, und die Toren, d.h. die unermessliche Majorität aller Zeiten, haben immer dasselbe, nämlich das Gegenteil getan; und so wird es denn auch ferner bleiben."
"Gerade in Kleinigkeiten, als bei welchen der Mensch sich nicht zusammennimmt, zeigt er seinen Charakter."
"FĂźr sein Tun und Lassen kann man keinen anderen zum Muster nehmen."
"Durch nichts entziehen wir uns so sehr dem Zwange von auĂen wie durch Selbstzwang."
"Die Gegenwart eines Gedankens ist wie die Gegenwart einer Geliebten."
"Die Erinnerung wirkt wie das Sammlungsglas in der Camera obscura: Sie zieht alles zusammen und bringt dadurch ein viel schĂśneres Bild hervor, als sein Original ist."
"Die Freunde nennen sich aufrichtig; die Feinde sind es: daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittre Arznei"
"Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen."
"Das Gehirn denkt, wie der Magen verdaut."
"Alle Dinge sind herrlich zu SEHN, aber schrecklich zu SEYN."
"Aber, im Ganzen genommen, liegt, wie längst gesagt ist, die Welt im Argen: die Wilden fressen einander und die Zahmen betrßgen einander, und Das nennet man den Lauf der Welt."
"Es gibt keine Absurdität, die so handgreiflich wäre, daà man sie nicht allen Menschen fest in den Kopf setzen kÜnnte, wenn man nur schon vor ihrem sechsten Jahre, anfienge, sie ihnen einzuprägen, indem man unablässig und mit feierlichstem Ernst sie ihnen vorsagte."
"Aller Eigensinn beruht darauf, daà der Wille sich an die Stelle der Erkenntnià gedrängt hat."
"Hoffnung ist die Verwechselung des Wunsches einer Begebenheit mit ihrer Wahrscheinlichkeit."
"Die Konsonanten sind das Skelett und die Vokale das Fleisch der WĂśrter."
"Unwissenheit degradirt den Menschen erst dann, wann sie in Gesellschaft des Reichthums angetroffen wird."
""Wann wir lesen, denkt ein Anderer fĂźr uns: wir wiederholen bloĂ seinen mentalen ProceĂ. [âŚ] Daher kommt es, daĂ wer sehr viel und fast den ganzen Tag liest, dazwischen aber sich in gedankenlosem Zeitvertreibe erholt, die Fähigkeit, selbst zu denken, allmälig verliert,"