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"Da wir dem Leben keine Schönheit abzuringen vermögen, sollten wir zumindest versuchen, unserem Unvermögen Schönheit abzuringen."
"Das große Los des Lebens fällt nur denen zu, die es auf gut Glück kaufen."
"Diese ganze Landschaft ist nirgendwo."
"Güte ist das Feingefühl roher Seelen."
"Ich beneide alle Leute darum, nicht ich zu sein."
"Ich habe keine Begabung zum Chef, auch nicht zum Gefolgsmann."
"Schlaf, dass das Leben ein Nichts ist! // Schlaf, dass alles vergeblich ist!"
"Stumm betrachte ich den See, // den eine Brise kräuselt. // Nichts weiß ich, wenn ich an das Ganze denke // Oder es ist das Ganze, das mich vergisst."
"Unsere größte Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung ansehen, nicht nur im Leben des Weltalls, sondern in dem unserer eigenen Seele, das ist der Anfang der Weisheit. Sie mitten in der Angst so ansehen ist die vollkommene Weisheit. In dem Augenblick, in dem wir leiden, scheint der menschliche Schmerz unendlich zu sein. Doch weder ist der menschliche Schmerz unendlich, noch ist unser Schmerz mehr wert als eben ein Schmerz, den wir ertragen müssen."
"Wer leidet, leidet allein."
"Wolken ohne Schatten, // Auf der Südseite aber, // Ist ein Stückchen Himmel // Traurig blau."
"Zwischen Schlaf und Traum, // Zwischen mir und was in mir ist // Und was ich vermute zu sein, // Fließt ein unendlicher Fluss."
"Caeiro [Fernando Pessoa] unterläuft die Unterscheidung zwischen dem Schein und dem, was etwa "Denkergedanken" hinter ihm ausmachen wollen. Die Dinge, wie er sie sieht, sind als was sie scheinen. Sein Pan-Deismus basiert auf einer Ding-Metaphysik, die in der modernen Dichtung des zwanzigsten Jahrhunderts noch Schule machen sollte."
"Gottes Schutz scheint uns leicht entbehrlich, solange wir ihn besitzen. Zu unserem eigenen Nutzen und Wohl entzieht ihn Gott zuweilen, damit wir erkennen, dass ohne Gottes Schutz der Mensch ein reines Nichts ist."
"Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat."
"Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen."
""Es werden im Himmel sich die Engel über einen büßenden Sünder neunundneunzigmal mehr freuen als über ebenso viele Gerechte, die da meinen, durch Mein Vollwort gerechtfertigt zu sein."
"Antonio R. Damasio stellt den Dualismus in Frage, der bis heute das westliche Denken beherrscht: Geist versus Körper, Verstand versus Gefühl, Biologie versus Gefühl. Durch sein Buch erkennen wir – möglicherweise zum ersten Mal – die enge Verbindung zwischen unserem neuralen Gewebe und den Höhen und Tiefen menschlichen Erfahrens und Erlebens."
"Ich bin kein Pessimist, sondern bloß ein gut informierter Optimist."
"Wir stecken alle in der Scheiße. Optimist kann eigentlich nur sein, wer gefühllos, dumm oder Millionär ist."
"Sehenden Auges bleiben wir Blinde. Wir können sehen, aber sehen nicht. Wir leben mit dem alltäglichen Horror und haben gelernt, wegzuschauen."