First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Was wäre die Folge, wenn es dem Kapital gelänge, die Republik der Sowjets zu zerschlagen? Eine Epoche der schwärzesten Reaktion wßrde ßber alle kapitalistischen und kolonialen Länder hereinbrechen, man wßrde die Arbeiterklasse und die unterdrßckten VÜlker vollends knebeln, die Positionen des internationalen Kommunismus wßrden liquidiert."
"Meine elementare Pflicht ist es nicht, mich an die Ămter zu klammern, und noch viel weniger mĂśchte ich den JĂźngeren den Weg versperren. Meine Aufgabe ist es vielmehr, Erfahrungen und Ideen beizutragen, deren bescheidener Wert aus einer auĂerordentlichen Epoche stammen, in der ich gelebt habe."
"Jede Epoche, die etwas taugt, bringt eine Posse hervor, die ihre Schwächen bßndelt und dem Gelächter preisgibt."
"Die Epoche des Individualismus ist zu Ende. Vereint sind die Menschen allmächtig auf der Erde, die sie bewohnen."
"Wenn man als Frau und Mutter auch heute, an der Schwelle zum dritten Jahrtausend, immer noch in der beruflichen Entwicklung gehandicapt ist, dann ist die Familienpolitik in diesem Land grĂźndlich gescheitert."
"Die Globalisierung ist von den VĂśgeln erfunden worden, seit Jahrtausenden fliegen sie um die Welt."
"Denke ich an Neapel, ja gar nach Sizilien, so fällt es einem sowohl in der Erzählung als in Bildern auf, dass in diesen Paradiesen der Welt sich zugleich die vulkanische HĂślle so gewaltsam auftut und seit Jahrtausenden die Wohnenden und GenieĂenden aufschreckt und irre macht."
"Das Christentum braucht nur ein Jahrtausend in seiner Geschichte zurĂźckzublättern: in Anfang war es wohl die GĂźte, die diese Religion hat gebären helfen â zur Macht gebracht hat sie die Gewalt."
"Der Monat Ramadan ist der, in welchem der Koran herabgesandt ward: eine Weisung fĂźr die Menschheit, deutliche Beweise der FĂźhrung und (gĂśttliche) Zeichen. Wer also da ist von euch in diesem Monat, der mĂśge ihn durchfasten; ebenso viele andere Tage aber, wer krank oder auf Reisen ist. Allah wĂźnscht euch erleichtert und wĂźnscht euch nicht beschwert, und dass ihr die Zahl (der Tage) erfĂźllen und Allah preisen mĂśchtet dafĂźr, dass Er euch richtig gefĂźhrt hat, und dass ihr dankbar sein mĂśchtet."
"Wer im Monat mehr als 30.000 Mark verdient, der kann nicht SPD wählen."
"Oktober. Einer der besonders gefährlichen Monate fßr BÜrsenspekulationen. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Februar."
"Ich sehne mich nach dem Delirium. Es gibt da eine tiefe Sehnsucht, die meiner Natur absolut entspricht und der ich bisher noch nicht nachgegeben habe. Ich mĂśchte drei Monate lang sturzbetrunken sein. Und dann einfach explodieren."
"Eine leise Minute ist eine lange Minute."
"Besser eine Stunde zu frßh als eine Minute zu spät."
"Wohl kann man darin [Im Buch One Human Minute] die Information finden, wieviele Bäume in der ganzen Welt in jeder Minute von einer Säge oder Axt gefällt werden. Diese Wälder verarbeitet man dann zu Papier fßr die Zeitungen, die zur Rettung der Wälder aufrufen."
"In irgendeinem abgelegenen Winkel des in zahllosen Sonnensystemen flimmernd ausgegossenen Weltalls gab es einmal ein Gestirn, auf dem kluge Tiere das Erkennen erfanden. Es war die hochmĂźtigste und verlogenste Minute der ÂťWeltgeschichteÂŤ: aber doch nur eine Minute. Nach wenigen AtemzĂźgen der Natur erstarrte das Gestirn, und die klugen Tiere mussten sterben."
"Wie fĂźr unterschiedliche Jahreszeiten, so ziemt sich auch fĂźr unterschiedliche Lebensalter eine andere Handlungsweise."
"Man muss an alle Jahreszeiten denken."
""Zu jedem Zeitpunkt der Geschichte hat es eine oder zwei Städte der monstrÜsen Art gegeben"
"Wir sind alle nur Plankton im Datenstrom des Medienzeitalters."
"Wir leben im Zeitalter der Ăberarbeiteten und Unterbildeten: dem Zeitalter, in dem die Menschen so tĂźchtig sind, dass sie vĂśllig verdummen."
"Wenn denn nun gefragt wird: Leben wir jetzt in einem aufgeklärten Zeitalter? so ist die Antwort: Nein, aber wohl in einem Zeitalter der Aufklärung."
"Was uns auf dem Weg ins Zeitalter des Superindustrialismus widerfährt, kÜnnen wir nur verstehen, wenn wir die Beschleunigungsprozesse kennen und den Begriff der Vergänglichkeit erfassen."
"Was George Orwell als Zeitalter der Uniformität beschrieben hat, das ist heute das Zeitalter der Globalisierung geworden, die Verteilung der Arbeit rund um den Globus."
"Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen vor den TrĂźmmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue kleine Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes StĂźck Arbeit: Kein Weg fĂźhrt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern Ăźber sie hinweg. Wir mĂźssen leben â einerlei, wie viele Himmel eingestĂźrzt sind."
"Kultur ist Reichtum an Problemen, und wir finden ein Zeitalter um so aufgeklärter, je mehr Rätsel es entdeckt hat."
"Im kommenden Zeitalter treten Netzwerke an die Stelle der Märkte, und aus dem Streben nach Eigentum wird Streben nach Zugang, nach Zugriff auf das, was diese Netzwerke zu bieten haben"
"Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als in den Banken die Gangster VOR den Schaltern standen"
"Die Barbareien und ruchlosen Greueltaten der sogen. christlichen Racen, in jeder Gegend der Welt und gegen jedes Volk, das sie unterjochen konnten, finden keine Parallele in irgendeiner Ăra der Weltgeschichte, bei irgendeiner Race, ob noch so wild und ungebildet, mitleidlos und schamlos."
"Das Zeitalter des digitalen Imperialismus hat begonnen."
"Alle schĂśnen Dinge gehĂśren demselben Zeitalter an."
"Jede Woche eine neue Welt."
"Was gestern war, ist vergessen. Nächste Woche gewinne ich wieder."
"Nächste Woche trete ich meine Stelle als Herr Doktor auf der ersten Station der Entbindungsklinik im Allgemeinen Krankenhaus von Wien an. Ich war entsetzt, als ich vom Prozentsatz der Patienten hÜrte, die in dieser Klinik sterben. In diesem Monat starben dort sage und schreibe 36 von 208 Mßttern, alle an Kindbettfieber. Ein Kind zur Welt zu bringen ist genauso gefährlich wie eine Lungenentzßndung ersten Grades."
"Männer reden nie wieder so viel wie in den ersten Wochen einer Liebesbeziehung."
"Kaum ein paar kurze Wochen // Sind die Felder glĂźhend zu sehen; // Gleich muĂ die Sense dann pochen, // Und Stoppeln bleiben kalt stehen."
"Ich muss eine beträchtliche Menge Verstand haben; manchmal brauche ich eine Woche, um ihn zu ordnen."
"Ich bin von Zeit zu Zeit monogam, aber ich ziehe die Polygamie vor. Die Liebe dauert lange, aber die brennende Lust nur zwei bis drei Wochen."
"Drei Wochen war der Frosch so krank! // Jetzt raucht er wieder. Gott sei Dank!"
"Der Montag ist am schwierigsten. Da sind die Leute etwas muffig, weil die Arbeitswoche wieder angefangen hat. Am Freitag stehen sie dann unter Strom, schlieĂlich soll unser Konzert das perfekte Start ins Wochenende sein. Der Samstag ist auch schwierig. Den Abend haben die Menschen fĂźr besondere Anlässe freigehalten, also wollen sie auch etwas Geniales erleben."
"Das Leben, mit seinen stĂźndlichen, täglichen, wĂśchentlichen und jährlichen, kleinen, grĂśĂern und groĂen Widerwärtigkeiten, mit seinen getäuschten Hoffnungen und seinen alle Berechnung vereitelnden Unfällen, trägt so deutlich das Gepräge von etwas, das uns verleidet werden soll, daĂ es schwer zu begreifen ist, wie man dies hat verkennen kĂśnnen und sich Ăźberreden lassen, es sei da, um dankbar genossen zu werden, und der Mensch, um glĂźcklich zu seyn."
"Wenn ihr von der Welt stammen wßrdet, wßrde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt und ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt."
"Passt euch nicht dieser Weltzeit an, sondern erneuert euer Denken und Leben."
"Was ihr den Geist der Zeiten heiĂt, // Das ist im Grund der Herren eigner Geist, // In dem die Zeiten sich bespiegeln."
"Mutter Germania gebar in legitimer Ehe mit dem Geist der Zeit drei SĂśhne, den Konfektionsreisenden, den Oberlehrer und den Radfahrer."
"Modefotografie soll die EinflĂźsse des Zeitgeistes, soll das Modeempfinden der Zeitgenossen widerspiegeln. Sie soll nicht Abklatsch banaler Wirklichkeit sein, sondern neue Trends interpretieren."
"Maultasche muĂ Maultasche bleiben und da gehĂśrt kein Lachs oder sonstiger Zeitgeist hinein."
"In Dogma und Moral der Kirche wie des Papsttums konkretisierte nichts anderes als den Zeitgeist frĂźherer Epochen."
"Es ist schĂśn dem Zeitgeist zu folgen. SchĂśner ist es aber eine Antwort darauf zu haben."
"Die rastlose SelbstzerstÜrung der Aufklärung zwingt das Denken dazu, sich auch die letzte Arglosigkeit gegenßber den Gewohnheiten und Richtungen des Zeitgeistes zu verbieten."