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April 10, 2026
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"Nach der Einheit waren wir wieder Lehrlinge. Viele fßhlten sich fremd im eigenen Land. [...] Sie hatten vom Paradies geträumt und wachten in Nordrhein-Westfalen auf."
"Ich finde es positiv, wenn die Menschen demonstrieren. Aber ich finde es tĂśricht und geschichtsvergessen, wenn der Protest gegen Sozialreformen unter dem Titel Montagsdemonstration stattfindet."
"Wir stellen uns nicht gern die Frage, ob Solidarität und Fßrsorglichkeit nicht auch dazu beitragen, uns erschlaffen zu lassen. (...) Als Bundeskanzler SchrÜder einst die Frage aufwarf, wie viel Fßrsorge sich das Land noch leisten kann, da ist er ein Risiko eingegangen. (...) Solche Versuche mit Mut brauchen wir heute wieder."
"Er ist mutig und er ist natĂźrlich auch einer, der mit der Ăffentlichkeit sein Spiel macht, aber das gehĂśrt dazu. ( ... ) Nicht mutig ist er, wenn er genau wusste, einen Punkt zu benennen, bei dem er sehr viel Zustimmung bekommen wird."
"Sie mĂźssen wissen, dass etwa die Speicherung von Telekommunikationsdaten nicht der Beginn eines Spitzelstaates ist."
"Ich finde den Einsatz nicht gut, aber erträglich und gerechtfertigt."
""Antikapitalismusdebatte ist unsäglich albern"."
"Er hat Ăźber ein Problem, das in der Gesellschaft besteht, offener gesprochen als die Politik."
"Sorge bereitet uns auch die Gewalt: In U-BahnhĂśfen oder auf StraĂen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben."
"Wir Europäer haben keinen Grßndungsmythos nach der Art etwa einer Entscheidungsschlacht, in der Europa einem Feind gegenßbertreten, siegen oder verlieren, aber jedenfalls seine Identität wahren konnte."
"Die direkte Demokratie kann Gefahren bergen, wenn die BĂźrger Ăźber hochkomplexe Themen abstimmen"
"ââŚUnd in diesem Kampf fĂźr Menschenrechte oder fĂźr das Ăberleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen. So wie wir eine Polizei haben und nicht nur Richter und Lehrer, so brauchen wir international auch Kräfte, die Verbrecher oder Despoten, die gegen ihr eigenes Volk oder gegen ein anderes mĂśrderisch vorgehen, zu stoppen. Und dann ist als letztes Mittel manchmal auch gemeinsam mit anderen eine Abwehr von Aggression erforderlich. Deshalb gehĂśrt letztlich als letztes Mittel auch dazu, den Einsatz militärischer Mittel nicht von vornherein zu verwerfen.â"
"Unser Herz ist weit, doch unsere MĂśglichkeiten, sie sind endlich."
"Wenn man mich nach meiner Ethnie fragt, gebe ich einfach amerikanisch an. Einst war ich stolz und kreuzte schwarz an, aber das verstärkt die Spaltung nur. Wir mßssen an den Punkt kommen, wo wir alle Amerikaner sind."
""Unter Bush hat der Militarismus seinen HĂśhepunkt erreicht. Seine Haltung ist: Wir haben die grĂśĂte Knarre von allen"
"Mein Vater sprach immer davon, die drei groĂen Ăbel zu Ăźberwinden: Armut, Militarismus, Rassismus. Schauen Sie, wo wir heute stehen."
"In Miami, Detroit, East St. Louis, Oakland. Ăberall das gleiche Bild: schlechte Schulen, keine Krankenversicherung, keine Jobs, hohe Kriminalität. Ein Teufelskreis. Irgendwann bricht eine Revolte aus."
"Er hat ein unheimliches Charisma, ist sehr eloquent, einer der intelligentesten Menschen in unserem Land. Das sind Qualitäten, die auch mein Vater hatte. Aber es gibt einen groĂen Unterschied: Mein Vater war kein Politiker. Mr Obama muss viele Leute zufriedenstellen."
"Ein Schwarzer im WeiĂen Haus ist nicht die ErfĂźllung seines Traums. Vielleicht ein Teil davon. Sein Traum wird erst wahr, wenn alle Amerikaner eine Krankenversicherung haben, alle den gleichen Zugang zu guten Schulen, zu Jobs, zu bezahlbaren Wohnungen."
"Du kannst jemanden nicht wegen seiner Hautfarbe wählen."
"Wir kämpfen fßr die Menschenrechte, fßr ein politisches System, in dem die Menschen die Freiheit haben, sich fßr eine Ideologie ihrer Wahl zu entscheiden."
""[...] Obama kann wie kaum ein anderer sehr verschiedene Menschen hinter sich versammeln. Er bringt frischen Wind in die Politik. Dass er zusätzlich noch schwarz ist"
"Natßrlich wollen wir grundlegende Veränderungen. Wenn das Revolution ist, dann bin ich ein Revolutionär. Selbst Jesus war das, er wollte Gßte, Gerechtigkeit und Vergebung."
"Jeder, der gegen die Apartheid ist, wird in SĂźdafrika als Kommunist abgestempelt."
""Ich hätte nicht den Friedensnobelpreis bekommen, wenn ich nicht gegen jede Form der Gewalt wäre"
"Ich glaube, dass ein Christ auch politisch sein muss, wenngleich nicht parteipolitisch."
"Die Länder Europas haben Jahrhunderte gebraucht, um ihre Demokratie zu entwickeln. Wir hatten gerade einmal 14 Jahre seit dem Ende der Apartheid! Und wir hatten davor 300 Jahre eine Gesellschaft, die auf Rassentrennung beruhte."
"Die Hauptursache jeder Unruhe in SĂźdafrika ist die Apartheid, da genĂźgt ein Funken."
""Ich habe einen Traum, dass meine vier Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird."- Herausgeber: Bahr, Hans-Eckehard Bahr und Grosse, Heinrich W. DĂźsseldorf, 2003. ISBN 3-491-45025-X"
"Unsere Leidenskraft ist ebenso groĂ wie eure Macht, uns Leiden zuzufĂźgen. Tut mit uns, was ihr wollt, wir werden euch trotzdem lieben. [âŚ] Werft uns ins Gefängnis, wir werden euch trotzdem lieben. Werft Bomben in unsere Häuser, bedroht unsere Kinder, wir werden euch trotzdem lieben."
"Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen."
"Die Rassenprobleme werden nie endgßltig gelÜst werden, solange die unterdrßckten Menschen nicht fähig sind, ihre Feinde zu lieben."
"Wer sagt, es gibt keinen Osten mehr, der kann auch keine spezifischen AnsprĂźche stellen."
"Was wäre denn in diesem Land fßr ein Geschrei, wenn nicht Kati Witt eine DDR-Show, sondern Johannes Heesters eine Dritte-Reich-Show moderieren wßrde?"
"Nachdem die Linken die Entchristlichung unserer Gesellschaft vorangetrieben haben, geht es nun an die abendländischen Wurzeln."
"Es wäre aberwitzig, wenn wir uns um die Wurzeln der Bäume mehr kßmmern wßrden als um die Wurzeln der Menschen."
"Bautzen ist nicht Auschwitz."
"Die Zivilisation scheint nur eine dĂźnne Haut zu sein, die jederzeit zerreiĂen kann. VĂślkermord ist Ăźberall mĂśglich. Dieser Satz hat in Sarajevo eine neue, schneidende Klarheit."
"Ein Staat, in dem alle verdächtig sind, ist selbst verdächtig."
"Es gibt keine individuelle Freiheit ohne gesellschaftliche Freiheit. Der Schutz der Privatheit und der individuellen Freiheitsrechte sind kein eigenbrÜtlerischer Individualismus. Sie gehÜren zur Menschenwßrde. [...] Daran ändert auch das so gute Gewissen vieler Bßrger nichts [...] Sie wollen mehr eigene Sicherheit mit der Freiheit anderer bezahlen. Das ist politische Zechprellerei."
"Die Geltung der Grundrechte hängt nicht davon ab, ob die Bundesregierung sie fßr hinderlich hält."