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April 10, 2026
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"Weißt du, wie viel Sterne stehen // An dem blauen Himmelszelt?"
"Alle Jahre wieder // Kommt das Christuskind // Auf die Erde nieder, // Wo wir Menschen sind;"
"Es sollte jeder Pfarrer eine Hantierung daneben treiben, so würde mancher nüchterner denken. Wer ganz allein aufs Geistliche sieht, der bekommt einen Rausch darinnen."
"Wir Christen pfeifen fröhlich unser Lied, weil wir wissen, dass der Tod seit Ostern aus dem letzten Loch pfeift. Aber der Bischof ist da, und da gehört es sich nicht, in der Kirche zu pfeifen."
"Verloren ist das, was nicht dort ist, wo es hingehört. Der Autoschlüssel, der nicht in der Handtasche, sondern im Müllbeutel liegt, ist verloren. Und der Mensch, der sich nicht in der Hand Gottes befindet, wo er hingehört, der ist eben verloren."
"[…] Seitdem ziehe ich es vor, lieber unter dem Verdacht zu leben, gar kein richtiger Theologe zu sein, als meinen Hörern die klare Botschaft durch intellektuelle Angebereien zu vernebeln. Mit anderen Worten: Ich bin lieber Theo der Holzfäller als ein theologischer Süßholzraspler."
"Mit großen Worten über die Köpfe der Leute wegreden, das kann jeder Idiot. Aber sich so ausdrücken, dass es ein Kind versteht, das ist die große Kunst."
"[…] ich bin bekennender Lutheraner und der festen Überzeugung, dass das Irrenhaus Kirche nur saniert werden kann, wenn Bibel und Bekenntnis wieder das einzige Fundament sind."
"Heute wissen viele nicht mehr genau, was die Kirche ist, und regieren den Laden frei aus dem Bauch heraus."
"Man hat nicht Ursach der Wendischen Sprache sich zu schämen; hat doch wol mancher der Wendischen Sprache es zu verdanken, da0 er befördert worden: Wenn etliche Herren von Adel nicht Wendische Bauern hätten/ es stünde gar schlecht um sie. Es ist solche Sprache nicht etwan nova, vel confusum quoddam chaos, nicht eine neue und aus vielen Sprachen zusammen gerafte und gestoppelte Sprache/ wie etliche in denen linguis und Historiis unbewanderte vermeinen."
"Wäre Arbeit gut, würde auch der Pfarrer arbeiten."
"Lehrers Kinder, Pfarrers Vieh // gedeihen selten oder nie."
"Kind des Pfarrers, aber Enkel des Teufels."
""Immer bleibt der Affe ein Affe"
"Auch ein Pfarrer segnet zunächst seinen eigenen Bart."
"Wie manche Pfarrer die Kirche leer predigen, reden auch manche Politiker den Saal leer."
"Ich hab es öfters rühmen hören, // Ein Komödiant könnt einen Pfarrer lehren."
"Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern."
"Wenn du merkst, du hast gegessen, hast du schon zu viel gegessen."
"Das Licht des Glaubens wirft seinen erhellenden Strahl in das wirre Dunkel und zeigt, wie all die verschlungenen Pfade weisen Zwecken dienen und sämmtliche auf ein vom allweisen Schöpfer von Anfang an geplantes und gestecktes Ziel hinführen. Wunderbar sind die Wege der Vorsehung."
"Freude und Angst sind Vergrößerungsgläser."
"Wie oft verglimmen die gewaltigsten Kräfte, weil kein Wind sie anbläst!"
"Was ich des Tags mit der Leier verdien', das geht des Nachts wieder alles dahin!"
"Vor dem Essen stören die Gedanken des Magens die Gedanken der Seele."
"Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland"
"Das wahre Glück des Menschen ist eine zarte Blume; tausenderlei Ungeziefer umschwirret sie; ein unreiner Hauch tödtet sie."
"Aber Gott will auch, daß der Mensch betrachte die vergangenen Zeiten; nicht als Eintagsfliege ohne Zukunft hat Gott den Menschen geschaffen, und wer die ihm geordnete Zukunft genießen will, muß sich dazu stärken an der Vergangenheit."