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April 10, 2026
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""Ich respektiere einen Mann, der ein Angebot erkennt. Es ist eine aussterbende Kunst."- Kleine Welt: eine akademische Romanze, dt. von Renate Orth-Guttmann, ZĂźrich, 1996. ISBN 3-251-00312-7"
"Die Muslime begriffen sehr wohl, dass die Europäer sie auf der Ebene der Macht Ăźberholt hatten, aber sie konnten nicht begreifen, dass es an der Basis jenes fulminanten Aufstiegs in Europa zu einem Bruch mit dem religiĂśsen Sockel â und das war das eigentliche Werk der Aufklärung â gekommen war."
"Der Fundamentalismus ist fĂźr mich eine unvermeidliche Katastrophe, ein Ăbel, das durch nichts und niemanden aufgehalten werden kann ⌠Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, wir leben im Zeitalter der hirnlosen, verrĂźckten Bärtigen, und es bleibt uns nichts anderes Ăźbrig, als unsere Niederlage einzugestehen."
"Ich habe immer schon die linken Entschuldigungen fĂźr Terrorismus kritisiert, diese naive Idee, das sei der Aufstand der UnterdrĂźckten dieser Erde."
"Die meisten Kritiker verstehen nicht, dass die Theorie vom gerechten Krieg nichts mit Kreuzzßgen zu tun hat. Wenn ich fßr eine heilige Sache in die Schlacht ziehe, ist alles erlaubt. Bei der Lehre vom gerechten Krieg geht es aber gerade um die Einschränkung mÜglicher Kriegsgrßnde, -zwecke und -mittel."
"Als Kind habe ich anhand der Nachrichten vom Krieg lesen gelernt."
"Tod und Leiden sind die Fragen, die jeden Menschen beschäftigen, der in die Welt geboren wird. Davon, wie er fĂźr sich diese Fragen lĂśst (oder nicht lĂśst), hängt seine Lebenseinstellung ab â ob bewusst oder unbewusst."
"PlÜtzlich sah ich mich in eine Position versetzt, aus der mein Leben in einem anderen Licht erschien. In diesem Moment hatte ich das starke Empfinden, noch nicht reif zu sein fßr das Sterben. Und die Frage tauchte auf, was ich in der mir verbleibenden Zeit noch bewältigen kÜnnte."
"Ich kĂśnnte meine Musik mit weiĂem Licht vergleichen, in dem alle Farben enthalten sind. Nur ein Prisma kann diese Farben voneinander trennen und sichtbar machen, dieses Prisma kĂśnnte der Geist des ZuhĂśrers sein."
"Menschen brauchen nun mal fßr jedes Wehwehchen einen zuständigen Gott. Die in den letzten zwei Jahrtausenden in den Himmel aufgenommenen christlichen Heiligen machen da keine Ausnahme."
"Es gibt Menschen, die leben so vorsichtig, dass sie wie neu sterben und andere, die ihr Gehirn nur zum Lesen und nie zum Denken benĂśtigen."
"Selbstverständlich hat jede Religion ihre Geschichte, die ihr gemäĂen Versprechungen von Gott, dessen Propheten und deren weise Lehrer, die gesagt haben ⌠Die Beweise der Wahrheit gehen immer vom Zentrum der eigenen Religion aus. Das Ergebnis ist ein befangenes Denken, in dem wir von Kindheit an zu denken und zu glauben erzogen wurden; immerhin lebten und leben Generationen in der Ăberzeugung, daĂ sie die ÂťWahrheitÂŤ haben."
"Der unangefochtene Gläubige einer Religion ist ßberzeugt, daà er die Wahrheit hat. Das gilt nicht nur fßr den Christenmenschen."
"Der Mensch ist ein leidendes Wesen, daran besteht kein Zweifel."
"Ohne Stimme ist man nichts, mit Stimme ist man längst noch nicht wer."
"Wir reden hier eigentlich von Peanuts!"
""Architektur ist eine Kunst in der sozialen Anwendung. Ein Produkt des freien Geistes und der materiellen Bindung zugleich. Diese Ambivalenz unterscheidet sie grundlegend von den freien KĂźnsten." â Bindung und Freiheit (1985), in: Architektur im Dialog, Texte zur Architekturpraxis, Ernst und Sohn, Berlin, 1995, ISBN 3433028818, S. 75"
""Architektur ist, unabhängig davon, wie profan oder anspruchsvoll der Zweck ist, dem sie dient, letztlich die Gesamtheit der durch Menschenhand veränderten Umwelt und damit eine kulturelle Leistung der Menschen." â Die Verantwortung des Architekten. Stuttgart, 1982. ISBN 3421025843. ISBN 9783421025845"
":("Quelque chose monte alors en moi que j'accueille par son nom, les yeux fermĂŠs : Bonjour Tristesse.""
""Dann steigt etwas in mir auf, das ich mit geschlossenen Augen empfange und bei seinem Namen nenne: Traurigkeit"
"Ich zĂśgere, diesem fremden GefĂźhl, dessen sanfter Schmerz mich bedrĂźckt, seinen schĂśnen und ernsten Namen zu geben: Traurigkeit."