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""Als ich noch ein junger Mann war, war die Astrologie nur das Vorrecht einiger verrückter komischer Käuze. Heutzutage ist diese Krankheit derart übermächtig geworden, daß die Massenpresse dazu verleitet wird, für das, was in den Sternen steht, Spalten zur Verfügung zu stellen." Bertrand Russell, Denker des Abendlandes"
"Astrologie nimmt das Gesicht dessen an, der sie anblickt."
"Der heiligen Siebenzahl, der heiligen Neunzahl der Astrologie haftet kraft des Prototypus der Planetenwelt, der sich in ihnen darstellt, noch eine Art dämonisch-dinglicher Macht an; aber das a und b der Algebra, wie sie Vieta im 16. Jahrhundert als Analysis speciosa begründet, das x und y der analytischen Geometrie Descartes' und das dy und dx der Leibnizischen Infinitesimalrechnung sind Symbole, in denen sich nur noch die reine Kraft des mathematischen Denkens selbst darstellt."
"So viel ist gewiß: wer einmal die Kritik [der reinen Vernunft] gekostet hat, den ekelt auf immer alles dogmatische Gewäsche, womit er vorher aus Not vorlieb nahm, weil seine Vernunft etwas bedurfte, und nichts Besseres zu ihrer Unterhaltung finden konnte. Die Kritik verhält sich zur gewöhnlichen Schulmetaphysik gerade wie Chemie zur Alchemie, oder wie Astronomie zur wahrsagenden Astrologie."
"Stoßen wir uns nicht an dem Wort »esoterisch«, das aus mancherlei Gründen einen Beigeschmack für uns bekommen hat; was von [Oskar] Adler damit angesprochen wird, ist die Fähigkeit des Menschen, auf dem Wege über die Verinnerlichung Einsichten in jene Zusammenhänge zu erlangen, Einsichten, aus denen Wohl das Wissensgut der Astrologie ursprünglich stammt."
""Man ist einig darüber, dass die Astronomie als Abendländische Wissenschaft ihre Mutter in der Astrologie hat, und man nennt die sumerische Weltanschauung zugrunde liegende Himmelschau Astrologie. Da wir uns aber daran gewöhnt haben, unter Astrologie eine "Chaldäische" Theologie abergläubischer Sternkunde zu verstehen"
""Kommt man vom gewöhnlichen groben Berechnen zum rhythmischen berechnen, wie es für die Sphärenharmonie war die Astrologie, so kommt man vom Rhytmischen berechnen zum Anschauen der Weltenorganisation in Figuren, Zahlen, die da sind in der Astrosophie. Rudolf Steiner, (GA 318), S.149."
""Dasjenige, was die ausgebildeten Astronomie, die in die Astrologie und Astrosophie hinein vertiefte Astronomie"
""Deshalb sahen sie allmählich immer mehr und mehr ab von einem Hinaufblicken zur Offenbarung des Göttlich-Geistigen durch den Sternenhimmel und alle die alten wunderbaren Weissagungen, die noch im Zusammenhang mit dem geblieben waren, was ich heute morgen"
""Aus einem geistig-übersinnlichen Schauen, aus dem ins Kosmische geweiteten Überbewußtseins des menschen ist alle echte Astrologie und Astrosophie zuletzt entstanden". Arthur Schult. Astrosophie. Lehre der klassischen Astrologie. Warum Astrosophie? Band I., S.36-37. ISBN: 978-3799902069."
""Insbesondere vermag eine aus ihren spirituellen Grundlagen herum neu gestaltete Astrologie zu einer umfassenden kosmischen Signaturenlehre zu werden, die als Astrosophie vor allem geeignet ist, den geistlosen Rationalismus der heutigen Zeit zu überwinden und eine wichtige Brücke zwischen Wissenschaft und Religion zu bilden." Arthur Schult. Das Johannes-Evangelium als Offenbarung des kosmischen Christus. S.26-27. ISBN: 978-3876670171."
""Wahre Astrologie war und ist ein Einwehungsweg, der über die Selbsterkenntnis und Naturerkenntnis zur Gotteserkenntnis führt. Wahre Astrologie macht sich deshalb zum Schluß selbst überflüssig. Wahre Astrologie ist Philosophie"
""Wo Astrologie als esoterische Astrosophie verstanden wird, ist sie zumeist – wohl auch schon in den Vorläufern solcher pansophischer Weisheit – mit einer Reinkarnations- oder Seelen-Wanderungslehre verbunden." Gerhard Voss. Astrologie christlich. Exkurs V: Astrologie und Reinkarnationslehre. S.116. ISBN: 978-3836707060"
""Die Astronomie befaßt sich mit den dichteren, materiellen Tatsachen und Kräftewirkungen, die Astrologie mit den kosmobiologischen Komponenten und die Astrosophie mit den höheren, transzendenten Beziehungen." Mária Szepes. Die Geheimen Lehren des Abendlandes. S. 265."