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April 10, 2026
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"Die Gegenwart, in der der Mensch lebt, wird nicht fĂźr ihn genuĂreich durch ruhigen Besitz des Erworbenen, sondern durch Streben nach hĂśheren Zielen."
"Die Freiheit wird einem nicht angeboren, sie wird nicht geschenkt, sie will erarbeitet sein, sie ist eine Folge des geistig durchgebildeten Charakters."
"Mensch sein heiĂt: selbstthätig sein nach vernĂźnftigen Zwecken."
"Die Einsichten, die Wissenschaften, sind dem Lernenden nicht zu geben, sondern er ist zu veranlassen, daà er sie finde, sich selbstthätig ihrer bemächtige. Diese Lehrmethode ist die beste, die schwierigste, die seltenste."
"[...] der Mensch ist nicht zur Ruhe bestimmt;"
"Der Grundsatz der Anschaulichkeit verlangt daher: gehe vom Anschaulichen aus und schreite von da aus zum Begrifflichen fort, vom Einzelnen zum Allgemeinen, vom Concreten zum Abstracten, nicht umgekehrt! Dieser Grundsatz gilt auf dem ganzen Gebiete des Unterrichts."
"[...] Bestimmung des Menschen: die Selbstthätigkeit im Dienste des Wahren, SchÜnen und Guten."
"Man wills oft nicht wissen, aber wahr ist's, daà Mancher, der durch Irrthum die Gemßter in Gährung bringt, sich mehr Verdienst erwirbt, als Mancher, der immer die Wahrheit sagt."
"Doch was wäre der Mensch ohne Leiden? Ein Kind ohne Erziehung, ein Sohn ohne Vater, ein Wanderer auf dem Wege zum Verderben."
"Erziehung ist Bildung des Menschen zur GlĂźckseligkeit."
"Man muss mit dem Käse kochen, nicht mit den LÜchern darin."
"So wird die Erkenntnis der Prinzipien zum Prinzip der Erkenntnis fĂźr alles Weitere. Und eben indem wir die Prinzipien erkennen, erkennen wir etwas von den Dingen an sich selbst. Die Erkenntnis jeder Sache beruht auf der Erkenntnis ihres Prinzips..."
""Kinder und Jugendliche werden heute nicht mehr aufgezogen, sondern wachsen einfach auf. Sie sind umgeben von ungewollt aggressiv präsenten Erziehern: vom Fernsehen, vom plakativen Wohlstand unseres Landes, von den VerfĂźhrern der Konsumgesellschaft, von den Vorbildern eines geistigen und charakterlichen MittelmaĂes, das unsere âElitenâ repräsentieren." -Lob der Disziplin" S. 13"
"Ein Kind kann tyrannischen Eltern weder physisch noch psychisch standhalten, nicht einmal seine Gedanken sind frei."
"Ich glaube, die Frauenbewegung als solches existiert Ăźberhaupt nicht. Es gibt nur den Staatsfeminismus auf der einen Seite, Gleichstellungsbeauftragte, Frauenministerien und Frauenquoten, nach dem Motto âPapa Staat kĂźmmert sich um die Frauenâ. Und auf der anderen Seite gibt es die autonome Frauenszene [..]"
"Die Frauenbewegung war und ist in ihren Resten als âPolitik fĂźr Frauenâ (vulgo Staatsfeminismus) eine Angelegenheit der akademisch qualifizierten Mittelklasse. Ihr Problembewusstsein reichte nur zur Etablierung einer Beschwerdekultur, mit den Männern als Adressaten und Papa Staat als Medizinmann. [âŚ] Schon die Studentinnen von 1968 waren nicht benachteiligt, sondern von einer Freiheit gefordert, fĂźr die es in der Geschichte kein Beispiel gibt. Statt hier anzusetzen, hat man das Ăźberholte Modell der ewig nĂśrgelnden Ehefrau auf Politikformat gepustet [..]"
"Dem Feminismus ist es nicht gelungen, eine originelle Version von Weiblichkeit zu entwickeln und echte Lust an der neuen Freiheit auszuleben. Statt dessen klammert er wie eh und je am alten Feindbild vom bĂśsen Mann."
"Bildung ist nicht nur wichtiger als der Jäger 90 die Schwebebahn und der Ausbau des Autobahnnetzes, sie ist auch wichtiger als die uns gewohnte Veranstaltung Schule. Dafßr, daà man dies erkenne und besser verstehe, habe ich dieses Buch geschrieben."
""Die Antwort auf unsere behauptete oder tatsächliche Orientierungslosigkeit ist Bildung"
"Mathetik, das sei hier wiederholt, ist eine notwendige Korrektur des gedankenlos verabsolutierten Prinzips der Didaktik: daĂ Lernen durch Belehrung geschehe."
"Der Computer wird die Schule und ihren Auftrag verändern, gleich ob sie sich auf ihn einläĂt oder nicht. Sie wird sich vermutlich um so mehr ändern, je weniger sie sich mit ihm befaĂt."
""Kinder in Ruhe lassen"
"Wer an nackten Bildsäulen ein Ărgerniss nimmt oder an den nichts auslassenden Wachspräparaten der Anatomie, gehe auch in diesem Saal den misfälligen WĂśrtern vorĂźber und betrachte die weit Ăźberwiegende Anzahl der andern."
"So weit meine Erinnerung zurĂźckreicht, habe ich stets lebhaftes Interesse fĂźr SprichwĂśrter gehabt."
"Selbst in der Bibel gebricht es nicht an WĂśrtern, die bei der feinen Gesellschaft verpĂśnt sind."
"Interesse hat fßr mich nur eine Schrift, in der ich etwas Leben ihres Verfassers miterhalte, in der ich seinen Pulsschlag fßhle, selbst wenn er nicht in meiner Weise schlägt. Ich bedarf Leben zur Erfrischung meines Lebens, nicht nur gedruckte Buchstaben."
"Ich fĂźhle bloĂ, dass die SprichwĂśrter ein Schatz seien, der benutz werden mĂźsse; und ich fing an, sie zur Belehrung fĂźrs Volk zu bearbeiten."
"FĂźr den SprichwĂśrterbearbeiter ist die Kenntnis der Quellen das erste Erfordernis."
"Es wird gewiss keine Ăźbertriebene Annahme sein, wenn ich behaupte, dass durchschnittlich in jedem Orte Deutschlands und seinem Umkreise ein Sprichwort lebt, das bisher noch nicht durch "Schreibfinger" gegangen und unter eine Druckpresse gekommen ist."
"Die SprichwÜrter sind aber ein wesentlicher Teil des Sprachschatzes. In denselben sind die Anschauungen, Ansichten, Urteile, Irrtßmer und Erfahrungen, Rechtsgrunsätze, Klugheits- und Weisheits- Glaubens- und Sittenlehren u.s.w. der frßhern Geschlechter aller Bildungsschichten und Berufsklassen niedergelegt."
"Der Volksmund vergangener Jahrhunderte ist unmittelbar nicht mehr auszubeuten, wir kĂśnnen jetzt nur die SprichwĂśrter sammeln, die in die Literatur Ăźbergegangen sind."
"Der FuĂballwahn ist eine Krank- // Heit, aber selten, Gott sei Dank. // [...] // Ich warne euch, ihr BrĂźder Jahns, // Vor dem Gebrauch des FuĂballwahns!"
"Ein Volk lebt, webt, steht und vergeht mit seiner Sprache. Die Sprache ist die Seelenwanderung des Volksthums. Mit dem Untergange der Sprachen sind die VĂślker verschollen."
"Ein kernfester Leib ist nothwendig zum Ringen mit dem kernfaulen Zeitalter."
"Ein Fremdwort bleibt immer ein Blendling ohne Zeugungskraft;"
"Ohne Mundarten wird der Sprachleib ein Sprachleichnam."
"Man trägt ein gĂśttliches GefĂźhl in der Brust, so bald man erst weiĂ, daĂ man etwas kann, wenn man nur will."
""Frisch, frey, frĂśhlich und fromm"
"[...] des Deutschen Knaben und Deutschen Jßnglings hÜchste und heiligste Pflicht ist, ein Deutscher Mann zu werden und geworden zu bleiben, um fßr Volk und Vaterland kräftig zu wßrken, unsern Urahnen den Weltrettern ähnlich."
"Was erste Liebe genannt wird, lebt fort in der zweiten, in jeder nachfolgenden, wird in jeder spätern neugeboren: Denn die Liebe ist ewig und Eins, [...]."
"Ein Volk, das ein wahres volksthĂźmliches BĂźcherwesen besitzt, ist Herr von einem unermeĂlichen Schatze."
"Die kĂźnftige Zeit wird Kriege um VĂślkerscheiden erleben, aber es werden heilige Kriege sein."
"Der Mann soll kein SchaustĂźck der Frau, sie kein Spielzeug fĂźr ihn werden. Wo Ein Wesen nur das andere fĂźr sich und nach sich bilden will, muĂ das letztere zum todten Mittel verderben."
"Der Magnet zieht das Eisen an, das Eisen den Mann, der Mann die Männer, Mannlichkeit die Weiber."
"Denn immer geht vom Hauswesen jede wahre, und beständige, und echte VolksgrĂśĂe aus, im FamilienglĂźck lebt die Vaterlandsliebe, und der Hochaltar unsers Volksthums steht im Tempel der Häuslichkeit;"
"Ein zukunftsfähiges Bildungswesen leistet deshalb gerade in Zeiten der Globalisierung Identitätsstiftung und Orientierung, denn Zukunft ist Herkunft."
"Erziehung in jeder Form ist KindesmiĂhandlung."
"Die so herrlich reifen ErzieherpersĂśnlichkeiten mit ihrer ach so verantwortungsbewuĂten durch und durch irrationalen Dompteurwissenschaft, welche die pädagogische Innenweltverschmutzung legalisiert, benutzen die Seele der Kinder als MĂźllkippe fĂźr die Abfälle ihrer Reife, zwingen die Kinder durch Erziehung (als Infektionsvehikel), in defensiver Identifikation ihre Projektionen zu verkĂśrpern."
"Wenn Kinder sich selbst schädigen wollen, ist das nicht auf ihre Unerfahrenheit zurßckzufßhren, sondern umgekehrt auf ihre Erfahrungen."
"Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden, sie wollen leben."