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""Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter"
"Fischer hat nicht nur Marx und Mao Tse-Tung studiert, sondern auch Brehms Tierleben, weil in Brehms Tierleben ist nachzulesen, dass große und kleine Tiere gemeinsam atmen, leben und sich bewegen müssen. Zum Beispiel weiß jeder, auch der in Brehms Tierleben weniger Kundige, dass ein Floh einen Löwen zum Wahnsinn treiben kann, ein Löwe einen Floh aber nie zum Wahnsinn treiben wird."
"Wenn es ernst wird, muss man lügen."
"Und deshalb wiederhole ich hier den Satz, den ich an dem Tag [4. Juni 2005] den Menschen auf dem Soldatenfriedhof in Luxemburg zurief:»Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen!« Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann. Das Nicht-Zusammenleben-Wollen und das Nicht-Zusammenleben-Können haben im 20. Jahrhundert 80 Millionen Menschen das Leben gekostet. Jede Stunde des Zweiten Weltkrieges hat 1045 Tote gebracht."
""Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet"
"Auch als Unweltminister müssen Sie dauernd fliegen, Konferenz hier, Konferenz da, für drei Tage müssen Sie nach Peking, mit einem Abstecher nach Delhi. Ihre persönliche Ökobilanz ist grauenvoll. Aber sie können deswegen nicht darauf verzichten, mit den Schwellenländern über den Klimaschutz zu verhandeln."
"Bis in den katholischen Klerus ist doch bekannt, dass man die Gesellschaft nicht nach den Regeln der Betriebswirtschaft organisieren sollte."
"Die Vorsorge der USA gegen die Folgen der Erderwärmung darf sich nicht darauf beschränken, die Fluchtautobahn aus Florida auszubauen."
""Diese Politik trifft das bürgerliche Lager der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie trifft das durchaus bürgerliche Lager der Geringverdiener. Sie trifft das bürgerliche Lager der Mehrheit der Bevölkerung. Sie sind in diesem Sinne nicht bürgerlich. Sie haben schlicht und ergreifend nur die Interessen der"
""Durch den Wechsel auf sparsamere Autos öfter die Tankstelle links liegenlassen. Oder zum Beispiel mit Erdgas- oder Biodiesel-Autos weiter für 60 Cent je Liter fahren. Wer angepasst und defensiver fährt, kann beim Spritverbrauch bis zu 10 Prozent sparen"
"Für Segen bin ich als Atheist nicht zuständig."
"Gegen diese Transporte sollten Grüne in keiner Form, sitzend, stehend, singend, tanzend, demonstrieren."
"Michael Glos kenne ich als kernigen Demokraten mit Humor."
"Möglicherweise muss die Geschichte des Terrorismus neu geschrieben werden. Man weiß nicht mehr welche Anschläge von Terroristen und welche vom Staat zu verantworten sind."
"Wir brauchen eine Kultur, die Migranten – auch muslimische Migranten – nicht abschreckt."
"Solange es Öko-Stalinisten und ehemalige Terroristen wie Umweltminister Jürgen Trittin und Außenminister Joschka Fischer gibt, machen schwarz-grüne Bündnisse keinen Sinn."
"Dieter Bohlen hat das Bundesverdienstkreuz verdient. Er ist ein Aushängeschild für Deutschland."
"Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt."
"Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei, das habe ich in den letzten Tagen erlebt. Und deshalb kann ich nur sagen: Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen. [...] wir müssen selber für unsere Zukunft kämpfen, als Europäer, für unser Schicksal."
"Die, die schon länger bei uns leben. Und die, die vor Kurzem zu uns gekommen sind."
"Ich habe sprichwörtlich unendlich viel darüber nachgedacht."
"Es kommen keine Menschenmassen, sondern es kommen einzelne Menschen zu uns."
"Es liegt nicht in meiner Macht – und nicht in der Macht irgendeines Menschen in Deutschland – zu bestimmen, wie viele Menschen hierher kommen."
"Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da."
"Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn wir jetzt noch anfangen müssen, uns dafür zu entschuldigen, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land."
"Deutschland ist ein starkes Land. Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft – wir schaffen das! Wir schaffen das, und dort, wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden."
"Von meiner Seite möchte ich sagen, dass unser früherer Bundespräsident Christian Wulff gesagt hat: "Der Islam gehört zu Deutschland." Das ist so. Dieser Meinung bin ich auch."
"Das Internet ist für uns alle Neuland, und es ermöglicht auch Feinden und Gegnern unserer demokratischen Grundordnung natürlich, mit völlig neuen Möglichkeiten und völlig neuen Herangehensweisen unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen."
""Ich habe, seitdem wir über die NSA sprechen, auch immer wieder gegenüber dem amerikanischen Präsidenten deutlich gemacht: Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht"
"Keine Euro-Bonds, solange ich lebe."
""Insofern werden wir Wege finden, die parlamentarische Mitbestimmung so zu gestalten, dass sie trotzdem auch marktkonform ist, also dass sich auf den Märkten die entsprechenden Signale ergeben." – Pressekonferenz mit dem portugiesischen Premierminister Pedro Passos Coelho, 1. September 2011"
""Ich bin heute erst einmal hier, um zu sagen: Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten." – Pressekonferenz 2. Mai 2011 bundeskanzlerin.de; https://www.youtube.com/watch?v=ff-ewCeJOmM ab 1:21"
"Fukushima hat meine Haltung zur Kernenergie verändert."
"Wir befinden uns gerade im Sommer der Entscheidungen. Gestern war wieder so ein Tag. Dann kommt der Herbst, und dann kommt der Winter der Entscheidungen. Jetzt kommen überhaupt nur noch Entscheidungen."
"Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!"
"Scheitert der Euro, dann scheitert Europa."
"Es gibt das Gerücht, dass Staaten nicht pleitegehen können. Dieses Gerücht stimmt nicht."
"Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus."
"Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein."
"Jede Bundesregierung und jeder Bundeskanzler vor mir waren der besonderen historischen Verantwortung Deutschlands für die Sicherheit Israels verpflichtet. Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes. Das heißt, die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar."
"Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt. Und wir müssen damit rechnen, daß das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann."
"Wir werden nicht zulassen, dass technisch manches möglich ist, aber der Staat es nicht nutzt."
"Die Rente mit 67 ist natürlich alternativlos."
"Aber Demokratie ist nicht immer eine Sache von einsamen Entscheidungen, sondern in der Regel ein Geschäft der Meinungsbildung vieler."
"Man bekommt beim Schweigen ganz gut ein Maß für die Zeit."
"Mit dem Kopf durch die Wand wird nicht gehen. Da siegt zum Schluss immer die Wand."
""Der Maßstab der CDU ist und bleibt das christliche Menschenbild. Das ist auch Absage an jedwede Ideologie"; auf der Wertekonferenz der CDU, 20. Februar 2006, Netzeitung"
"Der Staat muss fördern und darf nicht einschränken. In diesem Sinne muss er Gärtner sein und nicht Zaun. Wir sollten den Menschen zutrauen, dass sie sich engagieren und Verantwortung übernehmen wollen."
"Es ist wahr: Europa ist kein Christenklub. Aber wahr ist auch: Europa ist ein Grundwerteklub. Hier bei uns gelten Menschen- und Bürgerrechte. Diese Menschen- und Bürgerrechte beruhen bei uns ganz wesentlich auf dem Menschenbild des Christentums."
"Nicht jede heilige Kuh kann mit einem Prinzip gerechtfertigt werden."
"Wenn wir nicht heute helfen, die Probleme vor Ort zu lösen, werden sie uns eines Tages im eigenen Land einholen."
""Wer weiß, wie dem demografischen Wandel erfolgreich zu begegnen ist, den beglückwünsche ich"; Bundespressekonferenz 20.08.2006, sueddeutsche.de"
"Die Frauenfußball-Nationalmannschaft ist ja schon Fußballweltmeister, und ich sehe keinen Grund, warum Männer nicht das Gleiche leisten können wie Frauen."
"Ich will Deutschland dienen."
"Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert."
"Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen."
"Vor lauter Globalisierung und Computerisierung dürfen die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen."
"Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern."
"Sozial ist, was Arbeit schafft."
"Zielstrebig und machtbewusst. Die hat von Kohl über Schäuble bis Merz immerhin die halbe CDU-Führungsriege hingemeuchelt. So eine brauchen wir!"
""Eine geschiedene, kinderlose Ostdeutsche und ein schwuler Liberaler an der Spitze von Union und FDP"
"Die Wehrpflicht gehört zu den Grundlagen unserer Gesellschaft."
"Wenn irgendwo ein Trafo durchbrennt, muss man nicht gleich die ganze Atomkraft in Frage stellen."
"Ich vermute hier ein Motiv, das heißt aus gewissen steuerlichen Gründen mindestens 183 Tage im Jahr im Ausland zu sein."
"Für unser Volk gibt es keine offene Frage. Dies ist etwas, was geschah und anerkannt werden muss. Die Frage des Genozids wird seit 90 Jahren von Akademikern erforscht."
"Wenn wir wüssten, was Liebe ist, wenn wir sie definieren könnten, hätten wir schon vor zweitausend Jahren aufgehört, Liebesgeschichten zu erfinden. Wir brauchen Liebe, weil wir das Bedürfnis haben, an etwas zu glauben."
"Einig sind sich die Künstler und Intellektuellen auf ihren Podiumsveranstaltungen nur in einem: Das Volk hat keine brauchbare Erste-Sahne-Revolution hingekriegt, sondern nur eine Art reaktionären Anschluß an die Marktwirtschaft. Das Volk sieht die falschen Filme und wählt die falschen Parteien. Das Volk geht nicht ins Theater. Das Volk will Golf fahren und Bratwurst essen und hat keine Moral. Eigentlich ist das Volk ziemlich bescheuert."
"Die Frauen dagegen, einst Bewahrer der Familie, sind heute viel eher diejenigen, die sie auflösen."
"Auch die jungen Klammermütter sind zum großen Teil Opfer. Sie sind Gefangene des Systems, Geiseln eines ideologischen Trends, Verführte im falschen Sirenengesang des Scheidungsrechts. Sie sind eingebettet in eine florierende Beratungsindustrie von Frauenbüros und Frauenbeauftragten."
"Dreißig Jahre Frauenbewegung haben nicht die Emanzipation gefördert, sondern weithin in eine schmollende Infantilisierung geführt."
"In einer hedonistischen Kultur, die zur kurzfristigen Beziehung ermuntert, zur ständigen „Wahl“ und „Verbesserung“, sind langfristige Unternehmungen wie Familie für die meisten kaum noch vorstellbar."
"Ach, ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie wir versuchten, Menschen und unser Vaterland zu retten von all der Schmach und Schande"
"Als meine wichtigste Aufgabe sah ich an, vom ersten Tage an aufklärend zu wirken und die außergewöhnlichen Beziehungen, die ich zum Ausland hatte, zu benutzen, um zu zeigen, dass es auch wahre Deutsche gibt"
"Nach dem linken Faschismus der Sowjets, nach dem rechten Faschismus der Nazis, ist der Islamismus der Faschismus des 21. Jahrhunderts."
"Wie kann man überleben, wenn man sich an Regeln hält, die der Feind nicht akzeptiert?"
"[...] wir müssen den islamischen Führern sehr klar machen, dass die Grenzen der westlichen Demokratie nicht überschritten werden dürfen."
"Eine Sicherheitspolitik, die sich darauf konzentriert, immer mehr Daten anzuhäufen, ist selbst ein Sicherheitsrisiko."
"Ob eine Stadt zivilisiert ist, hängt nicht von der Zahl ihrer Autobahnen und Schnellstraßen ab, sondern davon, ob ein Kind auf dem Dreirad unbeschwert und sicher überall hinkommt."
"Der in der Schule übliche Einstieg in die Geometrie ist dazu angetan, das Hirn eines jungen Menschen in Stein zu verwandeln."
"Jede Generation von Physikern hat ihre Leitfiguren. In den Jahrzehnten vor der String-Theorie waren es Gell-Mann und Feynman. In den letzten Jahrzehnten war es Edward Witten."
"Mittelfristig werden wir ohne Muslime keine Wahlen mehr gewinnen. Die CSU muss sich daher öffnen. Ich denke, viele Muslime sind ähnlich wie CSU-Wähler: Konservativ, religiös und heimatbezogen. Gerade um die liberalen Muslime müssen wir als Partei werben."
"Das ist ein verfluchter Ort. 1940 war dort die Elite des Vorkriegspolens ermordet worden, jetzt starb dort die Elite der Dritten Republik"
"Ich spiele in meinem Adoptionskäfig das folgsame Adoptionsvögelchen."
"Mutter? Dieses Wort sagt mir nichts."
"Niemand fragt, ob [...] eine Person zur Mutter taugt. Das ist Privatsache, da greift keiner ein."
"Es ist besser, ein Diktator zu sein als schwul."
"„Wenn wir kalte Coca-Cola und Bier in die entlegensten Regionen Afrikas bringen können, sollte es nicht unmöglich sein, dasselbe mit Medikamenten zu tun.“"
"Bis zum Sommer waren die Flüchtlinge dankbar, bei uns zu sein. [...] Jetzt gibt es schon viele Flüchtlinge, die glauben, sie können sich selbst irgendwohin zuweisen. Sie gehen aus Einrichtungen raus, sie bestellen sich ein Taxi, haben erstaunlicherweise das Geld, um Hunderte von Kilometern durch Deutschland zu fahren. Sie streiken, weil ihnen die Unterkunft nicht gefällt, sie machen Ärger, weil ihnen das Essen nicht gefällt, sie prügeln in Asylbewerbereinrichtungen."
"Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern."
"Es werden immer noch zu viele Atteste von Ärzten ausgestellt, wo es keine echten gesundheitlichen Abschiebehindernisse gibt. Es kann nicht sein, dass 70 Prozent der Männer unter 40 Jahren vor einer Abschiebung für krank und nicht transportfähig erklärt werden. Dagegen spricht jede Erfahrung."
"Die Flüchtlingskrise war nicht die Ursache dafür, dass auch hier die Rechtspopulisten Aufwind bekommen haben. Dahinter stecken weniger einzelne politische Entscheidungen, sondern das Unbehagen mancher Menschen mit der Globalisierung und Moderne insgesamt."
""Wir alle haben uns immer wieder daran zu erinnern, dass Mut und Zivilcourage die Wirklichkeit zum Besseren verändern können." – 4. Mai 2007, Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus, zitiert in: Barbara Prammer in Zitaten"
""Es geht nicht darum, jedem Trend der Zeit nachzulaufen, sondern vielmehr darum, unsere Überzeugungen zum Trend der Zeit zu machen." – 21. Juni 2009, Außerordentliche Bundeskonferenz, SPÖ Frauen, zitiert in: Barbara Prammer in Zitaten"
""Quoten sind der effektivste Weg, die Partizipation von Frauen in Politik und Wirtschaft zu erhöhen." – 8. März 2012, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer eröffnet den Internationalen Frauentag im Ständigen Rat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), zitiert in: Barbara Prammer in Zitaten"
""Leistung darf nie über den Wert von Leben entscheiden." – 4. Mai 2012, Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus, zitiert in: Barbara Prammer in Zitaten"
""Demokratische Kultur, Menschenrechte und solidarisches Miteinander sind die Basis unseres Zusammenlebens." – anlässlich des Gedenktags gegen Gewalt und Rassismus am 4. Mai 2012, zitiert in: "barbara-prammer.zurerinnerung.at", Website zur Erinnerung an Barbara Prammer"
"Es ist mir ein persönliches Anliegen, junge Menschen für die großartige Errungenschaft Demokratie zu begeistern, für die eigenen Interessen einzutreten und sich für andere stark zu machen. Das demokratische Engagement vieler hält unsere Gesellschaft zusammen, schafft Solidarität, sichert Wohlstand und sozialen Frieden. Interesse an der aktiven Mitgestaltung der Gesellschaft sollte möglichst früh geweckt werden. Hier setzt die Demokratiewerkstatt an, indem sie sich an die 8- bis 14-Jährigen wendet. Ihnen, den Jungwählerinnen und Jungwählern von morgen, gibt sie eine Grundausstattung zur Teilnahme an der Demokratie mit. Demokratie ist erlernbar, muss aber ständig aufs Neue errungen und verteidigt werden."
"Es ist eine Tatsache: Jede Frau mehr heißt ein Mann weniger. Die Mandate im Parlament sind nicht vermehrbar. Daher gibt es einen harten Kampf in den Parteien, auch in meiner eigenen. Früher hat man diese Probleme gelöst, indem man einfach in den Gremien aufgestockt hat. Die sind gewachsen, um den Frauen Platz zu machen. Jetzt gibt es in Europa zunehmend Verfassungen, die im Wahlrecht selbst Quoten vorsehen. Das wird man sich näher ansehen müssen."
"Ohne Förderung geht es nicht. Wichtig ist, wenn man eine Förderung bekommen hat, muss man sie weitergeben und eine neue Generation an Frauen mitnehmen."
"Es ist mir ein persönliches Anliegen, den Zugang zu unseren Informationen für Alle zu ermöglichen!"
"Das Leben ist eine einzige Veränderung. Ich bin schon siebenmal umgezogen. Auch beruflich habe ich keine Funktion länger als fünf Jahre ausgeübt. Es kamen stets noch spannendere Herausforderungen. Lediglich das Privatleben bleibt auf der Strecke."
"Ich wehre mich nicht gegen eine Beziehung, bin aber auch ohne glücklich."
"Ich wollte nie wie Johanna Dohnal sein. Ich bin leiser, ruhiger, was nicht heißt, dass ich deswegen inkonsequenter bin. Jeder und jede muss seinen, ihren Weg finden. In diesem Sinne Vorbild sein – das wäre ich gerne."