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"Auch in Deutschland beginnt eine andere Auffassung des Naturschutzes sich durchzusetzen. Vorgeschrittene Geister haben das Nützlichkeitsprinzip als völlig ungenügend verworfen. Wir wollen z. B. einen Vogel nicht deshalb schützen, weil er vielleicht schädliche Insekten vertilgt, sondern wir wollen den Vogel schützen um das Vogels selbst willen, weil es in seiner Art ein herrliches Geschöpf ist, ein Dichtergedanke gewissermaßen der schaffenden Natur, weil ohne die anmutigen Bewegungen, die bunten Farben und die lieblichen Gesänge unserer Vögel unsere Wälder und Fluren unendlich öde, tot und traurig erscheinen würden."
"Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den Vögeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht."
"Geburt macht edel, behauptest du! Nur ein Zitat; // Die Tugend adelt mehr als das Geblüt, in der Tat. // Ohne Gelehrsamkeit und edle Taten, // bleibst du schutzlos wie ein Vogel in Not geraten. // Ob dein Vater vom Beruf Arzt oder große Heiliger, // was nutzt? Deine Räude bleibt deine Peiniger. // Nur Den Armseligen ist Beistand von Töten gerecht, // Adel gibt keine Tugend, Adel hat kein Erbrecht."
"Ich singe wie der Vogel singt, der in den Zweigen wohnt."
"Ich weiß jetzt, wenn man das Geheimnis hat, ein Vogel zu sein, kann man an zwei Orten gleichzeitig leben: hier und woanders."
"Kein Vogel fliegt so himmelan, wie ein teures Herz es kann."
"Morgen werden die schwarzen Vögel kommen."
"Sogar wenn der Vogel geht, fühlt man, dass er Flügel hat."
"Statt dass man uns geloben lässt, keusch zu bleiben, sollte man uns lieber zwingen, es zu sein, und alle Mönche zu Eunuchen machen. Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er."
"Wenn einer, der mit Mühe kaum // Gekrochen ist auf einen Baum, // Schon meint, daß er ein Vogel wär, // So irrt sich der."
"Wer den rechten Augenblick verpasst, ist wie einer, der einen Vogel aus der Hand freigelassen hat; er wird ihn nicht wieder zurückbekommen."
"Wer keinen Vogel hat, kann auch keine originellen Ideen ausbrüten!"
"Wie sehe ich meinen Wald stehen? / Den habt ihr mir verwüstet / Und mein Wild umgebracht / Und meine Vögel verjagt. / Ich sage euch Fehde an."
"Wie wichtig ist es doch, sich bei Delikatessen und ähnlichen Speisen vorzustellen, dass dieses die Leiche eines Fischs, jenes die Leiche eines Vogels oder Schweines ist, ebenso, dass der Falerner der Saft einer Traube ist und das Purpurgewand die Wolle eines Schafes mit Blut einer Muschel benetzt."
"Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind."
"Dem gefrässigen Vogel platzt der Kropf."
"Hätten nur die Katzen Flügel, wären Spatzen seltne Vögel."
"Lieber ein Vogel in der Hand, als zehn in der Luft."
"Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie."
"Beneide nicht den Adler, weil er fliegen kann, er kann nicht schwimmen wie du."
"Der Adler fliegt allein, // der Rabe scharenweise, // Gesellschaft braucht der Tor, // und Einsamkeit der Weise."
"Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler."
"Mag auch das Auge des Nachtvogels die Sonne nicht sehen, es schaut sie dennoch das Auge des Adlers."
"Wer will dem Adler die Bahn vorschreiben, wenn er die Schwingen entfaltet und stürmischen Flugs sich zu den Sternen erhebt?"
"Wie dem Adler der Himmel offen steht, so ist dem tüchtigen Mann die ganze Welt das Vaterland."
"Adler fliegen alleine, Schafe gehen in Herden."
"Aus einem Adler wird keine Taube."
"Wo ein Adler nicht fort kann, findet eine Fliege noch zehn Wege."
"Die Knaben werden müde und matt, und die Jünglinge fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden."
"Wo das Aas ist, da sammeln sich auch die Adler."
"Arafat ist ein Terrorist. Er sieht aus wie ein Terrorist, er geht wie ein Terrorist und er quakt wie ein Terrorist. Sie kennen doch das englische Sprichwort über das, was wohl eine Ente sein muss, wenn es aussieht, watschelt und quakt wie eine Ente?"
"Das dunkle Meer // und ein Wildentenruf // im verschwommenen Weiß."
""Tierfreunde lesen am liebsten Boulevardzeitungen. Der vielen Enten wegen." - Markus M. Ronner, Markus M. Ronner Zitate-Lexikon, Orell Füssli Verlag AG, Zürich, 2. Ausgabe 2003, ISBN 3-280-05050-2"
"Heut essen wir den Suppenhahn, // den gestern wir noch huppen sahn."
"Auf seinem Misthaufen ist der Hahn König."
"Da schimpfte der Esel den Hahn einen Dickkopf."
"Dem Hahn, der zu früh kräht, dreht man den Hals um."
"Wenn du den Hahn auch einsperrst, die Sonne geht doch auf."
"Wo zu viele Hähne krähen, wird es später hell."
"Wenn man gesehen hat, wie Gänse gestopft werden, dann vergeht einem der Genuss. Das ist schwer pathologisches Gewebe, diese Leber! Aufs Sechsfache metastasiert."
""Der Frühling, die Nachtigall, das Morgenroth, des Mädchens holder Blick"
"Die Nachtigall ward eingefangen, // Sang nimmer zwischen Käfigstangen."
"Es war die Nachtigall und nicht die Lerche."
"Nachtigallen hin oder her, ich möchte keine Geschichte von Nachtigallen schreiben, obwohl die Tagespresse es schätzt, wenn Autoren über Dinge schreiben, von denen sie nichts verstehen. [...] Ich nehme auch an, dass Nachtigallenthemen kontrollrätlich erlaubt sind und von der Mehrzahl unserer augenblicklichen deutschen Diktaturen nicht beanstandet würden."
"Wat den einen sin Uhl is den andern sin Nachtigal."
"Wenn die Nachtigallen aufhören zu schlagen, fangen die Grillen an zu zirpen."
"Nachtigall ick hör dir trapsen"
"Bei Wölfen und Eulen // Lernt man heulen."
"Die Augen des Hasen sind eine Sache, die der Eule eine andere."
"Eulen nach Athen tragen."
"So eins nicht Falken hat, muss es mit Eulen beizen."
"Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen sein Nachtigall."
"„Eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus.“ Martin Luther – wörtlich: Es beisst kein Krawe der andern die Augen ausz."
"„Alle Krähen unter dem Himmel sind schwarz.“ – Aus China"
"„Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.“ – Aus Polen (wörtlich: Rabe), vgl. Eintrag in Zitate auf dieser Seite"
"Ich bin ein armer Schreiber nur, // Hab weder Haus noch Acker, // Doch freut mich jede Kreatur, // Sogar der Spatz, der Racker."
"Besser ein Spatz in der Hand, als eine Taube auf dem Dach."
"Die Stimme eines einzelnen Kranichs ist besser als das Zirpen von tausend Spatzen."
"Wenn man einen Spatzen nimmt, verliert man einen Kranich."
"Zuweilen wird ein Baum gefällt, um einen Spatz zu fangen."
"Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen."
"Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt."
""Sie müssen sich diesen Beruf so vorstellen: Sie sitzen auf einer Bank im Park und vergiften, wie üblich, die Tauben, da setzt sich eine junge Frau mit ihrem Kind neben Sie. Und Sie sagen: Junge Frau, so ein extrem hässliches Kind wie Ihres habe ich noch nie gesehen!"
"Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe."
"Da schimpfte der Esel den Pfau einen Idioten."
"Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer."
"Es gibt drei Gemeinsamkeiten zwischen einem Storch und einem Preußen: großer Schnabel, kleines Hirn und der Drang nach Süden."
"Ein blind Huhn findet auch wohl ein Korn!"
"Aus ungelegten Eiern schlüpfen keine Hühner."
"Das Ei will klüger sein als die Henne."
"Ein altes Huhn gibt eine gute Suppe."
"Hat die Henne ein Ei gelegt, so gackert sie."
"Jungfern, die pfeifen, und Hühnern, die krähen, soll man beizeiten die Hälse umdrehen."
"Wer vom Huhn abstammt, wird wie ein Huhn scharren."
"Wie die Lerche möchte ich weit schweifen und hoch über meinem Nest."
"Ich kann nicht brechen das ist eben das Schlimme. Ich zerbreche nie, bin der prädestinierte Phönix."
"Und gewiß ist es ganz natürlich, daß einem jeden seine eigenen Einfälle zusagen. So findet der Rabe ebenso wie der Affe am eigenen Jungen seinen Gefallen."
"Der Kuckuck ruft seinen eigenen Namen."
"Der Wiedehopf ist des Kuckucks Küster."
"Wenn der Kuckuck Eier legt, so muss ein fremdes Nest herhalten."
"Sich im Respekt zu erhalten // Muss man recht borstig sein. // Alles jagt man mit Falken, // Nur nicht das wilde Schwein."
"Der Falke fliegt aufgrund seines Gefieders und nicht aufgrund seines Fleisches."
"Eulen hecken keine Falken."
"Man erkennt den Falken am Flug."
"Mancher entfleucht dem Falken und wird vom Sperber gehalten."
"Alte Bäume behämmert der Specht am meisten."
"Die Eitelkeit, der nimmersatte Geier, // Fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an."
""Man kann kein kapitalistisches System betreiben, wenn man kein Geier ist; man muss das Blut von jemand anderem saugen, um Kapitalist zu sein." - Malcolm X, Rede vom 20. Dezember 1964, At the Audubon, aus: Speaks, hgg. von George Breitman, Grove Press 1965, S. 121f"
"Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier."
"Sollen dich die Dohlen nicht umschrein, // Musst nicht Knopf auf dem Kirchturm sein."
"Verschon uns Gott mit deinem Grimme! // Zaunkönige gewinnen Stimme."
"Ein Kranich unter vielen Hühnern."
"Eine Meise/Ein Spatz in der Hand ist besser als ein Kranich am Himmel."
"Er steht wie ein Kranich."
"In der Figur kranichgleich."
"Wenn ein Kranich fliegt, schlägt auch die einfachste Fliege mit den Flügeln."
"Eine Meise in der Hand ist besser als ein Kranich am Himmel."
"Es ist besser, ein junger Maikäfer zu sein als ein alter Paradiesvogel."