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"Der Mensch ist kein Beilagenesser."
"Mir ging es wie Tausenden von Hobbymusikern, Freizeitschriftstellern, Feierabendmalern und sonstigen Möchtegernkünstlern, die sich jeder Beurteilung entziehen, weil sonst womöglich das Kartenhaus des eingebildeten Talents in sich zusammenfallen würde. Als verkanntes Genie kann man es sich im Leben auch ganz komfortabel einrichten."
"Raum und Zeit waren im Zwergenhaus so stark gestaucht, dass ich das Gefühl hatte, statt dreidimensional nur noch halb dimensional zu existieren und mich zu einem unendlich kleinen Punkt zu verdichten."
"Es gäbe sicher gesundheitlich zuträglichere und bessere Methoden der Entspannung, wie z.B. Yoga oder Sport, aber bei mir ist es halt Saufen und Spielen und Fernsehen"
"Betrunken sein heißt, nicht an Fragen zu verzweifeln, auf die es keine Antwort gibt."
"Mit anzusehen, wie die eigene Frau ein Kind zur Welt bringt ist nichts für Feiglinge.""
"Kein Alkohol ist auch keine Lösung."
"Von Vatikan bis Taliban sieht man, dass es stimmt, dass die ganzen Abstinenzler noch immer die Schlimmsten sind."
"Wir haben nichts gegen München, wir würden nur nie zu den Bayern gehen."
"Ich erzähle Ihnen jetzt etwas, was mir schwerfällt und ich vielleicht bereuen werde. Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an Fakten hält, wird es schwierig. Zu Zeiten der Nazis etwa hat der FC Bayern vielleicht die beste Rolle aller deutschen Fußballklubs gespielt. Hier wurden jüdische Mitglieder noch geschützt, als sie woanders längst ausgeschlossen waren. Außerdem weiß ich von Didi Hamann und Markus Babbel, wie ernst Uli Hoeneß seine soziale Verantwortung den Spielern gegenüber nimmt."
"Wenn man eine Band zusammenstellt, wenn Du Dich entscheiden musst zwischen einem guten Musiker und einem guten Freund, dann nimm den guten Freund. Das mit der Musik wird sich schon irgendwie ergeben auf dem Weg."
"Frank Zappas Musik wäre ohne seinen Humor furzbeschissener Jazzrock gewesen."
"Der wichtigste Rohstoff des einundzwanzigsten Jahrhunderts, sagen die Politiker, sei die Bildung. Welch ein Irrtum: Die wichtigste, da knappste Ressource unserer Tage ist die Willenskraft."
"Es gibt viele Gründe, gegen Bush zu sein. Es gibt aber wenige Gründe, gegen Amerika zu sein."
"Auch der Ruf nach "mehr Toleranz gegenüber Fremden..." ist beispielsweise rassistisch. Wer erst jemand anderen "tolerieren" muss/soll/will, steht immer schon eine Stufe über ihm und das kann es doch nicht sein. Es geht nicht um Toleranz, es geht um Respekt. Nicht Menschen erster und zweiter Klasse, sondern Menschen... und Punkt."
"Als ich aufhörte, war es, als wäre ich aus dem Gefängnis entlassen worden. Ich konnte wirklich gar nichts außer Radfahren, noch nicht mal eine Waschmaschine bedienen."
"Bei Mann und Frau handelt es sich um zwei ganz unterschiedliche Lebensformen. Dennoch dulden viele Frauen einen Mann in ihrer Behausung."
"Der Montag ist am schwierigsten. Da sind die Leute etwas muffig, weil die Arbeitswoche wieder angefangen hat. Am Freitag stehen sie dann unter Strom, schließlich soll unser Konzert der perfekte Start ins Wochenende sein. Der Samstag ist auch schwierig. Den Abend haben die Menschen für besondere Anlässe freigehalten, also wollen sie auch etwas Geniales erleben."
""Eigentlich nur bis zum 16. Lebensjahr. Danach ist alles bedenklich, was nicht übers Knie geht"
"Ich schätze Stil, aber an einem Menschen interessieren mich andere Dinge. Was nützt mir jemand, der Stil hat, aber einen ganz unangenehmen Charakter? Da ist mir der schludrige Typ mit Herz lieber."
"Ich habe sofort gemerkt: Der fiebert."
""Die sind in Ordnung. Bei uns heißen sie übrigens »ciabatte da tedesco«"
""[...] sich körperlich jung und fit zu halten ist großartig. [...] Doch wehe, Sie übertreiben, dann heißt es bei uns »Dietro liceo, davanti museo«"
"Alles Unerträgliche ist im Kopf, weil der Kopf nicht in der Gegenwart verweilt, sondern die Mauern hochklettert, Erkundigungen einzieht und mit unerträglichen Nachrichten zurückkommt, die man dann irgendwie glaubt."
"Dass es perverserweise oft mehr Spaß macht, etwas zu wollen, als es zu haben."
"„Heiß wie Frittenfett waren die“ (über die siegreiche belgischen Mannschaft beim Auftaktspiel zur Europameisterschaft 2013 in Boom / Belgien gegen das deutsche Team) Zitat im Artikel „Fett abgekriegt“ von Volker Kreisel in Süddeutscher Zeitung, Nr. 190, Seite 31, Montag, der 19. August 2013"
"„Wenn man seinen Kopf kontrollieren kann, kann man auch erfolgreich sein!“ Zitat im Artikel „Einfach Mauern niederreißen“ von Peter Penders in Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 198, Seite 23, Dienstag, der 27. August 2013"
""Im Hockey machen Kopfbälle nicht so richtig Spaß." Als er vor Olympia Hockey mit Fußball vergleichen sollte, sagte er: in FR-online, (online),(dpa), August 2012"
""Nicht mit offenem Mund duschen" (Markus Weise zum Umgang mit Trinkwasser in Indien) [http://www.abendblatt.de/sport/article1393400/Markus-Weise-Nicht-mit-offenem-Mund-duschen.html"
""Wenn jemand dich unbedingt in die Luft sprengen will, dann schafft er das auch." (Weise zur Sicherheitslage der WM 2010 in Indien)"
""Man fühlt sein Magengeschwür wachsen." (Weise zum 7-Meter-Schießen bei Olympia 2008)"
""Für die Investoren ist entscheidend, dass es der Regierung gelungen ist, ein Projekt gegen die Mehrheit der Bevölkerung durchzusetzen." zur Einführung der Rente mit 67, zitiert in: dpa/Der Tagesspiegel vom 10.3.2007 tagespiegel.de"
"Eine Gans bleibt eine Gans, egal wo sie quakt!"
"“Ist das ein leben, wenn man sich schon wünschen muss, ein Pferd zu sein?!”"
"„Aber man gewöhnt sich an die Schulden... und... dass das ganze Leben in Schulden vergeht, auch daran habe ich mich gewöhnt...“"
"“Denkt darüber nach ob das, was ihr vorhabt, gut oder chlecht ist... Vielleicht ist das, von dem du denkst, dass es gut für dich ist, für andere schlecht... Kommt, lasst uns so handeln, dass es für alle gut gut ist... Versteht ihr, liebe Menschen?” Weihnachtsgans mit Quitten (Komischer Thriller in einem Akt und elf Szenen), Aus dem Georgischen ins Deutsche übersetzt von Maia Liparteliani, Bearbeitet von Joachim Britze. Berlin: Verlag Theater der Zeit, 2015. S. 259 / Gabriel Bonifatius"
"Ein literarischer Text ist wie eine Glocke. Wir lesen den Text – aus der Glocke erklingt der Ton. Wir sind mit dem Lesen fertig – und in der Glocke bleibt ein Tönen: Ein Summen nach dem Ton. Und ich bin überzeugt: einen literarischen Text ohne ein solches Summen gibt es überhaupt nicht, egal ob der Autor davon weiß oder nicht ...."