493 quotes found
"Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher als die anderen."
"Außer den Haaren ist fast alles essbar von einem Viech, schmeckt sogar köstlich, wenn es nur gut zubereitet wird."
""Damals lernte ich verstehen, warum die Tiere Hörner haben. Sie enthielten alles Unverständliche, das in ihrem Leben nicht unterzubringen war, die wilde und zudringliche Laune, den geistlosen und blinden Starrsinn." - Bruno Schulz, Die geniale Epoche, in: Die Zimtläden, (orig.: Sklepy Cynamons, Sanatorium pod Klepsydra, Kometa, Kraków 1964), aus dem Polnischen übersetzt von Josef Hahn, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-596-25066-8, S. 130"
""Das Wunderbare an uns Menschen ist, dass wir zwei Vererbungssysteme besitzen - ein chemisches und ein kulturelles. … Unser chemisches System erhebt uns kaum über andere Tiere, doch unser kulturelles System ist in der Natur ohne Beispiel. Seine formende Kraft schenkt uns Sprache, Kunst, Wissenschaft und sittliche Verantwortung." - Gottfried Schatz: Jenseits der Gene: Essays über unser Wesen, unsere Welt und unsere Träume von Gottfried Schatz. - NZZ Libro - Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2008 - ISBN 978-3-03823-453-1 - Kapitel "Bedrohliche Gäste", S. 9"
"Der Mensch ist ein religiöses Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle durchschneidet."
"Der Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier."
"Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht."
""Der Mensch vermag in jedem Augenblick ein übersinnliches Wesen zu sein. Ohne dies wäre er nicht Weltbürger"
"Die Tätigkeit des faulsten Menschen ist intensiver als die des tätigsten Tieres."
""Die Tierfabel gehört eigentlich dem Geiste, dem Gemüt, den sittlichen Kräften, indessen sie uns eine gewisse derbe Sinnlichkeit vorspiegelt. Den verschiedenen Charakteren, die sich im Tierreich aussprechen, borgt sie Intelligenz, die den Menschen auszeichnet, mit allen ihren Vorteilen: dem Bewußtsein, dem Entschluß, der Folge, und wir finden es wahrscheinlich, weil kein Tier aus seiner beschränkten, bestimmten Art herausgeht und deshalb immer zweckmäßig zu handeln scheint." - Johann Wolfgang von Goethe, Schriften zur Kunst - Skizzen zu Castis Fabelgedicht: Die redenden Tiere"
"Die vermeinte Rechtlosigkeit der Thiere, der Wahn, daß unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedeutung sei, oder, wie es in der Sprache jener Moral heißt, daß es gegen Tiere keine Pflichten gebe, ist geradezu eine empörende Rohheit und Barberei des Occidents"
"Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen."
"Er (der Mensch, der kleine Gott der Welt) nennt's Vernunft und braucht's allein, // nur tierischer als jedes Tier zu sein."
"Ich finde schon Gehen eine unnatürliche Bewegungsart, Tiere laufen, aber der Mensch sollte reiten oder fahren."
""Ich weiß, daß ich ein Mensch bin, weder ein Gott, daß ich unzugänglich für jede Freude wäre, noch ein Tier, daß ich mich an sinnlichen Genüssen erfreute. Es bleibt also übrig, etwas von den Dingen zu suchen, die in der Mitte liegen." - Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 27"
"Jedem Tier und jedem Narren haben die Götter seine Verteidigungswaffen gegeben."
"Jeden Augenblick entstehen neue Tierarten, und ich glaube, dass jeden Augenblick einige zugrunde gehen."
""Jedes, auch das verächtlichste Thier, sobald es mir als aufmerksame liebende Mutter erscheint, ist mir gleich so achtungswürdig." - Johann Jakob Engel, Der Bienenkorb. Aus: Schriften, Erster Band: Der Philosoph für die Welt. 1. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 223."
"Man möchte wahrlich sagen: die Menschen sind die Teufel der Erde, und die Tiere die geplagten Seelen."
"Mitleid mit den Thieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, daß man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Thiere grausam ist, könne kein guter Mensch seyn."
"Tiere fressen, Menschen essen, aber nur der Mann von Geist weiß, wie man isst."
"Unsere Zivilisation befindet sich in einem Zwischenstadium; nicht mehr das vollständig vom Instinkt geleitete Tier, noch nicht der vollständig von der Vernunft geleitete Mensch."
"Was bringt uns dazu, eine Seele anzunehmen? Warum nennen wir ein Tier beseelt, die Pflanze nicht?"
"Was für ein grobes Tier ist der Mensch! Alles // was die Natur gutes tut entstellt er, // sie macht eine Sache einfach und rein // und er mit seinen Händen wandelt sie um."
"Wenn man ein Dickicht verbrennt um zu jagen, bekommt man auch Tiere, aber im nächsten Jahr sind keine Tiere mehr da."
"Wenn sich die Giraffen recken, // Hochlaub sucht die spitze Zunge, // Das ihnen so schmeckt, wie junge // Frühkartoffeln mit Butter mir schmecken."
"Wenn Tiere laut Tierschutzgesetz unsere Mitgeschöpfe sind, wird es endlich Zeit, dass wir sie auch so behandeln."
""Wie eine Nation durchschnittlich die Thiere behandelt, ist ein Hauptmaßstab ihres Humanitätswerths." - David Friedrich Strauß, Der alte und der neue Glaube, IV: Wie ordnen wir unser Leben? Leipzig: Hirzel, 1872. S. 243. gemeint ist der Bürgerstand"
"Wir wollen Schluss machen mit der Versklavung der Tiere. Sie besitzen ein ebenso genuines Lebensrecht wie wir."
"Zum Lachen braucht es immer ein wenig Geist. Das Tier lacht nicht."
"Das Tier, das der Leopard nicht fressen konnte, verspeist auch die Katze nicht."
"Einem herumschweifenden Jäger begegnet ein herumschweifendes Tier."
"Tiere verständigen sich über das Riechen, Menschen über die Worte."
"Dem Hunde, wenn er gut gezogen, // Wird selbst ein weiser Mann gewogen."
""Der eigene Hund macht keinen Lärm"
"Der Hund stößt zuweilen ein heiseres, asthmatisches Heulen aus. Hunde müssen ihre Gedanken aussprechen."
"Die Hochzeit währte acht Tage lang, und die Hunde saßen mit bei Tische und machten große Augen."
"Die Katholiken vertragen sich unter sich nicht, aber sie halten immer zusammen, wenn es gegen einen Protestanten geht. Sie sind einer Meute Hunde gleich, die sich untereinander beißen, aber sobald sich ein Hirsch zeigt, sogleich einig sind und in Masse auf ihn losgehen."
"Eine Prostituierte sah einen Hund an einem heißen Tag, der um einen Wasserbrunnen umherging und dessen Zunge aus Durst heraushing. Da zog sie für ihn das Wasser mit ihrem Schuh heraus. Für dieses wurde ihr vergeben."
"Ich wünsche zu Grabe getragen zu werden wie ein Hund, ohne eine einzige von euren Zeremonien, die ich nicht anerkenne. Ich rechne auf eure Güte zuversichtlich, über meinen letzten irdischen Wunsch zu wachen. Ich zähle auf eure Freundschaft, dass es so geschehe. Ich bin ein Jünger Christi wie im ersten Jahrhundert, und sonst nichts."
"In den Augen meines Hundes // Liegt mein ganzes Glück, // All mein Innres, krankes, wundes // Heilt in seinem Blick."
"Ja, ja, in der allgemeinen Classification geht ihr unter diesem Namen, so wie Windhunde, Wachtelhunde, Pudel, Möpse, Bullen-Beißer, Schäferhunde, alle unter dem allgemeinen Namen Hund begriffen werden; die besondere Bestimmung unterscheidet den schnellen, den langsamen, den schlauen, den Haushüter, den Jäger, einen jeden durch eine gewisse Gabe der gütigen Natur, die seiner Art eigen ist, und ihn aus der allgemeinen Gattung auszeichnet."
"Kein Zweifel, der Hund ist treu. Aber sollen wir uns deshalb ein Beispiel an ihm nehmen? Er ist doch dem Menschen treu und nicht dem Hund."
""Mit zwanzig Jahren // ist der Mensch ein Pfau, // mit dreißig ein Löwe, // mit vierzig ein Kamel, // mit fünfzig eine Schlange, // mit sechzig ein Hund, // mit siebzig ein Affe, // mit achtzig"
"Ob wirklich Gott den Menschen nach seinem Ebenbild schuf, möchte ich in Anbetracht des Ergebnisses bezweifeln. Daß der Mensch aber den Hund nach seinem Ebenbild schuf, das steht fest."
"Vielleicht ginge es besser, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen, wenn die Menschen an der Leine und die Hunde an der Religion geführt würden. Die Hundswut könnte in gleichem Maße abnehmen wie die Politik."
"Was Gott dem Menschen, ist der Mensch dem Hunde."
"Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und ihn gesund pflegst, wird er dich nicht beißen. Das ist der Hauptunterschied zwischen Hund und Mensch."
"Zu Aachen langweilen sich auf der Straß // die Hunde, sie flehn untertänig: // Gib uns einen Fußtritt, o Fremdling, das wird // vielleicht uns zerstreuen ein wenig."
"Alter Hund bellt nicht umsonst."
"Alter Wolf wird von Hunden angepinkelt."
"Bei sich zuhause ist der Hund am stolzesten."
"Den Hund der bellt, brauchst du nicht zu fürchten."
"Den letzten beißen die Hunde."
"Der Knochen kommt nicht zum Hund, sondern der Hund zum Knochen."
"Hunde, die bellen, beißen nicht."
"Keine schlafenden Hunde wecken."
"Man findet schnell einen Stock, wenn man einen Hund schlagen will."
"Noch nicht einmal der Hund wedelt umsonst mit dem Schwanz."
"Wenn die Hunde hinken, die Weiber weinen und die Krämer schwören, so hat das nicht viel zu bedeuten."
"Wenn man den toten Hund nicht aus dem Brunnen holt, wird man den Brunnen nie sauber bekommen."
"Wird der Ochse gestriegelt, knurrt ihn der Hund an."
"Auch in Deutschland beginnt eine andere Auffassung des Naturschutzes sich durchzusetzen. Vorgeschrittene Geister haben das Nützlichkeitsprinzip als völlig ungenügend verworfen. Wir wollen z. B. einen Vogel nicht deshalb schützen, weil er vielleicht schädliche Insekten vertilgt, sondern wir wollen den Vogel schützen um das Vogels selbst willen, weil es in seiner Art ein herrliches Geschöpf ist, ein Dichtergedanke gewissermaßen der schaffenden Natur, weil ohne die anmutigen Bewegungen, die bunten Farben und die lieblichen Gesänge unserer Vögel unsere Wälder und Fluren unendlich öde, tot und traurig erscheinen würden."
"Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den Vögeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht."
"Geburt macht edel, behauptest du! Nur ein Zitat; // Die Tugend adelt mehr als das Geblüt, in der Tat. // Ohne Gelehrsamkeit und edle Taten, // bleibst du schutzlos wie ein Vogel in Not geraten. // Ob dein Vater vom Beruf Arzt oder große Heiliger, // was nutzt? Deine Räude bleibt deine Peiniger. // Nur Den Armseligen ist Beistand von Töten gerecht, // Adel gibt keine Tugend, Adel hat kein Erbrecht."
"Ich singe wie der Vogel singt, der in den Zweigen wohnt."
"Ich weiß jetzt, wenn man das Geheimnis hat, ein Vogel zu sein, kann man an zwei Orten gleichzeitig leben: hier und woanders."
"Kein Vogel fliegt so himmelan, wie ein teures Herz es kann."
"Morgen werden die schwarzen Vögel kommen."
"Sogar wenn der Vogel geht, fühlt man, dass er Flügel hat."
"Statt dass man uns geloben lässt, keusch zu bleiben, sollte man uns lieber zwingen, es zu sein, und alle Mönche zu Eunuchen machen. Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er."
"Wenn einer, der mit Mühe kaum // Gekrochen ist auf einen Baum, // Schon meint, daß er ein Vogel wär, // So irrt sich der."
"Wer den rechten Augenblick verpasst, ist wie einer, der einen Vogel aus der Hand freigelassen hat; er wird ihn nicht wieder zurückbekommen."
"Wer keinen Vogel hat, kann auch keine originellen Ideen ausbrüten!"
"Wie sehe ich meinen Wald stehen? / Den habt ihr mir verwüstet / Und mein Wild umgebracht / Und meine Vögel verjagt. / Ich sage euch Fehde an."
"Wie wichtig ist es doch, sich bei Delikatessen und ähnlichen Speisen vorzustellen, dass dieses die Leiche eines Fischs, jenes die Leiche eines Vogels oder Schweines ist, ebenso, dass der Falerner der Saft einer Traube ist und das Purpurgewand die Wolle eines Schafes mit Blut einer Muschel benetzt."
"Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind."
"Dem gefrässigen Vogel platzt der Kropf."
"Hätten nur die Katzen Flügel, wären Spatzen seltne Vögel."
"Lieber ein Vogel in der Hand, als zehn in der Luft."
"Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie."
"Aber auch kein stolzer Gebet als um Weisheit, denn diese haben die Götter ein für allemal den Menschen versagt. Klugheit teilen sie aus, dem Stier nach seinen Hörnern und der Katze nach ihren Klauen, sie haben alle Geschöpfe bewaffnet."
"Das sind gefährliche Katzen, // die vorne lecken und hinten kratzen."
"Der wesentliche Unterschied zwischen einer Katze und einer Lüge besteht darin, dass eine Katze nur neun Leben hat."
"Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche dafür aber nichts zu tun."
"Ich wundere mich manchmal, wie ich das alles überleben konnte. Ich glaube fast, dass ich dank meines langen Umgangs mit Katzen inzwischen neun Leben habe wie sie."
"Unter allen Geschöpfen dieser Erde gibt es nur eines, das sich keiner Versklavung unterwerfen lässt. Dieses ist die Katze."
"Wenn die katz nicht ist im haus, // so hat frei umlaufen die maus."
"Wenn die Katze viel frisst, so wird sie übermütig."
"Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht noch mehr mit mir die Zeit vertreibt als ich mir mit ihr?"
""Wir sollten darauf achten, einer Erfahrung nur so viel Weisheit zu entnehmen, wie in ihr steckt"
"Die Katze geht so lange an den Speck, bis sie ihre Pfote einbüßt."
"Die Katze, die die Wurst nicht greifen konnte, sagt: »Immerhin ist Freitag«."
"Ein Bauer zwischen zwei Advokaten ist ein Fisch zwischen zwei Katzen."
"Es hagelt Katzen."
"Es regnet Katzen und Hunde."
"Katzen haben sieben Leben."
"Neun Leben hat die Katze."
"Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch."
"Wenn die Katze niest, gibt es Regen."
"Wer einer Katze etwas antut, wird vom Hagel heimgesucht."
"Die Katze im Sack kaufen"
"Katzen würden Whiskas kaufen."
"Alles Fliegen beruht auf der Erzeugung von Luftwiderstand, alle Flugarbeit besteht in der Überwindung von Luftwiderstand."
"Ein kleiner Spuk durch die Dampfheizung ging. // Keine Uhr war aufgezogen. // Ein zu früh geborener Schmetterling // Kam auf das Schachbrett geflogen."
"Wissenschaftliches Plagiat: Man kann sich zwar mit fremden Federn schmücken, aber man kann nicht mit ihnen fliegen."
"48. Die Gesetze sind den Spinnweben gleich / da die kleinen Fliegen und Mücken innen bleiben hencken / die Wespen aber und Hornissen hindurch tringen: Also auch henckt man die kleinen Dieb/ die großen aber läßt man laufen/ [...]"
"Man verscheuchet mit Rauch die Fliegen, // Mit Verdrießlichkeit wohl den Mann."
"Die Fliege ist zwar klein, jedoch verursacht sie Übelkeit."
"Fliegen und Freunde kommen im Sommer."
"In der Not frisst der Teufel Fliegen."
"Millionen Fliegen können sich nicht irren."
"Mit einem Tropfen Honig fängt man mehr Fliegen als mit einem Faß Essig."
"Wo ein Adler nicht fort kann, findet eine Fliege noch zehn Wege."
"Zwischen Spinne und Fliege kann es keinen Kompromiss geben."
"O ihr Menschen, ein Gleichnis ist geprägt, so höret darauf: Gewiss, jene, die ihr anruft statt Allah, werden in keiner Weise vermögen, (auch nur) eine Fliege zu erschaffen, wenn sie sich dazu auch zusammentäten. Und wenn die Fliege ihnen etwas raubte, sie können es ihr nicht entreißen. Schwach ist der Suchende wie der Gesuchte."
"Der Misthaufen muss allezeit stinken, die Bremse stechen und die Hummel brummen, der Gehässige andere ärgern und kränken."
"[…] eine Biene beschämt durch den Bau ihrer Wachszellen manchen menschlichen Baumeister. Was aber von vornherein den schlechtesten Baumeister vor der besten Biene auszeichnet, ist, dass er die Zelle in seinem Kopf gebaut hat, bevor er sie in Wachs baut. Am Ende des Arbeitsprozesses kommt ein Resultat heraus, das beim Beginn desselben schon in der Vorstellung des Arbeiters, also schon ideell vorhanden war."
"Nicht ohne Absicht hat die sorgsame Natur in der Biene die Süße des Honigs mit der Schärfe des Stachels verbunden. Sehnen und Knochen hat der Leib, so sei der Geist auch nicht lauter Sanftmut."
"Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stillehält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück."
"Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig zunehmen."
"Willst du Gottes Wunder seh'n, musst Du zu den Bienen geh'n."
"Ab und an sind die Vereinigten Staaten ungefähr so elegant wie ein Elefant beim Spitzentanz."
""Das ist eine arme Maus, // die nur weiß zu einem Loch hinaus." - Georg Rollenhagen, Bröseldieb rümet sein geschlecht und weisheit. Aus: Froschmeuseler, 1. Buch, 1. Theil, 3. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 16, Zeile 109f."
"Die Berge liegen in den Wehen, es wird eine lächerliche Maus geboren werden."
""Wenn die katz nicht ist im haus, // so hat frei umlaufen die maus." - Georg Rollenhagen, Murner betreugt die meuse mit seinem todfliegen. Aus: Froschmeuseler, 1. Buch, 2. Theil, 25. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 176, Zeile 17f."
"Wer sonst gar nichts hat, der hat doch ein Vaterland. Patriotismus ist die Religion der ganz armen Schweine."
"Bis auf weiters das Messer blitzt, die Schweine schrein, // Man muss sie halt benutzen, // Denn jeder denkt: Wozu das Schwein, // Wenn wir es nicht verputzen? // Und jeder schmunzelt, jeder nagt // Nach Art der Kannibalen, // Bis man dereinst »Pfui Teufel!« sagt // Zum Schinken aus Westfalen."
"Uns ist ganz kannibalisch wohl // Als wie fünfhundert Säuen!"
"Der ist ein großer Schweinehund, // dem je der Sinn für Heine schwund."
"Der Mensch ist dem Menschen kein Wolf, wie es bei den Lateinern heißt- der Mensch ist dem Menschen ein Schwein. Und das ist er offensichtlich gern."
"Die Politik braucht unterschiedliche Typen: die Rampensau, den Nachdenklichen, den eher Bauchgesteuerten und hoffentlich auch den, der mit Augenmaß eine gerade Furche zieht."
"Ich ging immer davon aus, die Leute sind zu dir so ehrlich, wie du zu ihnen bist. Ich musste erst lernen, dass man hauptsächlich mit Schweinehunden zu tun hat."
"Sensiblere Naturen als ich hätten sich jetzt wahrscheinlich mit dem Fön in die Badewanne gelegt. Was soll's. Morgen werden sie eine andere Sau durchs Dorf treiben."
"Der Magen einer Sau, die Gedanken einer Frau und der Inhalt einer Worscht bleiben ewig unerforscht."
"Der Mensch setzt Ruhm an wie das Schwein Fett."
"Die Schweine von heute sind die Schinken von morgen."
"Ein Schwein findet überall Dreck"
"Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen."
"Es gibt zwei Sorten Ratten: // Die hungrigen und satten."
"Nun, da ich eingeölt bin, schützt mich vor den Ratten."
"Die Ratten verlassen das sinkende Schiff"
"Da speit das doppelt geöffnete Haus // Zwei Leoparden auf einmal aus, // Die stürzen mit mutiger Kampfbegier // Auf das Tigertier."
"Gefährlich ists, den Leu zu wecken, // Verderblich ist des Tigers Zahn, // Jedoch der schrecklichste der Schrecken, // Das ist der Mensch in seinem Wahn."
"Wenn man vom Tiger spricht, dann kommt er."
"Tadle Gott nicht, dass er den Tiger erschaffen hat. Aber danke Gott, dass er ihm keine Flügel gab."
"Pack den Tiger in den Tank!"
"Wecke den Tiger in dir."
"Der Großmütige gleicht einem Mann, der mit seinem Abendbrot Fische fütterte, aus Unachtsamkeit in den Teich fiel und ersoff."
"Die Fische müssen schwimmen."
"Ein Fisch, so groß, dass er ein Schiff verschlingen kann, ist auf dem Trockenen nicht einmal den Ameisen gewachsen."
"Erzähl Leuten, die dich kennen, kein Anglerlatein und schon gar nicht Leuten, die die Fische kennen."
"In unserer Welt der Übermobilisierung, Billigflieger und Freiheit des Individuums steht es jedem frei, nach Paris oder Zürich zu fliegen, um dort die vermeintliche Krönung kulinarischer Kunst zu genießen. Wen aber der Wind des Schicksals nach Manchester verschlägt, der sollte auch bereit sein, dort Fish and Chips zu essen."
"Überall herrscht Zufall. Laß deine Angel nur hängen; wo du's am wenigsten glaubst, sitzt im Strudel der Fisch."
"Wenn man einen Teich ablässt beim Fischen, so fängt man freilich etwas, aber im nächsten Jahr sind keine Fische mehr da."
"Wenn man Fische studieren will, wird man am besten selber zum Fisch."
""Wie hurtig schwamm nunmehr die Schöne // Dem Ufer zu! Wie schön sang sie, wie zauberisch! // Er reicht' ihr seine Hand. »Komm, göttliche Sirene!«"
"Auch die Fische des Königs haben Gräten."
"Der entwischte Fisch ist immer der größte."
"Der Fisch stinkt vom Kopf her."
"Der Fisch sucht die tiefste Stelle, der Mensch hingegen die beste."
"Ein fauler Fisch verdirbt die ganze Küche."
"Geh' lieber nach Hause und mache ein Netz, als dass du im Teich nach Fischen tauchst."
"Iss den Fisch, wenn er noch frisch ist, und verheirate deine Tochter, solange sie jung ist."
"Ohne Mühe lässt sich nicht mal ein Fisch aus dem Teich ziehen."
""Da Pferde oft aus dem Zügel flüchten, // Will ich doch lieber Geflügel züchten."
"Das Paradies der Erde // liegt auf dem Rücken der Pferde, // in der Gesundheit des Leibes // und am Herzen des Weibes."
"Der Stier zieht seinen Pflug ohne Widerstand; aber dem edeln Pferde, das du reiten willst, mußt du seine Gedanken ablernen, du mußt nichts Unkluges, nichts unklug von ihm verlangen."
"Ein Pferd, ein Pferd, mein Königreich für ein Pferd!"
"Gar hübsch ists, auf seinem Pferde mit dem Mantelsäckchen wie auf einem Schiff herumzukreuzen."
"Pferde haben keine Feiertage. Sie »legen nie die Hufe hoch«. Sie wollen täglich gepflegt und trainiert werden."
"Sucht man ein gutes Pferd, so sehe man darauf, dass es seine 1.000 Meilen läuft, nicht darauf, dass es Ki oder Au heißt."
"Wenn ein Reh schnell läuft, kann ein Pferd es nicht einholen. Wenn man es doch schließlich fängt, so geschieht es, weil es immer sich umsieht."
"Wenn einer ein kostbares Schwert oder ein gutes Pferd hätte und würde unermüdlich damit spielen und es unersättlich betrachten, so bleiben kostbare Taten und der gute Weg dennoch ungetan und unbegangen; man kann sie zu nichts weiterem gebrauchen."
"Zehn gute Pferde zu bekommen ist nicht soviel wie einen Pferdekenner zu bekommen."
"Dann ist freilich jeder bange, // Selbst der Affengreis entfleucht, // Wenn die lange Brillenschlange // Zischend von der Palme kreucht."
"Kaum hat mal einer ein bissel was, // gleich gibt es welche, die ärgert das."
""Die Anatomie des Menschen ist ein Schlüssel zur Anatomie des Affen."
"Ein junger Affe ist vergleichbar mit dem Lehrling eines Sushimeisters. Der schaut seinem Meister einige Jahre lang bei der Arbeit zu. Dadurch hat es die Abläufe so verinnerlicht, daß er sie am Tag seiner Feuertaufe selbst ausführen kann. Zu dieser Transferleistung sind auch Affen fähig. Und das ist Kultur."
"Und gewiss ist es ganz natürlich, dass einem jeden seine eigenen Einfälle zusagen. So findet der Rabe ebenso wie der Affe am eigenen Jungen seinen Gefallen."
"Wie ähnlich ist uns der Affe, dieses äußerst scheußliche Tier!"
"Wie glücklich würde sich der Affe schätzen, // Könnt er nur auch ins Lotto setzen!"
"Auch ein Affe fällt mal vom Baum."
"Auch eine hässlicher Affe kann einen schönen Sprung schaffen."
"Der Affe bleibt immer Affe, auch in Seide gekleidet."
"Ein Affe bleibt auch häßlich, wenn er einen goldenen Ring trägt."
""Immer bleibt der Affe ein Affe"
"Wenn der Affe zuschaut, pflanze ich keine Erdnüsse."
"Je mehr ein Affe steigt, je mehr Hintern er zeigt."
"»Geschmackssache«, sagte der Affe, als er in die Seife biss."
"Der Glaube macht, dass Menschen Horoskope lesen, sich in die Luft sprengen oder bei Vollmond Ochsen melken."
"Erstlich das Haus und das Weib und den pflügenden Ochsen bedarf man."
"Wenn man auf einen Berg steigt, so sieht man einen Ochsen wie ein Schaf, ein Schaf wie ein Ferkel. Und doch ist die Gestalt eines Ochsen anders als die eines Schafes und die Gestalt eines Schafes anders als die eines Ferkels. Das ist der Fehler des Standpunkts des Beobachters."
"Den Sack schlägt man, den Esel meint man."
"Ein Atheist ist eine Brut der Hölle, die sich, wie der Teufel, tausendmal verstellen kann. Bald ist's ein listiger Fuchs, bald ein wilder Bär; bald ist's ein Esel, bald ein Philosoph; bald ist's ein Hund, bald ein unverschämter Poete. Kurz, es ist ein Untier, das schon lebendig bei dem Satan in der Hölle brennt, eine Pest der Erde, eine abscheuliche Kreatur, ein Vieh, das dummer ist, als ein Vieh; ein Seelenkannibal, ein Antichrist, ein schreckliches Ungeheuer."
"Ein Esel mag sich in die Löwenhaut so tieff verbergen als er will, es kucken doch die langen Ohren hervor."
"Als Esel geboren, als Esel gestorben."
"Da schimpfte der Esel den Hahn einen Dickkopf."
"Da schimpfte der Esel den Pfau einen Idioten."
"Der Esel behält seine Ohren, wenn er auch griechische Disteln frisst."
"Der Esel nennt sich immer zuerst."
"Eine Person und ein Esel zusammen wissen mehr als eine Person alleine."
"Ein hungriger Esel frisst von jedem Streu."
"Lieber einen Esel reiten, der mich trägt, als ein Pferd, das mich abwirft."
"Nur der Esel frisst die eigene Spreu."
"Wenn man dem Esel den Kopf wäscht, vergeudet man Seife."
"Die Peitsche für das Pferd, der Zaum für den Esel und der Stock für den Rücken der Toren."
"Da nickten, spottend mein, die schwanken Tannen, // Auch höhnend sah das niedre Moos empor // Mit seinen Würmern, die geschäftig spannen, // Und lachend brach das Firmament hervor."
"Der getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von Neuem getreten zu werden. In der Sprache der Moral: Demut."
"Der zerschnittene Wurm vergibt dem Pflug."
"Es ist ja das große Glück, den Wurm dann zu spüren, wenn er noch vernichtet werden kann."
"Es kreisen die Dohlen, es kriecht das Gewürm, // Die Menschen hassen und lieben; // Ich bin wie ein alter Regenschirm // In Gedanken stehengeblieben."
"Ich bete an die Macht der Liebe, // die sich in Jesu offenbart; // Ich geb mich hin dem freien Triebe, // wodurch ich Wurm geliebet ward; // Ich will, anstatt an mich zu denken, // ins Meer der Liebe mich versenken."
"Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch noch Wurm."
"Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen."
"Noch immer leben wir niedrig wie Ameisen, obgleich die Sage erzählt, wir seien schon vor langer Zeit in Menschen verwandelt worden."
"Wir Menschen sind keine Ameisen oder Graugänse, die ihrer genetischen Bestimmung folgen. Wir können denken und wählen und über unsere Geschichte nachdenken."
"Gehe hin zur Ameise, du Fauler; siehe ihre Weise an und lerne! Ob sie wohl keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrn hat, bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte."
""Die mächtigen Wale, welche schwimmen in einem Meer von Wasser, und ein Meer von Tran in sich schwimmen haben." - Thomas Fuller, The Holy State, zitiert in Herman Melville, Moby-Dick oder Der Wal, Herausgeber Daniel Göske, Übersetzt von Matthias Jendis, Hanser Verlag, 2001, ISBN 978-3-44620-079-1, S. 20,"
"Dass die Wölfe nach Freiheit schreien, ist begreiflich; wenn die Schaafe in ihr Geschrei einstimmen, so beweisen sie damit nur, dass sie Schaafe sind."
"Freilich ist's auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Schaf ist."
"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein."
"Adler fliegen alleine, Schafe gehen in Herden."
"Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet."
"Jedes Schaf hofft ungeschoren davon zu kommen."
"Lieber ein Jahr wie ein Löwe, als hundert Jahre wie ein Schaf."
"Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, solange er nicht weiß, welcher Art der andere ist."
"Nun sind aber beide Sätze wahr: Der Mensch ist ein Gott für den Menschen und der Mensch ist ein Wolf für den Menschen; jener, wenn man die Bürger untereinander, dieser, wenn man die Staaten untereinander vergleicht. Ergo, der Mensch ist ein Gott für den Menschen, wenn man die Bürger untereinander vergleicht."
"Wer, wie der Fuchs ein Amt erschleicht, // Der wird es als ein Wolf verwalten."
"Als man dem Wolf das heilige Buch vorgelesen hat, sagte er: Beeilt euch, die Herde geht weg!"
"Binde das Lamm dort an, wo der Besitzer es haben will und kümmere dich nicht darum, ob der Wolf es frißt."
"Wie man den Wolf auch füttert, er wird trotzdem zum Wald hinschauen."
"Wo der Wolf lebt, ist der Wald gesund."
"Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe."
"Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen."
"Ich weiß: Nach meinem Weggang werden reißende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen. Und selbst aus eurer Mitte werden Männer auftreten, die mit ihren falschen Reden die Jünger auf ihre Seite ziehen."
"Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!"
"Gut gebrüllt, Löwe!"
"Mit den Bekennern neuer Lehren // ließ Nero manchen Leu ernähren."
""Armut ist wie ein Löwe"
"Ein Floh auf der Schlafmatte ist schlimmer als ein Löwe in der Wüste."
"Beneide nicht den Adler, weil er fliegen kann, er kann nicht schwimmen wie du."
"Der Adler fliegt allein, // der Rabe scharenweise, // Gesellschaft braucht der Tor, // und Einsamkeit der Weise."
"Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler."
"Mag auch das Auge des Nachtvogels die Sonne nicht sehen, es schaut sie dennoch das Auge des Adlers."
"Wer will dem Adler die Bahn vorschreiben, wenn er die Schwingen entfaltet und stürmischen Flugs sich zu den Sternen erhebt?"
"Wie dem Adler der Himmel offen steht, so ist dem tüchtigen Mann die ganze Welt das Vaterland."
"Aus einem Adler wird keine Taube."
"Die Knaben werden müde und matt, und die Jünglinge fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden."
"Wo das Aas ist, da sammeln sich auch die Adler."
"Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese."
"Das Publikum ist eine Kuh, // Die grast und grast nur immer zu."
"Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst."
"Der Dumme sucht auch dort nach Dung, wo niemals Kühe gegrast haben."
"Eine große Kuh bringt selten mehr denn ein Kalb, eine kleine Meise brütet auf einmal wohl zehn Junge aus."
"Eine Kuh, die viel muht, gibt wenig Milch."
"Eine Kuh macht muh, viele Kühe machen Mühe."
"Für nichts gibt keiner eine Kuh."
""Welle der Nacht"
"Die schärfsten Kritiker der Elche // waren früher selber welche."
"Arafat ist ein Terrorist. Er sieht aus wie ein Terrorist, er geht wie ein Terrorist und er quakt wie ein Terrorist. Sie kennen doch das englische Sprichwort über das, was wohl eine Ente sein muss, wenn es aussieht, watschelt und quakt wie eine Ente?"
"Das dunkle Meer // und ein Wildentenruf // im verschwommenen Weiß."
""Tierfreunde lesen am liebsten Boulevardzeitungen. Der vielen Enten wegen." - Markus M. Ronner, Markus M. Ronner Zitate-Lexikon, Orell Füssli Verlag AG, Zürich, 2. Ausgabe 2003, ISBN 3-280-05050-2"
"Heut essen wir den Suppenhahn, // den gestern wir noch huppen sahn."
"Auf seinem Misthaufen ist der Hahn König."
"Dem Hahn, der zu früh kräht, dreht man den Hals um."
"Wenn du den Hahn auch einsperrst, die Sonne geht doch auf."
"Wo zu viele Hähne krähen, wird es später hell."
"Wenn man gesehen hat, wie Gänse gestopft werden, dann vergeht einem der Genuss. Das ist schwer pathologisches Gewebe, diese Leber! Aufs Sechsfache metastasiert."
"Der Hirsch lebt auf dem Berg, aber sein Schicksal hängt in der Küche."
"Es ist an der Zeit das Rothirschgeweih als Statussymbol zu entzaubern. Wenn die Renommierjäger mit ihren Knochenschauen an Herrenzimmer- und Kegelbahnwänden à la Helmut Horten endlich niemandem mehr Eindruck machen, weil alle Welt weiß, dass diese Geweihe sehr oft von halb domestizierten Krippenfressern gewonnen wurden, dann ist endlich das Schussfeld frei für die biologische Jagd."
"Es ist nicht dringlich zurzeit, den Hirsch zu schonen. Es ist dringlich zurzeit, ihn zu schießen. [...] Man rettet den deutschen Wald ja nicht, indem man 'Oh Tannenbaum' singt."
"Ohne Jäger, welche heute den Landwirten oft schwindelerregende Beträge als Jagdpachten zahlen, wären vermutlich Hirsche, Hasen, Rehe, Wildschweine und Rebhühner längst als landwirtschaftliche Schädlinge ausgerottet, wie das mit Maikäfern, Kornblumen oder Mohnblumen geschehen ist. Es ist das Verdienst der Jäger, das verhindert zu haben."
"Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel. // Der Gazelle gleicht mein Geliebter, // Dem jungen Hirsch."
"Es kam ein Schiff von Laufenburg, es war beladen mit Hirschen, mit Kirschenmirschen, Krispenkraspen grün, da kam der König von Mähren und fragte, ob Kirschenmirschen, Hirschen, Krispenkraspen grün da wären."
""Bambi ist [...] nicht nur den Wäldern, sondern auch sich selbst zur Plage geworden. Kümmerlinge und Seuchen sind als die sicheren Anzeichen einer zu hohen Wilddichte weit verbreitet." - Horst Stern, Bemerkungen über den Rothirsch (1971), Stern(s)stunden der Sachlichkeit - Tierfilm und Tierschutz nach 1968. In: Maren Möhring, Massimo Perinelli, Olaf Stieglitz (Hrsg.): Tiere im Film: eine Menschheitsgeschichte der Moderne (= Kölner historische Abhandlungen. Nr. 47). Böhlau, 2009, ISBN 978-3-412-20341-2, ISSN 0454-1316, S. 117, https://www.youtube.com/watch?v=MSLUoeBHOOI ab 1:37 min"
""Wenn ein Reh schnell läuft, kann ein Pferd es nicht einholen. Wenn man es doch schließlich fängt, so geschieht es, weil es immer sich umsieht." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 426. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
""Der Frühling, die Nachtigall, das Morgenroth, des Mädchens holder Blick"
"Die Nachtigall ward eingefangen, // Sang nimmer zwischen Käfigstangen."
"Es war die Nachtigall und nicht die Lerche."
"Nachtigallen hin oder her, ich möchte keine Geschichte von Nachtigallen schreiben, obwohl die Tagespresse es schätzt, wenn Autoren über Dinge schreiben, von denen sie nichts verstehen. [...] Ich nehme auch an, dass Nachtigallenthemen kontrollrätlich erlaubt sind und von der Mehrzahl unserer augenblicklichen deutschen Diktaturen nicht beanstandet würden."
"Wat den einen sin Uhl is den andern sin Nachtigal."
"Wenn die Nachtigallen aufhören zu schlagen, fangen die Grillen an zu zirpen."
"Nachtigall ick hör dir trapsen"
"Dort wo die Ziege angebunden ist, muss sie wohl oder übel grasen."
"Der Kragenbär, der holt sich munter // einen nach dem andern runter."
"Was du wirst erwachend sehn, // Wähl es dir zum Liebchen schön, // seinetwegen schmacht und stöhn, // sei es Brummbär, Kater, Luchs, // borst'ger Eber oder Fuchs, // was sich zeigt an diesem Platz, // wenn du aufwachst, wird dein Schatz; // sähst du gleich die ärgste Fratz'!"
"Wenn Lügen Haare wären, // Wir wären rauh wie Bären // Und hätten keine Glatzen."
"Bei Wölfen und Eulen // Lernt man heulen."
"Die Augen des Hasen sind eine Sache, die der Eule eine andere."
"Eulen nach Athen tragen."
"So eins nicht Falken hat, muss es mit Eulen beizen."
"Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen sein Nachtigall."
"Auch was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben."
"Was für die junge Braut der Kranz // Und für das Kirchenlicht der Kragen, // Das ist auch noch in unsern Tagen // Dem Eichhorn und dem Fuchs der Schwanz."
""Alte Leute, alte Ränke"
"Beim Fuchs muss man schlau wie ein Fuchs sein."
"Der Fuchs weiß mehr als ein Loch."
"Der Fuchs, der an die Trauben nicht rankam, behauptet, sie sind eh sauer."
"Ein schlafender Fuchs fängt kein Huhn."
"Füchse kennt man bald am Schwanz."
""Ein Fuchs tappt nicht zweimal in dieselbe Falle"
"Da liegt der Hase im Pfeffer."
"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen."
"Wer drei Hasen nachjagt, wird keinen fangen."
"„Eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus.“ Martin Luther – wörtlich: Es beisst kein Krawe der andern die Augen ausz."
"„Alle Krähen unter dem Himmel sind schwarz.“ – Aus China"
"„Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.“ – Aus Polen (wörtlich: Rabe), vgl. Eintrag in Zitate auf dieser Seite"
"Die Palästinenser sind wie Krokodile. Je mehr Fleisch man ihnen gibt, desto mehr wollen sie."
"Ein Zensor ist ein menschgewordener Bleistift oder ein bleistiftgewordener Mensch, ein fleischgewordener Strich über die Erzeugnisse des Geistes, ein Krokodil, das an den Ufern des Ideenstromes lagert und den darin schwimmenden Literaten die Köpf' abbeißt."
"Ganz egal wie lange ein Baumstamm im Wasser liegt, er wird kein Krokodil werden."
"Wenn man im Wasser lebt, ist es nicht gut, mit dem Krokodil in Feindschaft zu leben."
"Ihr verblendeten Führer,die ihr Mücken aussiebt, aber Kamele verschluckt!"
"Ich bin ein armer Schreiber nur, // Hab weder Haus noch Acker, // Doch freut mich jede Kreatur, // Sogar der Spatz, der Racker."
"Besser ein Spatz in der Hand, als eine Taube auf dem Dach."
"Die Stimme eines einzelnen Kranichs ist besser als das Zirpen von tausend Spatzen."
"Wenn man einen Spatzen nimmt, verliert man einen Kranich."
"Zuweilen wird ein Baum gefällt, um einen Spatz zu fangen."
"Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen."
"Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt."
""Sie müssen sich diesen Beruf so vorstellen: Sie sitzen auf einer Bank im Park und vergiften, wie üblich, die Tauben, da setzt sich eine junge Frau mit ihrem Kind neben Sie. Und Sie sagen: Junge Frau, so ein extrem hässliches Kind wie Ihres habe ich noch nie gesehen!"
"Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe."
""Die Wüste lebt? Ja, wenn man alle Kamele in die Wüste schicken würde!" - Gerhard Uhlenbruck, Kein Blatt vor den Mund nehmen, Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag Köln, Ausgabe 2005, S. 178, ISBN 3-930620-25-1"
"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr denn ein Reicher in den Himmel."
"Alter Weiher // Ein Frosch springt // Wasser platscht."
"Die Jungen werfen zum Spaß mit Steinen nach Fröschen. Die Frösche sterben im Ernst."
"Drei Wochen war der Frosch so krank! // Jetzt raucht er wieder. Gott sei Dank!"
""Aber mir fällt da ein der Ausspruch eines Pariser Arbeiters aus dem Jahr 1847: Quand on vent [sic] dessécher un marais, on ne fait pas en voter les grenouilles"
"Auch das Kind eines Frosches ist ein Frosch."
"Der Frosch im Brunnen weiß nichts vom großen Meer."
"Der Frosch springt immer in den Pfuhl und säß' er auch auf gold'nem Stuhl."
"Wer den Aal hält bei dem Schwanz, hat ihn weder halb noch ganz."
"Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer."
"Es gibt drei Gemeinsamkeiten zwischen einem Storch und einem Preußen: großer Schnabel, kleines Hirn und der Drang nach Süden."
"Auch streift der Mensch in den Wäldern seine Jahre ab wie die Schlange ihre Haut und ist, in welchem Jahre seines Lebens er auch stehen mag, doch immer ein Kind. In den Wäldern ist immerwährende Jugend. In diesen Pflanzungen Gottes herrscht Würde und Heiligkeit, eine immerwährende Festlichkeit wird bereitet, und kein Gast vermag zu erkennen, wie er in tausend Jahren ihrer überdrüssig werden sollte."
"Deutschland ist untergegangen in einem Bad von Stahl. Heraldische Drachen und Schlangen beten zum biblischen Baal."
"Eine Giftschlange zähmt man nit, man zertritt sie!"
"Er würgte eine Klapperschlang, // bis ihre Klapper schlapper klang."
"Ist doch der Mensch gleichwie nichts; seine Tage gehen dahin wie ein Schatten, er hüpft umher wie ein Bock, bläht sich auf wie eine Blase, faucht wie ein Luchs, frißt sich den Bauch voll wie eine Schlange, wiehert beim Anblick eines fremden Weibes wie ein Hengst, ist tückisch wie der Teufel; hat er seine Begierden gestillt, so schläft er, wann und wo ihn der Schlaf überfällt(...)"
"Nur das Genie kann sich erneuern wie eine Schlange; und was die Anmut betrifft, ist es wie in allen, nur das Herz altert nicht."
"Adam schiebt die Schuld auf Eva, und Eva auf die Schlange."
"Der in die See gefallene klammert sich (sogar) an eine Schlange."
"Ein ansprechendes Wort wird die Schlange aus ihrem Bau locken."
"Ein blind Huhn findet auch wohl ein Korn!"
"Aus ungelegten Eiern schlüpfen keine Hühner."
"Das Ei will klüger sein als die Henne."
"Ein altes Huhn gibt eine gute Suppe."
"Hat die Henne ein Ei gelegt, so gackert sie."
"Jungfern, die pfeifen, und Hühnern, die krähen, soll man beizeiten die Hälse umdrehen."
"Wer vom Huhn abstammt, wird wie ein Huhn scharren."
"Das Blatt, auf dem die Raupe lebt, ist für sie eine Welt, ein unendlicher Raum."
""Die Welt ist meine Auster." - William Shakespeare, Die lustigen Weiber von Windsor - The Merry Wives of Windsor, 2. Akt, 2. Szene / Pistol"
"Reiche Ehrbarkeit, Herr, wohnt wie ein Geizhals in einem armen Hause, wie eine Perle in einer garstigen Auster."
"Welch furchtbares Schicksal hat doch eine Auster, und was für Barbaren sind doch die Menschen!"
"Weg mit den Grillen, weg mit den Sorgen!"
"Wer wollte sich mit Grillen plagen, // Solang uns Lenz und Jugend blühn."
""Wem's nicht geht nach seinem Willen, den stechen leicht die Grillen"."
""Wer Grillen jagt, wird Grillen fangen"."
"Gegen das Kleine stachlicht zu sein, dünkt mich eine Weisheit für Igel."
"Wie die Lerche möchte ich weit schweifen und hoch über meinem Nest."
"Und gewiß ist es ganz natürlich, daß einem jeden seine eigenen Einfälle zusagen. So findet der Rabe ebenso wie der Affe am eigenen Jungen seinen Gefallen."
""Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten - sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter. Gegen diese Form von Kapitalismus kämpfen wir." - Franz Müntefering, Bild am Sonntag, 17. April 2005"
"Da werden Weiber zu Hyänen // Und treiben mit Entsetzen Scherz."
""Der Geier heißt bei mir die Langeweile, // Bei Tage Geier, in der Nacht Hyäne. // Denn scheußlich ist der Schlund der Langenweile, // O scheußlich: nie sich gleich, stets gleich, ich gähne. // Ich sterbe noch einmal vor Langerweile. // In meinem Innersten, hör auf, Sirene, // Was singst du mir vom freien Tod das Lied - // Wer klopft mir auf die Schulter wie Granit?" - Detlev von Liliencron Poggfred 8. Kantus: Von Stern zu Stern."
"Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie."
"Realismus: die Kunst einer Naturdarstellung aus der Krötenschau: der Zauber einer Landschaft, wie sie ein Maulwurf malt, die Geschichte, wie sie eine Spannerlarve schreibt."
""Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler." - Charles Baudelaire, Die künstlichen Paradiese (Les paradis artificiels), III. Kapitel. Übersetzt von Franz Blei und Heinrich Steinitzer. München: Müller, 1925"
"Der Kuckuck ruft seinen eigenen Namen."
"Der Wiedehopf ist des Kuckucks Küster."
"Wenn der Kuckuck Eier legt, so muss ein fremdes Nest herhalten."
"Sie können sich in Spanien nicht entscheiden, ob sie sich am Stier oder am Torero orientieren sollen."
"Auch für einen starken Stier findet man Menschen, die ihm den Hals umdrehen."
"Der Ruhm ist wie das Glühwürmchen: Er leuchtet hell von Ferne, aber aus der Nähe betrachtet spendet er weder Wärme noch Licht."
"Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen."
"Einige verwechseln Aufgewecktheit mit Scharfsinn; der Unterschied zwischen Aufgewecktheit und Scharfsinn ist derselbe wie zwischen einem Glühwürmchen und dem Blitz."
"Die Ameise hält das Johanniswürmchen für ein großes Licht."
"Sich im Respekt zu erhalten // Muss man recht borstig sein. // Alles jagt man mit Falken, // Nur nicht das wilde Schwein."
"Der Falke fliegt aufgrund seines Gefieders und nicht aufgrund seines Fleisches."
"Eulen hecken keine Falken."
"Man erkennt den Falken am Flug."
"Mancher entfleucht dem Falken und wird vom Sperber gehalten."
"Den Eber fliehn, bevor er uns verfolgt, heißt Anreiz zur Verfolgung ihm zu geben."
"Ein Gesandter ist ein Chamäleon, ein Proteus. Einem geschickten Spieler gleich, lässt er sich oft nichts von seiner Laune und Stimmung anmerken… Dann wieder weiß er eine Gemütsverfassung vorzutäuschen."
"In Paris hat man eine gewisse Art, einen Menschen zu erledigen, indem man ihm sagt: Er hat ein gutes Herz. Dieser Satz bedeutet ebensoviel wie: Der arme Junge ist dumm wie ein Rhinozeros."
"Alte Bäume behämmert der Specht am meisten."
"Dem fleißigen Hamster schadet der Winter nichts."
"Ein Wiesel saß auf einem Kiesel // Inmitten Bachgeriesel. // Wisst ihr weshalb? // Das Mondkalb verriet es mir // Im Stillen: Das raffinier- // te Tier tat's um des Reimes willen."
""Die Muse der Tragödie ist zur Gassenhure geworden, denn jeder deutsche Schlingel notzüchtigt sie nach Belieben und zeugt mit ihr fünfbeinige Mondkälber, welche so abscheulich sind, daß ich den Hund bedauere, der sie anpißt." - Christian Dietrich Grabbe, Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung I, 3 / Baron. In: Werke und Briefe, Band 1, Emsdetten 1960, S. 226,"
"Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos."
"Möpse sind mit Hunden nicht zu vergleichen. Sie vereinigen die Vorzüge von Kindern, Katzen, Fröschen und Mäusen."
"Bleibe glücklich, bleibe froh / wie der Mops im Paletot."
"Bleibe glücklich, bleibe froh / wie der Mops im Haferstroh."
"Bleibe glücklich, froh und heiter / wie der Mops am Blitzableiter."
"[…] Drauf schüttl' ich meinen kleinen Mops, / Der gibt zum Reis mir meinen Klops!"
"Ein dreister Mops / will meistens Drops."
"Gibst Du dem Mops Sardellenbutter / frisst er sie nicht. Doch bellen tut er."
"Kein Mops wird klagen / mit nem Klops im Magen."
""Laßt uns nit lossurren wie die Bremsen, daß uns ein Wind aufbrauset und ein anderer zerweht." - Friedrich Wolf, Der Arme Konrad. Aus: 1525, Dramen zum deutschen Bauernkrieg. hg. von Walter Dietze, Berlin [u.a.]: Aufbau-Verlag, 1975. S. 263"
"[...] der Neid verzehrt Vieh und Leut."
"Im allgemeinen werden die Bewohner Göttingens eingeteilt in Studenten, Professoren, Philister und Vieh; welche vier Stände doch nichts weniger als streng geschieden sind. Der Viehstand ist der bedeutendste. Die Namen aller Studenten und aller ordentlichen und unordentlichen Professoren hier herzuzählen, wäre zu weitläufig; auch sind mir in diesem Augenblick nicht alle Studentennamen im Gedächtnisse, und unter den Professoren sind manche, die noch gar keinen Namen haben."
"Wer einem Vieh beiwohnt, der soll des Todes sterben."
"Gleich Vieh leckt sich gern."
"Damit, dass man nach den Anfängen sucht, wird man Krebs. Der Historiker sieht rückwärts, endlich glaubt er auch rückwärts."
"Es kann zuweilen von Vorteil sein, rückwärts zu gehen wie der Krebs."
"Man muss nur von dem Volke keine Notiz nehmen, das sich den Krebsgang liebt und gern auch andre retrograd machen möchte."
"»Vielleicht« ist ein schlauer Krebs, der vor- und rückwärts gehen kann."
""Wirkung ist die zweite von zwei Erscheinungen, die immer in derselben Aufeinanderfolge vorkommen. Von der ersten, Ursache genannt, sagt man, sie bringt die zweite hervor - was nicht vernünftiger ist, als würde jemand ein Kaninchen für die Ursache eines Hundes halten, nur weil er noch nie einen Hund anders als bei der Verfolgung eines Kaninchens gesehen hatte." - Ambrose Bierce, The Devil's Dictionary"
""In der Flamme der Eifersucht wendet man gleich dem Skorpione den vergifteten Stachel gegen sich selber"
"Unglück kann sich wie ein Skorpion in jede Ecke verkriechen."
"Einen Kater kauft man nicht im Sack."
"Die Eitelkeit, der nimmersatte Geier, // Fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an."
""Man kann kein kapitalistisches System betreiben, wenn man kein Geier ist; man muss das Blut von jemand anderem saugen, um Kapitalist zu sein." - Malcolm X, Rede vom 20. Dezember 1964, At the Audubon, aus: Speaks, hgg. von George Breitman, Grove Press 1965, S. 121f"
"Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier."
"Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag; aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der am Strand spielt und sich damit vergnügt, ein noch glatteres Kieselsteinchen oder eine noch schönere Muschel als gewöhnlich zu finden, während das große Meer der Wahrheit gänzlich unerforscht vor mir liegt."
"Wieviel Muscheln am Strand, soviel Schmerzen bietet die Liebe."
"Die Ameisen oder Emsen // sind so weit jetzt, dass sie Gemsen // sich als Sklaven halten (aus // Gründen ihres Körperbaus)."
""Was für die junge Braut der Kranz // Und für das Kirchenlicht der Kragen, // Das ist auch noch in unsern Tagen // Dem Eichhorn und dem Fuchs der Schwanz." - Gottlieb Konrad Pfeffel, Die beyden Eichhörner. Aus: Poetische Versuche. 7. Theil, 5. Auflage. Tübingen: Cotta, 1821. S. 87"
"Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen."
"Sollen dich die Dohlen nicht umschrein, // Musst nicht Knopf auf dem Kirchturm sein."
""Er fiel wie eine Qualle, die zur Ebbe auf Strand geriet, in sich zusammen." - Klabund, Störtebeker. Aus: Werke, Band 8: Aufsätze und verstreute Prosa. Hrsg. von Joachim Grage und Christian von Zimmermann. Berlin: Elfenbein, 2003. S. 106. ISBN 3-932245-19-9"
""Meine Logik wünscht sich, dass alles eine Ursache hat. Aber wie die aussieht, ob bärtig, männlich oder wie eine kleine Qualle"
"Verschon uns Gott mit deinem Grimme! // Zaunkönige gewinnen Stimme."
"Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen."
"Wenn ich sechs Hengste zahlen kann, // Sind ihre Kräfte nicht die meine? // Ich renne zu und bin ein rechter Mann, // Als hätt ich vierundzwanzig Beine."
""Wie den Hengsten die Nüstern zittern, wenn sie die Stuten wittern." - Max Dauthendey, Die Leiern der Wollust. Aus: Komm. Ziehn dich aus. Zürich: Haffman, 1991. ISBN 3-251-00169-8. gutenberg.de"
""Wie den Hengsten die Nüstern zittern, wenn sie die Stuten wittern." - Max Dauthendey, Die Leiern der Wollust. In: Die geflügelte Erde. Ein Lied der Liebe und der Wunder um sieben Meere. A. Langen 1910, S. 15 books.google; gutenberg.de"
"Wie Motten lockt der Glanz die Mädchen an."
"Es macht allemal einen sonderbaren Eindruck auf mich, wenn ich einen großen Gelehrten oder sonst einen wichtigen und gesetzten Mann sehe, dabei zu denken, daß doch einmal eine Zeit war, da er den Maikäfern ein Liedchen sang um sie zum Auffliegen zu ermuntern."
"Wenn Größe das entscheidende Kriterium wäre, müssten die Dinosaurier noch leben."
"Ein Kranich unter vielen Hühnern."
"Eine Meise/Ein Spatz in der Hand ist besser als ein Kranich am Himmel."
"Er steht wie ein Kranich."
"In der Figur kranichgleich."
"Wenn ein Kranich fliegt, schlägt auch die einfachste Fliege mit den Flügeln."
"Eine Meise in der Hand ist besser als ein Kranich am Himmel."
""Nie, nie, nie wird dieses wunderbare Land noch einmal die Unterdrückung von Menschen durch Menschen erleben und die Demütigung, als Stinktier der Welt zu gelten." - Nelson Mandela, Rede am 10. Mai 1994 in Pretoria, nach seiner Wahl zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas, anc.org.za"
"Zwei Böcke vertragen sich nicht in einem Stall."
"Das also war des Pudels Kern!"
"Es ist besser, ein junger Maikäfer zu sein als ein alter Paradiesvogel."
"Es war einmal ein braver Hai, der fraß statt Menschen Haferbrei."
""Jede Nation hat sich immer und überall auf der Welt von der andern ein vereinfachendes Plakatbild gemacht, das meist so vergröbert ist, dass es überhaupt nicht mehr stimmt […]. Engländer haben Backenbart und karierte Hosen; die Amerikaner legen die Beine auf den Tisch, Deutsche essen Sauerkraut - immer, in allen Lebenslagen - und die Franzosen? Die haben's mit den Weibern - man weiß das ja! -, trinken Champagner und sind leichtfertige Windhunde." - 'Kurt Tucholsky, Das falsche Plakat von Paris. In Vossische Zeitung, 26. Juli 1924"