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April 10, 2026
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"Die âKirche", das heiĂt das konkrete Christentum, ging bisher noch in jeder Geschichtsstunde mit jedem Machtherren ins Bett."
"Auschwitz und [âŚ] auch Hiroshima und seine Todesenkel beruhen auf eineinhalbtausendjährigen erlauchten theologischen Traditionen der Kirche."
""Adolf Hitler sieht bis an sein Lebensende mit tiefem Respekt"
"Nicht bloĂ die Proletarier bilden den vierten Stand, die Besitzlosen, die von der Hand zum Mund leben, die Heloten des Capitals, die beseelten Werkzeuge, welche als Rad, Walze, Kurbel von Fleisch und Blut neben den eisernen Rädern, Walzen und Kurbeln unlĂśsbar und unerlĂśsbar in den Mechanismus unserer märchenhaften Maschinenwelt eingekeilt sind: sie alle machen nur Ein Glied, und gerade das bewuĂtlosere des vierten Standes aus."
"Der praktische Staatsmann wird sich kaum vor Communismus und Socialismus fĂźrchten, das sind Lehrgebäude der groĂen und kleinen Schulmeister, und die Schulmeister selber werden schon dafĂźr sorgen, daĂ die Todten ihre Todten begraben."
"Das Weib wirkt in der Familie, fĂźr die Familie; es bringt ihr sein Bestes ganz zum Opfer dar; es erzieht die Kinder, es lebt das Lebens des Mannes mit; die GĂźtergemeinschaft der Ehe erstreckt sich auch auf die geistigen BesitzthĂźmer, aber vor der Welt kommen die eigensten Gedanken, die eigensten sittlichen Thaten des Weibes meist nur dem Manne zu gut; auf seinem Namen häufen sich die Ehren, während man gar bald die Gattin vergiĂt, die ihm diese Ehren hat mitgewinnen helfen."
"Zu Alberti verhielt sich Leonardo da Vinci wie zum Anfänger der Vollender."
"Wir sind aber nicht eingeweiht in die Zwecke der ewigen Weisheit und kennen sie nicht. Dieses kecke Antizipieren eines Weltplanes fßhrt zu Irrtßmern, weil es von irrigen Prämissen ausgeht."
"Wenn der Geist sich einmal seiner selbst bewusst geworden, bildet er von sich aus seine Welt weiter."
"SprichwĂśrtlich heiĂt es: Kein Mensch ist unersetzlich. Aber die wenigen, die es eben doch sind, sind groĂ."
"Nur in der Bewegung, so schmerzlich sie sei, ist Leben."
"Nicht jede Zeit findet ihren groĂen Mann, und nicht jede groĂe Fähigkeit findet ihre Zeit."
"Mächtige Regierungen haben einen Widerwillen gegen das Geniale."
"Jede erfolgreiche Gewalttat ist allermindestens ein Skandal, das heiĂt, ein bĂśses Beispiel."
"Die wirkliche GrĂśĂe ist ein Mysterium."
"Die Weltreligionen sind es, welche die grĂśĂten historischen Krisen herbeifĂźhren. Sie wissen von Anfang an, dass sie Weltreligionen sind, und wollen es sein."
"Die Religionen sind der Ausdruck des ewigen und unzerstĂśrbaren metaphysischen BedĂźrfnisses der Menschennatur."
"Die Anschauung von einem Glßck, welches in einem Verharren, in einem bestimmten Zustande bestände, ist an sich falsch."
"Der Ruhm, welcher von denen flieht, die ihn suchen, folgt denen nach, welche sich nicht um ihn bemĂźhen."
"Der Kleinstaat ist vorhanden, damit ein Fleck auf der Welt sei, wo die grĂśĂtmĂśgliche Quote der StaatsangehĂśrigen BĂźrger im vollen Sinne sind."
"Der Geist ist die Kraft, jedes Zeitliche ideal aufzufassen."
"Das Ende vom Liede ist: Irgendwo wird die menschliche Ungleichheit wieder zu Ehren kommen. Was aber Staat und Staatsbegriff inzwischen durchmachen werden, wissen die GĂśtter."
"Das Allerseltenste aber ist bei weltgeschichtlichen Individuen die SeelengrĂśĂe."
"Auch auf das Schrecklichste, was geschehen, muss ja die Menschheit sich wieder einrichten, ihre noch heilen Kräfte herbeibringen und weiterbauen."
"Alle echte Ăberlieferung ist auf den ersten Anblick langweilig, weil und insofern sie fremdartig ist. Sie kĂźndet die Anschauungen und Interessen ihrer Zeit fĂźr ihre Zeit und kommt uns gar nicht entgegen, wärend das moderne Unechte auf uns berechnet, daher pikant und entgegenkommend gemacht ist."
"Aber so wenig als im Leben des Einzelnen ist es fĂźr das Leben der Menschheit wĂźnschenswert, die Zukunft zu wissen."
"Und nun ist die Macht an sich bĂśse, gleichviel wer sie ausĂźbe. Sie ist kein Beharren, sondern eine Gier und eo ipso unerfĂźllbar, daher in sich unglĂźcklich und muĂ also andere unglĂźcklich machen."
"Denn der Geist hat Wandelbarkeit, aber nicht Vergänglichkeit."
"Ernst ist Nichtspiel und nichts anderes. Der Bedeutungsinhalt von Spiel dagegen ist mit Nichternst keineswegs definiert oder erschĂśpft: Spiel ist etwas Eigenes"
"Wer aus seiner Heimath scheidet, ist sich selten bewuĂt, was er alles aufgiebt; er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird."
""Wenn die Auswanderer [...] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache"
"Rauchen Sie Tabak, mein Gemahl, er verdirbt hĂśchstens die Tapeten, aber unterstehen Sie sich nicht, jemals eine Zeitung anzusehen; das verdirbt Ihren Charakter."
"MiĂklänge giebt es Ăźberall, und nur unser ist die Schuld, wenn wir sie ĂźbermäĂig empfinden."
"Erst im Auslande lernt man den Reiz des Heimatdialekts genieĂen."
"Ein Mensch kann nicht Alles wissen, aber etwas muĂ jeder haben, was er ordentlich versteht."
"Denn Liebe der Eltern flackert nicht umher wie die Liebe junger Herzen, sie sitzt tief und bleibt beständig, und wenn sie auch einmal in den Winkel gestampft wird, so bricht sie immer wieder hervor."