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"Der Aphorismus ist wie die Biene: mit Beute beladen und mit einem Stachel versehen."
"Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrath an der Civilisation."
"Es giebt eine Bescheidenheit, die nur der Mantel des Hochmuths ist."
"Wenn die Hoffnung uns verläßt, geht sie, unser Grab zu graben."
"„Den Interessen des Staates gebührt der Vorrang.“ – Memoiren"
"„Ich zweifle nicht daran, dass die großen und folgenreichen Unternehmungen, an denen ich in Frankreich selbst und in den Beziehungen zu anderen Staaten Anteil gehabt habe, später einmal seitens der Historiker, je nach ihrer Denkart und ihrer Neigung, eine ganz verschiedene Beurteilung finden werden.“ – Memoiren"
"„Lassen Sie sich niemals von anderen beherrschen, ganz besonders nicht von einer Frau.“ – Memoiren"
"„Man muss hart arbeiten, um zu regieren.“ – Memoiren"
"„So mancher Untertan gäbe wohl einen schlechten Herrscher ab: Dem Ranghöheren zu gehorchen, ist um ein Vielfaches leichter, als sich selbst in der Gewalt zu haben, und wenn uns erlaubt ist zu tun, was immer wir wollen, dann ist es nicht einfach, stets nur das zu wollen, was richtig ist.“ – Memoiren"
"„Unsere Untertanen, mein Sohn, sind unser wahrer Reichtum.“ – Memoiren"
"„Der Staat bin ich!“ – Leitsatz des Absolutismus"
"Ein ewiges Räthsel will ich bleiben mir und anderen..."
"ich möchte nicht das Leben eines meiner Bürger für einen selbstsüchtigen Zweck zu verantworten haben. Ich wünsche von meinem Schöpfer nicht das Glück eines Eroberers, dieses Fürstenwahnwitzes, sondern jenes Glück, daß man nach meinem Tode sage: Ludwig hat nur darnach gestrebt, seinem Volke der wahrhaft treueste Freund zu sein und es ist ihm gelungen, sein Volk zu beglücken."
"Man nennt mich einen Narren. Wird Gott, wenn er mich einst zu sich ruft, mich ebenso nennen?"
"Die Religionen Müsen alle Tolleriret werden und Mus der fiscal nuhr das auge darauf haben, das keine der andern abruch Tuhe, den hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden."
"Sr. Königl. Mayestät erwiederten aber daß "Gazetten wenn sie interreßant seyn sollten nicht geniret werden müsten ...""
"alle Religionen Seindt gleich und guht wan nuhr die leüte so sie profesiren Erliche leüte seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land Pöpliren, so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen."
""Ich habe die alten Römer gelesen: wahrhaftig!"
"Mein lieber Gen. Major von Bronikowski, Ich gebe euch auf eure Vorstellung vom 12. dieses, wegen Versorgung eurer Schwester durch eine Heirath mit dem Cornett von Zmiewsky in Antwort, daß die Husaren nicht durch die Scheide, sondern durch den Säbel ihr Glück machen müssen. Ich bin &c. Potsdam, den 20. Ott. 1746."
"Die erste Bürgerpflicht ist, seinem Vaterlande zu dienen."
"Ich bin gewissermaßen der Papst der Lutheraner und das kirchliche Haupt der Reformierten."
"Die nützlichsten Bürgertugenden sind Menschlichkeit, Billigkeit, Tapferkeit, Wachsamkeit und Arbeitsliebe."
"„Man wird sagen können, daß 20 000 Preußen 50 000 Franzosen und Deutsche geschlagen haben. Nunmehr, da der Ruhm und die Ehre meines Volkes gerettet sind, kann ich zufrieden ins Grab gehen. Wohl können wir noch Unheil erdulden, aber nicht mehr ehrlos sein ...“"
"„Der Mensch ist noch hundertmal boshafter als die Köter, die sich wegen eines Knochens auf der Straße herumbeißen. Ein Hund vergißt doch seinen Haß, wenn er sich gerächt hat, aber Voltaire vergißt und verzeiht niemals. Ein seltsames, niederträchtiges Geschöpf! Es ist gefährlich ihn zu reizen, und manchmal beißt er auch ohne gereizt zu sein.“ zu de Catt während des Winterquartiers in Freiberg 1760, Gespräche Friedrichs des Großen mit Henri de Catt, Leipzig 1885, S. 290"
"Gott ist immer mit den stärkeren Bataillonen."
"Die Kirchengeschichte offenbart sich uns als ein Werk der Staatskunst, des Ehrgeizes und des Eigennutzes der Priester. Statt etwas Göttliches darin zu finden, trifft man nur auf lästerlichen Missbrauch mit dem höchsten Wesen. Ehrwürdige Betrüger benutzen Gott als Schleier zur Verhüllung ihrer verbrecherischen Leidenschaften."
"Der Beherrscher der Türkei ist Despot; straflos darf er die empörendsten Grausamkeiten begehen."
"Seit dem frommen Äneas, seit den Kreuzzügen des heiligen Ludwig finden wir in der Geschichte kein Beispiel eines religiösen Helden. Denn Mohammed war nicht fromm, sondern nur ein Betrüger, der sich der Religion bediente, um sein Reich und seine Herrschaft zu begründen."
"Hätte man wohl geglaubt, daß unser Briefwechsel noch Triptolem's Kunst betreffen und daß es auf die Frage ankommen würde, wer von uns beiden sein Feld am besten baue? Indeß ist jene Kunst die erste von allen, und ohne sie gäbe es keine Kaufleute, keine Höflinge, keine Könige, Dichter und Philosophen. Nur das ist wahrer Reichthum, was die Erde hervorbringt."
"Ich wollte in meinem Garten eine Fontaine anlegen lassen. Euler berechnete die Kräfte der Räder, durch die das Wasser in ein Bassin steigen, von da wieder herunterfallen, durch Kanäle fließen und in Sanssouci springen sollte. Meine Wasserkunst ward mathematisch angelegt, und konnte fünfzig Schritte weit nicht einen Tropfen in die Höhe bringen. O Eitelkeit der Eitelkeiten! O Eitelkeit der Geometrie!"
"Sie hat ihrem Thron und ihrem Geschlecht Ehre gemacht."
"Frechheit empört, Schwäche rührt; nur feige Seelen rächen sich an überwundenen Feinden, und ich gehöre nicht zu dieser Zahl."
"Es geht gut, der Berg ist überschritten."
"Ein Staatsoberhaupt, welches sein Volk nicht liebt, für selbiges nicht kämpft und sein Wohl nicht im Sinn hat, ist weniger wert als ein Pferdeapfel."
"Leider werden wirklich in der Geschichte immer diejenigen Männer als »groß« gefeiert, die viele Kriege begonnen und gewonnen haben. Aus diesen Gründen habe ich mich nie für Geschichtshelden wie Napoleon, Friedrich den Großen, Alexander oder Julius Cäsar begeistern können."
"Sah Friedrichs Heldenzeit und kämpfte mit ihm in allen seinen Kriegen. Wählte Ungnade, wo Gehorsam nicht Ehre brachte."
""Von nun an hieß er 'Der alte Fritz'"
"Des Menschen Geist wohnt in den Ohren: Wenn er etwas Gutes höret, so erfüllet er den Leib mit Wohlgefallen; höret er aber das Gegenteil, so brauset er auf."
"Ein Gastfreund hat an seines Gastfreundes Wohlergehen seine besondere Freude und gibt ihm auf Verlangen den wohlmeinendsten Rat."
"Große Dinge sind immer mit großen Gefahren verknüpft."
"Wer das handelt, der hat gewöhnlich den Gewinn; wer alles überlegt und zaudert, der nicht leicht."
"Nein, besser nicht. Sie würde mich doch nur bitten, eine Nachricht für Albert mitzunehmen."
"Völker? Was ist das? Ich weiß Nichts von Völkern, ich kenne nur Unterthanen."
"um die Zeit vom Congreß zu Verona herum meinte der Kaiser: „Völker? Was ist das? Ich weiß Nichts von Völkern, ich kenne nur Unterthanen.“"
"Franzl, Franzl, das verdank ich dir!"
"Ich wünsche mir, dass die Männer, die nach mir kommen, meiner gedenken als eines Mannes, der in guter Verfassung war."
"Jesus Christus empfehle ich meine Seele. Herr Jesus empfange meine Seele. Oh Gott, hab Erbarmen mit meiner Seele."
"Geh voran, tapferes Herz, wie du es immer getan hast und Douglas wird dir folgen oder sterben."
"Tragt meine sterblichen Überreste vor euch, wenn ihr marschiert, denn die Rebellen werden nicht in der Lage sein, meinen Anblick auszuhalten, lebendig oder tot."
"Nein, ich werde nicht nachgeben. Ich werde weitermachen. Ich werde bis zum Ende arbeiten."
"Kleiner Mann, kleiner Mann, das Wort »müssen« ziemt sich nicht, wenn man mit Fürsten spricht."
"Es ist ein großer Trost für mich in meiner letzten Stunde, dass ich niemals irgendjemanden absichtlich beleidigt habe und dass kein Tropfen Blut an meinen Händen klebt."
"Wally, was ist das? Es ist der Tod, mein Junge. Sie haben mich betrogen."
"Dieses verdammte Bognor."
"Wie steht es um das Empire?"
"Lobgesänge für den Vater im Himmel, denn jetzt weiß ich, dass ich hier in diesem Raum sterben werde, wie es mir in der Prophezeiung kundgetan wurde, dass ich in Jerusalem aus diesem Leben scheiden werde."
""Alles ist verloren! Mönche, Mönche, Mönche! Jetzt ist alles verloren"
"Meine Augen verlangen nur nach dir. Lebwohl."
"Ich bin der Märtyrer des Volkes."
"Rate ihr, ihretwegen und meinetwegen, dass sie sich aus Den Haag fort begibt, denn ihr Bleiben ist sehr nachteilig für uns beide ."
"Lass die arme Nelly nicht verhungern."
"Ach, arme Frau. Sie bittet um meine Vergebung. Ich bitte um ihre von ganzem Herzen."
"Er ist so hässlich, ich schäme mich."
"Ha, ich werde dann gehen. Ich sehe, dass es nicht Ihr seid, der die Erkältung hatte."
"Wenn ich tot bin, werdet ihr Philip und Calais in meinem Herzen finden."
"Mylord, warum fahren Sie nicht fort? Ich habe keine Angst zu sterben."
"Erzbischof von Canterbury John Tillotson verstarb am 22. November 1694!"
"Mary II erkrankte an den für sie tödlichen Pocken (möglicherweise in Kombination mit Masern) um den 19. Dezember 1694 und verstarb am 28. Dezember."
"Erzbischof zum Todeszeitpunkt dürfte der sowohl zu König als auch Königin unvertraute Thomas Tenison gewesen sein (er hielt auch die Beerdigungspredigt in Westminster Abbey)."
"Die letzten Stunden vor ihrem Tod war Mary II vornehmlich halluzinierend. Die letzte tatsächlich bekannte Aussage ist eine Klage über eine"
"Literatur: Agnes Strickland: "Lives of the Queens of England from the Norman conquest", Vol. VII. (Mary II), London 1854."
"Verrat! Verrat!"
"Kann das lange dauern?"
"Papst Clemens! Ritter Wilhelm von Nogaret! König Philipp! Innerhalb eines Jahres lade ich euch vor das Gericht Gottes, um eure gerechte Strafe zu erhalten! Verflucht! Verflucht! Ihr alle werdet verflucht sein bis ins dreizehnte Glied!"
"Ludwig ist wegen seiner Verbrechen entthront worden; Ludwig klagte das französische Volk als rebellisch an; er hat seine Mitbrüder, die Waffen der Tyrannen herbeigerufen, um es zu züchtigen; der Sieg und das Volk haben entschieden, daß allein er rebellisch war; Ludwig kann also nicht mehr gerichtet werden, er ist schon gerichtet. Er ist verurteilt, oder die Republik ist nicht freigesprochen."
"Möchte Walhalla förderlich sein der Erstarkung und der Vermehrung deutschen Sinnes! Möchten alle Deutschen, welchen Stammes sie auch seien, immer fühlen, dass sie ein gemeinsames Vaterland haben, ein Vaterland auf das sie stolz sein können, und jeder trage bei, soviel er vermag, zu dessen Verherrlichung."
"Volksfeste freuen mich besonders. Sie sprechen den Nationalcharakter aus, der sich auf Kinder und Kindeskinder vererbt."
"Stammverwandter Hohenzoller, // Sei dem Wittelsbach kein Groller; // Zürne nicht ob Lola Montez, // Selber habend nie gekonnt es."
"Herr Ludwig ist ein großer Poet, // Und singt er, so stürzt Apollo // Vor ihm auf die Kniee und bittet und fleht: // Halt ein, ich werde sonst toll, oh! // [...] Sobald auch die Affen und Känguruhs // Zum Christentum sich bekehren, // Sie werden gewiß Sankt Ludewig // Als Schutzpatron verehren."
"Sehet an das von Gott gezeichnete Scheusal, den König Ludwig von Baiern, den Gotteslästerer, der redliche Männer vor seinem Bilde niederzuknien zwingt, und die, welche die Wahrheit bezeugen, durch meineidige Richter zum Kerker verurtheilen läßt; das Schwein, das sich in allen Lasterpfützen von Italien wälzte, den Wolf, der sich für seinen Baals-Hofstaat für immer jährlich fünf Millionen durch meineidige Landstände verwilligen läßt, und fragt dann: „Ist das eine Obrigkeit von Gott zum Segen verordnet?“"
"Der König hat zu mir gesagt: Großartiges Spiel. Und ich habe geschwiegen, denn dem König widerspricht man nicht."
"Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, daß die Advocati wollene schwartze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man diese Spitzbuben schon von weitem erkennt."
"Sollten die Leute mich nicht wollen, können sie mich hinausschmeißen."
"„Wenn ich etwas tue, möchte ich wissen, ob die Menschen zustimmen oder es ablehnen. Der König ist fehlbar.“"
"Unsere Absicht ist aber in diesem Buch über die Falknerei, das, was ist, so zu zeigen, wie es ist, und als zuverlässige Kunst darzustellen; denn bisher fehlte es dabei sowohl an der Wissenschaft wie an der Kunst."
"„Es ist keine Mauer so hoch, daß sie nicht ein mit Gold beladener Esel übersteigen könnte.“ – J. Buschmann, Sagen und Geschichten aus dem Altertum, Paderborn und Münster, 1886, Seite 150 (ohne Angabe der Primärquelle)"
"„Wenn Gott mir noch Leben schenkt, so will ich es so weit bringen, daß es keinen Bauer in meinem Königreiche gibt, der nicht imstande sei, ein Huhn in seinem Topfe zu haben“"