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"Abwechslung ist von allem das Süßeste, wie der Dichter sagt."
"Alle Menschen streben von Natur aus nach Wissen."
"Aus dem Gesagten nun ist ersichtlich, dass es weder abgesondert ein Leeres gibt, noch schlechthin."
"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile."
"Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung."
"Denn eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, ein einziger Tag auch nicht; ebenso macht auch ein einziger Tag oder eine kurze Zeit niemanden gesegnet oder glücklich."
"Denn von den Extremen ist das eine mehr, das andere weniger fehlerhaft."
"Der Zweck der Aufstände aber ist Gewinn und Ehre oder ihr Gegenteil."
"Die Ehrgeizigen haben mehr Neigung zum Neid als die, welche vom Ehrgeiz frei sind."
"Die Empfindung vollzieht sich in einem passiven Bewegungsvorgang; sie scheint nämlich eine Veränderung zu sein."
"Die Frau ist ein verfehlter Mann."
"Die genaue Schärfe der Mathematik aber darf man nicht für alle Gegenstände fordern, sondern nur für die Stofflosen. Darum passt diese Weise nicht für die Wissenschaft der Natur, denn alle Natur ist wohl mit Stoff verbunden"
"Die größte Schärfe des Denkens aber erfordern die Wissenschaften, die es am meisten mit den Prinzipien zu tun haben; denn schärferes Denken braucht man zu den abstrakteren Wissenschaften als zu denen, die mehr konkret sind, wie z.B. zur Arithmetik im Verhältnis zur Geometrie."
"Der, der sie erschuf, ließ sie auch wieder verschwinden."
"Erlebnisse der Seele sind Zustände der Begeisterung und prophetischer Ahnung, die sich aufgrund von Traumerfahrungen einstellen."
"Es ist offensichtlich, daß der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen [politikon zoon]."
"Es läßt sich nämlich beobachten, daß der Zorn im gewissen Grad auf die Stimme sachlicher Reflexion hinhört, aber sie nicht richtig hört. Es ist wie bei den voreiligen Dienern: noch ehe sie alles gehört haben, was man ihnen sagt, rennen sie davon und bringen dann den Auftrag durcheinander."
"Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, sich mit jenem Grad an Genauigkeit zufrieden zugeben, den die Natur der Dinge zulässt, und nicht dort Exaktheit zu suchen, wo nur Annäherung möglich ist."
"Jede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel."
"Jedes Werkzeug erhält nämlich dadurch seine Vollendung, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient."
"Lobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden."
"Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu wahren."
"So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. […] Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur."
"Tapferkeit in Verbindung mit Macht führt zu Tollkühnheit."
"Vor den Richter gehen, heißt aber, auf Gerechtigkeit ausgehen; denn der Richter soll gewissermaßen die lebendige Gerechtigkeit sein."
"Ein kleiner Irrtum am Anfang wird am Ende ein großer."
"Nach der Vereinigung sind alle Lebewesen unglücklich, außer dem Hahn, der singt."
"Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft"
"Platon ist mein Freund und Aristoteles auch, meine liebste Freundin aber ist die Wahrheit"
"Es ist besser, Unrecht zu leiden als Unrecht zu tun."
"Ich bin mir jedenfalls bewusst, dass ich keine Weisheit besitze, weder groß noch klein."
"Keiner von uns beiden, so kann man wohl sagen, weiß etwas Schönes und Gutes. Aber dieser glaubt zu wissen und weiß nicht, ich aber, der ich ebensowenig weiß, glaube das nicht. Daher scheine ich um ein weniges weiser zu sein als dieser, da ich nicht glaube zu wissen, was ich nicht weiß."
"Denn es mag wohl eben keiner von uns beiden etwas Tüchtiges oder Sonderliches wissen; allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht. Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daß ich, was ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen."
"Kriton, wir schulden dem Asklepios einen Hahn. Opfert ihm den und versäume es nicht."
"Macht mir kein Getümmel, O Ihr Männer von Athen."
"Nun aber ist es Zeit fortzugehen, für mich um zu sterben, für euch um zu leben: Wer aber von uns dem besseren Los entgegengeht, das ist allen verborgen, außer Gott."
""Die Jugend liebt den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Sie widersprechen ihren Eltern und tyrannisieren ihre Lehrer." (in verschiedenen Varianten)"
"Der Gedanke des sterbenden Nero: qualis artifex pereo! war auch der Gedanke des sterbenden Augustus: Histrionen-Eitelkeit! Histrionen-Schwatzhaftigkeit! Und recht das Gegenstück zum sterbenden Sokrates!"
"Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten."
"Sokrates pflegte zu den Göttern nur schlechthin um das Gute zu beten, als wüssten sie am besten, was gut ist."
"Den Guten nenne ich glücklich. Wer aber Unrecht tut, den nenne ich unglücklich."
"Der Körper ist das Grab der Seele."
"Die größte Strafe aber ist, von Schlechteren regiert zu werden, wenn einer nicht selbst regieren will; und aus Furcht vor dieser scheinen mir die Rechtschaffenen zu regieren, wenn sie regieren."
"[Die Seele] ist an ihren Körper gefesselt und mit ihm verwachsen, gezwungen die Wirklichkeit durch den Körper zu sehen wie durch Gitterstäbe, anstatt durch ihre eigene ungehinderte Sicht."
"Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist."
"Jede Seele ist unsterblich; denn das Stetsbewegte ist unsterblich."
"Nichts Unvollendetes kann für etwas Maßstab sein."
"... dass wahrhaftig das Menschengeschlecht nicht aus dem Unglück herauskommen würde, bevor ein Schlag wahrer und echter Philosophen an die Staatsverwaltung gelangte, oder dann, bevor die regierenden Kreise in den Städten durch ein göttliches Wunder ernsthaft zu philosophieren begännen."
""Umgibt nun des Tages Helle das den Augen Entströmende, dann vereinigt sich dem Ähnlichen das hervorströmende Ähnliche und bildet in der geraden Richtung der Sehkraft aus Verwandtem da ein Ganzes, wo das von innen Herausdringende dem sich entgegenstellt, was von außen her mit ihm zusammentrifft." – Timaios"
"Wie auch das alte Sprichwort sagt, erfreut der Gleichaltrige den Gleichaltrigen."
"Das Gute wird bei uns Menschen weit überwogen von dem Übel."
""Sie werden also sagen: Wenn der Gerechte so gesinnt ist, wird er gegeißelt, gefoltert, in Ketten gelegt, an beiden Augen geblendet werden, und schließlich wird man nach allen Martern ihn ans Kreuz schlagen, damit er zur Einsicht kommt, dass es nicht das Richtige ist in dieser Welt, gerecht zu sein, sondern es nur zu scheinen." Rep. 361e und 362a, vgl. Übersetzung Wilhelm Siegmund Teuffel (1855/56) zeno.org. Platons ἀνασχινδυλεύω bedeutet wörtlich "pfählen", was im klassischen Griechenland ebenso unüblich war wie kreuzigen. Vielleicht deshalb spricht Friedrich Schleiermacher (1828) von "aufknüpfen", S. 129 books.google."
"Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."
"Die sicherste allgemeine Charakterisierung der philosophischen Tradition Europas lautet, daß sie aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon besteht."
"Emerson begann selten zu schreiben, ohne vorher ein paar Seiten von Plato zu lesen."
"Allen Menschen ist es gegeben, sich selbst zu erkennen und klug zu sein."
"Augen sind genauere Zeugen als die Ohren."
"Das Lernen vieler Dinge lehrt nicht Verständnis."
"Das Weltall in seiner für alle Lebewesen gültigen Weltordnung […] war, ist und wird ewig sein ein ewig lebendes Feuer, das sich in ständigem Rhythmus entzündet und verlöscht."
"Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal."
"Der Krieg ist aller Dinge Vater."
"Die Natur liebt es, sich zu verbergen."
"Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze."
"Für das Gesetz soll ein Volk kämpfen wie für seine Mauer."
"Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, denn andere Wasser strömen nach. Auch die Seelen steigen gleichsam aus den Wassern empor."
"Sie verstehen nicht, wie das eine auseinanderstrebend ineinanderstrebt, wie gegeneinanderstrebend sich Bogen und Leier verbinden."
""Der kürzeste Weg zum Ruhm ist"
"Alles fließt, nichts bleibt."
"Abwechslung in allem ist süß."
"Die Übung ist in allem beste Lehrerin den Sterblichen."
"Die Zeit entlarvt den Bösen."
"Du zählst im Elend keinen Freund."
"Ein guter Mann wird stets das Bessre wählen."
"Ein vorsichtiger ist besser als ein waghalsiger Heerführer."
"Nichts ist schrecklich, was notwendig ist."
"Ob einem reiche Totengabe wird zuteil, das ist nur eitle Prahlerei der Lebenden."
"Sei bei mir, in Maßen zwar, doch verlasse mich nicht."
"Wie dem Adler der Himmel offen steht, so ist dem tüchtigen Mann die ganze Welt das Vaterland."
"Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr."
""Jede Lust ist ein Gut, weil sie uns vertrauter Natur ist, doch sollte nicht jede gewählt werden"
"Der Schmerz dauert nicht ununterbrochen im Fleische, sondern der heftigste Schmerz währt nur sehr kurze Zeit; wenn er nur die Freude im Fleisch übersteigt, bleibt er nicht viele Tage. Auch langwährende Schwächezustände bergen immer noch ein Mehr der Freude als des Schmerzes im Fleische."
"Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden."
"Nichts ist dem genug, dem das Genügende zu wenig ist."
"Ein jeder scheidet aus dem Leben, als sei er gerade geboren."
"Lebt wohl und erinnert euch an meine Lehren."
"Schlimm ist der Zwang, doch es gibt keinen Zwang, unter Zwang zu leben."
"Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur."
"Werden Anblick, Verkehr und Umgang miteinander genommen, so löst sich die erotische Leidenschaft auf."
"Wir brauchen Freunde, nicht um sie zu brauchen, sondern um die Gewissheit zu haben, sie brauchen zu dürfen."
"Ferner ist die Wollust des Epikur nicht bloß ein gestillter Durst, sondern ein solcher, der sich zu stillen sucht, amotio doloris. Es ist eine Bewegung der Seele, welche sich vom Bedürfnis und vom Schmerz entfernt, und den Zweck zu erreichen sucht, der zur Befriedigung des Bedürfnisses nothwendig ist."
"„Nie werde ich, auch nicht auf eine Bitte hin, ein tödlich wirkendes Gift verabreichen oder auch nur einen Rat dazu erteilen; gleicherweise werde ich niemals einer Frau ein fruchtabtreibendes Zäpfchen geben.“ – Der Eid des Hippokrates, zit. in Robert Jütte, Geschichte der Abtreibung, S. 33, gemäss Übersetzung Deichgräber"
"„Was Arzneien nicht heilen, heilt das Messer; was das Messer nicht heilt, heilt (das) Brennen; was aber das Brennen nicht heilt, das muß als unheilbar angesehen werden.“ – Hippokrates, Lehrsprüche/Aphorismoi VII, 87"
"„Wenn Schlaf und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse.“ – Lehrsprüche/Aphorismoi II, 3"
"Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde"
""Heureka!" (dt. "Ich hab's (gefunden)!")"
"Störe meine Kreise nicht!"
""Bleibe deinen Vorsätzen wie gewöhnlichen Gesetzen treu"
"Der erste und notwendigste Bereich der Philosophie umfaßt die Anwendung ihrer Lehren."
"Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, dass du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt für einen Krüppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen. Denn das allein ist deine Aufgabe: Die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen."
"Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Urteile über die Dinge."
"Wenn dir jemand mitteilt, dir sage jemand Böses nach, dann rechtfertige dich nicht, sondern antworte: Er kannte wohl meine anderen Fehler nicht; denn sonst würde er nicht nur diese hier erwähnen."
"Wer dem unausweichlichen Schicksal sich in rechter Weise fügt, der gilt als weise uns und kennt der Götter Walten."
"Wie du beim Gehen darauf achtest, daß du nicht in einen Nagel trittst oder dir den Fuß verstauchst, so nimm dich auch davor in acht, daß das leitende Prinzip in dir keinen Schaden nimmt. Und wenn wir diese Regel bei jeder Handlung einhalten, dann werden wir mit größerer Sicherheit an die Sache herangehen."
"Für einen Menschen ist es unmöglich, das zu erlernen, was er bereits zu wissen meint."
""Ertrage und entsage." (lat.: "Sustine et abstine!")"
"Gleich wie die Sonne, damit sie aufgehe, nicht auf Gebet oder Beschwörung harrt, sondern einfach scheinet und von den Menschen mit Freuden empfangen wird; also sollst auch du nicht auf Beifall, Anklopfen und Lob warten, damit du Wohltaten erzeigest. Tue sie freiwillig, so wirst du auch wie die Sonne geliebt."
"„Alles verzehrt die Macht der Zeiten.“"
"„Das harte Wort schmerzt immer, sei's auch ganz gerecht.“"
"„Wie schnell der Dank der Menschen doch verweht / Und Undank wird!“"
"„Allen Segens Anfang heißt Besinnung, was der Götter ist entweihe keiner! Überhebung büßt mit großem Falle, dem Alter zur Besinnung.“"
"„Allzu tiefes Schweigen macht mich so bedenklich wie zu lauter Schrei.“"
"„Auch darin hat es herrlich der Tyrann: Frei darf er tun und sagen, was er will.“"
"„Auch das Schlimmste, was ich muss leiden, ist ein schöner Tod.“"
"„Auch für den Klugen ist doch keine Schande, statt sich zu übernehmen, viel zu lernen.“"
"„Denn wer nur selber einsichtsvoll sich dünkt, begabt mit Geist und Rede wie kein Zweiter, enthüllt bei Licht besehen sich als leer.“"
"„Der allzu starre Sinn zerbricht am ehsten, und der stärkste Stahl, wenn man ihn überhart im Feuer glühte, zersplittert und zerspringt zuallererst.“"
"„Der Welt zur Weisung: Das Verderblichste, was uns zuteil ward, ist der Unverstand.“"
"„Die Götter pflanzten die Vernunft dem Menschen ein als höchstes aller Güter.“"
"„Du siehst am winterlich geschwollenen Strom den Baum, der nachgibt, seine Zweige retten, was widersteht, reißt's mit den Wurzeln fort.“"
"„Es braucht viel Zeit, einen kurzen Weg zu gehen.“"
"„Hat ein Mensch die Freude geopfert, heiß ich es kein Leben mehr, er ist lebendig tot. Füll meinetwegen dein Haus mit Schätzen, leb im Herrscherprunk"
"„Heiß wallt dein Herz bei schauerlichem Werk.“"
"„Ich mag nicht Liebe, die mit Worten liebt.“"
"„Ich weiß, dein Gang ist sinnlos, doch die Liebe liebst du recht.“"
"„Der ärgste Fluch des Menschen ist das Geld.“"
"„Komm, komm, stell dich ein, schönste der Stunden, bring mir des Lebens letztes Ziel!“"
"„Mag ich dir nun auch eine Törin scheinen"
"„Mich wird im Leben nie ein Weib regieren!“"
"„Nach eignem Gesetz, wie keiner der Sterblichen, schreitest du lebend hinab zum Hades.“"
"„Nie, auch nicht wenn er starb, lieb ich den Feind.“"
"„Und hast doch Großes erlost: Gehst unter, gerühmt wie ein Gott schon lebend und künftig im Tod.“"
"„Ungeheuer ist viel und nichts ungeheurer als der Mensch.“"
"„Unmöglich kann man eines Menschen Herz, sein Denken und sein Wollen ganz erkennen, eh er in Staat und Ämtern sich erprobt.“"
"„Unmögliches soll man auch nicht beginnen.“"
"„Von Weisheit kündet ein berühmtes Wort: Wem Gott verführt das Herz zum Unheil, der meint das Gute und gerät in Schuld, nur eine Spanne treib er's frei von Unheil.“"
"„Wahrheit nur besteht.“"
"„Wisst ihr, dass Klagelieder vor dem Tod niemals ein Ende fänden, wenn sie nützten?“"
"„Am schmerzlichsten sind jene Qualen, die man frei sich selbst erschuf.“"
"„Langes Flehen ziemt sich nicht, wenn wir Gerechtes bitten.“"
"„Man muss vergessen, dass Mühe für die Eltern Mühe ist.“"
"„Was der Trug gewann, der ungerechte, kann nicht dauernd sein.“"
"„Wer Glück erfuhr, soll mit Beglückung niemals geizig sein!“"
"„Denn schlaflos ist ja der Kranken Schlaf // Und lauscht und sieht alles.“"
"„Suche nichts zu verbergen, denn die Zeit, die alles sieht und hört, deckt es doch auf.“"
"„Wo nicht die Zeit ist, fasse dich in Reden kurz.“"
"Was zu beweisen war."
"Das Beste im Leben ist, Verständnis für alles Schöne zu haben."
"Der Erfinder der Kunst, Bettler zu unterstützen, hat viele ins Elend gebracht."
"Kein Mensch ist mir ein Fremder, wenn er tüchtig ist."
"Verzage nicht, auch bei allzugroßem Leid; vielleicht ist das Unglück die Quelle eines Glücks."
"Wenn du Verstand hast, heiratest du nicht […]." "Die Sache ist abzuwarten. Der Würfel werde geworfen!"
"Armut ist keine Schande an sich, sondern wo sie ein Zeichen von Leichtfertigkeit, Mangel an Selbstbeherrschung, Gedankenlosigkeit oder Verschwendung ist."
"Der Anfang des rechten Lebens ist, wie wir glauben, das rechte Hören."
"Der Geist ist nicht wie ein Gefäß, das gefüllt werden soll, sondern wie Holz, das lediglich entzündet werden will."
"Der Menge gefallen heißt den Weisen missfallen."
"Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Aberglaubens nicht."
"Die Kunst besteht darin, in allem den Mittelweg einzuhalten."
"Dumm und feige ist, wer aus Furcht vor Verlust den Besitz des Nötigen ablehnt."
"Ein lästiger und ungezogener Tischgenosse zerstört alle Lust."
"Einsicht verschafft das Gute, erhält es, mehrt es und macht rechten Gebrauch davon."
"Er schärfte den Seinen ein, kühn mit Verleumdungen zu packen und zu beißen, so dass, auch wenn der Gebissene die Wunde behandelt, die Narbe bleibt."
"Erholung ist die Würze der Arbeit."
"Lieber der Erste hier als der Zweite in Rom!"
"Man soll ebensowenig nach den Augen heiraten wie nach den Fingern."
"[ Wein ] ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien das schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das angenehmste."
"Wenn ich dir etwas gebe, bettelst du umso mehr. Der Erste, der seine Hand auftut, ist schuld an deiner Gemeinheit, weil er dich zum Faulenzer machte."
"Wer wenig bedarf, der kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen."
""Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück."- vielfach zitiert von Tierschützern wie Tierschutzpartei oder Vegetarischen Vereinen"
"Die Seele ist unsterblich und wechselt den Ort, indem sie von einer Art Lebewesen in eine andere übergeht."
"Erkenntnisspendend ist die Natur der Zahl und führend und lehrend für jeden in jedem, was ihm zweifelhaft und unbekannt ist."
"Im rechtwinkligen Dreieck ist die Summe der Kathetenquadrate gleich dem Hypotenusenquadrat."
"Alles ist Zahl."
"Längst heißt mir Schweigen allen Grames einz'ger Arzt!"
""Zum steten Lernen bleibet auch das Alter jung." – Agamemnon 584 / Chorführer"
"Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders."
"Besser, wer fliehend entrann der Gefahr, als wen sie ereilet!"
"Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts."
"Ehre den älteren Menschen verleihn die unsterblichen Götter."
"Ein jeder, dem gut und bieder das Herz ist, liebt sein Weib und pflegt es mit Zärtlichkeit."
"Ein Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!"
"Erduldenden Mut verlieh den Menschen das Schicksal."
"Immer der Erste zu sein und voranzustreben vor andern."
"Nur einer sei Herrscher."
"Denn gerne gedenkt ja ein Mann der Trübsal."
"Denn ich begleitete dich als Knab' im Garten; wir gingen unter den Bäumen umher, und du nanntest und zeigtest mir jeden. Dreizehn Bäume mit Birnen und zehn voll rötlicher Äpfel schenktest du mir und vierzig Feigenbäume."
"Denn im Unglück altern die armen Sterblichen frühe."
"Dulde, mein Herz! Du hast noch härtere Kränkung erduldet."
"Es mehrt unendliche Trauer das Elend."
"Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch."
"Er las immer Agamemnon statt »angenommen«, so sehr hatte er den Homer gelesen."
"Ich brauche Wiegengesang, und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer."
"Wem kann ich erzählen, daß die »Ilias« mich langweilt?"
"Ägypten, soweit es die Griechen zu Schiff befahren, ist für die Ägypter neugewonnenes Land und ein Geschenk des Flusses."
"Ich soll Überlieferungen überliefern, aber nicht alles und jedes glauben."
"Mit dem Kleid zieht das Weib auch die Scham aus."
"Niemand, der bei Verstand ist, zieht den Krieg dem Frieden vor; denn in diesem begraben die Söhne die Väter, in jenem die Väter die Söhne."
"Ferner erziehen sie [die Perser] die Knaben, vom fünften Jahr an bis zum zwanzigsten, nur in Dreierlei: Reiten, Bogenschießen, Wahrheit reden."
"Wer Schulden hat, muss auch notwendig lügen."
"Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter."
"Armut mit Anstand zu tragen, ist ein Zeichen von Selbstbeherrschung."
"Bürgerkrieg ist für beide Parteien ein Unglück. Denn das Verderben trifft Sieger und Besiegte in gleicher Weise."
"Das Weib soll sich nicht im Reden üben. Denn das wäre arg."
"[Die Worte sind] redende Bilder."
"Ein Weib ist viel mehr als der Mann darauf erpicht, Bosheiten auszuhecken."
"Es werden mehr Menschen durch Übung tüchtig als durch Naturanlage."
"In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe."
"Kraft und Schönheit sind der Jugend Güter, des Alters Blüte aber ist Besonnenheit."
"Scheinbar ist Farbe, scheinbar Süßigkeit, scheinbar Bitterkeit: wirklich nur Atome und Leeres."
"Ruhm und Reichtum ohne Verstand sind ein unsicherer Besitz."
"Schmuck des Weibes, wenig zu reden; aber auch Einfachheit im Schmuck steht ihr wohl an."
"Ständige Arbeit wird leichter durch Gewöhnung."
"Was ein Dichter, des Gottes voll, in heiliger Begeisterung niederschreibt, das ist sicherlich schön."
"Das Sittliche setzt das Natürliche voraus."
"Das unbotmässige Leid einer schmerzerstarrten Seele banne durch Vernunft."
"Gesundheit fordern die Menschen in ihren Gebeten von den Göttern. Sie wissen aber nicht, dass sie selbst Macht darüber haben."
"Bei den Weisen sollen angesichts des Zorns den Heraklit Tränen, den Demokrit aber Lachen überkommen haben."
"Dagegen lehrte nun Leukippos und sein Schüler Demokritos, Elemente seien das Volle und das Leere; […] diese sind also nach ihnen die Ursachen des Seienden im Sinne der Materie. […] Die Frage nach der Bewegung aber, woher und wo sie an die Dinge kommt, haben auch sie, ganz ähnlich wie die anderen, ohne sich über sie den Kopf zu zerbrechen, beiseite liegen lassen."
"Bildung ist für die Jungen Weisheit, für die Alten Ermutigung, für die Armen Reichtum und für die Reichen Schmuck."
"Die freie Rede [ist das Schönste am Menschen]."
"Gehe in ein Bordell und lerne, dass zwischen teurem und billigem Vergnügen kein Unterschied ist."
"Geh mir ein wenig aus der Sonne!"
"Nimm deinen Schatten von mir!"
"[Ich bin] Bürger der Welt."
"[Ich kann] Männer beherrschen."
"Ich suche einen Menschen."
"Menschen rief ich, keinen Abschaum."
"Diogenes, schnell, sag an, welches Schicksal nahm dich fort zum Hades. Ein Hund nahm mich fort mit gierigem Biß."
"Ein geistreicher Mann ist verloren, wenn er nicht auch ein Mann von energischem Charakter ist. Hat man die Laterne des Diogenes, so muss man auch des Diogenes Stock haben."
"Mancher wird ein freier Diogenes, nicht wenn er in dem Fasse, sondern wenn dieses in ihm wohnt."
"Wäre ich nicht Alexander, wollte ich Diogenes sein."
"Wenn Diogenes in unserer Zeit leben würde, müßte seine Laterne eine Blendlaterne sein."
"Dem Stärksten."
"Es gibt keine anderen Welten mehr zu erobern!"
"In einem kurzen Zeitraum hat dieser König große Taten verrichtet und durch Klugheit und Tapferkeit mehr vollbracht, als alle Könige von Anfang an, welche die Geschichte kennt."
"Leider werden wirklich in der Geschichte immer diejenigen Männer als »groß« gefeiert, die viele Kriege begonnen und gewonnen haben. Aus diesen Gründen habe ich mich nie für Geschichtshelden wie Napoleon, Friedrich den Großen, Alexander oder Julius Cäsar begeistern können."
"Alles auf Erden lässt sich finden, wenn man nur zu suchen sich nicht verdrießen lässt."
"Erbitte dir zuerst Gesundheit, dann Wohlergehen, drittens ein frohes Herz und zuletzt, niemandes Schuldner zu sein."
"Jedem Arzt geht es schlecht, wenn es niemandem schlecht geht."
"Sage nie, dass du etwas geben wirst. Denn wer so spricht, gibt nichts und verhindert die Gaben anderer."
"Der Mensch ist das Maß aller Dinge. Derjenigen, die sind, so wie sie sind. Derjenigen, die nicht sind, so wie sie nicht sind."
"Der Neid ist die Betrübnis über das Wohlergehen des Nächsten, daher verlassen weder Kummer noch Missmut den Neidischen."
"Keine Leidenschaft ist für die Seele des Menschen verderblicher als der Neid, der zwar andere sehr wenig betrübt, aber für den, der damit behaftet ist, das größte, eigentlich das Grundübel ist. Denn wie der Rost das Eisen, so verzehrt der Neid die Seele, die mit ihm behaftet ist."
"Wenn du aber die menschlichen Dinge mit Vernunft betrachtest und auf das wirklich Gute, Lobenswerte und Bleibende siehst, dann wirst du weit davon entfernt sein, auch nur etwas von den begehrenswerten und irdischen Dingen für glückselig und beneidenswert zu halten."
"Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns."
"Denn ein schlechter Nachbar ist eine so große Plage, wie ein guter ein Segen ist."
"Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altern."
"Die Arbeitenden sind den Unsterblichen viel lieber."
"die drei Grazien..."
"Erstlich des Hauses und des Weibes und des pflügenden Ochsen bedarf man."
"Mach einen Freund nicht einem Bruder gleich, doch wenn, tu ihm als Erster nicht ein Unrecht an."
"Mach keine schlechten Gewinne, sie sind so schlimm wie Verluste."
"Mäßigung übe nur stets; denn Maß ist von allem das Beste."
"Mehr ist die Hälfte als das Ganze."
"Oft schon musste eine ganze Stadt für die Übeltaten eines einzigen Mannes büßen."
"Vor die Tugend haben die unsterblichen Götter den Schweiß gesetzt."
"Wer anderen schadet, schadet sich selbst."
"Wer dem Weibe vertraut, der vertraut auch Dieben."
"All das Meine trage ich mit mir."
"Die meisten sind schlecht."
"„Geh langsam ans Werk; aber was du begonnen, bei dem harre aus.“ Wikipedia:Sieben Weise von Griechenland"
"Durch das Schaffen des Mannes nämlich kommt in der Regel Geld ins Haus, durch das planlose Wirtschaften der Frau dagegen geht das meiste drauf."
"Wohl haben Feinde, die tüchtig und redlich waren, schon ihre Gegner, nachdem sie derselben Herr geworden, zur Besonnenheit gebracht, sie veredelt und ihnen ihre weitere Lebensbahn geebnet."
"Denken wir bei heiterem Himmel an den Sturm und im Sturm an den Steuermann!"
"Was nicht angenommen ist, kann nicht geheilt werden; was aber mit Gott geeint ist, kann auch gerettet werden."
"Denn eine bekümmerte Seele ist Gott nahe, und Not führt zu dem, der geben und helfen kann, der aber wohl verachtet würde, wenn er immer und uneingeschränkt hülfe."
"Denn zuweilen ist dem Menschen Schmerz dienlicher als Gesundheit, Anspannung nützlicher als Ausspannung, Zurechtweisung förderlicher als Nachsicht. So wollen wir in guten Tagen nicht übermütig werden und im Unglück nicht verzagen und zusammenbrechen."
"Wir wollen in der Freude nicht der Gottesfurcht vergessen und im Leid die Hoffnung niemals aufgeben."
"Die Verfassung, die wir haben […] heißt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist."
"Die Grabstätte berühmter Männer ist die ganze Erde."
"Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut."
"Ein Glück, das man nie gekannt, zu entbehren, tut nicht weh, weh aber, ein Glück zu verlieren, an das man gewöhnt war."
"Nur die Liebe zur Ehre altert nicht, und das, woran sich das tatenlose Alter am meisten freut, ist nicht, wie man behauptet, das Geld, sondern die Ehre."
"Achte auf das Ende bei einem langen Leben."
"Gesetze schrieb ich euch, gerechte, welche klar // bestimmen, was dem Guten, was dem Bösen frommt."
""Nichts im Übermaß!“"
"Sitze nicht zu Gericht, sonst wirst du dem Verurteilten ein Feind sein."
"Das Beste zwar ist Wasser ..."
"Denn unsterblich in Tönen lebt fort, was ein Mund kunstvoll erzählt hat."
"Der Brauch ist der Herrscher in allem."
"Eines Schattens Traum sind Menschen."
"Länger als Taten lebt das Wort."
"Liebe Seele, trachte nicht nach dem ewigen Leben, sondern schöpfe das Mögliche aus."
"Werde welcher du bist erfahren."
"Süß ist der Krieg nur dem Unerfahrenen, der Erfahrene aber fürchtet im Herzen sein Nahen."
"Der Mensch ist das klügste aller Wesen, weil er Hände hat."
"Gebt den Jungen einen freien Tag."
"Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer"
"Gib keine Befehle, die man nicht vollbringen kann, und tadle an andern keine Fehler, die du selbst begehst!"
"Laß dich nie durch's Unglück niederschlagen; es gibt immer noch Unglücklichere, mit deren Lage du nicht tauschen würdest."
"Die Geduld ist imstande, auch den verwildertsten und frechsten Menschen so umzustimmen, dass er lenksam und für edlere Regungen wieder empfänglich wird."
"Ein von Eifer entflammter Mensch reicht hin, ein ganzes Volk aufzurichten."
"Wer Almosen gibt, gewöhnt sich daran, Geld und Gut nicht mehr zu bewundern."
"Die Bestimmung der Verheirateten liegt in der Annahme der Kinder."
"Legt nicht mit dem Hemd die Scham ab."
"Zenon sprach mit einer Kunst, die den Zuhörern dieselben Dinge gleichzeitig ähnlich und unähnlich, eins und viele, unbeweglich und beweglich erscheinen ließ."
"Bürge, doch den Schaden rechne dir selbst zu!"
"Denk an deine Freunde, ob sie da sind oder fort."
"Nicht dein Äußeres schmücke, sondern sei schön in deinem Tun."
"Sei nicht reich durch Unrecht. - Bruno Snell: Leben und Meinungen der Sieben Weisen"
"Deinen Eltern zu schmeicheln zögere nicht."
"Was du den Eltern Gutes tust, das erwarte selbst im Alter von deinen Kindern."
"Das Angenehmste ist, zu bekommen, was man wünscht."
"Untätigkeit ist eine Qual. - Bruno Snell: Leben und Meinungen der Sieben Weisen"
"Unbeherrschtheit ist ein Schaden."
"Unbildung ist eine Last. - Bruno Snell: Leben und Meinungen der Sieben Weisen"
"Sei nicht faul, selbst wenn du Geld hast."
"Übles im Haus verbirg. - Bruno Snell: Leben und Meinungen der Sieben Weisen"
"Halt Maß. - Bruno Snell: Leben und Meinungen der Sieben Weisen"
"Nicht allen traue. - Bruno Snell: Leben und Meinungen der Sieben Weisen"
"Erkenne dich selbst!"
"Dem Toten soll man nichts Böses nachsagen, das Alter soll man ehren."
"Erkenne den rechten Zeitpunkt!"
""Was du vorhast, sage nicht; denn gelingt's dir nicht, wirst du verlacht." Wikipedia:Sieben Weise von Griechenland"
""Habe das Ganze im Sinn!" (etwas wörtlicher: "Denke nach über alles!")"
""Schimpfe so, dass du schnell wieder Freund werden kannst." Wikipedia:Sieben Weise von Griechenland"
"Maßhalten ist das Beste."
""Im Glück nicht stolz, im Unglück nicht niedrig sein." Wikipedia:Sieben Weise von Griechenland"
"An der Klaue erkennt man den Löwen."
"Wein […] ist auch Wahrheit."
"Wein ist der Spiegel des Menschen."
"Es gibt Leute, die zum Glücklichsein geboren werden, und andere, die zum Unglücklichsein bestimmt sind. Ich habe einfach Pech gehabt."
"Wein ist dem glücklichen Sänger ein schnelles Pferd, als Wassertrinker bringst du jedoch nichts Rechtes zustande."
"Auch kann ja die Kraft der Überzeugung niemals einräumen, es könne aus Nichtseiendem irgend etwas anderes als eben Nichtseiendes hervorgehen."
":Kürzer ausgedrückt: "Aus nichts wird nichts.""
"Lass dich die Macht der Gewohnheit auf falsche Wege nicht drängen. / Trau nicht dem irrenden Blick und dem töneversammelnden Ohre. / Auch nicht der Zunge: allein der Verstand sei Prüfer und Richter."
"Nötig ist dies zu sagen und zu denken, daß nur das Seiende existiert. Denn seine Existenz ist möglich, die des Nichtseienden dagegen nicht."
"Parmenides öffnete mir die Augen für die poetische Schönheit der Erde und des gestirnten Himmels. Er lehrte mich, sie mit einem neuen Forscherblick zu betrachten: [...]"
"Was die spätere Philosophie bis in die modernste Zeit von Parmenides übernommen hat, war [..] nicht die allzu paradoxe Unmöglichkeit jeglicher Veränderung, sondern die Unzerstörbarkeit der Substanz."
"Ich fürchte die Danaer (Griechen), auch wenn sie Geschenke bringen."
"Trinkt, lebt wie die Griechen, esst, fresst euch voll, schlachtet das Mastvieh!"
"Schuster, nicht über die Sandale hinaus!"
"Regieren ist nichts für einen kultivierten oder ehrenhaften Mann."
"Was erwirbt dem Dichter unsere Bewunderung? Das Talent und der moralische Zweck, weil er den Menschen bessern will."
"Wolkenkuckucksheim."
"Wer hat die Eule nach Athen gebracht?"
"So blühn wenige Zeit wir in der Blüte der Jugend // Fröhlich und kannten da Böses und Gutes noch nicht. // Aber es stehen die Parzen uns schwarz zur Seite, die eine // Sendet das Alter uns bald, bald uns die andre den Tod."
"Die Wahrheit ist keine offen zutage liegende billige Sache, die man mit der linken Hand ergreifen könnte."
""Hierin liegt die Schönheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kürzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben." Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 23"
""Ich aber, ich singe für mich allein, singe nur vor den Zypressen hier." Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 41"
""Ich weiß, daß ich ein Mensch bin, weder ein Gott, daß ich unzugänglich für jede Freude wäre, noch ein Tier, daß ich mich an sinnlichen Genüssen erfreute. Es bleibt also übrig, etwas von den Dingen zu suchen, die in der Mitte liegen." -Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 27"
""Kann man schlechter daran sein als einer, der nicht besser werden kann?" -Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 43"
"Warum soll ich mich zum Sklaven von Terminen machen, wenn ich meine Selbständigkeit voll genießen und meine Rede überall hinlenken kann, wie es mir gefällt, nicht dem Urteil geringschätziger Zuhörer unterworfen, sondern als mein eigener Maßstab?"
""Die Erde als die einzige bevölkerte Welt im unendlichen All anzusehen, ist ebenso absurd wie die Behauptung, auf einem ganzen mit Hirse besäten Feld würde nur ein einziges Korn wachsen"."
""Denn wie [diese beiden Kräfte (Streit und Liebe)] vordem waren, so werden sie auch [fürder] sein, und ich glaube, nimmer wird die unendliche Ewigkeit dieser beiden beraubt sein."
"Die Erde endet in einem Meer von Leichen. // Und die Erde ist ein anderes Meer, hart, // die kranke Wurzel der Liebe bleicht in seinen // Untiefen, und man hoert es verzweifelt, sucht es."
"Entweder wird Griechenland die Schulden verschwinden lassen oder die Schulden werden Griechenland verschwinden lassen."
""Die niedlichen Frauen, der Frühling, die Spanferkel, der Wein"
"Laß den Menschen nicht zuviel Freiheit, sag‘ ihnen nicht, daß wir alle gleich sind, daß wir alle gleiche Rechte haben, denn sie werden sofort dein Recht mit Füßen treten, sie reißen dir dein Brot vom Munde fort und lassen dich elend krepieren."
"Für das Volk Gottes gibt es keine Entfernung, auch wenn sie tausende von Meilen voneinander entfernt sind. Wie weit unsere Mitmenschen auch sein mögen, wir müssen ihnen beistehen."
"Von dem Moment an, als ich Mönch wurde, glaubte ich, dass der Tod nicht existiert. So fühlte ich es und so fühle ich mich immer – dass ich ewig und unsterblich bin. Wie großartig."
"Bete, ohne dir Bilder in deinem Geist zu machen. Versuche nicht, dir Christus vorzustellen. Die Väter betonten die Notwendigkeit, dass das Gebet frei von Bildern sein muss. Mit einem Bild geht der Fokus des Gebets leicht verloren, weil ein Bild leicht durch ein anderes ersetzt werden kann. Und der Böse kann Bilder eindringen lassen und wir verlieren die Gnade."
"Das Gebet sollte innerlich sein, mit dem Geist und nicht mit den Lippen gesprochen, um den Geist nicht abzulenken und ihn nicht hierhin und dorthin wandern zu lassen. Bringen wir Christus auf ungezwungene Weise in unseren Geist, indem wir sehr sanft wiederholen: „Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner.“ Denke an nichts außer an die Worte: „Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner.“ Nichts anderes. Absolut nichts."
"Gott ist überall gegenwärtig und erfüllt alles. Ich versuche, Flügel ins Unendliche zu nehmen und inmitten der Sterne zu fliegen. Mein Geist verliert sich in der Großartigkeit von Gottes Allmacht, während ich über die Entfernungen von Millionen von Lichtjahren nachdenke. Ich fühle diesen allmächtigen Gott vor mir und ich öffne meine Arme und ich öffne meine Seele, um mich mit Ihm zu vereinen, an der Gottheit teilzuhaben… S. 128"
"Beim Gebet ist nicht die Dauer, sondern die Intensität wichtig. Bete, wenn auch nur für fünf Minuten, aber gib dich Gott mit Liebe und Sehnsucht hin. Eine Person mag die ganze Nacht beten und eine andere nur für fünf Minuten, und doch mag das Fünf-Minuten-Gebet überlegen sein. Dies ist natürlich eine geheimnisvolle Sache, aber so ist es."
"Das Gebet ist für alles vorteilhaft, selbst für die einfachsten Dinge. Zum Beispiel, wenn Sie unter Schlaflosigkeit leiden, denken Sie nicht an Schlaf. Stehen Sie auf und verlassen Sie Ihr Schlafzimmer und kommen Sie dann wieder herein und legen Sie sich auf Ihr Bett, als ob es das erste Mal wäre, ohne darüber nachzudenken, ob Sie schlafen werden oder nicht. Dann konzentrieren Sie Ihren Geist, sprechen Sie die Doxologie und wiederholen Sie dann dreimal das Gebet „Herr Jesus Christus…“, und auf diese Weise werden Sie einschlafen."
"Machen Sie das Beste aus schönen Momenten. Schöne Momente stimmen die Seele auf das Gebet ein; sie machen sie verfeinert, edel und poetisch. Wachen Sie morgens auf und sehen Sie die Sonne, wie sie als ein König in königlichem Purpur aus dem Meer aufsteigt. Wenn eine schöne Landschaft, eine malerische Kapelle oder etwas Schönes Sie inspiriert, belassen Sie es nicht dabei, sondern gehen Sie darüber hinaus, um für all die schönen Dinge die Ehre zu geben, damit Sie Ihn erfahren, der allein „in Schönheit lieblich“ ist. Alle Dinge sind heilig – das Meer, das Schwimmen und das Essen. Erfreuen Sie sich an ihnen allen. Alle Dinge bereichern uns, alle führen uns zur großen Liebe, alle führen uns zu Christus."
"Beobachten Sie all die Dinge, die von Menschen gemacht wurden – Häuser, große oder kleine Gebäude, Städte, Dörfer, Völker und ihre Zivilisationen. Stellen Sie Fragen, um Ihr Wissen über jedes Einzelne zu bereichern; seien Sie nicht gleichgültig. Dies hilft Ihnen, tiefer über die Wunder Gottes zu meditieren. Alle Dinge werden zu Gelegenheiten für uns, um enger mit allem und jedem verbunden zu sein. Sie werden zu Anlässen für Danksagung und Gebet an den Herrn von Allem. Leben Sie inmitten von allem, der Natur und dem Universum. Die Natur ist das geheime Evangelium. Aber wenn man keine innere Gnade besitzt, ist die Natur von keinem Nutzen. Die Natur weckt uns, aber sie kann uns nicht ins Paradies bringen."