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April 10, 2026
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"âWollen wir â auch zum Entsetzen unserer Kinder, man stelle sich vor, ein schwarzer Sack, ein Sack, der spricht â, wollen wir solch ein frauenverachtendes Menschenbild, solch eine entmenschende Geschlechterapartheid auf Berliner StraĂen?â"
"Wenn man in der mathematischen Physik forschen will, dann muss man eigentlich ein Doppelwesen bleiben. Ein Herr mit seinem Hund. Nennen Sie den Herrn exaktes Denken, also Abstraktionsfähigkeit, Fähigkeit zur Definition der Erkenntnis des Wesentlichen. Nennen Sie den Hund Intuition, also freie Fantasie. Nur dieses Doppelwesen kann Forschungsarbeit leisten. Der Hund läuft durchs Gelände und schnuppert in allem mÜglichen intellektuellen Unrat herum und bringt alles ran. Der Herr sortiert: die saftigen Knochen steckt er sich in die Manteltasche und die verrosteten Konservendosen wirft er weg. Nun, auf diese Weise ist es dies Doppelwesen, das forschen kann."
"Ich weià genau, woraus der Weltäther besteht. Das ist eine Substanz, die zu 100% aus Verlegenheit besteht, und aus weiter gar nichts"
"Wissen allein ist hell, aber es wärmt nicht. Hingegen ist das Gefßhl lebenswarm, aber blind. Erst wenn das helle Wissen mit dem lebendigen Gefßhl vereint wird, entsteht ein mildes warmes Licht, in welchem echtes Menschentum wachsen kann."
"In der wahren Philosophie, fĂźhrt man die Ursache aller natĂźrlichen Wirkungen auf mechanische GrĂźnde zurĂźck. Dies muss man meiner Ansicht nach thun, oder vĂśllig auf jede Hoffnung verzichten, jemals in der Physik etwas zu begreifen."
"Ich hatte von meiner Arbeit niemanden etwas gesagt; meiner Frau teilte ich mit, daĂ ich etwas mache, von dem die Leute, wenn sie es erfahren, sagen wĂźrden, der RĂśntgen ist wohl verrĂźckt gewordenâ"
"Ich dachte nicht, sondern ich untersuchte."
"Es gibt noch viel zu tun, und ich bin sehr beschäftigt."
"Der KĂźrze halber mĂśchte ich den Ausdruck âStrahlenâ und zwar zur Unterscheidung von anderen den Namen âX-Strahlenâ gebrauchen."
"Anfangs hielt ich sie fĂźr eine neue Art von Licht. Sicher aber war es etwas Neues, noch Unbekanntes."
"Die Mathematik ist nicht da, solange wir sie nicht da hinstellen."
"Das Universum ist nicht nur seltsamer, als wir es uns vorstellen, es ist seltsamer, als wir es uns vorstellen kĂśnnen."
"Bis zu den Sternen und darĂźber hinaus ist die Welt mit Ăther erfĂźllt. Er durchdringt die Räume zwischen Atomen. Ăther ist Ăźberall. [...] Es gibt keinen Raum ohne Ăther, und keinen Ăther, der keinen Raum einnimmt."
"Das Standardmodell ist jedoch weit mehr als ein theoretisches Modell der elementaren Teilchen und ihrer Wechselwirkungen. Es beansprucht fßr sich den Rang einer in sich geschlossenen Theorie aller in der Welt der elementaren Teilchen beobachteten Phänomene. Fßr den Eingeweihten lässt sich die Theorie auf wenigen Zeilen darstellen, bildet also eine Art Weltformel, nach der in der Vergangenheit von theoretischen Physikern wie Albert Einstein oder Werner Heisenberg ohne Erfolg gesucht wurde."
"Was ist Raum und Zeit? Darum geht es bei dem Problem der Quantengravitation. Mit der allgemeinen Relativitätstheorie gab Einstein uns nicht nur eine Theorie der Gravitation, sondern auch eine Theorie ßber das Wesen von Raum und Zeit, welche die vorausgegangene Konzeption Newtons erledigte. Die Schwierigkeit bei der Quantengravitation besteht darin, die aus der Relativitätstheorie gewonnenen Erkenntnisse ßber Raum und Zeit mit der Quantentheorie zu vereinbaren, die ebenfalls wesentliche, tiefgreifende Erklärungen ßber die Natur abgibt."
"Ham se welche gesehen?"
"Wer meint, die Welt aus BewuĂtsein aufbauen zu kĂśnnen, hat sich wohl nicht klar gemacht, was fĂźr eine Komplikation die Tatsache des BewuĂtseins einschlieĂt."
"Die meisten Naturforscher pflegen heute als Philosophen einen 150 Jahre alten Materialismus, dessen Unzulänglichkeit allerdings nicht nur die Fachphilosophen, sondern alle dem philosophischen Denken nicht zu fern Stehenden, längst durchschaut haben."
"Die Mechanik fasst nicht die , auch nicht einen der Welt, sondern eine derselben."
"Die BrĂźcke zwischen der Physik im weitesten Sinne und der naturwissenschaftlichen Psychologie bilden eben Elemente, welche je nach dem untersuchten Zusammenhang physische oder psychische Objecte sind."
"Wenn wir ins Universum hinausblicken und erkennen, wie viele Zufälle [in Physik und Astronomie] zu unserem Wohle zusammengearbeitet haben, dann scheint es fast, als habe das Universum in gewissem Sinne gewuĂt, daĂ wir kommen."
"Was ich an Ihnen besonders bewundere ist, dass Sie eine grosse Zahl junger Talente wie aus dem Boden gestampft haben. Das ist etwas ganz Eigenartiges. Sie mĂźssen eine Gabe haben, die Geister Ihrer HĂśrer zu veredeln und zu aktivieren."
"Thermodynamik ist ein komisches Fach. Das erste Mal, wenn man sich damit befasst, versteht man nichts davon. Beim zweiten Durcharbeiten denkt man, man hätte nun alles verstanden, mit Ausnahme von ein oder zwei kleinen Details. Das dritte Mal, wenn man den Stoff durcharbeitet, bemerkt man, dass man fast gar nichts davon versteht, aber man hat sich inzwischen so daran gewÜhnt, dass es einen nicht mehr stÜrt."
"Wenn man ein Medium âĂtherâ konstruieren will, das als Substrat der Maxwellschen Gleichungen dienen soll, so muss man ihm diametral entgegengesetzte Eigenschaften beilegen wie den gewĂśhnlichen Stoffen."
":(Anmerkung: Mehrdeutige Antwort, oft ohne den folgenden Zusammenhang zitiert: "Ăberhaupt habe ich stets die Gegenstände, Ăźber die ich arbeitete, in meinen Spezialvorlesungen mir und meinen ZuhĂśreren klar zu machen gesucht. ... Als ich einmal eine Vorlesung anzeigen wollte Ăźber einen recht problematischen Gegenstand, fragte mich mein damaliger Assistent, ob ich denn etwas davon wĂźsste. Ich antwortete ihm: Wenn ich etwas davon wĂźsste, wĂźrde ich nicht darĂźber lesen.")"
"Wenn ich etwas davon wĂźsste, wĂźrde ich nicht darĂźber lesen."
"Was wir heutzutage aus der Sprache der Spektren heraus hĂśren, ist eine wirkliche Sphärenmusik des Atoms, ein Zusammenklingen ganzzahliger Verhältnisse, eine bei aller Mannigfaltigkeit zunehmende Ordnung und Harmonie. FĂźr alle Zeiten wird die Theorie der Spektrallinien den Namen Bohrs tragen. Aber noch ein anderer Name wird dauernd mit ihr verknĂźpft sein, der Name Plancks. Alle ganzzahligen Gesetze der Spektrallinien und der Atomistik flieĂen letzten Endes aus der Quantentheorie. Sie ist das geheimnisvolle Organon, auf dem die Natur die Spektralmusik spielt und nach dessen Rhythmus sie den Bau der Atome und der Kerne regelt."
"Mit 70 Jahren trat ich von meinem Lehramt zurĂźck und erhielt den denkbar schlechtesten Nachfolger."
""In jedem Stadium entsteht die Welt, die wir wahrnehmen, durch ÂťEmergenzÂŤ. Das heiĂt durch den Prozess, bei dem beträchtliche Aggregationen von Materie spontan Eigenschaften entwickeln kĂśnnen, die fĂźr die einfacheren Einheiten, aus denen sie bestehen, keine Bedeutung haben."
"Dieses Prinzip der Emergenz ist eine ebenso alles durchdringende philosophische Grundlage moderner wissenschaftlicher Betrachtungsweise wie Reduktionismus."
"Es gibt eine feine, gewichtslose und äusserst elastische FlĂźssigkeit, die Ăther heisst und im ganzen Universum verteilt ist. Sie durchdringt alle KĂśrper, sowohl die schwersten und undurchsichtigsten wie auch die leichtesten und durchsichtigsten. ... Eine bestimmte Art der Bewegung, die dem Ăther mitgeteilt wird, kann zum Phänomen der Wärme fĂźhren. Die selbe Art der Bewegung, aber von grĂśsserer Frequenz, fĂźhrt zu Licht. Und mĂśglicherweise ist eine Bewegung anderer Form und Art die Ursache der Elektrizität."
"Jede Generation von Physikern hat ihre Leitfiguren. In den Jahrzehnten vor der String-Theorie waren es Gell-Mann und Feynman. In den letzten Jahrzehnten war es Edward Witten."
"Der in der Schule Ăźbliche Einstieg in die Geometrie ist dazu angetan, das Hirn eines jungen Menschen in Stein zu verwandeln."
"Welche Schwierigkeiten wir auch haben, um eine konsistente Vorstellung der Beschaffenheit des Ăthers zu entwickeln: Es kann keinen Zweifel geben, dass der interplanetarische und interstellare Raum nicht leer ist, sondern dass beide von einer materiellen Substanz erfĂźllt sind, die gewiss die umfangreichste und vermutlich einheitlichste Materie ist, von der wir wissen."
"Nehmt aus der Welt die Elektrizität, und das Licht verschwindet; nehmt aus der Welt den lichttragenden Ăther, und die elektrischen und magnetischen Kräfte kĂśnnen nicht mehr den Raum Ăźberschreiten."
"Der heutigen Physik liegt die Frage nicht mehr ferne, ob nicht etwa alles, was ist, aus dem Ăther geschaffen sei."
"Eines wissen wir sicher, und das ist die reale und materielle Existenz des lichttragenden Ăthers"
"Eine Statistik ohne die kausalen Unterlagen wird die Physik niemals als etwas EndgĂźltiges anerkennen."
"Was Zukunft fĂźr Sie ist, kann Vergangenheit fĂźr mich sein oder umgekehrt. Dass es ein "Jetzt", ein "Vergangen" und ein "ZukĂźnftig" gibt, ist nichts als Illusion. Das Universum nimmt nicht teil an dieser unserer Idee vom "Jetzt"."
"Und was ist Wahrheit? Dass das Universum im Urknall entstanden ist? ... Letztlich ist das nichts als Marketing."
"Leider sind dem Ausdruck Emergenz einige Bedeutungen zugewachsen, die fĂźr unterschiedliche Dinge stehen, darunter ĂźbernatĂźrliche Erscheinungen, die den physikalischen Gesetzen nicht unterworfen sind. So etwas meine ich nicht. Ich verstehe darunter ein physikalisches Ordnungsprinzip."
"Einstein war KĂźnstler und Gelehrter, aber vor allem war er Revolutionär. ... Die unbegrĂźndete Ăberzeugung seiner Zeit war der Ăther, genauer gesagt, die der Relativität vorangehende, naive Version des Ăthers. Die unbegrĂźndete Ăberzeugung unserer Zeit ist die Relativität selbst. Es wĂźrde vollkommen seinem Naturell entsprechen, sich die Fakten erneut vorzunehmen, sie im Geiste umzuwerfen und zu dem Schluss zu kommen, dass sein geliebtes Relativitätsprinzip keineswegs fundamental, sondern emergent ist."
"Die moderne, jeden Tag experimentell bestätigte Vorstellung des Raumvakuums ist ein relativistischer Ăther. Wir nennen ihn nur nicht so, weil das Tabu ist."
"Zweifellos gibt es in Wirklichkeit nicht drei Welten, sondern nur eine, und das wahre Wesen dieser Welt kÜnnen wir gegenwärtig nicht einmal erahnen."
""Begriffe wie Geist und Psyche wären wenig nĂźtzlich, wenn der Geist keinen EinfluĂ auf den KĂśrper hätte und auch von ihm nicht beeinfluĂt werden kĂśnnte. Wäre der Geist lediglich ein âEpiphänomenâ"
"Sein Glaube an die Wissenschaft ist aufrichtiger als der Glaube manches anderen an Gott. Christus oder Allah, Kunst oder Wissenschaft, jeder hat seinen besonderen Gott."
"Pierre Curie stand am Beginn eines neuen Lebensabschnittes, der ihm zugleich mit mächtigeren Hilfsmitteln die natĂźrliche Fortsetzung einer groĂen wissenschaftlichen Laufbahn gebracht hätte."
"âMan kann auch annehmen, daĂ das Radium in verbrecherischen Händen sehr gefährlich werden kĂśnnte, und hier stellt sich die Frage, ob es fĂźr die Menschheit vorteilhaft ist, die Geheimnisse der Natur zu kennen, ob sie reif genug ist, sich diese Geheimnisse nutzbar zu machen oder ob diese Erkenntnisse ihr nicht schädlich sind. Nobels Entdeckungen sind ein charakteristisches Beispiel dafĂźr: die mächtigsten ExplosivkĂśrper haben den Menschen erlaubt, groĂartige Arbeiten durchzufĂźhren. Doch sind sie auch ein furchtbares Instrument der ZerstĂśrung in den Händen der groĂen Verbrecher, die die VĂślker in die Kriege hetzen. Ich bin wie Nobel der Ansicht, daĂ die Menschheit mehr Gutes als BĂśses aus den neuen Entdeckungen gewinnen kann.â"
"Wohl keine Entwicklung der modernen Wissenschaft hat das menschliche Denken nachhaltiger beeinfluĂt als die Geburt der Quantentheorie. Jäh wurden die Physiker eine Generation vor uns aus jahrhundertealten Denkmustern herausgerissen und fĂźhlten sich zur Auseinandersetzung mit einer neuen Metaphysik aufgerufen. Bis zum heutigen Tag währen die Qualen, die dieser ProzeĂ der Neuorientierung bedeutete. Im Grunde haben die Physiker einen schweren Verlust erlitten: sie verloren ihren Halt in der Realität."
"Die MÜglichkeit einer mechanischen Erklärung der ganzen Natur ist nicht bewiesen, ja, dass wir dieses Ziel vollkommen erreichen werden, kaum denkbar."
Young though he was, his radiant energy produced such an impression of absolute reliability that Hedgewar made him the first sarkaryavah, or general secretary, of the RSS.
- Gopal Mukund Huddar
Largely because of the influence of communists in London, Huddar's conversion into an enthusiastic supporter of the fight against fascism was quick and smooth. The ease with which he crossed from one worldview to another betrays the fact that he had not properly understood the world he had grown in.
Huddar would have been 101 now had he been alive. But then centenaries are not celebrated only to register how old so and so would have been and when. They are usually celebrated to explore how much poorer our lives are without them. Maharashtrian public life is poorer without him. It is poorer for not having made the effort to recall an extraordinary life.
I regret I was not there to listen to Balaji Huddar's speech [...] No matter how many times you listen to him, his speeches are so delightful that you feel like listening to them again and again.
By the time he came out of Franco's prison, Huddar had relinquished many of his old ideas. He displayed a worldview completely different from that of the RSS, even though he continued to remain deferential to Hedgewar and maintained a personal relationship with him.