84 quotes found
"Es muss sich doch niemand ansehen, was ihm nicht gefällt! So hoch sind die Fernsehgebühren auch nicht, dass man nicht jeden Monat auf seine Kosten kommt."
"Früher, wenn man sich keine Namen merken konnte, hieß das vergeßlich. Inzwischen heißt das Alzheimer. Und wieder muss man sich einen Namen merken."
"Ich bin fernsehsüchtig. Zigaretten, Armbanduhren und Fernsehen muss sein, sonst werde ich hibbelig."
"[…] ich frage mich wirklich, wer diese Mäuschen aussucht; jede Backwarenfachverkäuferin hat mehr Kompetenz."
"Sagen, was man denkt. Und vorher was gedacht haben."
"Die Tragödie ist das Gebiet aller hohen Affekte, der Extreme der Leidenschaften."
"Eigennutz ist die Klippe, an der jede Freundschaft zerschellt."
"Man lebt, wenn man das Glück hat, mehre Freunde zu besitzen, mit jedem Freunde ein eignes, abgesondertes Leben."
"sei immer redlich, wenn du auch betrogen wirst, denn das ist der Probierstein des Wackern, daß er selten auf rechtliche Menschen trifft, und doch sich selber gleich bleibt."
"Sind wir ganz von einem Gefühl durchdrungen, so handeln wir am stärksten und konsequentesten, wenn wir ohne Reflexion diesem folgen."
"Unser Vergnügen liegt nur in der Einbildung."
"Welch ein Leben führen wir im Haß? Wir haben keine Sonne, die uns leuchtet, kein Feuer, der uns erwärmt; wir verlieren in einer todten Einsamkeit unsern eigenen Werth."
"Die Not macht breitbeinig, manchmal."
"Bei leerem Magen // Sind alle Uebel doppelt schwer."
"Denn für den Unwissenden ist alles möglich."
"Denn Schwärmerey steckt wie der Schnuppen an. // Man fühlt, ich weis nicht was, und eh man wehren kann, // Ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig."
"Der Wein gibt Witz und stärkt den Magen."
"Die Stimme der Natur läßt sich nicht überschreien."
"Ein einz'ger augenblik kann alles umgestalten!"
"Ein Wahn, der mich beglückt, ist eine Wahrheit wert, die mich zu Boden drückt."
"Jede höhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung."
"Nichts halb zu tun ist edler Geister Art."
"[...] schwatzt noch so hoch gelehrt, // Man weiß doch nichts als was man selbst erfährt!"
"Sie sehn den Wald vor lauter Bäumen nicht."
"Sorgt immer für den Augenblick, // Und Gott laßt für die Zukunft sorgen."
"Und minder ist oft mehr, wie Lessings Prinz uns lehrt."
"wir lernen durch Irren und Fehlen, und werden Meister durch Übung, ohne zu merken wie es zugegangen ist."
"Lachen ist verkappte Religiosität."
"Doch ein Heim ohne Geselligkeit ist eine Blume ohne Duft."
"Atheismus ist der Versuch, die Erde ohne die Sonne zu erklären."
"Deutscher Humor ist, wenn man trotzdem nicht lacht."
"Unser aller Beruf ist es, Mensch zu sein, aber wer hat schon den Ehrgeiz?"
"Das arme Menschenherz muß stückweis brechen."
"der Rhein, // Und wär's nur um den Wein, // Der Rhein soll deutsch verbleiben."
"Die bange Nacht ist nun herum, // Wir reiten still, wir reiten stumm, // Und reiten in's Verderben. // Wie weht so scharf der Morgenwind! // Frau Wirthin, noch ein Glas geschwind // Vorm Sterben, vorm Sterben."
"Ein Kampf muß uns noch werden, // Und drin der schönste Sieg, // Der letzte Kampf auf Erden, // Der letzte heilige Krieg!"
"Ich bin ein freier Mann und singe // Mich wohl in keine Fürstengruft. // [...] // Mein ganzer Reichthum ist mein Lied."
""Ich möchte hingehn wie das Abendrot // Und wie der Tag mit seinen letzten Gluten"
"Reißt die Kreuze aus der Erden! // Alle sollen Schwerter werden, // Gott im Himmel wird's verzeih'n."
""Deutschland"
"Ein Schwert in eurer Hand ist das Gedicht."
"Raum, ihr Herrn, dem Flügelschlag // Einer freien Seele!"
""Bet' und arbeit'! ruft die Welt, // Bete kurz! denn Zeit ist Geld. // An die Thüre pocht die Noth"
"Brecht das Doppeljoch entzwei! // Brecht die Noth der Sklaverei! // Brecht die Sklaverei der Noth! // Brot ist Freiheit, Freiheit Brot!"
"Mann der Arbeit, aufgewacht! // Und erkenne deine Macht! // Alle Räder stehen still, // Wenn dein starker Arm es will."
"Und in den Furchen, die Kolumb gezogen, // Geht Deutschlands Zukunft auf."
"Ich möcht ein solcher werden wie einmal ein andrer gewesen ist. [...] Ich: // bin: // nur: // zufällig: // ich:"
"Ich werde mich entschlossen verirren."
"Jetzt knistert es im Gebälk; es knistert im Gebälk des Daches, das ist der schwere Schnee; es knistert nicht im Gebälk der Gesellschaft. Die Bilanz ist aktiv; es sind bei der Geschäftsführung keine Umtriebe vorgekommen. Es biegen sich nur die Balken durch den Plafond, es knistert im Gebälk."
"Mit der Freude an seinem Schaffen vereinte er die anspruchsloseste Bescheidenheit. Streng gegen sich selbst, war er liebevoll gegen Andere, anerkennend und voll Wohlwollen. Nur der Lüge und hohlen Phrase, oder der Unduldsamkeit gegenüber konnte er schroff werden."
"Nase hoch beim Übersetzen."
"Es gibt kein Ziel, das einen unrechten Weg rechtfertigen könnte."
"Gewalt ist schnell und plötzlich, Leben geht allmählich."
"Die Welt ist ohne Sprache. „Sprachlos würde auch, wer sie verstünde.”"
"ein Ziel läßt sich nur erreichen, wenn das Mittel schon in der Farbe dieses Zieles gefärbt ist. Nie kommt man durch Gewalt zur Gewaltlosigkeit."
"Jetzt gilt es, dazu noch Opfer andrer Art zu bringen, nicht heroische, sondern stille, unscheinbare Opfer, um für das rechte Leben ein Beispiel zu geben."
"Unser Allerindividuellstes ist unser Allerallgemeinstes. Je tiefer ich mich in mich selbst heimkehre, um so mehr werde ich der Welt teilhaftig."
"Vom Individuum beginnt alles; und am Individuum liegt alles. Der Sozialismus, im Vergleich zu dem, was uns heute umgibt und umschnürt, ist die ungeheuerste Aufgabe, die sich Menschen je gestellt haben; mit äußeren Kuren der Gewalt oder der Klugheit ist er nicht zur Wirklichkeit zu machen."
"Wir warten nicht auf die Revolution, damit dann der Sozialismus beginne; sondern wir fangen an, den Sozialismus zur Wirklichkeit zu machen, damit dadurch der große Umschwung komme."
"Das ächte Neue keimt nur aus dem Alten, // Vergangenheit muss unsre Zukunft gründen, [...]"
"die Poesie der Alten war die des Besitzes, die unsrige ist die der Sehnsucht; jene steht fest auf dem Boden der Gegenwart, diese wiegt sich zwischen Erinnerung und Ahndung."
"Ehret die Frauen! Sie stricken die Strümpfe, // Wollig und warm, zu durchwaten die Sümpfe, // Flicken zerrißene Pantalons aus;"
"Tätigkeit ist der wahre Genuß des Lebens, ja das Leben selbst."
"Viel kann verlieren, wer gewinnt."
"Die Deutschen thun nicht viel, aber sie schreiben desto mehr."
"Die Poesie ist der Schmetterling auf der Blume der Welt."
""Das sinnige deutsche Volk liebt es zu denken und zu dichten, und zum Schreiben hat es immer Zeit."- Die deutsche Literatur, Zweite vermehrte Auflage, Erster Theil, Hallberger'sche Verlagshandlung, Stuttgart 1836, S. 3, , siehe auch Wikipedia: Dichter und Denker"
"Ein Spiegel ist besser als eine ganze Reihe Ahnenbilder."
"Glaube steht dem am schönsten, der zugleich hochgebildet im Wissen ist."
"In Göthe erkennen wir das reine Gegentheil Lessings. Wie Lessing den deutschen Geist von fremdem Einfluss emancipirte, so unterwarf ihn Goethe diesem Einfluss mit pandemischer Buhlerei, und wie Lessing mit der ganzen Kraft und Grazie seiner Männlichkeit der Sentimentalität entgegentrat, eben so huldigte Goethe dieser weibischen Erschlaffung der Zeit und kuppelte ihr durch seine süße Rede die Gemüther zu. Allem Ueppigen, Weichen, Feigen, das durch die Sentimentalität, und allem Falschen, Verkehrten, Thörichten, das durch die Nachäffung des Fremden in die deutsche Literatur eindrang, leistete Göthe den mächtigsten Vorschub und erhob die Schwäche und Unnatur zum Gesetz. Das einzige Gute, das er bei dieser schlechten Tendenz hatte, und wodurch er so große Macht erlangte, war seine Form, das Talent der Sprache, Darstellung, Einkleidung."
"Göttern und Menschen zum Troz will ich glücklich seyn [...]."
"[...] ich würde, wenn ich ganz mein eigner Herr wäre, und außerdem in einer anständigen und angenehmen Lage leben könte, weit lieber gar nicht heyrathen, und auf andre Art der Welt zu nuzen suchen."
"[...] jeder angenehme Augenblick hat Werth für mich – Glückseligkeit besteht nur in Augenblicken – ich wurde glücklich, da ich das lernte."
""O mein Freund, wiederhole es Dir unaufhörlich, wie kurz das Leben ist, und daß nichts so wahrhaftig existirt als ein Kunstwerk"
"Nichts ist unheilbar für Seelen wie die unsrigen, und ich war kühn, aber nicht frevelhaft."
"Auf törichte Wünsche wartet zuweilen eine grausame Strafe: ihre Erfüllung."
"Das Genie zeigt sich nicht im Ausdenken des Unerhörten, nie Dagewesenen, sondern daran, daß das Alte, Abgeblaßte, von ihm berührt, auf einmal wieder ganz frisch und neu wird."
"Die Welt ist ein Spiegel, worin ein jeder nur die eigene Seele sieht."
"Guter Stil beruht auf einem reinen und tiefen Wahrheitsgefühl. Hinter allem schlechten Stil steckt immer eine gewisse Verlogenheit oder wenigstens Wahrheitsscheu."
"Zur Menschenkenntnis gehört nichts als ehrliche Selbstbeobachtung. Kennt man sich selbst, so kennt man alle Menschen, die guten wie die schlechten."
"Ahnenkult und Ahnenstolz haben ihren tiefen Sinn. Es ist nicht gleichgültig, aus welchem Blut wir stammen, denn unsere Vorfahren gehen immer leise mit uns durchs Leben und färben, uns selber unbewußt, all unser Tun."
"Fülle des Herzens ist die edelst Gabe Gottes; aber, eben darum, Fluch dem, der durch sie nicht besser wird!"
"Kennst du den Prüftstein, der des Herzens Gold // Bewähret? Selbstverleugnung heisset er."
"Süße, heilige Natur, // Laß mich gehn auf deiner Spur!"