First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Wir alle kĂśnnen uns darĂźber wundern und seufzen, was die ukrainische Moderne in diesen entscheidenden Jahrzehnten geleistet hat, als niemand hinsah." - Waldemar Januszczak, NZZ 28.02.2023, "Kommen Sie mir nicht mit ukrainischer Kunst! â Meine Versuche, die ukrainische Moderne in Europa zu zeigen, sind wiederholt gescheitert. Bis der Krieg begann"
""Das Ziel ist nicht, den kulturellen Aktivitäten im Reich eine neue "ukrainische" Zwangsjacke anzulegen, sondern Wege zu finden, um der Vielfalt der Quellen und den unzähligen kulturellen Einflßssen gerecht zu werden, die aus so vielen Richtungen kamen. Die Anerkennung von Burljuk, Exter und Malewytsch als Ukrainer schmälert weder ihre Bedeutung fßr die imperiale (transnationale) Avantgarde noch fßr die rein russische Kultur, wo ihr Einfluss unbestreitbat ist." - Oleh S.Ilnytzkyij, "Ukrainian Futurism: Re-Appropriating the Imperial Legacy", in: International Yearbook of Futurism Studies, 1, 2011, S.37-58"
"Wer ängstlich abwägt, sagt gar nichts. Nur die scharfe Zeichnung, die schon die Karikatur streift, macht eine Wirkung."
"Die Kenner, wenn sie etwa eine Zeichnung sehen, gehen von DĂźrer oder Rembrandt oder von Picasso aus; der Schaffende, gleichviel wo er selber wirkt, weiĂ um das leere Papier."
"Welch Schauspiel! aber ach! ein Schauspiel nur!"
"Jedes Publikum kriegt die Vorstellung, die es verdient."
"In gewissem Sinne ist Sprache Vorstellung und die Vorstellung der Rahmen der Wahrnehmung."
"Aber freilich [âŚ] diese Zeit, welche das Bild der Sache, die Kopie dem Original, die Vorstellung der Wirklichkeit, den Schein dem Wesen vorzieht [âŚ]; denn heilig ist ihr nur die Illusion, profan aber die Wahrheit. Ja die Heiligkeit steigt in ihren Augen in demselben MaĂe, als die Wahrheit ab- und die Illusion zunimmt, so daĂ der hĂśchste Grad der Illusion fĂźr sie auch der hĂśchste Grad der Heiligkeit ist."
"Zu meiner Vorstellung von Paradies gehĂśrt auch die MĂśglichkeit, es wieder verlassen zu kĂśnnen."
"Wollte man die Herrlichkeit des Frßhlings und seiner Blßten nach dem wenigen Obst berechnen, das zuletzt noch von den Bäumen genommen wird, so wßrde man eine sehr unvollkommene Vorstellung jener lieblichen Jahreszeit haben."
"Verbohrte Ideologen hatten nämlich häufig Probleme mit der Wirklichkeit, vor allem dann, wenn diese mit ihren Vorstellungen nicht ßbereinstimmen wollte."
"Ăber die Musik will ich Ihnen nichts sagen; Sie kennen sie. Wovon Sie aber keine Vorstellung haben kĂśnnen, das ist das schreckliche Geschrei, das anhaltende BrĂźllen, welches das ganze StĂźck hindurch von der BĂźhne schallt."
"So ist mein Leib ein Gegenstand, bestimmt, andere Gegenstände zu bewegen, also ein Zentrum von Handlung; er ist nicht imstande eine Vorstellung zu erzeugen."
"[âŚ] Sie haben die Vorstellung, daĂ nur gewisse Menschen den SchlĂźssel zum Reich der GlĂźckseligkeit besitzen. Niemand besitzt ihn. Niemand ist ermächtigt, diesen SchlĂźssel zu besitzen. Der SchlĂźssel ist ihr eigenes Selbst, und in der Entwicklung und der Reinigung und der Unbestechlichkeit des Selbst allein ist das Reich der Ewigkeit."
"Instinkt bezeichnet ein zweckgerichtetes Handeln, bei dem wir keine genaue Vorstellung davon haben, was der Zweck ist."
"Heute aber ist die herrschende Vorstellung, dass jeder Mensch eine Masse von Notizen in seinem Kopf herumtragen solle, und das nennt man dann allgemeine Bildung."
"Die Vorstellung, dass schwammiges Reden eine besonders tragfähige Brßcke ergibt, dieser Vorstellung habe ich mich nie hingegeben!"
"Die Vorstellung, dass einem das Leben geschenkt worden ist, erscheint mir ungeheuerlich."
"Die moderne, jeden Tag experimentell bestätigte Vorstellung des Raumvakuums ist ein relativistischer Ăther. Wir nennen ihn nur nicht so, weil das Tabu ist."
"Die Menschen sind die Produzenten ihrer Vorstellungen, Ideen pp., aber die wirklichen, wirkenden Menschen, wie sie bedingt sind durch eine bestimmte Entwicklung ihrer Produktivkräfte und des denselben entsprechenden Verkehrs bis zu seinen weitesten Formationen hinauf. Das Bewusstsein kann nie etwas andres sein als das bewusste Sein, und das Sein der Menschen ist ihr wirklicher Lebensprozess."
"Der Mensch kann aus sich selbst heraus weder GefĂźhle noch Vorstellungen haben, er muss alles erst empfangen, Schmerz und Lust werden ihm, wie sein ganzes Sein, von auĂen zuteil."
"Die Menschen haben sich bisher stets falsche Vorstellungen ßber sich selbst gemacht, von dem, was sie sind oder sein sollen. Nach ihren Vorstellungen von Gott, von dem Normalmenschen usw. haben sie ihre Verhältnisse eingerichtet. Die Ausgeburten ihres Kopfes sind ihnen ßber den Kopf gewachsen. Vor ihren GeschÜpfen haben sie, die SchÜpfer, sich gebeugt. Befreien wir sie von den Hirngespinsten, den Ideen, den Dogmen, den eingebildeten Wesen, unter deren Joch sie verkßmmern. Rebellieren wir gegen diese Herrschaft der Gedanken."
"Baut aus euren Vorstellungen eine Laube in der Wildnis, ehe ihr in den Mauern der Stadt ein Haus errichtet."
"Alles wird ßberlagert von der Vorstellung, dass dieses Land in Bedrängnis kommt, weil man zehn Euro pro Quartal beim Arzt abliefern soll. Als wenn das die Schicksalsfrage der Nation wäre."
"Aller Glaube ist unwillkĂźrliche Hingebung des Geistes an eine Vorstellung von Wahrheit."
"Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen, sowie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist."
"Wenn Hamlet plÜtzlich anfängt, Zeilen aus einem ganz anderen Drama zu sprechen, dann muà auch Ophelia ihren Text ändern, um den Ganzen einen Sinn zu geben, und die Vorstellung verläuft danach in ganz anderen Bahnen. Es kÜnnte passieren, daà die beiden dann gemeinsam fortgehen, anstatt ständig um das Schloss herumzuschleichen. Das mag vielleicht ein schlechtes Stßck sein, vermutlich ist es aber ein besseres Leben"
"Unsere Vorstellung von Raum und Zeit wird ganz anders, als Kant noch vor hundert Jahren sie lehrte; das 'kritische' System des groĂen KĂśnigsberger Philosophen offenbart in dieser Beziehung, wie in der theologischen Beurteilung der organischen Welt und in seiner Metaphysik, recht erheblich dogmatische Schwächen."
"Man muĂ wohl auch einer Denktradition entsagen, die von der Vorstellung geleitet ist, daĂ es Wissen nur dort geben kann, wo die Machtverhältnisse suspendiert sind, daĂ das Wissen sich nur auĂerhalb der Befehle, Anforderungen, Interessen der Macht entfalten kann. Vielleicht muĂ man dem Glauben entsagen, daĂ die Macht wahnsinnig macht und daĂ man nur unter Verzicht auf die Macht ein Wissender werden kann."
"Alles Begehren setzt also voraus, dass die Statue die Vorstellung von etwas Besserem hat, als das ist, was sie augenblicklich ist, und dass sie ßber den Unterschied zweier auf einander folgender Zustände urtheilt. Sind sie wenig verschieden, so leidet sie durch die Entbehrung der begehrten Daseinsweise weniger, und ich nenne das Gefßhl, welches sie an sich erfährt, Missbehagen oder leichte Unzufriedenheit. Die Thätigkeit ihrer VermÜgen, ihre Begehrungen sind alsdann schwächer."
"Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der TragĂśdie, sei es in der KomĂśdie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den VĂśgeln sind."
"Es gibt nur drei echte Naturformen der Poesie: die klar erzählende, die enthusiastisch aufgeregte und die persÜnlich handelnde: Epos, Lyrik und Drama. Diese drei Dichtweisen kÜnnen zusammen oder abgesondert wirken."
"Der Roman ist eine subjektive Epopee, in welcher der Verfasser sich die Erlaubnis ausbittet, die Welt nach seiner Weise zu behandeln. Es fragt sich also nur, ob er eine Weise habe, das andere wird sich schon finden."
"Das wahrhaft schĂśpferische, geniale KunststĂźck, Gemeinschaft und PersĂśnlichkeit in der Menschengestaltung zu vereinen, hat bisher unsere Epik nur hĂśchst unvollkommen zustande gebracht. In dieser Vereinigung aber erblicken wir die Perspektive einer neuen Romanliteratur."
"Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, dass du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt fßr einen Krßppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen. Denn das allein ist deine Aufgabe: Die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen."
"Denn was nicht gesellig gesungen werden kann, ist wirklich kein Gesang, wie ein Monolog kein Drama."
"Das Drama ist die Stimmung eines Jahrhunderts, indem die Politik ein ständiges Mimenspiel ist."
""Ich gehe nicht mehr so oft in die Disco und bin nicht mehr jeden Abend auf Konzerten. Ansonsten stelle ich keine Altererscheinungen fest. Es ist nicht wichtig, dass man Ahnung von Musik hat"
"[...] ich fand es total schwachsinnig, dass wir in der DDR keine Konzerte spielen durften, dass man sich nicht kennenlernen durfte, um gemeinsam unsere Literatur und unsere Sprache zu pflegen."
"Friedliche Koexistenz ist, wenn man auch in einem Klavierkonzert noch die erste Geige spielen kann."
"Der Montag ist am schwierigsten. Da sind die Leute etwas muffig, weil die Arbeitswoche wieder angefangen hat. Am Freitag stehen sie dann unter Strom, schlieĂlich soll unser Konzert das perfekte Start ins Wochenende sein. Der Samstag ist auch schwierig. Den Abend haben die Menschen fĂźr besondere Anlässe freigehalten, also wollen sie auch etwas Geniales erleben."
"Den Vertrag fĂźr die deutschen Konzerte von Deep Purple 1972 habe ich auf einer Papiertischdecke in einem Gartenlokal auf der MendelssohnstraĂe in Frankfurt gemacht. Mit deren Manager John Coletta ging das zackzack: Ihr kriegt die und die Garantie, wir kriegen die und die Prozente, fertig ist die Laube. Doppelte Ausfertigung, zwei Unterschriften, patsch."
"Beim Pink-Floyd-Konzert im Hamburger Audimax haben Fans die Tßren mit einem Baumstamm aufgerammt! Das mßssen Sie sich vorstellen! Wie die Wikinger! Wenn so ein Konzert ausfällt, liegt alles in Schutt und Asche."
"Wir haben die BĂźhne fĂźr eine vollkommen neue Gesellschaft geschaffen, und auf dieser BĂźhne mĂźssen wir agieren."
"Wenn ein Autor sein Buch an ein anderes Medium abgibt, an den Film oder an die BĂźhne, muss er den anderen KĂźnstlern Freiraum lassen. Sonst kĂśnnen deren Medien nicht anfangen zu atmen."
"So schreitet in dem engen Bretterhaus (Theater, Bßhne) // Den ganzen Kreis der SchÜpfung aus, // Und wandelt mit bedächt'ger Schnelle // Vom Himmel durch die Welt zur HÜlle."
""Ihr wisst, auf unsern deutschen BĂźhnen // Probiert ein jeder, was er mag." Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 231 f. / Direktor"
"Die Welt ist eine BĂźhne, aber das StĂźck ist schlecht besetzt."