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April 10, 2026
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"Ein jedes Kunstwerk muĂ etwas von den ersten SchĂśpfungstagen haben, von Erdgeruch, man kĂśnnte sagen: etwas Animalisches. Alle Kunst ist MaĂ. MaĂ gegen MaĂ, das ist alles. Die MaĂe, oder bei Figuren die Proportionen, bestimmen den Eindruck, bestimmen die Wirkung, bestimmen den kĂśrperlichen Ausdruck, bestimmen sie Linie, die Silhouette und alles."
"Der Motor fĂźr die Landwirtschaft kann gar nicht einzylindrig genug sein."
"ein jeder sieht die Welt und seine eigne Stellung von der Mitte seines Kreises aus."
""Die Frage, die auf das Naturrecht zielt, ist die ewige Frage, was hinter dem positiven Recht steckt. Und wer die Antwort sucht, der findet, fĂźrchte ich, nicht die absolute Wahrheit einer Metaphysik noch die absolute Gerechtigkeit eines Naturrechts. Wer den Schleier hebt und sein Auge nicht schlieĂt, dem starrt das Gorgonenhaupt der Macht entgegen." â "II. Erster Beratungsgegenstand" In: Die Gleichheit vor dem Gesetz im Sinne des Art. 109 der Reichsverfassung. Der EinfluĂ des Steuerrechts auf die Begriffsbildung des Ăśffentlichen Rechts. Verhandlungen der Tagung der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer zu MĂźnster i. W. am 29. und 30. März 1926. degruyter.com S. 54 f."
"Demokratie kann sich nicht dadurch verteidigen, daĂ sie sich selbst aufgibt."
"âWir mussten Freud recht geben, wenn er in unserer Kultur, unserer Zivilisation nur eine dĂźnne Schicht sah, die jeden Augenblick von den destruktiven Kräften der Unterwelt durchstoĂen werden kann [âŚ].â â Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt/M.: S. Fischer, 1992 [1942], S. 18. Kapitel âDie Welt der Sicherheitâ projekt-gutenberg.org"
""Nichts hat das deutsche Volk"
"Am Tage, da ich meinen PaĂ verlor, entdeckte ich mit achtundfĂźnfzig Jahren, daĂ man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde."
"Alle die fahlen Rosse der Apokalypse sind durch mein Leben gestĂźrmt, Revolution und Hungersnot, Geldentwertung und Terror, Epidemien und Emigration; ich habe die groĂen Massenideologien unter meinen Augen wachsen und sich ausbreiten sehen, den Faschismus in Italien, den Nationalsozialismus in Deutschland, den Bolschewismus in RuĂland und vor allem jene Erzpest, den Nationalismus, der die BlĂźte unserer europäischen Kultur vergiftet hat."
""Moralisch bleibt die Hinrichtung Maria Stuarts ein vĂśllig unentschuldbarer Akt [âŚ] Aber ebensowenig läĂt sich leugnen, daĂ vom staatspolitischen Standpunkt gesehen, die Beseitigung Maria Stuarts eine richtige MaĂnahme war. Denn in der Politik entscheidet â leider! â nicht das Recht einer MaĂnahme, sondern der Erfolg." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 465/466. projekt-gutenberg.org, Kapitel 25, Nachspiel"
""Maria Stuart hat weniger Angst, zu sterben, als Elisabeth, sie zu tĂśten." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 435. projekt-gutenberg.org, Kapitel 23, Elisabeth gegen Elisabeth"
""Keine ihrer eigenen Taten hat Maria Stuart zu solcher legendarischen Figur erhoben wie das unnĂśtig erlittene Unrecht, und keine so sehr Elisabeths moralisches MaĂ gemindert, als daĂ sie verabsäumte, in groĂem Augenblicke wahrhaft groĂmĂźtig zu sein." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 361. projekt-gutenberg.org, Kapitel 19, Das Netz zieht sich zusammen"
""Nichts wäre verfehlter, als moralische Anschauungen um vier Jahrhunderte zurĂźcktransformieren zu wollen, denn der Wert eines Menschenlebens ist innerhalb verschiedener Zeiten und Zonen durchaus kein absoluter, jede Zeit bemiĂt es anders, Moral bleibt immer nur relativ." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 353. projekt-gutenberg.org, Kapitel 19, Das Netz zieht sich zusammen"
""Elisabeth, die Realistin, siegt in der Geschichte, Maria Stuart, die Romantikerin, in Dichtung und Legende." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 109. projekt-gutenberg.org, Kapitel 7, GroĂer politischer Heiratsmarkt"
""Der persĂśnliche Kampf zwischen Elisabeth und Maria Stuart, zwischen England und Schottland entscheidet â und darum wird er so bedeutsam â auch zwischen England und Spanien, zwischen Reformation und Gegenreformation." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 69. gutenberg.spiegel.de, Kapitel 5, Heimkehr nach Schottland"
""Ein Mensch, der sich der Politik verschworen, gehĂśrt nicht mehr sich selbst und muĂ anderen Gesetzen gehorchen als den heiligen seiner Natur." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 39. projekt-gutenberg.org, Kapitel 3, Jugend in Frankreich"
""Einzig dann, wenn ein Mensch seine ganzen Kräfte ins Spiel bringt, ist er fĂźr sich, ist er fĂźr die anderen wahrhaft lebendig; immer nur dann, wenn ihm innen die Seele lodert und glĂźht, wird er auch äuĂerlich Gestalt." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 11. projekt-gutenberg.org, Kapitel 1, Einleitung"
"Mit ihrer leichten, tändelnden Hand faĂt Marie Antoinette die Krone als ein unvermutetes Geschenk; noch ist sie zu jung, um zu wissen, daĂ das Leben nichts umsonst gibt und allem, was man vom Schicksal empfängt, geheim ein Preis eingezeichnet ist. Diesen Preis denkt Marie Antoinette nicht zu bezahlen. Sie nimmt nur die Rechte der kĂśniglichen Stellung und bleibt die Pflichten schuldig. Sie mĂśchte zwei Dinge vereinigen, die menschlich nicht zu verbinden sind: sie mĂśchte herrschen und dabei genieĂen."
"Wer sich Ziele setzt, geht am Zufall vorbei"
""Hans Dampf in allen Gassen hat kein Steckenpferd, aber er weiĂ auf jedem zu reiten, das man ihm zwischen die Beine schiebt." â Drei Dichter ihres Lebens. 1928, Casanova Kapitel âBildung und Begabungâ projekt-gutenberg.org"
""dem einen fehlt der Wein, dem andern der Becher" â Drei Dichter ihres Lebens. Casanova â Stendhal â Tolstoi. Leipzig: Insel, 1928, Casanova Kapitel 3 projekt-gutenberg.org"
""Das Schicksal aber gibt den Frechen mehr als den FleiĂigen, den Groben lieber als den Geduldigen [âŚ]." â Drei Dichter ihres Lebens. Casanova â Stendhal â Tolstoi. Leipzig: Insel, 1928, Casanova Kapitel âBildung und Begabungâ projekt-gutenberg.org"
"Wozu lebt man, wenn der Wind hinter unserm Schuh schon die letzte Spur von uns wegträgt?"
"Nur Ferne gewinnt dich dir selber zurĂźck!"
"Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart."
"Kein Kßnstler ist während der ganzen vierundzwanzig Stunden seines täglichen Tages ununterbrochen Kßnstler; alles Wesentliche, alles Dauernde, das ihm gelingt, geschieht immer nur in den wenigen und seltenen Augenblicken der Inspiration."