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April 10, 2026
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"Alle die, die durch furchtbare PrĂźfungen hindurchgegangen sind, wollen sich mit ihrem ganzen Sein dieser Sendung widmen: Europa eine Seele geben."
"Wenn einst Gott Abraham verheiĂen hat, er werde Sodom nicht verderben, wenn auch nur zehn Gerechte darin seien, so hoffe ich, dass Gott Deutschland um unseretwillen nicht vernichten wird. Niemand von uns kann Ăźber seinen Tod Klage fĂźhren. Wer in unseren Kreis getreten ist, hat damit das Nessushemd angezogen. Der sittliche Wert eines Menschen beginnt erst dort, wo er bereit ist, fĂźr seine Ăberzeugung sein Leben hinzugeben."
"Ich habe mein ganzes Leben lang, schon in der Schule, gegen einen Geist der Enge und der Gewalt, der Unfreiheit, der Ăberheblichkeit und der mangelnden Ehrfurcht vor Anderen, der Intoleranz und des Absoluten, erbarmungslos Konsequenten angekämpft, der in den Deutschen steckt und der seinen Ausdruck in dem nationalsozialistischen Staat gefunden hat."
"Wenn der Widerstand gegen Hitler etwas Positives erreicht hat, dann ist es, dass die beiden Kirchen im Kampf gegen den Antichrist zusammengerĂźckt sind. Die Ăkumene hat im Widerstand und im KZ ihren Ursprung."
""Wenn Sie heute eine Zeitung aufschlagen, wimmelt es von Korruptionsfällen. Korruption hat es frßher auch gegeben"
"Der Nationalsozialismus hat alle Werte zerstĂśrt."
"Ich stellte allein Betrachtungen an, wie man die Verhältnisse der Arbeiterschaft bessern und einen Krieg vermeiden kÜnnte. [...] Die von mir angestellten Betrachtungen zeitigten das Ergebnis, dass die Verhältnisse in Deutschland nur durch eine Beseitigung der augenblicklichen Fßhrung geändert werden kÜnnten."
"Ich hab den Krieg verhindern wollen."
"Rßckkehr zu klaren sittlichen Grundsätzen, zum Rechtsstaat, zu gegenseitigem Vertrauen von Mensch zu Mensch; das ist nicht illegal, sondern umgekehrt die Wiederherstellung der Legalität."
"Ich sehe zwischen meinem Verhalten, insbesondere meinem Willen zur Ăśffentlichen Kritik, keinen Widerspruch dazu, dass ich gleichzeitig der Meinung bin, der Krieg mĂźsse gewonnen werden."
"Ich habe mich im Sinne von Kants kategorischem Imperativ gefragt, was geschähe, wenn diese subjektive Maxime meines Handelns ein allgemeines Gesetz wĂźrde. Darauf kann es nur eine Antwort geben! Dann wĂźrde Ordnung, SicherÂheit, Vertrauen in unser Staatswesen, in unser politisches Leben zurĂźckkehren."
"Ich bin ein Gegner der Demokratie, wenn ich mich jetzt zu den Grundfragen meiner politischen Einstellung äuĂern soll."
"Ich habe die Ăberwindung dieser Tyrannis durch die Macht des Geistes verlangt. Durch die Macht des Geistes, nicht durch Gewalt!"
"Ich fordere die Freiheit fĂźr unser deutsches Volk zurĂźck. Wir wollen nicht in Sklavenketten unser kurzes Leben dahinfristen, und wären es goldene Ketten eines materiellen Ăberflusses."
"Eine weitere Erscheinung, die ich als Kursänderung betrachtete, war die Tatsache, dass der Fßhrer nicht, wie erwartet, mit England gegen den Bolschewismus kämpfte, sondern, was ich ihm nie verzeihen kann, England zum Hauptfeind erklärte und mit dem Bolschewismus einen Freundschaftspakt schloss."
"Ein Staat, der jegliche freie MeinungsäuĂerung unterbindet und jede, aber auch jede sittlich berechtigte Kritik, jeden Verbesserungsvorschlag als 'Vorbereitung zum Hochverrat' unter die furchtbarsten Strafen stellt, bricht ein ungeschriebenes deutsches, germanisches Recht, das âim gesunden Volksempfindenâ noch immer lebendig war und lebendig bleiben muĂ."
"Die Forderung der freien Selbstbestimmung auch des kleinsten Volksteils ist in ganz Europa vergewaltigt, nicht minder die Forderung der Wahrung der rassischen und vĂślkischen Eigenart."
"Als meine wichtigste Aufgabe sah ich an, vom ersten Tage an aufklärend zu wirken und die auĂergewĂśhnlichen Beziehungen, die ich zum Ausland hatte, zu benutzen, um zu zeigen, dass es auch wahre Deutsche gibt"
"Ach, ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie wir versuchten, Menschen und unser Vaterland zu retten von all der Schmach und Schande"
"Wie sich die Nazis als Herren der Welt dargestellt haben, ist doch mit dem Evangelium Ăźberhaupt nicht vereinbar."
"Ich hätte die MĂśglichkeit gehabt, Politiker zu werden. Aber bald kam ich drauf, dass es mit meinem Charakter nicht vereinbar ist, wie ein Politiker heute âschwarzâ und morgen âweiĂâ zu sagen. Daher hab ich es nicht gemacht."
"Wir befinden uns im Krieg, wollen wir das endlich begreifen, oder nicht? Und im Krieg weint man und stirbt man und damit basta."
"Nicht die SĂźnde wurde geboren, als Eva den Apfel pflĂźckte. Geboren wurde an diesem Tag vielmehr eine groĂartige Tugend, Ungehorsam genannt."
"Ein Interview ist fĂźr mich eine Liebesgeschichte, ein Kampf, ein Koitus."
"Doch es gibt Augenblicke im Leben, in denen Schweigen zur Schuld und Sprechen zur Notwendigkeit wird. Eine BĂźrgerpflicht, eine moralische Herausforderung, ein kategorischer Imperativ, dem man sich nicht entziehen kann."
"Denn der Islam ist ein Teich. Und der Teich ist ein stehendes Gewässer. Voll mit Wasser, das nie abflieĂt, sich nie bewegt, sich nie reinigt, nie zu flieĂendem Wasser wird, das bis ins Meer strĂśmt."
""Ich habe nicht gewusst, dass Sterben so leicht ist. Ich sterbe ganz ohne HassgefĂźhle. Vergiss nie, dass das Leben nichts anderes ist als ein Wachsen in der Liebe und ein Vorbereiten auf die Ewigkeit." â Evangelisches Gesangbuch, Ausgabe fĂźr die Evangelische Landeskirche in WĂźrttemberg, 1.Auflage 1996, Gesangbuchverlag Stuttgart, Seite 966"
""Ich gehe Euch jetzt einen Sprung voraus, um Euch einen herrlichen Empfang zu bereiten." â Brief an die Mutter vor seiner Hinrichtung, zitiert in dem Taschenbuch ÂťDie weisse RoseÂŤ von Inge Aicher-Scholl, 11. Auflage, Juli 1963, S. 107, S. 86 books.google in der Ausgabe 1975"
"Ihr Widerstand speist sich ganz wesentlich aus jugendlicher Sehnsucht nach Menschlichkeit, aus jugendlicher Leidenschaft fĂźr Freiheit und Gerechtigkeit. Das läĂt die Geschwister Scholl und die anderen auch Ăźber die Zeitdistanz von 60 Jahren uns so nahe, so lebendig sein."
"Die Angeklagten haben im Kriege in Flugblättern zur Sabotage der RĂźstung und zum Sturz der nationalsozialistischen Lebensform unseres Volkes aufgerufen, defaitistische Gedanken propagiert und den FĂźhrer aufs gemeinste beschimpft und dadurch den Feind des Reiches begĂźnstigt und unsere Wehrkraft zersetzt. Sie werden deshalb mit dem T o d e bestraft. [...] Wenn solches Handeln anders als mit dem Tode bestraft wĂźrde, wäre der Anfang einer Entwicklungskette gebildet, deren Ende einst â 1918 â war. Deshalb gab es fĂźr den Volksgerichtshof zum Schutze des kämpfenden Volkes und Reiches nur eine gerechte Strafe: die Todesstrafe."
"Ich bin nach wie vor der Meinung, das Beste getan zu haben, was ich gerade jetzt fĂźr mein Volk tun konnte. Ich bereue deshalb meine Handlungsweise nicht und will die Folgen, die mir aus meiner Handlungsweise erwachsen, auf mich nehmen."
"Es war unsere Ăberzeugung, dass der Krieg fĂźr Deutschland verloren ist, und dass jedes Menschenleben, das fĂźr diesen verlorenen Krieg geopfert wird, umsonst ist."
"[Weil] ich bestrebt sein wollte, als StaatsbĂźrger dem Schicksal meines Staates nicht gleichgĂźltig gegenĂźber zu stehen, entschloss ich mich, nicht nur in Gedanken, sondern auch in der Tat meine Gesinnung zu zeigen."
"Von dem Gedanken, eine schlagkräftige Organisation zu schaffen, bin ich bald wieder abgekommen, weil ein solches Unternehmen nicht zeitgegeben ist. Ich hatte diesen Gedanken im Anfang des Januar 1943 nur ganz flĂźchtig gefaĂt. Ich habe darĂźber mit niemanden gesprochen und es ist nicht der geringste Versuch zur Bildung einer solchen Organisation unternommen worden."
"Ich bin der Ansicht, dass in Deutschland in der Zeit von 1918-1933 und vor allem 1933 nicht zu sehr die Masse des Deutschen Volkes politisch versagt hat, sondern gerade diejenige Schicht, eines Staates, der ein Volk politisch fĂźhren sollte, die Intelligenz."
"Der Name "die WeiĂe Rose" ist willkĂźrlich gewählt. Ich ging von der Voraussetzung aus, daĂ in einer schlagkräftigen Propaganda gewisse feste Begriffe da sein mĂźssen, die an und fĂźr sich nichts besagen, einen guten Klang haben, hinter denen aber ein Programm steht."