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"Ach, alles trägt man leicht, ist man nur jung, // Nur jung noch und gesund!"
"Ach, eine Mutter hat man einmal nur!"
"Entlang der Mauer das Musikchor, // In Krepp gehüllt die Posaunen, // Haucht prüfend leise Kadenzen hervor, // Wie träumende Winde raunen; // Dann alles still: O Angst! o Qual! // Es tritt der Sarg aus des Schlosses Portal."
"Fahr wohl, du altes Jahr, mit Freud und Leiden! // Der Himmel schenkt ein neues, wenn er will."
"O, schaurig ist’s, übers Moor zu gehn, [...]."
"So großes Kleinod, einmal sein statt gelten!"
"Wär ich ein Mann doch mindestens nur, // so würde der Himmel mir raten;"
"Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind ihm aufgehtan; // Zum Himmel führen tausend lichte Pfade, // Ein jeder Stand hat sein eigne Bahn."
"Wie stehst du doch so dürr und kahl, // Die trocknen Adern leer, // O Feigenbaum! // Ein Totenkranz von Blättern fahl // Hängt rasselnd um dich her, // Wie Wellenschaum."
"Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen."
"Zu Cöln am Rheine kniet ein Weib // Am Rabensteine unter'm Rade, // Und über'm Rade liegt ein Leib, // An dem sich weiden Kräh' und Made;"
"Heißt es nicht: der Böse läuft vor seinem eigenen Schatten?"
"„was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.”"
"„wenn die Kinder klein sind, treten sie uns in den Schooß, und wenn sie groß sind, in's Herz!”"
"Die hebräische Schrift an dem Baume heißt: „Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir gethan hast.“"
"wer nach seiner Ueberzeugung handelt, und sey sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zu Grunde gehen, wogegen nichts seelentödtender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch nehmen."
"Tod ist überhaupt nichts [...] Spielt, lächelt, denkt an mich. Leben bedeutet auch jetzt all das, was es auch sonst bedeutet hat. [...] Ich warte auf euch. [...] Alles ist gut."
"Zwar werde ich meine Gedanken zu Papier bringen, aber das ist ein unzulängliches Medium für die Mitteilung von Gefühlen."
"Ein Volk, damit es sich geistig freier ausbilde, darf nicht mehr in der Sklaverei seiner körperlichen Bedürfnisse stehn, nicht mehr der Leibeigene des Leibes sein. Es muß ihm vor allem Zeit bleiben, auch geistig schaffen und geistig genießen zu können."
"Glücklich, der einen wahren Freund findet, glücklicher, der in seinem Weibe eine wahre Freundin findet."
"Keiner, der den Schmerz des Andern, und Keiner, der die Freude des Andern versteht. Man glaubt immer zu einander zu gehen und man geht nur neben einander. O Qual für den, der dieß erkennt!"
"zu leichter Sinn birgt meistens ein zu schweres Herz."
"Nehmt die Menschen, wie sie sind, nicht wie sie sein sollen."
"[...] was sollten wir auch mit dem Glück anfangen, da Unglück noch der einzige Reiz ist, der uns übrig bleibt."